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	<title>Public Correlations &#187; Marketing</title>
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		<title>&#8220;Social Brands müssen zu Consumer Brands werden&#8221; – Andrea Kolb von ABURY im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim letzten Treffen der Digital Media Women Hamburg bei Scholz &#38; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;ABURY&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim letzten Treffen der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> bei Scholz &amp; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;<a href="http://aburycollection.com/de/" target="_blank">ABURY</a>&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit und Fairness miteinander zu tun haben, erzählte sie mir im Interview.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3550 alignnone" title="Abury-Marrakech_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg" alt="" width="295" height="294" /></a></p>
<p><strong>Andrea, du hast lange Jahre in Agenturen gearbeitet, warum hast du aufgehört?</strong></p>
<p>Ich habe von 1996 bis 2001 in Agenturen gearbeitet und 2001 Calliope &#8211; Inspiring Brand Communication gegründet. Calliope ist eine Agentur für Markeninszenierung &#8211; in Medien und auf Events. Wir haben u.a. o2 Germany, Deutsche Bank AG, Deka Immobilien betreut und für viele Agenturen Spezialkonzepte entwickelt und umgesetzt &#8211; seit 2008 mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. 2007 bin ich mit meinem Mann nach Marrakesch, um dort das <a href="http://www.anayela.com/" target="_blank">AnaYela</a> zu entwickeln und daraus haben sich viele weitere Projekte, wie der &#8220;Club of Marrakesh&#8221; und ABURY entwickelt - deswegen habe ich die Agenturtätigkeit wesentlich reduziert, aber nicht komplett aufgegeben.</p>
<p><strong>Wie bist du dann darauf gekommen, Handtaschen zu verkaufen?</strong></p>
<p>Die Grundidee von ABURY ist nicht Handtaschen verkaufen &#8211; sondern die Erhaltung von kulturellen Schätzen und von Kunsthandwerk, das verloren geht, um damit den Menschen in den jeweiligen Ländern die Möglichkeit zu geben, wieder mit ihrem Kunsthandwerk und traditionellen Wissen, Geld zu verdienen. Und eines dieser Kunsthandwerke in Marokko ist die Tradition des Taschenbestickens. Da wir seit 2007 uns sehr intensiv mit dem Kunsthandwerk in Marrakesch beschäftigt haben, bin ich dort auf die Taschen gestossen - ich habe vor 3 Jahren einen geschenkt bekommen und diese mit nach Deutschland genommen. Viele meiner Freundinnen, aber auch fremde Frauen auf der Strasse, haben mich auf die Tasche angesprochen. So habe ich mich intensiver mit dem Kunsthandwerk beschäftigt, nur noch eine Handvoll Frauen gefunden, die das Kunsthandwerk beherrschen, aber eine ganze Menge junger Menschen, die keine Arbeit haben. Mit den Experten des &#8220;Club of Marrakesh&#8221; haben wir dann ein Social Business Modell entwickelt,<br />
welches auf dem Prinzip der Co-Laboration basiert. So sind in der Zwischenzeit schon 2 Nähschulen entstanden und es wurden bereits 40 Frauen und Mädchen ausgebildet, die jetzt für uns arbeiten &#8211; Einkommen verdienen und zusätzlich 50% des Profits für Community Projekte zurückbekommen.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3549" title="Abury_naehschule_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Was ist das Besondere an Abury, was sie von anderen Handtaschen abhebt?</strong></p>
<p>Es gibt zwei Kollektionen:<br />
Die erste Kollektion sind alte Vintage Taschen, 20 &#8211; 50 Jahre alt. Es gibt davon nur noch ganz wenige. Jede Tasche ist ein Unikat, erzählt eine Geschichte, ist Botschafterin ihrer Kultur. Damit hat man ein ganz besonderes, individuelles Stück, eine Botschafterin der Kultur, die auch ihre Trägerin zu einer Botschafterin macht.<br />
Die zweite Kollektion sind die neuen Taschen, die jetzt von den Näherinnen produziert werden. Alle 100% handgefertigt, damit auch jede individuell, etwas besonderes. In diesen Modellen vereinen wir Tradition und Moderne: Wir designen moderne Formen, ipadbags, clutches etc. und fertigen sie auf traditionelle Weise und besticken sie mit den alten, traditionellen Mustern. Damit erhält die Kultur einen Fortbestand in die Moderne.</p>
<p><strong>Ist Deutschland dein erster Zielmarkt? Hast du vor, weiter zu expandieren? Und warum glaubst du, dass die Taschen gerade hier gut ankommen?</strong></p>
<p>Deutschland ist unser erster Zielmarkt, da Deutschland unser Heimatmarkt ist &#8211; wir haben aber auch schon Boutiquen in Italien und der Schweiz, die ABURY-Taschen verkaufen. Der nächste Schritt ist eine Expansion nach England und Frankreich, sowie die USA &#8211; Donna Karan hat 2 Taschen gekauft und wir haben auch schon eine Boutique in LA. die USA ist ein sehr spannender Markt für ABURY.</p>
<p><strong>Hilft dir dabei dein Wissen aus deinem &#8220;früheren Leben&#8221;?</strong></p>
<p>Ja, sehr sogar. Das ist ja das Schöne daran &#8211; man kann beides wunderbar miteinander verbinden. Der Aufbau einer Marke und deren Kommunikation und Marketing ist bei einer social brand nicht viel anders als bei einer consumer brand - der professionelle Aufbau der Marke, Markenkern, Vision, Mission, Strategie etc. sind hier genau so wichtig. Das Gleiche gilt für Marketing und Kommunikation - vielleicht muss man hier sogar noch ein bisschen kreativer sein <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , da die Budgets nicht so groß sind. Und der Umgang mit Menschen ist in allen Kulturen ähnlich &#8211; Respekt ist ein wichtiger Bestandteil &#8211; egal ob gegenüber einem Vorstand hier oder gegenüber einer Näherin und ihrer Kultur in Marokko.</p>
<p><strong>Auf dem Event der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> hast du neue Farben und sogar ipad-Hüllen gezeigt. Bringt ihr also neue Ideen zu den Menschen, und wie reagieren diese darauf?</strong></p>
<p>Ja &#8211; wie oben beschrieben, versuchen wir neue, moderne Formen zu entwerfen, die überraschen. Das Material, also das Leder, die Fäden, die Farben sind alle aus Marokko und traditionell vor Ort so vorzufinden. Allerdings versuchen wir auch hier, nur natürlich behandeltes Leder und natürliche Farben zu verwenden und den Menschen vor Ort zu erklären, warum es besser ist, nicht mit harten Chemikalien zu arbeiten. Die Formen sind teilweise tatsächlich etwas Neues, und wir haben ihnen ipads gezeigt und erklärt, was man damit machen kann und warum Menschen bei uns sie benutzen. Die Menschen vor Ort sind sehr neugierig, wissbegierig und offen für Neues.</p>
<p><strong>Sind die Menschen anderswo weniger wissbegierig, oder woran, glaubst du, hapert es, dass nachhaltiger Konsum in vielen Ländern – darunter auch Deutschland – immer noch eine Randerscheinung ist? Und was müsste sich ändern, damit sich das ändert?</strong></p>
<p>Es gibt sicher einige Gründe, warum nachhaltiger Konsum noch eine Randerscheinung ist &#8211; ich möchte mal zwei Gründe aus meiner Sicht darstellen:<br />
1. Nachhaltige Produkte müssen auch als Brands aufgebaut werden &#8211; man muss die Marken für die Menschen begehrlich machen, sie mit Geschichten aufladen, etc.. Häufig wird als Argument das mangelnde Marketingbudget genannt &#8211; gerade heutzutage kann man aber mit Kreativität, über Social Media, etc. auch mit kleinem Budget große Aufmerksamkeit schaffen. Die &#8220;social brands&#8221; müssen genauso begehrlich werden, wie die consumer brands, die reine Argumentation &#8221;wir sind doch gut&#8221; reicht nicht aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html" target="_blank">Blyss</a> sagt immer &#8220;Ethics is not a USP&#8221;.</p>
<p>2. Der Preis &#8211; viele Produkte, die nachhaltig sind, sind gefühlt teurer &#8211; aber meist halten sie auch länger bzw. haben einen Mehrwert für Gesundheit, soziale Anerkennung, etc. Wir müssen hier zu einem neuen Verständnis von Qualität kommen &#8211; ich kaufe eben nicht mehr 10 T-Shirts oder Taschen für 10 Euro, sondern eine besondere für etwas mehr. Diese hat dann aber auch eine andere Bedeutung für mich.</p>
<p><strong>Preis ist ein gutes Thema: Knapp 400 Euro für eine Handtasche ist eine Menge Geld. Wie viel davon geht wirklich an die Menschen in Nordafrika? </strong></p>
<p>Ja, das Argument höre ich öfter und beantworte die Frage sehr gerne. Es gibt viele Taschenmarken, die in Asien produziert werden, die noch viel mehr kosten und deren Business nicht auf einem sozialen Modell beruht, denen die Frage nie gestellt wird. Erst, wenn man sagt, es ist ein Social Business, wird die Frage relevant &#8211; das finde ich ein spannendes, aber natürlich auch verständliches Phänomen, weil man natürlich wissen möchte, was zurückfließt.<br />
Transparenz ist deswegen für die Glaubwürdigkeit sehr wichtig bei Social Business. Bei uns sieht das wie folgt aus:</p>
<p>Die Näherinnen bekommen zuerst einmal die Ausbildung finanziert &#8211; dies sind ca. 200,00 Euro pro Näherin für die rund 3-monatige Ausbildung. Dies wird über die ABURY Foundation organisiert, die sich aus 50% Profits aus dem Verkauf und über Spenden finanziert. Hier haben wir bereits die ersten 40 Näherinnen ausgebildet und haben über 100 bereits auf der Warteliste, die jetzt nach und nach ausgebildet werden. Ausserdem möchten wir weitere Nähschulen in anderen Communities aufbauen. Jede Näherin bekommt dann, wenn sie die Ausbildung abgeschlossen hat, ein faires Gehalt, mit dem sie ihr Leben bestreiten kann. Bei ca. 1 Woche Produktionszeit pro Tasche, sind allein die Lohnkosten schon weit über dem, was eine maschinell gefertigte Tasche am Ende kostet. Zusätzlich gehen – wie gesagt – 50% aller Profits wieder direkt zurück in die Community, damit dort Projekte, wie z.B. ein Brunnenbau, die Einrichtung einer Bibliothek, etc. selbst finanziert werden können. Dies fördert vor allem die kulturelle Identität der Menschen und den Stolz auf ihre Kultur!</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-3548 alignnone" title="Abury_Naeherinnen_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Stolz möchtest du auch andere machen. Du schreibst, dass die Abury Foundation weiteren Menschen helfen möchte, &#8220;mit ihrem traditionellen Können und Wissen wieder ihren Lebensunterhalt zu verdienen&#8221;. Was sind deine nächsten Ziele?</strong></p>
<p>Das Modell, das wir jetzt beispielhaft in Marokko aufgebaut haben, lässt sich auf Communities in aller Welt übertragen. Unser nächstes Ziel heißt Bangladesh &#8211; hier möchten wir in einer Kooperation mit Bibi Russell vor Ort die Webkunst in den Dörfern weiter fördern. Zusätzlich screenen wir gerade, wo es noch weitere Möglichkeiten gibt für Kooperationen, wie z.B. auch in Südamerika - das Ziel ist, jedes Jahr ein weiteres Land in die ABURY Collection aufzunehmen, um eines Tages den Menschen hier eine Kollektion an außergewöhnlichem, sinnlichem, einzigartigem Kunsthandwerk anbieten zu können, welches den Menschen vor Ort die Möglichkeit bietet, sich selbst zu ernähren.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für dich und Abury!</strong></p>
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		<title>Frauenfußball hat endgültig seine Unschuld verloren</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren.</p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und Startschuss für die Professionalisierung des Frauen-Fußballs sein. Und alles war professionell vorbereitet worden. Mit Steffi Jones hatten wir den weiblichen Franz Beckenbauer geholt, die Marketing-Maschine lief heiß und die Vorbereitung unserer Spieler dauert knapp zwei Monate.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren war eine Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (was für ein Wort) in den meisten Teilen der Welt undenkbar. Wie wurden die Spielerinnen damals noch belacht, eine Frau könne den &#8220;Männer-Sport&#8221; Fußball nicht betreiben, sie wäre zu weich dafür. Jetzt zeigt sich, dass sie den Männern nur noch wenig nachstehen. Und genau das ist ihr Problem. Denn statt den Fußball zu &#8220;ihrer&#8221; Sportart zu machen, haben sie den Männern nachgeeifert. Dazu aber später. Hier ein kleines persönliches Fazit:</p>
<p><strong>Spielorte</strong></p>
<p>Spielorte wie Augsburg, Sinsheim oder Bochum sind für ein internationales Groß-Event nur bedingt tauglich. Im Ausland dürften diese Namen den Besuchern eher wenig sagen, Shopping-Touren und Ausflüge neben den Spielen werden dadurch erfolgreich verhindert. Von der Größe her dagegen sind die meisten ideal. Schließlich erwartet ja scheinbar niemand, dass mehr als 25.000 Zuschauer zu einem Spiel kommen. Oder?</p>
<p><strong>PR/Merchandising/Ansprüche</strong></p>
<p>Rummel um die Frauen gab es im Vorfeld der WM wahrlich genug. Eigentlich waren wir schon Weltmeister, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte. Steffi Jones sagte noch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article7179093/Spielerinnen-duerfen-sich-im-Playboy-ausziehen.html" target="_blank">letztes Jahr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>WELT ONLINE: </strong>Im ersten Vorrundenspiel der WM 2007 bezwang Deutschland Argentinien 11:0. Ist so etwas nicht kontraproduktiv?</p>
<p><strong>Jones:</strong> Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Einige Nationen sind halt deutlich schwächer als wir. Wir haben eine so starke Mannschaft, dass wir auch Spiele, in denen wir vielleicht nicht so dominant sind, schnell mal 4:0 gewinnen. Aber wir werden keiner Spielerin sagen, dass sie mit Absicht vorbeischießen soll, damit die Ergebnisse knapper aussehen.</p></blockquote>
<p>Naja, so knapp waren die Spiele dann wohl doch nicht. Diese Einstellung zog sich durch alle Level. Auch im Marketing war als Parole ausgegeben: &#8220;<a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/frauen-plaetze-21674918_mbqf-18495592/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">3. Plätze sind was für Männer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://data6.blog.de/media/026/5661026_7b23f37d2b_s.jpeg" target="_blank">Jungs, wir rächen euch!</a>&#8221; So <del>mutig</del> überheblich gaben sich ja nicht mal die Männer.</p>
<p>Wenigstens blieben wir von nackten Tatsachen dieses Mal eher verschont. Vielleicht, weil die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/frauen-wm-2011/article13460325/Frankreichs-Frauen-nicht-nur-nackt-ein-Spektakel.html">Erfahrung</a> zeigte, dass es nicht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beachvolleyball#Kontroverse">jeder Sportart</a> ausschließlich um den schönen Anblick geht.</p>
<p>Und auch die Werbung hat &#8220;unsere&#8221; Mädchen für sich entdeckt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KD2m2vJL5Z8" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xuf5AqpnK4I" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><strong>Spiel-Qualität</strong></p>
<p>Auch wenn viele anderes behaupten: Ich finde, dass die Frauen faszinierenden Fußball spielen. Das taktische Verständnis ist extrem hoch, körperlich sind sie schon ziemlich robust, die Geschwindigkeit liegt nur wenig unter dem der Männer, und bei der Technik stellen sie so manchen Mann in den Schatten. Und wer bei einem versprungenen Ball meckert, sollte sich mal einen Auftritt unserer National-Männer aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2000" target="_blank">Jahr 2000</a> anschauen. (Ich war live im Stadion und weine heute noch über diese Leistung)</p>
<p><strong>Schiedsrichter</strong></p>
<p>J, ich weiß. Über die Schiedsrichter wird immer gemeckert. Bei dieser WM gibt es jedoch guten Grund dafür. Und die Entscheidung der Fifa, ausschließlich Frauen pfeifen zu lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollen Amateure bei einem Profi-Turnier das Spiel leiten? Beim Tennis z.B. sitzen auch Männer bei Frauen-Turnieren (und umgekehrt), in der Fußball-Bundesliga pfeift eine Schiedsrichterin. In den meisten Teilen der Welt gibt es gar keine professionelle Ausbildung für den &#8220;schwarzen Mann&#8221;. Darf bei einer Weltmeisterschaft das wichtigste und entscheidende Glied das schwächste sein? Oder wie soll man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m7OnbKeIHKQ" target="_blank">solche</a> Szenen erklären? (Leider kein Embedden möglich)</p>
<p>Bei der Suche nach Spielszenen ist übrigens aufgefallen, dass die Fifa zahlreiche Videos hat löschen lassen. So kann man natürlich auch die Verbreitung von Content stoppen. Oder geht es hier darum, das Image zu schützen?</p>
<p><strong>Stimmung</strong></p>
<p>Wo waren sie, die Auto-Fähnchen, die riesigen Public-Viewings, die Trikot-Träger? Auf den Straßen (zumindest Hamburgs) wollte das Sommermärchen nicht so richtig stattfinden. In den Stadien dagegen war High-Life. Aus verschiedenen Ecken hörte ich große Begeisterung, und wer sich mal ein Spiel im Fernsehen angesehen hat, erblickte nicht nur einmal die &#8220;La Ola&#8221;. Außen pfui, innen hui. Oder- um es anders auszudrücken: Die Zielgruppe wurde erreicht. Wer sich schon vorher für Frauen-Fußball interessiert hatte, wurde voll und ganz beglückt.</p>
<p><strong>Fair-Play</strong></p>
<p>Wir haben gesehen wie die Frauen auf dem Platz miteinander umgehen: Sie haben getreten wie die Kesselflicker (und ich habe 25 Jahre Fußball gespielt, ich kann das beurteilen), haben sich fallengelassen, hatten Wunderheilungen, haben gemeckert und gezetert, den Ball weggeschossen und Gegnerinnen und Schiedsrichter beschimpft. Was haben wir uns auf sportlich faire Spiele gefreut. Doch leider nähert sich der Frauen-Fußball dem der Männer schneller an, als es uns lieb sein sollte. Um es kurz zu machen: Schade, dass die Frauen-Fußballerinnen vor allem eines von ihren männlichen Kollegen gelernt haben: Unsportlichkeit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/_SdfD8NgGI0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Haben Frauen das wirklich nötig? Müssen sie gerade das von den Männern übernehmen, worüber sich die halbe Fußball-Welt aufregt? (England mehr als Italien) Damit schaden sie ihrem Sport leider mehr als ihnen lieb ist. Aber vielleicht ist der Frauenfußball ja tatsächlich schon jetzt so, wie er es immer sein wollte: professionell.</p>
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		<title>Apple und die Gefahr der künstlichen Verknappung</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 08:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ipad2 ist erschienen und wieder einmal zeigt Apple, wie sehr sie das Instrument der &#8220;künstlichen Verknappung&#8221; am Markt beherrschen. Doch warum und wie lange machen die Kunden das mit? [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ipad2 ist erschienen und wieder einmal zeigt Apple, wie sehr sie das Instrument der &#8220;künstlichen Verknappung&#8221; am Markt beherrschen. Doch warum und wie lange machen die Kunden das mit?</p>
<p>Die Szenen ähneln sich: Zum Verkaufsstart der zweiten Version des erfolgreichen ipad bildeten sich erneut <a href="http://www.tabletblog.de/2011/03/erstes-ipad-2-wird-in-deutschland-verkauft-nach-19-stunden-warten-video/">Menschenschlangen vor den Apple Stores</a>. Und wieder einmal musste der Großteil der Wartenden nach zahlreichen Stunden erfolglos, enttäuscht und ohne Produkt den Laden verlassen. Denn statt für genügend Geräte zu sorgen, liefert der amerikanische Konzern stets nur eine sehr reduzierte Menge in die einzelnen Länder. Genau durch diese Taktik erzeugt er beim Kunden Begehrlichkeiten. Statt wochenlang warten zu müssen (zurzeit sind es etwa 2-3 Wochen Lieferzeit), möchte jeder Konsument das direkte Gefühl der Belohnung/des Kaufes bekommen und darüber hinaus anderen etwas (nämlich das Gerät, den Style, die Technik, den Ruf des Early Adopter) vorauszuhaben.</p>
<p>Aus PR-Sicht gesehen ist dies natürlich eine intelligente Taktik: Die Medien bekommen Bilder von zahllosen Menschen geliefert, die nächtelang vor Geschäften auf ein Gerät warten und es mit strahlenden Augen wieder verlassen. Headlines wie &#8220;<a href="http://www.bild.de/digital/startseite/digital/telegramm-15479394,textId=17101770.bild.html">ipad vielerorts ausverkauft</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=95834">Riesiger Ansturm bei Verkaufsstart</a>&#8221; befeuern den Mythos des heißbegehrten Lifestyle-Produktes. Ähnliche Headlines kennt man von Online-Shops, bei denen minimale Rechnerkapazitäten eingekauft werden, um nach kurzer Zeit in einer – vorab formulierten – Pressemeldung zu verkünden: &#8220;Server brechen unter gewaltigem Ansturm zusammen&#8221;. (Hier aus gutem Grund kein Link)</p>
<p>Apple selbst <a href="http://www.maclife.de/panorama/leute/apple-dementiert-kein-hype-durch-kuenstliche-verknappung">bestreitet</a> eine künstliche Verknappung. Allerdings ist es angesichts des Trubels und Hypes im Vorfeld nur schwer verständlich, dass sich ein Unternehmen wie Apple derart verschätzen kann. Wenn bereits in der ersten Nacht des Bestellzyklus – ab 2 Uhr morgens konnte online ein ipad geordert werden – als Lieferzeit 2-3 Wochen angegeben werden, mutet das entweder als brutale Fehlkalkulation an (und dann als Kündigungsgrund für jeden Logistiker), oder es ist eine fest eingeplante Marketingstrategie. </p>
<p>Wie lang kann Apple dieses Marketinginstrument einsetzen? Solange wie die positive Berichterstattung gegenüber der negativen überwiegt. Solange wie die Presse schreibt: &#8220;ipad bereits nach 2 Stunden ausverkauft&#8221; und nicht &#8220;Apple verärgert Kunden&#8221;. Solange wie die Begeisterungsstürme der glücklichen Käufer lauter hallen als die Unmutsäußerungen der verprellten Kundschaft. Denn mit jedem neuen Produkt steigt aktuell die Zahl der potenziellen Käufer und damit auch die Menge derjenigen, die sich öffentlich beschweren (könnten). Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl und die Qualität der Konkurrenten. Die Einschläge kommen näher, mit dem <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gUt7m9kEC3mWFZofZMquL9ZfaySw?docId=CNG.7004857ddb810293b2ccee51604c7df8.171">Blackberry Playbook</a>, dem <a href="http://galaxytab.samsungmobile.de/">Samsung Galaxy Tab</a> und dem <a href="http://www.motorola.com/Consumers/DE-DE/Consumer-Products-and-Services/Tablets/MOTOROLA-XOOM-DE-DE?localeId=22">Motorola Xoom</a> stehen bereits Alternativen an, um Apple die wartende Kundschaft abzujagen. Und auch ich werde tatsächlich überlegen, ob ich nicht lieber bei der Konkurrenz morgen zugreife statt wochen – wenn nicht monatelang – auf das ipad 2 zu warten.</p>
<p>Die Konkurrenz bei Motorola kann sich zumindest Spitzen auf das Geschäftsgebaren von Apple nicht verkneifen. So textet man dort in einer <a href="http://www.onlinewelten.com/link.php?url=http%3A%2F%2Fwww.metro.co.uk%2Ftech%2F859061-motorola-urges-ipad-2-queuers-to-get-a-pint-and-a-xoom-instead">Pressemitteilung</a>:</p>
<blockquote><p>Not keen to waste the finest weather we&#8217;ve had in ages waiting in queue? Idea of surviving overnight on mundane take-away with some frankly questionable queue buddies leave you cold? Fear not friends, ditch the winter coat, head out for a pint and pre-order your Motorola Xoom online instead!</p></blockquote>
<p>Übersetzt ungefähr:</p>
<blockquote><p>Keine Lust das schöne Wetter damit zu verschwenden, ewig lange in irgendwelchen Warteschlangen zu stehen? Die Vorstellung die Nacht zusammen mit fragwürdigen Warteschlangen-Kumpels zu verbringen, lässt Dich kalt? Fürchtet euch nicht, Freunde, entledigt euch der Wintermäntel, genehmigt euch ein Bierchen und bestellt euer Motorola Xoom stattdessen einfach online vor.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.onlinewelten.com/games/apple-ipad/news/motorola-lieber-bier-motorola-xoom-statt-ipad-2-kaufen-100102/#comment237622">via</a></p>
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		<title>Buch-Rezension: &#8220;Rework&#8221; – Für Gründer und solche, die es werden wollen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 17:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Asap is poison&#8221;, &#8220;underdo your competition&#8221; &#8220;Planning is guessing&#8221;: Das Buch &#8220;Rework&#8221; bietet zahlreiche Ratschläge für Unternehmensgründer und solche, die es werden wollen. Weglegen oder Kaufempfehlung? Viele Unternehmensgründer stehen zu [...]
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<p>Viele Unternehmensgründer stehen zu Beginn ihrer Eigenständigkeit vor zahlreichen Fragen: &#8220;Wie lege ich los, welche Mitarbeiter brauche ich, wie baue ich mein Unternehmen auf?&#8221; Rework, ein Buch der <a href="http://37signals.com/">37signals</a>-Gründer Jason Fried und David Heinemeier Hansson, gibt Ratschläge. Und zwar einen nach dem nächsten. Auf knapp 270 Seiten über 100 Tipps. Und die meisten davon sollte(!) man mindestens gelesen haben, wenn nicht sofort beachten.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5543042617/" title="Rework von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5060/5543042617_53f75a7aed.jpg" width="374" height="500" alt="Rework" /></a></p>
<p>Das Buch ist aufgeteilt in mehrere Kapitel aus dem Geschäftsleben: Productivity, Competitors, Hiring, Culture etc. Ich habe die englische Fassung gelesen. Es gibt das Buch auch in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501256/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&#038;pf_rd_s=lpo-top-stripe&#038;pf_rd_t=201&#038;pf_rd_i=0307463745&#038;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#038;pf_rd_r=1QV4TDD0D6A84GNRAHNP">deutsch</a>, jedoch sollte jeder, der ein wenig englisch kann, es ohne Probleme verstehen. Besonders schön finde ich, dass jeder Beitrag liebevoll bebildert ist. Bereits hier zeigt sich, welche Arbeit sich die Autoren mit dem Buch gemacht haben. Laut ihrer Aussage kommen alle Hilfestellungen aus der eigenen Erfahrung, und genau so ist das Buch auch geschrieben. Hier wird nicht lange drum rumgelabert, hier geht es gleich sofort zur Sache. </p>
<blockquote><p>If you don’t need someone, you don’t need someone.</p></blockquote>
<p>In der Kürze liegt hier tatsächlich die Würze. Deshalb sind die einzelnen Tipps auch nur 1-2 Seiten lang. Der große Vorteil dabei: Man schaut immer wieder gerne mal kurz rein, um sich inspirieren zu lassen. Und das Buch ist nicht nur für Unternehmensgründer hilfreich, sondern eigentlich für jeden Angestellten, Chef und Abteilungsleiter. Denn jeder Mitarbeiter kann aus den zahlreichen Lebenserfahrungen schöpfen. Der Unterhaltungsfaktor ist darüber hinaus so hoch, dass man immer wieder gerne reinschaut.</p>
<p>Mir persönlich hat das Buch jedenfalls einige Anregungen gegeben, die ich in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen möchte. Besonders angetan haben es mir dabei Tipps aus dem Bereich &#8220;Productivity&#8221;:</p>
<blockquote><p>Meetings are toxic</p></blockquote>
<blockquote><p>Good enough is fine</p></blockquote>
<blockquote><p>Quick wins</p></blockquote>
<p>Obwohl man sich dieser Tipps oft selbst bewusst ist, hilft es immer wieder, sie sich selber vor Augen zu halten. Für mich ist Rework ein absolutes &#8220;Muss man gelesen haben&#8221;-Buch und eignet sich perfekt als Geschenk für zwischendurch. (Auch gerne für sich selbst)</p>
<p>Danke an <a href="http://bertdesign.de/">Markus</a> für den Tipp!</p>
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		<title>Marketing schwarz-weiß in 2D: QR-Code-Reader im Test</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/02/26/marketing-schwarz-weis-in-2d-qr-code-reader-im-test/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/02/26/marketing-schwarz-weis-in-2d-qr-code-reader-im-test/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 10:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Iphone-Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[QR-Code]]></category>
		<category><![CDATA[Reader]]></category>
		<category><![CDATA[VCard]]></category>

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		<description><![CDATA[QR-Codes sind im Marketing verschiedentlich einsetzbar. Aber wie gut sind QR-Code-Reader für das iphone? Ich habe mir vier kostenlose Angebote angesehen und verglichen. Nach zwischenzeitlicher Stille um den &#8220;Quick Response&#8221; [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>QR-Codes sind im Marketing verschiedentlich einsetzbar. Aber wie gut sind QR-Code-Reader für das iphone? Ich habe mir vier kostenlose Angebote angesehen und verglichen.</p>
<p>Nach zwischenzeitlicher Stille um den &#8220;Quick Response&#8221; (QR)-Code nutzen ihn immer mehr Unternehmen. Zur Erklärung: Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code">QR-Code</a> ist ein schwarz-weißer, quadratischer, zweidimensionaler Strichcode. Sein Vorteil besteht darin, dass ihn Handys auslesen können, indem man ihn mit einem passenden Programm – eben einem QR-Code-Reader – abfotografiert. Der Code kann u.a. einfachen Text, Internet-Adressen, SMS, MMS und Adressdaten beinhalten. Die <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article1344905/WELT_KOMPAKT_fuehrt_den_2D_Code_ein.html">Welt Kompakt</a> nutzt dies schon seit einigen Jahren, um ihre Artikel oder weiterführende Informationen zum Heft so leicht wie möglich zugänglich zu machen.</p>
<p>Der QR-Code bietet sich vor allem überall da an, wo normalerweise lange URLs (Internet-Adressen) ins Handy einzugeben wären. Statt diese abzutippen, muss man lediglich den Code abfotografieren und wird sofort auf die jeweilige Seite verwiesen. Shops, Restaurants und Kneipen können so auf ihr Online-Angebot aufmerksam machen, auf Anzeigen kann die Kampagnen- oder Unternehmens-Website damit beworben werben, und die Berliner Verkehrsbetriebe präsentieren ihren <a href="http://aktuell.meinestadt.de/berlin/2011/02/25/bvg-bietet-informationen-zu-ist-abfahrtzeiten-auf-handy-an/">Fahrplan</a> nun ebenfalls über QR-Codes. Auch auf Visitenkarten bieten sich QR-Codes an, da man ihn nutzen kann, um den Kontakt direkt abzuspeichern, statt die Daten mühsam abzutippen.</p>
<p>Um einen QR-Code aufs Handy zu bringen, benötigt man eine installierte App, einen QR-Reader. Was diese können, habe ich mir einmal angesehen und mehrere miteinander verglichen.</p>
<p>Vorab: Die QR-Codes habe ich über <a href="http://www.mobile-barcodes.com/qr-code-generator/">diese</a> und über <a href="http://goqr.me/">diese</a> Seite erstellt. Ich habe sie zum einen ausgedruckt und direkt auf dem Bildschirm abfotografiert. (Ein Unterschied war in beiden Fällen nicht festzustellen)</p>
<p><strong>Scan</strong><br />
Einfacher geht es nicht. Kaum hat man <a href="http://itunes.apple.com/de/app/scan/id411206394?mt=8">das Programm</a> gestartet, steht der Scanner/die Kamera auch schon zur Verfügung. Einen Auslöse-Knopf gibt es dabei nicht. Wenn die Kamera den Code erfasst, wird er gescannt. Eine URL erkennt der Scanner sofort, öffnet diese allerdings ohne zu fragen in einem eigenen Browser. Dort steht alternativ die Möglichkeit zur Verfügung, die Adresse auch im Safari-Browser zu öffnen. Bei einer VCard jedoch ist leider schon Schluss mit der Herrlichkeit. Die Daten werden zwar angezeigt, jedoch gibt es keine Möglichkeit, diese zu speichern. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476605061/" title="IMG_1053 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5137/5476605061_14b77939f3.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1053" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476604315/" title="IMG_1050 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5292/5476604315_d194a3111e.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1050" /></a></p>
<p><strong>QRReader</strong><br />
Siehe oben. Der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/qr-reader-for-iphone/id368494609?mt=8">QRReader</a> hat ziemlich genau die gleichen Funktionen wie der Scan. Zusätzlich bietet er noch eine Kamera an, die jedoch keine Features mehr bietet als die Standard-Cam des iphones.<br />
URL: Wird ebenfalls im eigenen Browser geöffnet. Hier zeigt sich jedoch das Finanzierungsmodell infolge von eingeblendeter Werbung. Auch hier kann als Alternative der Safari-Browser genutzt werden.<br />
Im Gegensatz zu Scan kann man beim QRReader seine Ergebnisse sharen, also seinen Kontakten bei Twitter, Facebook, per Mail oder SMS mitteilen. Bei einer VCard (einer digitalen Visitenkarte/einer Datei, in der Kontaktdaten abgespeichert sind) jedoch versagt er genau so wie sein Konkurrent.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476605303/" title="IMG_1054 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5011/5476605303_ab0bfe735a.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1054" /></a></p>
<p><strong>RedLaser</strong><br />
Der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/redlaser/id312720263?mt=8">RedLaser</a> kommt flashy daher: Als Button dient ein Blitz-Symbol, das sich nicht so ohne weiteres erschließt. Da es aber nicht viele Knöpfe gibt, muss es dieser wohl sein. Beim Scannen unterstützt RedLaser drei Formate: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Product_Code">UPC</a> (der allbekannte neue Strichcode), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Article_Number">EAN</a> (die alte Form des Strichcodes) und den oben angesprochenen QR Code. Durch Pfeile wird angezeigt, wo man den Code platzieren muss, dann wird er auch ziemlich schnell erkannt. Den UPC sowie den EAN Code kann man aber auch per Hand eintippen. Hier schlägt der RedLaser seine Konkurrenz. </p>
<p>Ein weiteres Plus ist, dass er bei einer URL direkt den Safari-Browser aufruft, in diesem Fall ohne Werbung. Er ist auch der einzige, der eine V-Card ins Adressbuch kopieren lässt. Leider jedoch werden nicht alle Daten angezeigt. Lediglich Name, Telefonnumer, Mail-Adresse und Homepage kamen bei mir mit. Die komplette Anschrift sowie Titel und Arbeitsplatz gingen jedoch beim Scannen verloren.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476604843/" title="IMG_1052 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5220/5476604843_4f8e564773.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1052" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5477205144/" title="IMG_1049 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5052/5477205144_64ffe97f89.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1049" /></a></p>
<p><strong>i-nigma</strong><br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/i-nigma-qr-datamatrix-barcode/id331895424?mt=8">i-nigma</a> ist in erster Linie bunt, bietet jedoch auch zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Man kann sharen, Codes direkt per Tastaturen eingeben, Sprache einstellen, vorher nachfragen, ob eine URL geöffnet werden soll, Freunde zu i-nigma einladen, Favoriten anlegen… Damit ist es im Test fraglos das umfangreichste – und grafisch ansprechendste – Programm. URLs werden einwandfrei erkennt, bei VCards kann es RedLaser dagegen nicht übertreffen: Auch hier werden nur vereinzelte Daten ins Adressbuch gespeichert.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5477340227/" title="i-nigma von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5251/5477340227_b715dc0382.jpg" width="320" height="480" alt="i-nigma" /></a></p>
<p>Im direkten Vergleich der vier Angebote gehen &#8220;RedLaser&#8221; und &#8220;i-nigma&#8221; ohne Zweifel als Gewinner vom Feld. In so ziemlich jeder Disziplin haben sie gegen die Konkurrenz die Nase vorn: URL-Weiterleitung, VCard, Handhabung. i-nigma gewinnt den Test, weil es von der Benutzeroberfläche am einfachsten ist, in mehreren Sprachen (auch deutsch) verfügbar und einfach das erwachsenste Tool im Wettkampf ist. Kleiner Wehrmutstropfen: Aufgerufene Adressen werden scheinbar gespeichert und an einen Server übermittelt. Ob das die anderen auch machen, konnte ich im Test nicht klären, bei i-nigma wird es jedoch durch die Weiterleitungs-URL deutlich. Schade insgesamt auch, dass keine der Apps eine vollständige VCard übertragen konnte. Liegt es vielleicht am iphone selbst? Über Hinweise wäre ich sehr dankbar.</p>
<p>Bei einer Zusatzaufgabe mussten jedoch alle drei passen. Den <del datetime="2011-03-12T10:02:30+00:00">QR</del>Aztec-Code eines Bahn-Tickets konnte keines der Angebote lesen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5477205696/" title="IMG_1051 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5139/5477205696_c09f8477e1.jpg" width="500" height="375" alt="IMG_1051" /></a></p>
<p>Richtig eingesetzt, kann ein QR-Code auch Kriminalfälle lösen, wie in dieser CSI-Folge:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/P-DntIQi2e8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Was ist &#8220;gute&#8221; Werbung?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[adidas]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Anzeige find ich super!&#8221; &#8220;Den Spot find ich blöd!&#8221; Die Meinungen zu Werbung gehen ziemlich weit auseinander. Sogar &#8220;Experten&#8221; liegen in ihrem Urteil teilweise völlig konträr. So vergab die [...]
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<p><span id="more-1324"></span><br />
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Werbung scheinbar auch. Was allerdings viele übersehen, wenn sie Werbung bewerten, ist, dass dahinter (meist) eine Strategie steckt. Marketing hat in erster Linie eine Aufgabe: Das Problem eines Kunden zu lösen, bzw. seine Anforderungen daran zu erfüllen. Und das können unterschiedlichste sein. Der eine möchte 20% mehr verkaufen, der andere einen ADC-Nagel gewinnen.</p>
<p>Nächster Punkt: Zielgruppe. Wie kann ich als Mann mir herausnehmen, eine Werbung für Frauenschuhe zu bewerten? Oder als Nicht-Vater für Windeln? Oder als Vegetarier für Schnitzel aus dem Toaster? Wenn mich eine Werbung nicht anspricht, sollte ich mir vielleicht überlegen, ob sie überhaupt an mich gerichtet ist.</p>
<p>Letzter Punkt: Fokussierung auf Einzelmaßnahmen. Viele bewerten eine &#8220;Kampagne&#8221;, obwohl sie nur einen Spot, eine Anzeige oder eine Website gesehen haben. Oft sind Kampagnen aber extra dafür ausgelegt, dass man von einem Kanal in den nächsten gelenkt wird, ob von der Anzeige auf die Website, von Facebook auf den TV-Spot oder vom Mailing zum Telefon.</p>
<p>Ach ja, wo ich es oben schon angesprochen habe: Ich persönlich finde die Werbung für das neue adidas Shirt super. Vielleicht, weil ich Fußball-Fan bin. Vielleicht, weil ich früher gerne Computer-/Video-Spiele gespielt habe. Vielleicht, weil mich der Look des Spiels einfach anspricht. Oder vielleicht, weil Spot und Spiel/Website aufeinander einzahlen.</p>
<p>Im besten Fall polarisiert Werbung. Und wird <a title="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Eva-Mendes-und-Calvin-Klein-Zu-sexy-fuer-New-York%3F_88423.html" href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Eva-Mendes-und-Calvin-Klein-Zu-sexy-fuer-New-York%3F_88423.html">Stadtgespräch</a>. Der eine findet sie toll, der andere grausam. Welche Werbung ist denn nun &#8220;besser&#8221;? Die &#8220;Informationen&#8221; von ALDI, bei der Tausende von Menschen hysterisch in die Läden laufen, um einen Computer für (scheinbar) wenig Geld zu kaufen? Oder die Anzeige, die so intellektuell ist, dass sie ein Großteil der Bevölkerung nicht versteht, aber dafür in Cannes einen Löwen gewinnt?</p>
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		<title>Stadien und ihre Namen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 19:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt wurde bekannt, dass die Düsseldorfer LTU-Arena ab Juli 2009 einen neuen Sponsor und damit auch einen neuen Namen erhält. Die Modemarke Esprit wird für die nächsten fünf Jahre Namenspatron(in) [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt wurde <a title="http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/685921/Esprit-ist-Namensgeber-fuer-Arena.html" href="http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/685921/Esprit-ist-Namensgeber-fuer-Arena.html">bekannt</a>, dass die Düsseldorfer LTU-Arena ab Juli 2009 einen neuen Sponsor und damit auch einen neuen Namen erhält. Die Modemarke Esprit wird für die nächsten fünf Jahre Namenspatron(in) des Stadions werden, in dem zurzeit <a title="http://www.fortuna95.de/" href="http://www.fortuna95.de/">3.-Liga-Fußball</a> gespielt wird. (Wie jedes Jahr hoffen wir auch diesmal auf den Aufstieg) 800.000 Euro zahlt Esprit pro Jahr. Wie viel bringt so ein Sponsoring eigentlich?</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/ltu-arena.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1689" title="ltu esprit arena Düsseldorf" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/ltu-arena-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<span id="more-354"></span></p>
<p>Ein kleines Quiz könnte Aufschluss geben: Wer kann die Namen aller 18 Bundesliga-Stadien aufsagen?</p>
<p>Als Hilfestellung: Zwölf haben Sponsornamen, lediglich sechs fungieren unter einem Namen ohne Unternehmenszusatz.</p>
<p>Auflösung <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Bundesliga#Stadien_und_Zuschauerzahlen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Bundesliga#Stadien_und_Zuschauerzahlen">hier</a>.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Auswertung:</span></strong></p>
<p><strong>0 Richtige:</strong> Du bist entweder gestern erst nach Deutschland eingewandert oder hältst Fußball für ein rundes Gerät mit Zehen. Deine Mediennutzung schließt Zeitung, Fernsehen und Internet kategorisch aus. Oli Kahn hältst du für einen mongolischen Freiheitskämpfer  und &#8220;im Abseits stehen&#8221; ist altmodisch für &#8220;Mobbing&#8221;.</p>
<p><strong>1-6 Richtige:</strong> Bayern München ist dir ein Begriff, doch warum die &#8220;Fohlen&#8221; gegen den Abstieg spielen, ist dir ein Rätsel. Bei einem Fußballspiel bist du für die Mannschaft mit den hübscheren Trikots.</p>
<p><strong>7-12 Richtige: </strong>Samstags ist Bundesliga-Tag und mindestens ein Stadion hast du schon von Innen gesehen. Bei der Weltmeisterschaft 2006 hast du mitgezittert und weißt, warum Kevin Kuranyi dieses Jahr das Tor nicht trifft.</p>
<p><strong>13-18 Richtige: </strong>Dein Lebenspartner hat sich mit der Rolle als zweitwichtigste Person in deinem Leben abgefunden. Du weißt jeden Montag, warum deine Mannschaft wieder einmal verloren hat und würdest lieber 4-2-2-2 statt 4-5-1 spielen lassen. Die letzte Petition, die du unterschrieben hast, lautet &#8220;SportBild und Kicker sollten täglich erscheinen&#8221;.</p>
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		<title>Wenn sich Marken auf dem iPhone ver-markten</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 12:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Iphone-Apps]]></category>
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		<category><![CDATA[iphone]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>VW, Audi, Mercedes und Co. Die großen Automobilkonzerne drängen mit aller Macht aufs iPhone. Jeder möchte ganz vorne mit dabei sein, wenn es darum geht, seine Marke auf dem begehrten Handy zu platzieren. Doch oft wird außer Acht gelassen, dass der Erste nicht immer auch der Gewinner des Rennens ist.</p>
<p>Audi war der erste Konzern, der ein Autorennspiel für das iphone angeboten hat. Die Resonanz war gewaltig: 370.000 mal wurde das kostenlose Game &#8220;<a title="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=288419967&amp;mt=8" href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=288419967&amp;mt=8">Audi A4 Driving Challenge</a>&#8221; laut Aussage des Unternehmens allein innerhalb der ersten zwei Wochen aus dem iTunes-Store heruntergeladen. Und was gibt es besseres für einen Konzern, als wenn seine Marke sich prominent auf dem Display zeigt?<span id="more-331"></span></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/00-audia4challenger.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1841" title="Audi A4 Challenger iphone" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/00-audia4challenger-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/01-audia4challenger.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1842" title="Audi A4 Challenger iphone" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/01-audia4challenger-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Eine Sache bestimmt, nämlich die, dass die User das Unternehmen auch in guter Erinnerung behalten. So findet man in den Rezensionen zum Audi-Spiel Kommentare wie: „Hätte mir von einem Spiel, welches Audi repräsentieren soll, mehr erwartet  „ oder „Ich werde es löschen, und immer, wenn ich an Audi denke, den Kopf schütteln“. Von über 6.000 Bewertungen bekam das Spiel 5.000-mal einen Stern, die schlechteste Note überhaupt. Ein Zustand, der Bedenken auslösen sollte. Denn Audi hat einen Ruf zu verlieren. Den eines Auto-Herstellers, der bei seinen Produkten auf höchste Qualität achtet. Den von einzigartigem Design – man nehme nur den <a title="http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/tt.html" href="http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/tt.html">Audi TT</a> oder den <a title="http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/r8.html" href="http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/r8.html">Audi R8</a>– und den der Sehnsucht, einmal einen zu besitzen. Mit der gleichen Sehnsucht laden sich die User das – kostenlose – Game auf ihr Handy. Einmal im Besitz eines Hight-Tech-Modells zu sein, einmal das Gefühl zu haben, die Wagen wirklich selber zu steuern. Umso größer die Enttäuschung, wenn das Spiel nicht das hält, was der Name verspricht.</p>
<p>Audi ist kein Einzelfall. Viele Unternehmen haben per Schnellschuss eine Applikation entwickeln lassen, nur um als „First Mover“ darzustehen. Oftmals wurde eine Fremdfirma damit beauftragt, ein bereits bestehendes Spiel kurzerhand auf die eigene Marke umzubranden. Dass dies nicht immer gelingen kann, liegt auf der Hand.</p>
<p>Carling hat es vorgemacht, dass eine gute Idee manchmal mehr bringen kann als ausgefallenes Game-Play. Die <a title="http://www.carling.com/ipint_details.html" href="http://www.carling.com/ipint_details.html">Applikation</a> des Bierbrauers bestand aus wenig mehr als per Drehen des Handys das volle Glas auszuschütten. Simpel aber effektiv. Denn zu Beginn der iphone-Histerie wollte man seinen Bekannten und Freunden zeigen, was das Gerät alles kann. „Schaut mal her! Das Bier bewegt sich, wenn ich das Handy drehe.“ Diese Euphorie ist abgeflacht und mit einem einfachen Tool wie diesem lassen sich iPhone-Nichtbesitzer nicht mehr über alle Maßen begeistern.</p>
<p>[singlepic id=51 w=320 h=240 float=]</p>
<p>Mittlerweile sind die technischen Fähigkeiten bekannt, mit Erscheinen des <a title="http://www.fscklog.com/2009/03/apple-zeigt-iphone-os-30-am-17-m%C3%A4rz.html" href="http://www.fscklog.com/2009/03/apple-zeigt-iphone-os-30-am-17-m%C3%A4rz.html">Betriebssystems 3.0</a> werden die Erwartungen noch einmal ein ganzes Stück höher geschraubt. Und damit gilt für die Hersteller umso mehr, höchste technische Anforderungen zu erfüllen oder eine geniale Idee aus dem Hut zu zaubern.</p>
<p>Was meint ihr: Welches Unternehmen präsentiert sich auf dem iPhone wirklich so, wie man es von ihm erwartet?</p>
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		<title>&#8220;Onliner&#8221; trifft auf &#8220;Klassiker&#8221; auf der remix09</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 22:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<description><![CDATA[Onliner treffen Klassiker: Das Team vom Werbeblogger organisiert ein Werbecamp, die remix09 in Hamburg, das sich zum Ziel gesetzt hat, Werber aus unterschiedlichen Disziplinen an einen Tisch zu bringen. Am [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Onliner treffen Klassiker: Das Team vom <a title="http://www.werbeblogger.de/2009/03/03/remix-hamburg-09-online-meets-classic/" href="http://www.werbeblogger.de/2009/03/03/remix-hamburg-09-online-meets-classic/">Werbeblogger</a> organisiert ein Werbecamp, die <a title="http://remixcamp.de/" href="http://remixcamp.de/">remix09</a> in Hamburg, das sich zum Ziel gesetzt hat, Werber aus unterschiedlichen Disziplinen an einen Tisch zu bringen. Am 12. und 13. Juni treffen sich Vorstände, Freelancer und Angestellte zum persönlichen Austausch.<span id="more-257"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_262" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-262" title="remix-Logo" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2009/03/remix.png" alt="remix-Logo" width="480" height="146" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p><em>&#8220;Klassik und Online sind heute nicht mehr trennbar. Vielmehr bietet sich durch die geschickte Verzahnung und Vernetzung von Online- und Offlinemaßnahmen, Kampagnen und Dialogen erst der richtige Schwung, um marken- und produktgestütze Kommunikation spürbar und nachhaltig leben zu lassen.&#8221;</em></p>
<p>Die Idee ist nicht  neu und trotzdem mehr als aktuell. Agenturen bringen die Experten aus den verschiedenen Disziplinen an einen Tisch, um für ihre Kunden das Optimum an Leistung herauszuholen. Darunter &#8220;Onliner&#8221; und &#8220;Klassiker&#8221;  (Wobei der Begriff &#8220;<a title="http://www.s-f.com/Press/tabid/57/Default.aspx?id=1459" href="http://www.s-f.com/Press/tabid/57/Default.aspx?id=1459">Klassik</a>&#8221; gerade eine Wendung vor sich nimmt). Denn Unternehmen wollen immer häufiger keine &#8220;kanalgebundene&#8221; Werbung, sondern eine Lösung für ihr Kommunikationsproblem. Und dies muss nicht unbedingt der 25-Sekünder, das Anzeigenmotiv oder das Mailing sein. Um aber die richtige Strategie für den jeweiligen Kunden herauszufinden, benötigen Agenturen &#8220;universelle Spezialisten&#8221;, sprich Werber, die kanalübergreifend denken und ihre oft einseitige Ausbildung beiseite schieben – zu Gunsten der besten Lösung.</p>
<p>Die remix09 wird eine Mischung aus Barcamp, klassischer Konferenz und <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space">Open Space</a>. Anmelden könnt ihr euch unter dieser Adresse: <a title="http://remixcamp.de/" href="http://remixcamp.de/">http://remixcamp.de/</a> Einen <a title="http://twitter.com/remixcamp" href="http://twitter.com/remixcamp">Twitter-Account</a> gibt es ebenfalls.  <em></em></p>
<p><em>Disclosure: Ich arbeite als Leiter Unternehmenskommunikation bei Scholz &amp; Friends.</em></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2009%2F03%2F03%2Fonliner-trifft-auf-klassiker-auf-der-remix09%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Werbeweltrekord beim Super Bowl</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 17:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[90 Sekunden, 28.000 Orte, 10 Millionen Dollar und 150 Millionen 3D-Brillen. Das sind die Zahlen, die einen neuen Weltrekord im Werben darstellen könnten. Das Animationsstudio Dreamworks, bekannt durch u.a. durch [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>90 Sekunden, 28.000 Orte, 10 Millionen Dollar und 150 Millionen 3D-Brillen. Das sind die Zahlen, die einen neuen Weltrekord im Werben darstellen könnten.</p>
<p>Das Animationsstudio Dreamworks, bekannt durch u.a. durch &#8220;<a title="http://www.youtube.com/watch?v=M7vYCM-6WZw" href="http://www.youtube.com/watch?v=M7vYCM-6WZw">Shrek</a>&#8221; und &#8220;<a title="http://www.youtube.com/watch?v=uy1v1i3UJgM" href="http://www.youtube.com/watch?v=uy1v1i3UJgM">Madagascar</a>&#8220;, hat sich für den kommenden <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Bowl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Bowl">Super Bowl</a>, das Endspiel der amerikanischen Football-Liga NFL, einiges vorgenommen. Für den am 2. April in Deutschland startenden 3D-Film &#8220;<a title="www.monstersvsaliens.com" href="http://www.monstersvsaliens.com">Monsters vs. Aliens</a>&#8221; möchte Dreamworks die wohl größte Marketingaktion dieser Art aller Zeiten starten. Während der Halbzeitpause des Spiels wird ein 90-sekündiger Trailer gezeigt. Kosten: etwa 10 Millionen Dollar. (ca. 3 Mio Dollar für 30 Sekunden. <a title="Wirtschaftsblatt" href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/werbung/325921/index.do?_vl_pos=r.6.MOST">Quelle</a>)</p>
<p>Hier schon mal ein Eindruck des Films:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=MdC1TyvsdcA">http://www.youtube.com/watch?v=MdC1TyvsdcA</a></p>
<p>Im Vorfeld der Aktion werden an 28.000 Orten 3D-Brillen verteilt, damit die Fernsehzuschauer auch in den vollen Genuss des Films kommen.</p>
<p>Nun stellt sich mir die Frage: Gelungenes Konzept oder Rückfall in alte &#8220;Wir bombardieren euch so heftig mit Werbung, bis ihr das Produkt liebt&#8221;-Zeiten?</p>
<p>Auf den Film aufmerksam geworden bin ich übrigens über &#8220;<a title="www.fuenf-filmfreunde.de" href="http://www.fuenf-filmfreunde.de">die fünf Filmfreunde</a>&#8220;. Wer gerne ins Kino geht, wird dieses Blog lieben.</p>
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