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	<title>Public Correlations &#187; Werbung</title>
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		<title>Buch-Rezension: &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bekomme ich wirklich 25% auf eine Bohrmaschine, wenn ich das Kabel abschneide? Können Edeka-Verkäuferinnen wirklich 268 Gramm Wurst abwiegen? Stern-TV-Reporter und Buchautor Hinrich Lührssen hat verschiedene Werbeaussagen wortwörtlich genommen und [...]
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<p>&#8220;Hinrich Lührssen nimmt die Werbebranche und ihre Versprechen ins Visier und erzählt unterhaltsam und witzig von peinlichen Werbepannen und verschollenen Werbefiguren.&#8221; So bewirbt der rororo-Verlag das Werk &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;. Was heißt das im Klartext?</p>
<p>Im Vorfeld dieser Rezension sollte ich natürlich sagen, dass ich in einer Kommunikations-/Werbeagentur arbeite. Und Werbung grundsätzlich klasse finde. Die gute, spannende, kreative, lustige, versteht sich. Und deshalb bin ich ein großer Fan der Edeka-Werbung (auch die <a href="http://www.grabarzundpartner.de/" target="_blank">Kollegen</a> dürfen mal gelobt werden). Der <a title="Edeka" href="http://youtu.be/arIdm8sPbQo" target="_blank">Spot mit den 268 Gramm</a> gehört für mich zum besten, was in den letzten Jahren an Supermarkt-Werbung gezeigt wurde. Nun geht also Herr Lührssen für Stern TV in einen Edeka und bestellt genau 268 Gramm. Dass es mehrere Anläufe braucht, dieses Gewicht genau zu treffen, ist schon eine lustige Vorstellung. Wer wissen möchte, wie das aussieht, kann es sich <a href="http://youtu.be/WMAEAMGl71o" target="_blank">hier</a> anschauen. Die einen finden das humorvoll, die anderen &#8220;<a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3499627116/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">zum Fremdschämen</a>&#8220;. Ich musste schmunzeln. Denn ein wenig Selbstironie schadet auch unserer Branche nicht. Im Endeffekt finde ich allerdings, dass die Verkäuferinnen einen erstaunlich guten Job gemacht haben. Für mich die wichtigste Aussage am Schluss des Beitrags: &#8220;Die meisten blieben übrigens trotzdem freundlich.…Und am Ende haben sie alle grammgenau getroffen.&#8221; In meinen Augen beste Werbung für Edeka und seine Verkäuferinnen.</p>
<p>Und wer nun denkt, dass Herr Lührssen gegen die Werbebranche schießt (Was er genau genommen nicht macht, denn die Aussagen kommen immer noch von den Unternehmen selbst), wird bei einem genaueren Blick ins Buch feststellen, dass er Werbung insgeheim großartig findet. Das Kapitel &#8220;Werbe-Ikonen&#8221; zeigt, welche Bedeutung Figuren wie der Bärenmarken-Bär, Frau Antje oder das HB-Männchen für unsere Kultur hatten und haben. Ebenfalls interessant sind die Einblicke ins Werbedeutsch. Viele Erläuterungen von Fachbegriffen aus der Werbung sowie ein Blick in die Geschichte der Testimonial-/Promi-Nutzung.</p>
<p>In weiteren Kapiteln versucht Lührssen, Bohrmaschinen billiger zu bekommen, indem er ihnen das Kabel abschneidet, geht mit Schafen in eine Bank, fährt einen Probewagen durch den Dreck und misst auf den Meter genau die Entfernung zum nächsten McDonalds. Und das sieht in echt ziemlich unterhaltsam aus. Aber genau das ist das Problem des Buches: Denn Hinrich Lührssen ist lustig. Leider eben nur im Film. Im Buch dagegen wirkt seine Art leider nur bedingt. Was beim Hinschauen lustig ist – wenn er zum vierten Mal in ein Autohaus geht und mit einer Gruppe Jamaikanern ein Auto leihen möchte – dehnt sich im Buch endlos aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bevor ihr Geld für das Buch ausgebt, lest unter folgenden Links die Spiegel-Online-Rubriken. Damit habt ihr schon fast das gesamte Buch durch. Und mit dem gesparten Geld könnt ihr euch etwas schönes leisten. Was ihr in der Werbung gesehen habt…</p>
<p><a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=werbung+beim+wort+genommen">Link zu den Spiegel-Artikeln &#8220;Werbung beim Wort genommen&#8221;</a></p>
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		<title>Duften, riechen, werben – Das Gewürzmuseum in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;Spicy’s Gewürzmuseum&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung. Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite [...]
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<p>Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite Etage einer der unzähligen Klinkerbauten. Dort verbirgt sich das Gewürzmuseum Hamburg. 3,50 Euro kostet der Eintritt in die Welt der Gewürze, Kinder bekommen ein kleines Päckchen Gummibärchen, Erwachsene eine Probe Pfeffer mit auf den Besuch gegeben. Und schon geht es los: Zahllose Säckchen voller Gewürze stehen bereit, angefasst, berochen, zerrieben und anderen unter die Nase gehalten zu werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3525 alignnone" title="Gewuerzmuseum1" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pfeffer, Salz, Zimt, Thymian, Koriander: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Für Hobby-Köche eine wahre Wonne. Selten hat man die Möglichkeit, seltene Gewürze anzufassen und sich intensiv damit zu beschäftigen. Etliche Schilder geben Hinweise darauf, wie diese Gewürze geerntet, verarbeitet und verwendet werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3532" title="Gewuerzmuseum8" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, die ich in vielen Museen bereits gesehen habe, ist das Sponsorship. Im Gewürzmuseum ist es sehr deutlich zu erkennen. Schaufensterkästen präsentieren in großen Auslagen historische Produkte von Unternehmen wie Maggi, Knorr, Fuchs und Hela.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3528 alignnone" title="Gewuerzmuseum4" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3529" title="Gewuerzmuseum5" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" title="Gewuerzmuseum6" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Zur Abwechslung – und weiteren Information – gibt es Schaubilder und Kästen voller Produkte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3533" title="Gewuerzmuseum9" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="Gewuerzmuseum3" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine clevere – und bei diesem Thema einfach passende – Kombination aus Historie, Information und Product Placement. Clever insofern, als dass sich das Museum schon beinahe vor der Öffnung monetär amortisiert haben könnte (reine Spekulation!). Und doppelt clever, da es als Werbung gar nicht wahrgenommen wird. Meinen Bekannten ist nämlich das Sponsoring gar nicht unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Der Maggi-Kasten z.B. sorgte für große Begeisterung.</p>
<p>Ich finde, der Besuch lohnt sich, gerade für Kinder, die alles anfassen können, aber auch für große Kinder, die Gewürze auch mal außerhalb einer Plastik-Verpackung kennenlernen wollen. Und den einen oder anderen könnte sich dieses besondere Gewürz am Ausgang ja doch &#8220;reizen&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3526" title="Gewuerzmuseum2" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg" alt="" width="478" height="640" /></a></p>
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		<title>Frauenfußball hat endgültig seine Unschuld verloren</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren.</p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und Startschuss für die Professionalisierung des Frauen-Fußballs sein. Und alles war professionell vorbereitet worden. Mit Steffi Jones hatten wir den weiblichen Franz Beckenbauer geholt, die Marketing-Maschine lief heiß und die Vorbereitung unserer Spieler dauert knapp zwei Monate.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren war eine Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (was für ein Wort) in den meisten Teilen der Welt undenkbar. Wie wurden die Spielerinnen damals noch belacht, eine Frau könne den &#8220;Männer-Sport&#8221; Fußball nicht betreiben, sie wäre zu weich dafür. Jetzt zeigt sich, dass sie den Männern nur noch wenig nachstehen. Und genau das ist ihr Problem. Denn statt den Fußball zu &#8220;ihrer&#8221; Sportart zu machen, haben sie den Männern nachgeeifert. Dazu aber später. Hier ein kleines persönliches Fazit:</p>
<p><strong>Spielorte</strong></p>
<p>Spielorte wie Augsburg, Sinsheim oder Bochum sind für ein internationales Groß-Event nur bedingt tauglich. Im Ausland dürften diese Namen den Besuchern eher wenig sagen, Shopping-Touren und Ausflüge neben den Spielen werden dadurch erfolgreich verhindert. Von der Größe her dagegen sind die meisten ideal. Schließlich erwartet ja scheinbar niemand, dass mehr als 25.000 Zuschauer zu einem Spiel kommen. Oder?</p>
<p><strong>PR/Merchandising/Ansprüche</strong></p>
<p>Rummel um die Frauen gab es im Vorfeld der WM wahrlich genug. Eigentlich waren wir schon Weltmeister, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte. Steffi Jones sagte noch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article7179093/Spielerinnen-duerfen-sich-im-Playboy-ausziehen.html" target="_blank">letztes Jahr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>WELT ONLINE: </strong>Im ersten Vorrundenspiel der WM 2007 bezwang Deutschland Argentinien 11:0. Ist so etwas nicht kontraproduktiv?</p>
<p><strong>Jones:</strong> Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Einige Nationen sind halt deutlich schwächer als wir. Wir haben eine so starke Mannschaft, dass wir auch Spiele, in denen wir vielleicht nicht so dominant sind, schnell mal 4:0 gewinnen. Aber wir werden keiner Spielerin sagen, dass sie mit Absicht vorbeischießen soll, damit die Ergebnisse knapper aussehen.</p></blockquote>
<p>Naja, so knapp waren die Spiele dann wohl doch nicht. Diese Einstellung zog sich durch alle Level. Auch im Marketing war als Parole ausgegeben: &#8220;<a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/frauen-plaetze-21674918_mbqf-18495592/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">3. Plätze sind was für Männer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://data6.blog.de/media/026/5661026_7b23f37d2b_s.jpeg" target="_blank">Jungs, wir rächen euch!</a>&#8221; So <del>mutig</del> überheblich gaben sich ja nicht mal die Männer.</p>
<p>Wenigstens blieben wir von nackten Tatsachen dieses Mal eher verschont. Vielleicht, weil die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/frauen-wm-2011/article13460325/Frankreichs-Frauen-nicht-nur-nackt-ein-Spektakel.html">Erfahrung</a> zeigte, dass es nicht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beachvolleyball#Kontroverse">jeder Sportart</a> ausschließlich um den schönen Anblick geht.</p>
<p>Und auch die Werbung hat &#8220;unsere&#8221; Mädchen für sich entdeckt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KD2m2vJL5Z8" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xuf5AqpnK4I" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><strong>Spiel-Qualität</strong></p>
<p>Auch wenn viele anderes behaupten: Ich finde, dass die Frauen faszinierenden Fußball spielen. Das taktische Verständnis ist extrem hoch, körperlich sind sie schon ziemlich robust, die Geschwindigkeit liegt nur wenig unter dem der Männer, und bei der Technik stellen sie so manchen Mann in den Schatten. Und wer bei einem versprungenen Ball meckert, sollte sich mal einen Auftritt unserer National-Männer aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2000" target="_blank">Jahr 2000</a> anschauen. (Ich war live im Stadion und weine heute noch über diese Leistung)</p>
<p><strong>Schiedsrichter</strong></p>
<p>J, ich weiß. Über die Schiedsrichter wird immer gemeckert. Bei dieser WM gibt es jedoch guten Grund dafür. Und die Entscheidung der Fifa, ausschließlich Frauen pfeifen zu lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollen Amateure bei einem Profi-Turnier das Spiel leiten? Beim Tennis z.B. sitzen auch Männer bei Frauen-Turnieren (und umgekehrt), in der Fußball-Bundesliga pfeift eine Schiedsrichterin. In den meisten Teilen der Welt gibt es gar keine professionelle Ausbildung für den &#8220;schwarzen Mann&#8221;. Darf bei einer Weltmeisterschaft das wichtigste und entscheidende Glied das schwächste sein? Oder wie soll man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m7OnbKeIHKQ" target="_blank">solche</a> Szenen erklären? (Leider kein Embedden möglich)</p>
<p>Bei der Suche nach Spielszenen ist übrigens aufgefallen, dass die Fifa zahlreiche Videos hat löschen lassen. So kann man natürlich auch die Verbreitung von Content stoppen. Oder geht es hier darum, das Image zu schützen?</p>
<p><strong>Stimmung</strong></p>
<p>Wo waren sie, die Auto-Fähnchen, die riesigen Public-Viewings, die Trikot-Träger? Auf den Straßen (zumindest Hamburgs) wollte das Sommermärchen nicht so richtig stattfinden. In den Stadien dagegen war High-Life. Aus verschiedenen Ecken hörte ich große Begeisterung, und wer sich mal ein Spiel im Fernsehen angesehen hat, erblickte nicht nur einmal die &#8220;La Ola&#8221;. Außen pfui, innen hui. Oder- um es anders auszudrücken: Die Zielgruppe wurde erreicht. Wer sich schon vorher für Frauen-Fußball interessiert hatte, wurde voll und ganz beglückt.</p>
<p><strong>Fair-Play</strong></p>
<p>Wir haben gesehen wie die Frauen auf dem Platz miteinander umgehen: Sie haben getreten wie die Kesselflicker (und ich habe 25 Jahre Fußball gespielt, ich kann das beurteilen), haben sich fallengelassen, hatten Wunderheilungen, haben gemeckert und gezetert, den Ball weggeschossen und Gegnerinnen und Schiedsrichter beschimpft. Was haben wir uns auf sportlich faire Spiele gefreut. Doch leider nähert sich der Frauen-Fußball dem der Männer schneller an, als es uns lieb sein sollte. Um es kurz zu machen: Schade, dass die Frauen-Fußballerinnen vor allem eines von ihren männlichen Kollegen gelernt haben: Unsportlichkeit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/_SdfD8NgGI0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Haben Frauen das wirklich nötig? Müssen sie gerade das von den Männern übernehmen, worüber sich die halbe Fußball-Welt aufregt? (England mehr als Italien) Damit schaden sie ihrem Sport leider mehr als ihnen lieb ist. Aber vielleicht ist der Frauenfußball ja tatsächlich schon jetzt so, wie er es immer sein wollte: professionell.</p>
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		<title>Das Image der Werber</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Meinungsinstitut forsa hat im Auftrag des dbb Beamtenbund und tarifunion eine Umfrage erstellt: &#8220;<em>Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2010</em>&#8221; Ergebnis: &#8220;Werber&#8221; haben ein schlechtes Image.<span id="more-2920"></span></p>
<p>Die Fachzeitschrift werben &amp; verkaufen <a title="http://www.wuv.de/nachrichten/media_marktforschung/werber_verlieren_an_ansehen" href="http://www.wuv.de/nachrichten/media_marktforschung/werber_verlieren_an_ansehen">schlagzeilt</a> &#8220;Werber verlieren an Ansehen&#8221; und urteilt:</p>
<blockquote><p>Kaum eine Berufsgruppe hat in der Bevölkerung einen so schlechten Ruf wie Werbeprofis. Nur bei 14 Prozent der Bevölkerung genießen Mitarbeiter in einer Werbeagentur „hohes Ansehen“ – Tendenz schrumpfend.</p></blockquote>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/11/Studie-Werber2010.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2922" title="Studie-Werber2010" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/11/Studie-Werber2010-e1289345420313.jpg" alt="" width="200" height="239" /></a></p>
<p>Was sagen uns diese Zahlen? Schauen wir uns die Untersuchung doch einmal genauer an. Wer oder was wurde da eigentlich untersucht?</p>
<blockquote><p>Unter der Bezeichnung öffentlicher Dienst versteht man die Tätigkeit der Beamten (und weiteren aufgrund öffentlichen Rechts beschäftigten Personen wie Richter, Soldaten und Rechtsreferendaren), Tarifbeschäftigten (Angestellten und Arbeiter) von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen.</p></blockquote>
<p>(Quelle <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Dienst" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Dienst">Wikipedia</a>)</p>
<p>Davon abgesehen, dass ich mich weder als Beamten noch als Richter, Soldat oder Angestellten öffentlich-rechtlicher Körperschaften sehe, besitzt die Studie (<a title="https://docs.google.com/viewer?url=http://www.dbb.de/dbb-beamtenbund-2006/dbb-pdf/forsa_2010-inhalt.pdf" href="https://docs.google.com/viewer?url=http://www.dbb.de/dbb-beamtenbund-2006/dbb-pdf/forsa_2010-inhalt.pdf">hier</a> zum Download) weitere Schwächen. Das fängt am Studiendesign an, das wie folgt aussieht: &#8220;<em>Befragt wurden insgesamt 3.002 Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews. 1.001 der insgesamt Befragten waren Angehörige des öffentlichen Dienstes (411 Beamte; 590 Tarifangehörige)</em>.&#8221;</p>
<p>Man befragt also Angehörige des öffentlichen Dienstes zum Image des öffentlichen Dienstes und wundert…freut sich, dass der öffentliche Dienst dabei gut wegkommt. Sorgen würde mir dabei übrigens machen, dass von den Befragten aus dem öffentlichen Dienst lediglich 69% über den öffentlichen Dienst gelesen haben. Hier scheint ein Berufsstand sich nicht für die eigenen Belange zu interessieren.</p>
<p>Warum schneiden &#8220;Werber&#8221; so schlecht ab? Das kann mehrere Gründe haben: Zum Einen werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Oder – um die Studie erneut zu zitieren – &#8220;Klassische Staatsdiener besetzen die vorderen Plätze&#8221;. Die &#8220;klassischen&#8221; Staatsbeamten Pilot, Arzt und Richter auf den Plätzen drei bis fünf. Der &#8220;Beamte&#8221; an sich liegt übrigens mit 32% auf Platz 23. Wo der &#8220;klassische&#8221; Finanzbeamte gelandet wäre, wurde lieber gar nicht erst gefragt.</p>
<p>Es könnte also an der Berufsbezeichnung liegen. Der &#8220;Mitarbeiter in Werbeagentur&#8221; hätte umgangssprachlich auch &#8220;Kommunikationsdienstleister&#8221; heißen können. Oder – wie man bei uns in der Branche sagt: Texter, Berater, Grafiker, Online-Konzeptioner, Produktioner… Nicht auszudenken, wo ein &#8220;Designer&#8221; gelandet wäre. Von einem &#8220;ipad-App-Entwickler&#8221; ganz zu schweigen.</p>
<p>Ein weiterer Punkt könnte ganz einfach das Prädikat &#8220;öffentlich&#8221; sein. Einem Großteil der abgefragten Berufe wird jeder von uns im täglichen Leben schon einmal über den Weg gelaufen sein und sich von ihm ein Bild gemacht haben. Ein &#8220;Mitarbeiter in Werbeagentur&#8221; dagegen präsentiert sich auf der Straße (leider) nicht häufig. Und – obwohl vieles dagegen spricht – eine Uniform für &#8220;Werber&#8221; gibt es auch nicht. Woran also sollte man ihn erkennen? Anders als bei Behörden wird auch der Gang zur &#8220;Werbeagentur&#8221; eher selten getätigt.</p>
<p>Doch machen wir uns nichts vor. Egal, wie sehr wir das Blatt drehen oder wenden: Die Kommunikationsbranche hat ein Image-Problem. Das Bild der &#8220;heimlichen Verführer&#8221; klebt seit Jahrzehnten an der Branche, und auch die Erfolgs-Serie &#8220;<a title="http://neo.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,8104482,00.html" href="http://neo.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,8104482,00.html">Mad Men</a>&#8220;, zurzeit bei ZDF Neo zu bewundern, wird dieses Bild nicht gerade verschönern.</p>
<p>Wie ist dieses Problem zu lösen? Ganz so einfach, wie es sich Forscher <a title="http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/verblueffende-studie-wie-werber-ihr-schmuddel-image-loswerden-koennen;2562085" href="http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/verblueffende-studie-wie-werber-ihr-schmuddel-image-loswerden-koennen;2562085">vorstellen</a>, ist es nicht. Aber die Ansätze hören sich – auch heute noch – interessant an:</p>
<blockquote><p>Um das Schmuddel-Image loszuwerden, empfehlen Dalsace und Markovitch ihren Kollegen in Forschung und Praxis mehr Selbstkritik – und neue Ansätze, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen: etwa Grundsätze für moralisch korrektes Marketing oder auch neue Posten in den Firmen wie den eines Chief Consumer Officers (CCO), der direkt im Unternehmensvorstand für die Interessen der Kunden streiten soll.</p></blockquote>
<p>Die Branche muss ihren Nutzen für die Gesellschaft stärker herausstellen: Ob es das große mediale Angebot ist, kostenfreie Informationen oder der Mehrwert, der für zahlreiche Unternehmen und Organisationen geschaffen wird. Die Branche muss sich aber auch stärker öffnen, die Menschen hinter den Kampagnen zeigen. So wie es der fantastische Beitrag im <a title="http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2010/1108/bilderflut.jsp" href="http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2010/1108/bilderflut.jsp">WDR</a> zu <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Oliviero_Toscani" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oliviero_Toscani">Oliviero Toscani</a>, dem Erfinder der Benneton-Schockwerbung, getan hat.</p>
<p>Es ist ein weiter Weg…</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2010%2F11%2F10%2Fdas-image-der-werber%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Wohnungs-Hopping: Zielgruppenanalyse vor Ort</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 18:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<description><![CDATA[Target Audience, Zielgruppenanalyse: Jeden Tag reden wir über Konsumente, die wir mit unseren Botschaften erreichen wollen, mit denen wir reden wollen, deren Meinung uns wichtig ist. Doch wer sind diese [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Target Audience, Zielgruppenanalyse: Jeden Tag reden wir über Konsumente, die wir mit unseren Botschaften erreichen wollen, mit denen wir reden wollen, deren Meinung uns wichtig ist. Doch wer sind diese Menschen wirklich? So viel Marktforscher, Strategen und Planner auch wissen und Wissen vermitteln, den direkten Kontakt können sie nicht ersetzen. Dafür gibt es &#8220;Wohnungs-Hopping&#8221;.<span id="more-2729"></span></p>
<p>Auf Veranstaltungen sehe ich immer wieder die gleichen Charts: Unsere Zielgruppe ist zwischen 25 und 35 Jahre alt, männlich, gebildet, verdient zwischen 3.500 und 5.000 Euro im Monat und ist lokal ungebunden. Und stets denke ich mir: Wie sieht diese Wunsch-Zielgruppe wohl wirklich aus? Leben sie alle gleich, haben sie alle den gleichen Job, sitzen sie alle Zuhause auf der gleichen Couch? Und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ichstereotypische Bilder vor meinen Augen habe. Aber die können doch unmöglich alle gleich aussehen und gleich wohnen!</p>
<p>Manchmal macht es also Sinn, sich seiner Zielgruppe zu nähern, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Ex-Kollege von mir (Gruß von hier an Elias, der im nahen/fernen Osten ein neues Leben anfängt) hatte da eine interessante Idee: Er ist &#8220;Kreativer&#8221; und hat bereits in einigen Werbeagenturen gearbeitet. Dabei schon den einen oder anderen Preis gewonnen. O.K. ein wenig verrückt ist er vielleicht, aber sind wir das nicht alle? An einem Abend lud er in meiner alten Agentur zu einer &#8220;Kreativitäts-Präsentation&#8221; ein. Und erzählte von einer &#8220;verrückten&#8221; Ideenfindung.</p>
<p>Jeder Kreative sollte seine Zielgruppe kennen. Warum sie also nicht gleich &#8220;am eigenen Leib erfahren&#8221;? Folgendermaßen funktioniert das &#8220;WOhnungs-Hopping&#8221; (Soweit ich das im Gedächtnis habe): Am Wochenende kaufte sich Elias das Lokalblatt, schlug die Kleinanzeigen auf und blätterte darin. Dann schnappte er sich einen Stadtplan und machte sich auf den Weg zu Wohnungsbesichtigungen.  Und je nachdem, wofür er gerade warb, sah er sich verschiedene Gegenden, Preislagen und Größen an: Mal die Wohnung der vielköpfigen Familie, die jede Menge Waschmittel benötigt. Mal den Yuppie, der neben dem stylischen Wohnzimmer mit der neuesten Hifi-Technologie den Single-Haushalt schmeißen muss. Oder das Pärchen, das sich durch die gesamte Wohnung arrangiert und sich den Mann in der Küche(!) und die Frau im Arbeitszimmer(!) austoben lässt.</p>
<p>Es ist sehr interessant, was man über einen Menschen erfährt, wenn man sich nur einmal dessen Wohnung genauer anschaut. Und genau dies hat Elias für sich und für seine Arbeit genutzt. Egal wie viele Freunde man hat, meist sind die Überschneidungen zum eigenen Leben ziemlich groß. Umso spannender, wie völlig fremde Menschen wohnen und was ihre Bedürfnisse im Leben sind. Schließlich bekommt man nicht häufig einen derart intimen Einblick in das Leben anderer. Nicht, dass ich &#8220;Wohnung-Hopping&#8221; schon einmal ausprobiert habe (bin ja kein Werber), aber spannend hört sich das schon an…</p>
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		<title>Harley Days in Hamburg: Eine verpasste Chance für den Einzelhandel</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Harley Davidson, was verbindet man damit? Nach einer nicht repräsentativen Umfrage im Bekanntenkreis Dinge wie: Route 66, Freiheit, Rock´n´Roll, American Way of Life und Hells Angels. Dieses Wochenende waren die [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Harley Davidson, was verbindet man damit? Nach einer nicht repräsentativen Umfrage im Bekanntenkreis Dinge wie: Route 66, Freiheit, Rock´n´Roll, American Way of Life und Hells Angels. Dieses Wochenende waren die &#8220;<a title="http://www.hamburgharleydays.de" href="http://www.hamburgharleydays.de">Harley Days</a>&#8221; in Hamburg, eines der größten Biker-Treffen Deutschlands. Die Veranstalter erwarteten insgesamt bis zu 50 000 Biker und etwa 500 000 Schaulustige. Und neben krachenden Motoren und Benzingeruch gab es jede Menge Amerika und Freiheit zu sehen. Leider hat der Hamburger Einzelhandel diese Chance gründlich verpasst.</p>
<p><a title="P1010746 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4737706409/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4737706409_607ba4fb9a.jpg" alt="P1010746" width="500" height="375" /></a><span id="more-2482"></span></p>
<p>Wer sich auch nur ein wenig für Motorräder interessiert, wird seine helle Freude gehabt haben. Die unglaublichsten Bikes, die dicksten Reifen, kunstvoll verzierte Maschinen…für jeden war etwas dabei. Allerdings gefällt das Großevent in Hamburg nicht jedem. Viele Anwohner fühlen sich von den lauten Motoren und dem &#8220;Gestank&#8221; belästigt. Nicht nur deswegen sind die Veranstalter in regelmäßigem <a title="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,671750,00.html" href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,671750,00.html">Zwist</a> mit der Stadt Hamburg und müssen wieder und wieder um eine Genehmigung kämpfen.</p>
<p>Dabei steckt in einem Event wie diesem viel Geld für die Metropole an der Elbe. Doch leider wissen die wenigsten Geschäfte damit etwas anzufangen. Dabei wäre es so leicht, sich ein Stückchen vom Kuchen abzuschneiden. Beispiel Thalia-Bücherei auf der Spitaler Straße. Das Geschäft liegt nur wenige Meter neben der Stelle entfernt, auf dem sich am Samstag Hunderte der schönsten Maschinen auf der Mönckebergstraße präsentierten und Hunderttausende von Schaulustigen unterwegs waren. Auch ich machte einen kleinen Bogen, um mal wieder in den Regalen zu stöbern und entdeckte – per Zufall – &#8220;<a title="http://www.amazon.de/H%C3%B6llenritt-deutscher-Hells-Angel-packt/dp/3430201063" href="http://www.amazon.de/H%C3%B6llenritt-deutscher-Hells-Angel-packt/dp/3430201063">Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus</a>&#8220;. Schön versteckt in einem kleinen Regal in der ersten Etage. Warum stellt man so etwas nicht in die erste Reihe am Eingang? So viele motorradbegeisterte Menschen: Sicher möchte der Eine oder Andere mehr über die Geschichte erfahren, hinter die Kulissen einer der bekanntesten amerikanischen Marken blicken. Wie einfach wäre es gewesen, diese direkt auf der Straße abzuholen.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4080/4737709227_8b47bced3c.jpg" alt="P1010756" width="500" height="375" /></p>
<p>Und nicht nur für Büchereien eine Chance: Warum nicht bei einem Juwelier mal mit &#8220;Hier die Alternative zur Motorradkette&#8221; werben? Oder das &#8220;Route 66&#8243;-Menü beim Bäcker anpreisen? Oder bei der Pommes-Bude den &#8220;Hells Dog&#8221; oder die &#8220;Angel Fries&#8221; verkaufen? Bei der Apotheke das &#8220;Kleine Set für die große Tour&#8221; (von Haarwuchsmitteln und Hämorrhoiden-Pflastern ganz zu schweigen). Der Musikladen wirft die &#8220;Route 66-Hits&#8221; zum Sparpreis raus und wirbt mit &#8220;Ihr habt den Sound, wir die Musik&#8221;. Lederjacken hängen im Schaufenster und sagen &#8220;Du brauchst keine 80 PS, um Freiheit zu spüren&#8221;. Und das Nivea-Haus hat das &#8220;Haargel, das auch unterm Helm hält&#8221;. So oder ähnlich könnte es doch auch gehen. Einzelhändler werden es in Zukunft noch schwerer haben, gegen die Konkurrenz aus dem Internet anzutreten. Ein wenig mehr Kreativität würde ihnen guttun.</p>
<p>Fallen euch mehr Beispiele ein, was man zu den Harley Days alles hätte veranstalten können?</p>
<p><a title="P1010751 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4738342486/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4738342486_021b6647bf.jpg" alt="P1010751" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Mehr Fotos gibt es übrigens hier bei <a title="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/sets/72157624367218126/" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/sets/72157624367218126/">flickr</a>. Und wer sich mehr über Harley Davidson informieren möchte, kann dies u.a. auf <a title="http://twitter.com/harleydavidson" href="http://twitter.com/harleydavidson">Twitter</a>, <a title="www.facebook.com/harley-davidson" href="http://www.facebook.com/harley-davidson">Facebook</a> oder <a title="http://www.youtube.com/user/HarleyDavidson" href="http://www.youtube.com/user/HarleyDavidson">Youtube</a> tun. Und weil es viel zu viele gute Blogs aus Hamburg gibt, <a title="http://day.fotowusel.de/2010/06/27/harley-days-2010-188/" href="http://day.fotowusel.de/2010/06/27/harley-days-2010-188/">hier</a> ein <a title="http://hamburgergeschichten.wordpress.com/2010/06/25/bilder-von-den-harley-days-2010-in-hamburg/" href="http://hamburgergeschichten.wordpress.com/2010/06/25/bilder-von-den-harley-days-2010-in-hamburg/">paar</a> <a title="http://www.kaffeetexte.de/hamburg-harley-days-2010/" href="http://www.kaffeetexte.de/hamburg-harley-days-2010/">weitere</a> <a title="http://achtmilliarden.wordpress.com/2010/06/27/%C2%BBhamburg-harley-days%C2%AB-hamburgs-netteste-u40-party/" href="http://achtmilliarden.wordpress.com/2010/06/27/%C2%BBhamburg-harley-days%C2%AB-hamburgs-netteste-u40-party/">Berichte</a> über die Harley Days.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2010%2F06%2F27%2Fharley-days-in-hamburg-eine-verpasste-chance-fur-den-einzelhandel%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Nike schreibt die Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 08:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen habe ich diesen Spot gesehen, bei Twitter, bei Vimeo, bei Facebook, überall. Und er ist einfach zu unglaublich gut, als dass ich ihn einfach nur weiterleite. Nein, dieses [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen habe ich diesen Spot gesehen, bei Twitter, bei Vimeo, bei Facebook, überall. Und er ist einfach zu unglaublich gut, als dass ich ihn einfach nur weiterleite. Nein, dieses Kunstwerk von <a title="http://www.nike.com/nikefootball/home/?locale=de_DE" href="http://www.nike.com/nikefootball/home/?locale=de_DE">Nike</a>, bzw. Wieden + Kennedy, muss ich einfach im Blog haben. Der Film (und genau das ist es) ist dermaßen (Wort einfügen, das höchste Begeisterung ausdrückt)…Wow!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="521" height="293" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11896489&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="521" height="293" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11896489&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11896489">Write The Future</a> from <a href="http://vimeo.com/nalden">Nalden</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-2325"></span></p>
<p>Warum ist der Film so gut? Weil er traumhaft gut gefilmt ist, weil die besten Fußballspieler der Welt mitwirken, aber in Wirklichkeit: Weil er eine tolle Geschichte erzählt, weil er mich mitzieht, weil er es schafft, dass ich ihn mir nochmal und nochmal anschaue. Dass ich ihn weiterleite, weil ich will, dass alle meine Freunde, die ebenfalls Fußball lieben, ihn auch sehen. Weil er – um es kurz zu machen – Unterhaltung bietet.</p>
<p>Und da es einfach zu viele gute Nike-Spots gibt, hier nur ein kleinerer weiterer Appetithappen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11564914&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="405" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11564914&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11564914">Guy Ritchie</a> from <a href="http://vimeo.com/danilodelfino">danilo delfino</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>3D – The next generation?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 11:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit TV-Gedenken träumen Menschen vom &#8220;anfassbaren&#8221; Fernsehen. Es begann bei Raumschiff Enterprise mit dem berühmten &#8220;Holo-Deck&#8220;, ging weiter über verschiedene Versuche wie Geruchsfernsehen und interaktivem TV und ist nun, nach [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit TV-Gedenken träumen Menschen vom &#8220;anfassbaren&#8221; Fernsehen. Es begann bei Raumschiff Enterprise mit dem berühmten &#8220;<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Star-Trek-Technologie#Holodeck" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star-Trek-Technologie#Holodeck">Holo-Deck</a>&#8220;, ging weiter über verschiedene Versuche wie Geruchsfernsehen und interaktivem TV und ist nun, nach einer Pause von mehreren Jahren, wieder beim 3-dimensionalen Seherlebnis angekommen. Durch den Kino-Blockbuster-Mega-Über-Hyper-Kracher-Film &#8220;<a title="http://www.avatarmovie.com/" href="http://www.avatarmovie.com/">Avatar</a>&#8221; angestachelt, heißt es nun bei jedem zweiten Kino-Trailer &#8220;Auch in 3D&#8221;. Doch hält die Technik diesmal, was sie verspricht oder wird es wieder nur ein kurzfristiger Hype sein?<span id="more-2102"></span></p>
<p>Wie fing es eigentlich an? Mit rot-blau/grünen <a title="http://www.ozhobbies.eu/images/Gadgets.jpg" href="http://www.ozhobbies.eu/images/Gadgets.jpg">Brillen</a> und rot-grünen <a title="http://www.3d-movie-gallery.com/frei_3D_film_video_0.php" href="http://www.3d-movie-gallery.com/frei_3D_film_video_0.php">Filmen</a>/Bildern. Schwupps, fertig war der 3D-Effekt. Zwar beeindruckend, aber wer schon mal so eine rot-grüne Brille auf der Nase hatte, weiß, warum sich diese Technik nicht durchsetzen konnte.</p>
<p>Mit den <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/IMAX" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IMAX">iMax</a>-Kinos schwappte dann die nächste große 3D-Welle nach Deutschland. Mit faszinierenden Dokumentarfilme wie &#8220;<a title="http://www.youtube.com/watch?v=KZSXxdKxLIc" href="http://www.youtube.com/watch?v=KZSXxdKxLIc">Space Station 3D</a>&#8221; &#8220;<a title="http://www.youtube.com/watch?v=9cXCkqFWi8k" href="http://www.youtube.com/watch?v=9cXCkqFWi8k">Sea Monsters 3D</a>&#8221; sowie Kleinstproduktionen wie <a title="http://www.filmstarts.de/kritiken/35706-Das-Geisterschloss-3D.html" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/35706-Das-Geisterschloss-3D.html">&#8220;Das Geisterschloss&#8221;</a> versuchte das neue Kino-Format zu überzeugen. Jedoch mangelte es den Eigenproduktionen an Story und Stars, so dass die Kinos leider meist leer blieben und es in Deutschland nur noch vereinzelt Überbleibsel der IMAX-Geschichte gibt. Überlegene Technik sollte mangelnde Kreativität ersetzen, und das funktioniert nunmal nirgends.</p>
<p>Die Technik hat sich seit der IMAX-Zeit bis Avatar nur unwesentlich weiterentwickelt und offenbart immer noch erhebliche Schwächen. Abgesehen davon, dass sie vielen Zuschauern während und nach dem Film <a title="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5809237/3D-Filme-koennen-Kopfschmerzen-ausloesen.html" href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5809237/3D-Filme-koennen-Kopfschmerzen-ausloesen.html">Kopfschmerzen und Übelkeit</a> bereitet, ist der endgültige Effekt sehr stark von der Sitzposition im Kino abhängig. So konnte ich beim Besuch von Avatar in der letzten Reihe des Hamburger Dammtorkinos nur einen eher mäßigen 3D-Effekt feststellen, der mich überhaupt nicht begeistert, sondern – ganz im Gegenteil – enttäuscht hat. Solange sie dieses technische Problem nicht in den Griff bekommen, wird es schwierig sein, Zuschauer vom Kauf einer (mit etwa 15 Euro) total überteuerten Karte zu bewegen. Da hilft es auch wenig, dass die Brillen zumindest modisch leicht zugelegt haben.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/05/3D-Brille.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2120" title="3D-Brille" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/05/3D-Brille-e1272829352882.jpg" alt="" width="550" height="412" /></a></p>
<p>Aber der Start war gemacht, Avatar spielte am ersten Wochenende <a title="http://wulfmansworld.blogspot.com/2009/12/avatar.html" href="http://wulfmansworld.blogspot.com/2009/12/avatar.html">240 Mio. US-Dollar</a> ein. Und wenn es einen Trend gibt, versuchen alle davon zu profitieren. Samsung z.B. bewirbt aktuell seine <a title="http://www.samsung.de/de/microsites/3DMonitor/home.aspx" href="http://www.samsung.de/de/microsites/3DMonitor/home.aspx">neuen Modelle</a> mit 3D-Funktion. Dabei setzt das Unternehmen einen Viral-Spot ein, der wirklich wunderbar zeigt, welche Vorteile 3D bieten könnte.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dQG4YjWBzz0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/dQG4YjWBzz0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Was wird die Zukunft bringen? Bleibt es beim Hype oder wird 3D zukünftig der neue Standard für visionäre Erlebnisse? Dies wird vor allem davon abhängen, ob die Kinofilme neben dem dreidimensionalen Erlebnis auch von der Geschichte her mithalten können. Denn wie so viele technische Errungenschaften zuvor gewöhnt sich der Mensch an alles. Was bei Avatar noch &#8220;neu&#8221; und ungewohnt daherkommt, kann beim zweiten oder dritten Kinobesuch schon Routine sein. Auch der Home Entertainment Bereich spielt dabei eine große Rolle: Werden die Fernseher ein ähnliches Bild- und Raumerlebnis schaffen, und – vor allem – werden sie bezahlbar sein?</p>
<p>Der Hype wird zumindest für die nächsten Wochen und Monate anhalten, da zahlreiche Kinofilme speziell oder zusätzlich in 3D produziert wurden. Eine Auswahl davon findet ihr <a title="http://www.moviepilot.de/news/kommende-3d-filme-ist-das-jetzt-der-durchbruch-105276" href="http://www.moviepilot.de/news/kommende-3d-filme-ist-das-jetzt-der-durchbruch-105276">hier</a>. Für die, die es gar nicht abwarten können, hier ein paar Trailer, was in Zukunft auf uns zukommen wird.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q4U3AQ--0Ic&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/q4U3AQ--0Ic&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZNwA2rFMT8A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/ZNwA2rFMT8A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E3FlmjPFuMw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/E3FlmjPFuMw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Müssen sich Blogs refinanzieren?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 17:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
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		<description><![CDATA[Großes Geschrei im Blog-Aquarium: Basic Thinking hat sich entschlossen, seinen RSS-Feed zukünftig nur noch gekürzt anzubieten. Begründet wird dies mit Mindereinnahmen, wenn die Leute nicht mehr auf die Webseite gehen [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Großes Geschrei im Blog-Aquarium: Basic Thinking hat sich <a title="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/04/basic-thinking-warum-der-rss-feed-gekuerzt-wurde/trackback/" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/04/basic-thinking-warum-der-rss-feed-gekuerzt-wurde/trackback/">entschlossen</a>, seinen RSS-Feed zukünftig nur noch gekürzt anzubieten. Begründet wird dies mit Mindereinnahmen, wenn die Leute nicht mehr auf die Webseite gehen und dort Werbeeinblendungen angeboten bekommen. Dass dieser Schritt nicht von Begeisterung begleitet wird, musste eigentlich klar sein. Schließlich nimmt man seinen Lesern ein Höchstmaß an Service, den sie bisher durch die Nutzung von RSS-Readern genossen, und zwingt sie direkt auf das Blog. Zahlreiche gute Kommentare gibt es <a title="http://www.werbeblogger.de/2010/03/05/das-kuerzen-eines-feeds-und-die-aufreger-in-bloghausen/trackback/" href="http://www.werbeblogger.de/2010/03/05/das-kuerzen-eines-feeds-und-die-aufreger-in-bloghausen/trackback/">hier</a> und <a title="http://wirres.net/article/articleview/5511/1/6/" href="http://wirres.net/article/articleview/5511/1/6/">hier</a>. Aber abgesehen von richtig oder falsch stellt sich doch hier vielmehr die Frage: Müssen Blogs überhaupt refinanziert werden?<span id="more-2018"></span></p>
<p>Gehen wir doch mal ein paar Formen von Blogs durch:</p>
<p>Private Blogs: Hier schreiben (so wie auch in diesem Blog) Menschen über Themen, die sie selber interessieren. Die Autoren wollen sich mitteilen, dabei Statements abgeben und (im besten Fall) gelesen werden. Weil es ihnen Spaß macht, sie dadurch ihre Reputation im Internet verbessern und manchmal sogar etwas in der Gesellschaft verändern können. Dabei können natürlich auch ein paar Euro im Monat durch Spenden oder Werbebanner reinkommen. Allgemein geht das private Blog aber doch eher als &#8220;Hobby&#8221; durch, für das man gerne etwas Geld investiert.</p>
<p>Blogs von Selbstständigen/Freelancern etc.: Das Blog ist eigentlich nichts anderes als eine Unternehmenswebsite. Lediglich interaktiv, auf anderer technischer Basis und oft mit einem anderen (lockeren) Schreibstil. Halt die Visitenkarte im Netz. Das Blog soll Person und Tätigkeit bekannter machen, die Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Blogs schaffen und am Ende Aufträge generieren. Demnach sind die Kosten eines derartigen Blogs Marketing-Kosten und können dadurch u.a. auch von der Steuer abgesetzt werden.</p>
<p>Corporate Blogs: Corporate Blogs ermöglichen es Unternehmen, Themen zu besetzen, mit der Öffentlichkeit/Kunden/Jobsuchenden u.a. in Kontakt zu treten und gestatten Einblicke in die Firma. Damit sind sie zugleich CRM-, PR- als auch Recruiting-Tool und werden als solches vom Unternehmen bezahlt, bzw. werden Mitarbeiter als Redakteure zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Viel mehr zu den verschiedenen Arten von Blogs gibt es <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog#Blog-Typologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog#Blog-Typologie">hier</a>.</p>
<p>Anhand dieser Beispiele wird sehr schnell deutlich, dass Blogs meist eine Funktion besitzen, die eine direkte Abstrahlwirkung auf den oder die Autoren bzw. das dahinterstehende Unternehmen hat. Und das sollte den Betreibern eigentlich Belohnung genug sein. Basic Thinking möchte – und das mit gutem Grund – unabhängig von dem <a title="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/15/wir-habens-geschafft-serverloft-ersteigert-basicthinking/" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/15/wir-habens-geschafft-serverloft-ersteigert-basicthinking/">damaligen Käufer</a> Serverloft sein. Somit sehen sie sich eher als digitale Zeitung, deren Journalisten (zu Recht) bezahlt werden müssen. Allerdings nutzen sie zur Finanzierung Werbebanner, deren Einsatz auch bei großen Medien wie Verlagen scheinbar nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ganz abgesehen vom uralten Vorwurf an Printmedien, keine Finanzierungsmodelle zu entwickeln, die dem Web 2.0 angemessen scheinen. Werbebanner sind nun auch nicht die zukunftsträchtigste Form der Refinanzierung.</p>
<p>Völlig unverständlich ist die einerseitige Forderung, es dem Konsumenten jederzeit so einfach wie möglich zu machen, auf ihn zu hören sowie auf seine Vorschläge zu hören und gleichzeitig sein Blog hinter einem Link zu verstecken. Viele werden RSS-Feeds, die nicht komplett ausgestrahlt werden, die Treue kündigen. Entweder werden sie sofort gelöscht oder nach dem x-ten Mal, wenn wiederholt nicht auf das verzweifelt klingende &#8220;mehr&#8221; geklickt wurde. Den RSS-Feed zu verkürzen ist schließlich nicht mehr als eine Preiserhöhung, die der Kunde nicht mittragen möchte. Auch wenn der Preis in diesem Fall &#8220;nur&#8221; Zeit und Aufmerksamkeit sind.</p>
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		<title>Was ist ein Tweet wert?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 18:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztlich erreichte mich von einem Journalisten und Blogger die Frage seines Chefredakteurs: &#8220;Welchen Output hat Social Media wirklich? Was bringt ein Tweet für Sales (also Verkauf)?&#8221; Im ersten Moment dachte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztlich erreichte mich von einem Journalisten und Blogger die Frage seines Chefredakteurs: &#8220;Welchen Output hat Social Media wirklich? Was bringt ein Tweet für Sales (also Verkauf)?&#8221; Im ersten Moment dachte ich: &#8220;Das ist wahrscheinlich die dümmste Frage, die man stellen kann.&#8221; Denn schließlich geht es bei Social Media in erster Linie um Insights, es geht um Kundenbindung, um Imageaufbau, um Dialog. Und letztendlich – im besten Falle – auch um einen Kaufabschluss. Andererseits ist das genau die Frage, die jeder Marketingverantwortliche stellen sollte. Denn schließlich möchte und muss er ja wissen, wofür er sein Budget (bzw. das seiner Firma) ausgibt. Aber was ist ein Tweet nun wirklich wert?<span id="more-2003"></span></p>
<p>Vielleicht sollte man das Feld von hinten aufrollen und fragen: &#8220;Was kostet ein Tweet?&#8221; Zuerst mal nichts. Zumindest monetär nichts. Anmelden, eintippen, abschicken, fertig. Doch sooo einfach ist es nun doch nicht. Dass Social Media nicht kostenlos ist, haben schon <a title="http://anikageisel.posterous.com/social-media-verandert-alles-marketing-pr-und" href="http://anikageisel.posterous.com/social-media-verandert-alles-marketing-pr-und">einige</a> erwähnt. Aber ein Tweet ohne Follower bringt auch nichts, da ihn niemand hört/liest. Ebenso wie eine Facebook-Seite niemanden erreicht, wenn sie niemand findet. Und auch ein Youtube-Video erreicht keine 2-Millionen-Marke, ohne dass man sich um die Verbreitung kümmert (Ausnahmen ausgenommen).</p>
<p>Denn immer wieder höre ich, dass Social Media die &#8220;kostengünstigste Form&#8221; der Werbung, PR oder sonstwas ist. Das überrascht erstmal, da ich bisher nicht wusste, dass eine Pressemitteilung hohe Kosten verursacht. Auch ein Anruf bei einem Journalisten oder das Vier-Augen-Gespräch hat im ehrlichen Sinne – bis auf Arbeitszeit – kein Geld verbraucht. Eine Facebook-Seite kostet auch im ersten Anschein nichts. Wenn sie allerdings vom Design und Konzept aus der Masse herausragen soll, benötigt man Designer und Konzeptioner. Man braucht evtl. einen Texter, der sich um den Content kümmert. Man braucht einen Community Manager, der sich um Fragen kümmert und darauf achtet, dass der gute Ton eingehalten wird. Und man braucht jemanden, der auf die Seite aufmerksam macht. Und das kann auf der einen Seite durch Mund-zu-Mundpropaganda geschehen, durch PR-Maßnahmen oder durch ganz klassische Banner-Schaltung. Und jetzt wird es doch erst spannend, nämlich in der Verzahnung mehrerer Kanäle, basierend auf einer Leitidee. Indem man z.B. bei Twitter auf neue Inhalte im Youtube-Channel hinweist. Die Videos in der Facebook-Page integriert. Oder auf der Unternehmens-Website die neuesten Meldungen einlaufen lässt: Twitter-Feeds, Facebook-Status, neue Bilder bei Flickr, neue Videos usw.</p>
<p>Aber zurück zur ROI-Diskussion, also dem <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment">Return on Investment</a>: Kurzfristige Erfolge sind sicherlich zu erzielen, wie z.B. Subway gezeigt hat. Die haben über eine einfache <a title="http://web20typ.de/2010/lernen-von-best-practice-beispielen-subway/" href="http://web20typ.de/2010/lernen-von-best-practice-beispielen-subway/">Promotion-Aktion</a> in kürzester Zeit über 200.000 Fans für ihre <a title="http://www.facebook.com/Subway365?ref=ts#!/Subway365?v=wall&amp;ref=ts" href="http://www.facebook.com/Subway365?ref=ts#!/Subway365?v=wall&amp;ref=ts">Facebook-Seite</a> gewonnen (aktueller Stand: 1.400.000 Fans). Die klassischen Mechanismen scheinen also auch im Bereich Social Media zu wirken. Oder etwa doch nicht? Ist diese Aktion wirklich Social Media oder doch &#8220;nur&#8221; eine Online-Kampagne mit begrenzter Dauer? Bedeutet Social Media also eigentlich nicht mehr, als dass man für Banner-Aktionen zukünftig kein Geld mehr ausgeben muss, da die verschiedenen Plattformen Werbeplätze umsonst zur Verfügung stellen?</p>
<p>Nicht ganz. Denn genauso schnell wie die Fans in der Gruppe sind, so schnell sind sie auch wieder weg. Subway allerdings ist es gelungen, die Leute an seine Seite zu binden, und zwar mit immer neuen Themen, Sonderangeboten, Diskussionen, Fotos von Mitarbeitern und und und. Kurz gesagt, mit kreativen und unterhaltsamen Ideen. Doch auch dahinter steht ein Team, dass sich um Inhalte kümmert, für Ordnung auf der Seite sorgt und sich immer neue Themen und Angebote überlegt. Dafür revanchieren sich die &#8220;Fans&#8221; mit zahlreichen Kommentaren, Fotos und vor allem damit, dass sie sich mit der Marke beschäftigen. Und damit sind sie im besten Falle das, was sich jedes Unternehmen wünscht: Viele glückliche Kunden. Vor allem viele Kunden, denn durch die zahlreichen Angebote angelockt, zieht es sicher einige Kunden in die Läden. Und da die Gutscheine über Codes getrackt werden und man so weiß, woher der Kunde den Gutschein hat, kann man wiederum ziemlich genau nachprüfen, was die einzelnen Aktionen an ROI gebracht haben. Kostenlos ist diese Aktion auf Facebook also sicher nicht, aber vor allem eins nicht: umsonst.</p>
<p>Ach ja, &#8220;Was ist ein Tweet wert?&#8221; Das ganze geht natürlich auch über Twitter. Wobei Subway scheinbar leider verpasst hat, sich seinen <a title="http://twitter.com/subway" href="http://twitter.com/subway">Namen</a> zu sichern. Aber über den <a title="http://twitter.com/SubwayFreshbuzz" href="http://twitter.com/SubwayFreshbuzz">offiziellen Account</a> geht es ja auch.</p>
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