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	<title>Public Correlations &#187; Hamburg</title>
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		<title>Von Hunden und Kriegern</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Esoterische Frauen, die sich einträchtig hin und her bewegen und laut „Ohmmmmmmmm“ summen. So sah bisher mein Bild von Yoga aus. Ich sollte mich täuschen. „Einatmen…wir gehen in den Herabschauenden [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Esoterische Frauen, die sich einträchtig hin und her bewegen und laut „Ohmmmmmmmm“ summen. So sah bisher mein Bild von Yoga aus. Ich sollte mich täuschen.</p>
<p>„Einatmen…wir gehen in den Herabschauenden Hund…ausatmen…in die Plänk…einatmen…einfache Vorbeuge…ausatmen…tiefe Vorbeuge.“ Noch vor einem Jahr hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich tatsächlich einmal einen Yoga-Kurs besuche. Als bei meiner Agentur vor kurzem eine Mail rumging: „Wer hat Lust auf Yoga?“ war deshalb auch mein erster Gedanke: „Yoga? Ist das nicht das mit Esoterik und Namen tanzen? Oder dieses `Call on me`-Video? Och nö.“ Doch da ich grundsätzlich (fast) jeden Quatsch mitmache – erst recht auf der Arbeit – war mein Ehrgeiz gepackt. Und da mehrere meiner Bekannten ebenfalls regelmäßige Yoga-Gänger sind und sich nicht durch seltsames Verhalten auszeichnen, wollte ich meine Vorurteile widerlegen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LVRAmcRJ41g">http://www.youtube.com/watch?v=LVRAmcRJ41g</a></p>
<p>Die erste Hürde: Anmelden, ohne seltsam zu klingen. Wie ich später feststellte, war ich nicht der einzige, der eine Mail zurück schrieb und fragte: „Dürfen Männer auch mitmachen?“ Von 250 Mitarbeitern bekundete tatsächlich jeder fünfte sein Interesse. Wer hätte das wohl gedacht. Umso schneller war ich dabei, als es um die Anmeldung für die Probestunde ging.</p>
<p><a title="Yoga01_klein von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6987112933/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7202/6987112933_2d120288de.jpg" alt="Yoga01_klein" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Zweieinhalb Stunden wurden wir ge-Yoga-Crash-Kursed, in denen wir die Geschichte kennenlernten, die ersten Schritte und Übungen machten und unser erstes „Ohmmmmm“ brummten. Naja, fast alle. Denn so offen ich mich auch gab, zum gemeinsamen Summen bringt man mich leider dann doch nicht.</p>
<p>Viele fragen sich wahrscheinlich, ob Yoga überhaupt richtiger Sport ist. Dazu nur folgendes: Schweißnassgebadet verließ ich das Yoga-Studio. Punkt. Und so ging es auch die folgenden Wochen weiter. Niemals hätte ich geglaubt, dass es derart anstrengend sein kann, sekundenlang im „Krieger 2“ zu stehen. Von anderen Übungen – deren Namen ich nicht einmal kenne, obwohl…die „Krähe“auch eine Herausforderung ist – ganz zu schweigen.</p>
<p><a title="Yoga02_klein von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6987113285/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7209/6987113285_108d22d40e.jpg" alt="Yoga02_klein" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Mittlerweile habe ich meine fünfte Yoga-Stunde hinter mir und kann nur sagen: Respekt. Wenn man mir vorher erzählt hätte, dass man beim Yoga derart ins Schwitzen kommen würde, hätte ich ihm nicht geglaubt. Auch nicht, dass das Gehirn teilweise komplett frei wird, die Gedanken nicht abschweifen, sondern quasi abgeschaltet werden. Und dass man am Ende – auf dem Rücken liegend unter einer warmen Decke – gleichsam vor Erschöpfung und Erholung beinahe einschläft. Ob es sich langfristig auf Muskeln, Gelenkigkeit und Geist auswirkt, werden wir noch sehen. Vorab auf jeden Fall ein großes Lob an die Trainerinnen von <a href="http://www.jyoti-yoga.de/" target="_blank">Jyoti-Yoga Hamburg</a>, die wirklich einen tollen Job machen!</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ich kann nur sagen: Lasst euch drauf ein, probiert es aus, und denkt daran…beim Umkippen immer Lächeln. <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Wer wissen will, wie Yoga richtig geht, schaut sich dieses Video an:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LUvOuik-g4c">http://www.youtube.com/watch?v=LUvOuik-g4c</a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F03%2F16%2Fvon-hunden-und-kriegern%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Klowände im Internet – Rach und seine Gesellen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Klowände]]></category>
		<category><![CDATA[Klowand]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Slowman]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>„Hier arbeiten also die mit gebrochenem Lebenslauf.“ Mein erster Gedanke, als ich es mir gemütlich gemacht habe, war geprägt von dem, was ich vereinzelt über das <a title="Slowman" href="http://www.slowman.de/" target="_blank">Slowman</a> gelesen hatte.</p>
<p>Christian Rach, der Restaurant-Tester von RTL, hatte für die Fernseh-Show „Rachs Restauranschule“ ein Team aus jungen Menschen geformt, die es in ihrer Ausbildung nicht leicht hatten. Sie sollten im „Slowman“ arbeiten, einem Restaurant im Chilehaus in Hamburg. Kann ein zusammengewürfelter Haufen funktionieren? Und vor allem: Auch nachdem die Kameras längst abgeschaltet sind?</p>
<p>Erster Eindruck: Ungewöhnlich. Schallplatten an der Wand, die Bar eine Mischung aus Gutbürgerlichkeit und moderner Ausstattung. Und auch der Rest wirkt stimmig: Die Menü-Karten in Form einer Schallplatte sind schon etwas ganz Besonderes.</p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838876730/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7184/6838876730_a92413c678.jpg" alt="" width="500" height="373" /></a></p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6985001757/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7197/6985001757_4b25296fe4.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p>Mittagsmenüs soll es auch geben, wir waren jedoch an einem Abend da. Und da fiel auf: Für zwischendurch ist das Slowman nicht geeignet. Einzel-Gerichte gibt es dort (abends) nicht, nur komplette drei- bzw. vier-gängige Menüs für 29 bzw. 39 Euro. Geschmacklich kann man dem Slowman nichts vorwerfen, lecker ist es. Allerdings nicht außergewöhnlich, zu diesem Fazit kam auf der <a href="http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/restaurant-slowman-wie-schmeckt-es-bei-christian-rachs-schuelern-1614693.html" target="_blank">Stern</a>. Und da das Auge bekanntlich mitisst, gibt es einen Sonderpunkt für Visualität (leicht zu erkennen an den Bildern). Besonders hat es mir der Nachtisch angetan.</p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838877364/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7178/6838877364_9d42b04e72.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838877032/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7042/6838877032_7eb653fc64.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838879720/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7181/6838879720_4878117a69.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p>Um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen: An der Bedienung gab es nun wirklich überhaupt nichts auszusetzen. So wünsche ich mir das: Nett, zuvorkommend, gleichzeitig angenehm zurückhaltend. Es fällt nicht auf, dass sie da sind. Wenn man sie braucht, sind sie aber schnell zur Stelle. Ein großes Lob von dieser Seite.</p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838880052/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7069/6838880052_44e12f4ecb.jpg" alt="" width="374" height="500" /></a></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es fällt mir schwer, eine Empfehlung auszusprechen. Das Essen ist lecker, gehobener Durchschnitt, allerdings auch nicht gerade billig. Das Drumherum stimmt und passt zur Idee. Das Personal ist nett und unkompliziert. Also eigentlich alles prima. Wenn man nicht das Gefühl hätte, dass es eben nichts besonderes ist. Dass es auch reicht, wenn man es einmal gesehen hat. Gerade wenn man den Preis betrachtet. Ich für meinen Teil habe den Abend sehr genossen, auch wenn es wahrscheinlich mein letzter Besuch dort gewesen ist. Für alle anderen kann ich nur sagen: Selbst ausprobieren. Man macht zumindest nichts falsch.</p>
<p>Für alle die, denen die Show gefallen hat: Ab dem 16. April startet die <a title="Rachs Restaurantschule" href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/real-life/rachs-restaurantschule/rachs-restaurantschule-christian-rach-gibt-elf-arbeitssuchenden-eine-neue-chance-1fc90-a771-13-1049785.html" target="_blank">zweite Staffel</a>.</p>
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		<title>Mobiles Musik-Marketing – Dollywood im Taxi</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lovely und Monty]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Indische Musik auf deutsch. Und das in einem Taxi? Das gibt es wohl nur in Hamburg. <a title="IMG_1372 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801166507/"><img class="alignright" title="Monty" src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801166507_5f92cebedd_m.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a></p>
<p>&#8220;Monty Bhangu&#8221;. Dass der Name des Taxi-Fahrers, der uns in ein paar Minuten von einem Geburtstag abholen sollte, für derartige Begeisterung sorgen würde, hätte ich nicht gedacht. &#8220;Das ist der mit der indischen Musik!&#8221; &#8220;Den hab ich im Fernsehen gesehen&#8221;, &#8220;Der ist eine Hamburger Berühmtheit&#8221;. Und so war ich natürlich gespannt auf das, was mich erwarten würde.</p>
<p>Kaum mit der <a title="1TouchTaxi: Die Zukunft des Taxi-Fahrens?" href="http://public-correlations.de/2010/03/31/1touchtaxi-die-zukunft-des-taxi-fahrens/">MyTaxi-App</a> bestellt, meldet sich Monthy auch direkt: &#8220;Ein Klick, ein Ton, da bin ich schon.&#8221; Und  lässt auch nicht lange auf sich warten. Kaum eingestiegen und losgefahren, geht es bereits ab. Seine erste Frage  &#8221;Wohin geht’s?&#8221; Die zweite &#8220;Wollt ihr meine CD hören?&#8221; Keine Frage, selbstverständlich! Als erstes gibt es &#8220;Wenn du jemand von Herzen liebst&#8221; auf die Ohren. Und zwar in eben-diese-betäubender Lautstärke. Wenigstens weiß ich jetzt, warum Inder einen Turban tragen: Mit Kälte oder gar Glauben hat das nichts zu tun. Ohne diese würden sie lediglich taub werden.</p>
<p><a title="IMG_1370 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801165791/"><img class="alignright" src="http://farm8.staticflickr.com/7161/6801165791_d44c03df72.jpg" alt="IMG_1370" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Taxi fährt Monty als Beruf, Singen ist seine Berufung. Gemeinsam mit seinem Bruder Lovely macht Monty &#8220;Dollywood-Musik&#8221;, indischer Panjabi-Sound mit deutschen Texten. Hört sich komisch an? Jawohl, ist sie auch. Aber umso begehrter sind die beiden in den Medien. Zuletzt als <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/bilder/lovely-und-monty-unsere-promipraktikanten-im-januar-2012" target="_blank">Aushilfspraktikanten</a> beim <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/auftritt-lovely-und-monty-clip" target="_blank">Sat.1-Frühstücksfernsehen</a>. Und auch im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_dEET0thAE" target="_blank">ARD Nachtmagazin</a>, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_hirschhausen/tietjenundhirschhausen393.html" target="_blank">beim NDR</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xN2rvkv97do" target="_blank">Radio Hamburg</a>. Natürlich gibt es die beiden auch bei <a href="https://www.facebook.com/lmbhangu" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Das Marketing, das die beiden betreiben, ist natürlich super. Denn sie sind hautnah an ihren Kunden dran, können ihr Produkt persönlich bewerben und das Feedback direkt aufnehmen.Grundsätzlich eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt: Musik in Taxen zu promoten. Ein QR-Code/URL in der Kopfstütze könnte den Link plus Taxi-Fahrer-Code direkt an den Fahrgast bringen, der noch im Auto bestellen kann. Und der Fahrer würde davon direkt profitieren.</p>
<p><strong>Zu gewinnen!</strong></p>
<p>Ihr habt hier und jetzt die Möglichkeit,  etwas zu gewinnen. Unter allen Facebook-Likes, Kommentaren und Google Plus 1 verlose ich eine handsignierte Single von Lovely und Monty. Einsendeschluss: Montag, 6. Februar, 23:59 Uhr.</p>
<p>Also nichts wie ran und viel Erfolg!<br />
<a title="IMG_1381 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801227019/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801227019_3a135fa239.jpg" alt="IMG_1381" width="500" height="374" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F02%2F01%2Fmobiles-musik-marketing-dollywood-im-taxi%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Duften, riechen, werben – Das Gewürzmuseum in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;Spicy’s Gewürzmuseum&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung. Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;<a title="Gewürzmuseum Hamburg" href="http://www.spicys.de/" target="_blank">Spicy’s Gewürzmuseum</a>&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung.</p>
<p>Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite Etage einer der unzähligen Klinkerbauten. Dort verbirgt sich das Gewürzmuseum Hamburg. 3,50 Euro kostet der Eintritt in die Welt der Gewürze, Kinder bekommen ein kleines Päckchen Gummibärchen, Erwachsene eine Probe Pfeffer mit auf den Besuch gegeben. Und schon geht es los: Zahllose Säckchen voller Gewürze stehen bereit, angefasst, berochen, zerrieben und anderen unter die Nase gehalten zu werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3525 alignnone" title="Gewuerzmuseum1" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pfeffer, Salz, Zimt, Thymian, Koriander: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Für Hobby-Köche eine wahre Wonne. Selten hat man die Möglichkeit, seltene Gewürze anzufassen und sich intensiv damit zu beschäftigen. Etliche Schilder geben Hinweise darauf, wie diese Gewürze geerntet, verarbeitet und verwendet werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3532" title="Gewuerzmuseum8" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, die ich in vielen Museen bereits gesehen habe, ist das Sponsorship. Im Gewürzmuseum ist es sehr deutlich zu erkennen. Schaufensterkästen präsentieren in großen Auslagen historische Produkte von Unternehmen wie Maggi, Knorr, Fuchs und Hela.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3528 alignnone" title="Gewuerzmuseum4" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3529" title="Gewuerzmuseum5" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" title="Gewuerzmuseum6" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Zur Abwechslung – und weiteren Information – gibt es Schaubilder und Kästen voller Produkte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3533" title="Gewuerzmuseum9" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="Gewuerzmuseum3" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine clevere – und bei diesem Thema einfach passende – Kombination aus Historie, Information und Product Placement. Clever insofern, als dass sich das Museum schon beinahe vor der Öffnung monetär amortisiert haben könnte (reine Spekulation!). Und doppelt clever, da es als Werbung gar nicht wahrgenommen wird. Meinen Bekannten ist nämlich das Sponsoring gar nicht unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Der Maggi-Kasten z.B. sorgte für große Begeisterung.</p>
<p>Ich finde, der Besuch lohnt sich, gerade für Kinder, die alles anfassen können, aber auch für große Kinder, die Gewürze auch mal außerhalb einer Plastik-Verpackung kennenlernen wollen. Und den einen oder anderen könnte sich dieses besondere Gewürz am Ausgang ja doch &#8220;reizen&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3526" title="Gewuerzmuseum2" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg" alt="" width="478" height="640" /></a></p>
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		<title>Klowände im Internet: Der King lebt! Im 20 Flight Rock</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Klowände]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[20 Flight Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Elvis noch am Leben sein sollte, dann würde er im &#8220;20 Flight Rock&#8221; am Hamburger Hans-Albers-Platz auftauchen. Nirgends sonst wird Rockabilly und Haartolle so gepflegt wie hier. Kaum fällt [...]
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<p>Kaum fällt die Tür zu, kommt es einem vor, als hätte man einen Zeitsprung gemacht. Eben noch der Hans-Albers-Platz mit Party-Techno-Musik, leichten Mädchen und Junggesellenabschieden, plötzlich im Hamburg der 50er/60er Jahre gelandet. Klein, stickig und rottönig ist es hier im 20 Flight Rock, doch wer etwas Besonderes erleben möchte, macht da mal eine Ausnahme.</p>
<p>Eine der Höhepunkte ist sicher der DJ, der statt Kopf- lieber zum Telefonhörer greift und einen Song nach dem nächsten aus der Schallplattenkiste greift. Ebenso stilsicher geben sich die zahlreichen Tanzpärchen, die den Rock schwingen lassen. &#8220;Sehen und gesehen werden&#8221; heißt es hier, wer die höchste Tolle hat, hat die bewundernden Augen auf seiner Seite. Wer jedoch in Jeans und Kapuzen-Pulli auftaucht, muss sich nicht wundern, wenn er etwas schräg von der Seite angesehen wird. Schließlich ist man selbst hier der Wunderliche. Bei den Getränken jedoch verlässt man sich doch aufs Bekannte: Becks, Astra, Mexikaner. Und die Cola-Flasche sieht heute leider auch nicht mehr so schön aus wie damals…</p>
<p>Wer jetzt immer noch denkt: &#8220;Hach, alles Pomade&#8221;, hat Recht, denn eins habe ich sicher noch nie auf einer Kneipen-Toilette gesehen…</p>
<p><a title="IMG_0506 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5914780179/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6033/5914780179_cddc582f6a.jpg" alt="IMG_0506" width="374" height="500" /></a></p>
<p><a title="Twenty Flight Rock Hamburg von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5561358976/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5254/5561358976_b83cac5517.jpg" alt="Twenty Flight Rock Hamburg" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Twenty Flight Rock Hamburg von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5560782657/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5068/5560782657_f7ebf47660.jpg" alt="Twenty Flight Rock Hamburg" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Twenty Flight Rock Hamburg von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5560780371/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5190/5560780371_539194b783.jpg" alt="Twenty Flight Rock Hamburg" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Twenty Flight Rock Hamburg von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5560781279/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5101/5560781279_4e6023dc9b.jpg" alt="Twenty Flight Rock Hamburg" width="374" height="500" /></a></p>
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		<title>Hamburg legt beim Grillen ein paar Kohlen drauf</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 12:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, steigen in Hamburg auch die Rauchwolken in die Höhe. Es ist Grillzeit. Kaum eine Wiese an Alster und Elbe, die nicht von [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, steigen in Hamburg auch die Rauchwolken in die Höhe. Es ist Grillzeit. Kaum eine Wiese an Alster und Elbe, die nicht von Steak- und Würstchen-Fans erobert wird. </p>
<p>Hamburg ist ein wahres Grillparadies. <a href="http://www.hamburg.de/sommer-hamburg/293468/grillplaetze-hamburg.html">Zahlreiche offizielle</a> &#8211; und inoffizielle &#8211; Stellen laden zum gemütlichen Beisammensein ein. Ob und wo das Grillen erlaubt ist, darüber scheuden sich die Geister (und die Gerichte). In Hamburg geht man das Thema deshalb gerne liberal an, nach dem Motto: wo kein Kläger, da kein Richter. Solange man also niemanden stört, sich die Rauchentwicklung in Grenzen hält und man den Rasen nicht verbrennt (Einweggrills sind in diesem Fall ein besonderes Ärgernis), steht dem Verbrennen von Kohle und Fleisch wenig im Weg. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836623690/" title="IMG_0453 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5151/5836623690_b6ae2ba682.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0453"></a></p>
<p>Beliebter Grillplatz in meiner Nähe ist die Michelwiese. Jedes Wochenende finden sich zahlreiche Sonnenhungrige dort ein, bewaffnet mit mehr oder minder professionellem Gerät. Seit kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer des &#8220;<a href="http://www.grilliput.com/">Grilliput</a>&#8220;, eines Grills, den man auf Staffelstab-Größe zusammenstecken kann. Praktisch, wenn man mit Fahrrad oder Roller unterwegs ist und keinen Platz für große, unhandliche Gestelle hat. Innerhalb weniger Minuten ist der Grilliput auf- und wieder abgebaut, hat Platz für etwa 5-6 Würstchen oder 2-3 mittelgroße Stücke Fleisch und &#8211; unschlagbarer Vorteil &#8211; kann komplett in der Spülmaschine gereinigt werden. Ein tolles Geschenk für den Mann, der gerne grillt, es praktisch mag, Design liebt, aber nicht unbedingt <a href="http://de.weber.com/Default.aspx?AreaID=1">auf dicke Hose</a> machen muss.</p>
<p>Vor kurzem habe ich auf der Michelwiese drei große schwarze Mülltonnen entdeckt. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Mülltonnen jedoch als Grillstationen. &#8220;<a href="http://www.grill-drauf-los.de/ ">Grill drauflos</a>&#8221; heißt die &#8220;erste Grillstation Deutschlands&#8221;. Und so funktionierts: einfach einen Euro einwerfern, und innerhalb von zwei Minuten wird die Grillfläche erhitzt. Insgesamt 15 Minuten (auf der Website steht 15 Minuten, da ist man sich wohl nicht ganz einig) kann man dann sein Essen grillen. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836625072/" title="IMG_0456 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3329/5836625072_aba52bf041.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0456"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836624642/" title="IMG_0455 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5108/5836624642_dc8a953f7e.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0455"></a></p>
<p>Etwas Öl sollte man selber mitbringen, ansonsten steht alles parat. Grill, Kohle, Grillanzünder, kann man alles daheim lassen. Um die Sauberkeit muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Zum Einen wird bei 250 Grad jede Bakterie abgetötet, zum Anderen wird die Grillstelle mindestens einmal am Tag professionell gereinigt. Dass es mit Ökostrom läuft, setzt dem Ganzen die Krone auf. Weniger Müll, weniger Schleppen und kostengünstig. Denn viel länger als eine Stunde (=4 Euro) grilt man normalerweise eh nicht. Klasse Idee, wie ich finde. Und es zeigt, dass Hamburg auch hier wieder ganz weit vorne ist. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836076277/" title="IMG_0454 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3286/5836076277_9be7b73c94.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0454"></a></p>
<p>Auf <a href="http://www.facebook.com/grilldrauflos">Facebook</a> ist die Grillstation natürlich auch. Bietet sich perfekt an, wer möchte nicht sein Foto vom idealen Grill-Würstchen stolz der Öffentlichkeit präsentieren?</p>
<p>Disclosure: Meine Agentur Scholz &#038; Friends arbeitet u.a. für Hamburg Wasser, deren Tochterfirma Hamburg Energie ist. Für Hamburg Energie wiederum arbeiten wir nicht. Ich finde die Idee jedoch toll, weil ich gerne grille und in der Nähe wohne.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F06%2F19%2Fhamburg-legt-beim-grillen-ein-paar-kohlen-drauf%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Blutspende, wie sie nicht im Buche steht</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/06/14/blutspende-wie-sie-nicht-im-buche-steht/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 22:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Blutspende]]></category>
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		<category><![CDATA[UKE]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn drei Männer zum Blutspenden gehen, kann einiges passieren. Davon, und wie man es richtig macht, möchte ich euch hier erzählen. Schon oft habe ich mir vorgenommen, endlich einmal Blut [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn drei Männer zum Blutspenden gehen, kann einiges passieren. Davon, und wie man es richtig macht, möchte ich euch hier erzählen.</p>
<p>Schon oft habe ich mir vorgenommen, endlich einmal Blut zu spenden. Schließlich tut man damit doch etwas Gutes. Meint man zumindest, denn Blutspenden scheint immer noch etwas Anrüchiges anzuhaften. Wie sonst sollte man es sich erklären, dass so gut wie niemand offen darüber spricht? Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass einige meiner Arbeitskollegen und Freunde sogar regelmäßig spenden gehen. </p>
<p>Überzeugt, es selber zu tun, hat mich jedoch erst ein Artikel in der <a href="http://www.mopo.de/hamburg/panorama/ehec--weniger-neuerkrankungen-in-hamburg/-/5067140/8536214/-/index.html">Hamburger Morgenpost</a>, dass aufgrund des EHEC-Virus dringend Spender gesucht werden. Dabei wurde auf den Weltblutspendetag am 14. Juni hingewiesen. Wenn nicht dann, wann sonst? Dachte ich mir und hakte es im Kalender dick rot an. Pünktlich Feierabend gemacht und ab zum <a href="http://www.uke.de/">UKE</a>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836078083/" title="IMG_0459 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5240/5836078083_d6973b6dfa.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0459"></a></p>
<p>Am UKE angekommen, treffe ich zwei Arbeitskollegen. Nennen wir sie E. und J. (warum, das erfahrt ihr später). Sie erzählten, dass sie aufgrund einer <a href="http://twitter.com/#!/markusmayr/status/78405330928807937">Mitteilung von mir auf Twitter</a> hier seien (Übrigens auch zum ersten Mal). Social Media wirkt also doch… Also nichts wie auf ins Gefecht. Zuerst heißt es, den mehreren Seiten umfassenden Fragebogen auszufüllen. Jeder, der schon einmal operiert wurde, kennt die Fragen nach Vorerkrankungen, gesundheitlichem Familienhintergrund sowie Zigaretten- und Alkoholkonsum. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836626348/" title="IMG_0460 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2572/5836626348_4dbe97e65f.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0460"></a></p>
<p>Mit den ausgefüllten Zetteln geht es dann in Raum 1, in dem persönliche Daten wie Größe und Gewicht erfasst werden. Witze kommen hier besonders gut an: &#8220;Vorne am Empfang sagte man mir, ich solle zu der netten Kollegin gehen. Wer von Ihnen ist denn hier die nette?&#8221; Fiel kaum auf, dass ich meine Nervosität überspielen wollte… In Raum 2 wird dann die Temperatur (im Ohr) und der HB-, der so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4moglobin">Hämoglobin</a>-Wert im Blut gemessen. Dies geschieht durch einen winzigen Piekser in die Fingerkuppe. Tut so gut wie gar nicht weh. Und war dann auch bereits der schlimmste Schmerz der gesamten Prozedur. Viel mehr passiert da nämlich nicht. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836078867/" title="IMG_0461 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5120/5836078867_6bd6992fe7.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0461"></a></p>
<p>Zurück geht es in den Warteraum. Sobald man hereingerufen wird, heißt es &#8220;Tief durchatmen&#8221;. Denn bevor es richtig losgeht, wird man erneut gecheckt. Menschen mit körperlichen Beschwerden werden spätestens hier aussortiert. So auch mein Kollege J., der außer einem kleinen Mittagsbrötchen an dem Tag nichts gegessen hatte. &#8220;Besser, Sie kommen das nächste mal wieder&#8221;, meinte die Ärztin. &#8220;Sie kippen uns sonst noch um.&#8221; Fürsorge hoch drei, hier wird nicht um jeden Tropfen Blut gekämpft. J. durfte also schon mal raus, 3 Euro Unkostenerstattung (ab dem zweiten Mal 23 Euro) und ein Würstchen gabs trotzdem.</p>
<p>Ich hatte ganz ordentlich zu Mittag gegessen, viel getrunken und noch einen Keks gehabt. &#8220;Fühlen Sie sich wirklich bereit?&#8221; Ich so &#8220;Ja&#8221; und ab zur letzten Station. Wer es bis hierhin geschafft hat, ist auch wirklich spende-tauglich. Und so sieht es dann im Raum aus:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836629634/" title="IMG_0469 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2461/5836629634_2c6ce0080c.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0469"></a></p>
<p>Als nächstes passiert folgendes: Arm wird desinfiziert, Vene gesucht, Kanüle rein (blöd, gar nicht gemerkt, dass sie schon drin ist). Und…es läuft. Insgesamt gehen 500 ml meines Blutes dahin, davon etwa 60-70 ml zur Erstuntersuchung. Die ganze Prozedur dauert etwa zehn Minuten. Zwischendrin muss ich einen roten Knautschball drücken, wenn das Blut zu langsam meinen Arm verlässt. Dann piept es rot am Gerät und ich weiß: drücken ist angesagt. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836079623/" title="IMG_0464 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3473/5836079623_db32cd08db.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0464"></a></p>
<p>Während der Prozedur hatte ich etwas Zeit, mich mit den Arzthelferinnen zu unterhalten. Sie waren sehr freundlich und gaben jederzeit Auskunft. Darüber, dass es immer noch viel zu wenige Blutspender in Deutschland gibt. Dass heute etwa 340 Leute da waren, an einem &#8220;normalen&#8221; Tag jedoch nur etwa 100-120 Menschen zur Blutspende ins UKE kommen. Klingt nach viel, relativiert sich jedoch, wenn man erfährt, dass bei einer Lebertransplantation <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Blut/Blutspenden-Bedarf-steigt-durch-EHEC-Epidemie-113509.html">bis zu 80 Konserven</a> verbraucht werden. (Ob die Umrechnung Konserve=Blutspender aber stimmt, kann ich hier nicht genau sagen) Typische Vorurteile konnten sie ebenfalls entkräften: </p>
<p>- Dass man nüchtern kommen sollte (großer Fehler, lieber eine Stunde vorher gut essen)<br />
- Dass man danach mehrere Tage keinen Sport machen dürfe (auch Quatsch, schon am nächsten Tag kann man wieder joggen gehen)<br />
- Das es gefährlich sei (im UKE hätte es noch bei keinem Spender langfristige Schäden gegeben, höchstens blaue Flecke oder kurze taube Gefühle im Arm)</p>
<p>Am Ende der Blutspende sollte ich noch etwas liegen bleiben, da ich mich etwas schummrig fühlte. Ich bekam etwas zu trinken und durfte nach ein paar Minuten zum Snack in den Imbiss gehen. Bereits nach kurzer Zeit ging es mir wieder fantastisch. Doch wo war eigentlich der Kollege E. abgeblieben…?</p>
<p>Jetzt kommt der Teil, den man eigentlich nicht erwähnen sollte. Ich halte ihn jedoch für wichtig, da er vielen von euch für die Zukunft helfen kann. Mein anderer Kollege, E., war nämlich vor mir im Spenderraum gewesen, kehrte jedoch erst nach über 45 Minuten zurück, kreidebleich. Schon nach 140 ml wäre er ohnmächtig geworden. Kurz weggetreten sei er während der Spende, sagte er. Die Arzthelferinnen hätten daraufhin sofort abgebrochen, sich intensiv um ihn gekümmert und dafür gesorgt, dass er schnell wieder aufrecht stand. Was war passiert? Auch er hatte nur ein Brötchen zum Mittag gegessen, was viel zu wenig war. Doch statt es zuzugeben, war er lieber typisch Mann: &#8220;Klar kann ich Blut spenden! Nehmen Sie ruhig nen ganzen Liter!&#8221; Kein Wunder, dass er im Anschluss mit Heißhunger eine Riesenportion Kartoffelsalat und zwei Bockwürstchen verdrücken konnte.</p>
<p>Deshalb hier meine Tipps zum Blutspenden:<br />
- Informiert euch vorher genau, wie das Blutspenden abläuft<br />
- Nehmt euch viel Zeit, damit es am Ende nicht hektisch wird<br />
- Es tut wirklich nicht weh!<br />
- Esst ausreichend, eine Stunde vorher mindestens ein Brötchen</p>
<p>Das sollte euch etwas helfen. Dass Blutspenden nämlich gar nicht so schlimm ist, sieht man hoffentlich an meinem entspannten Gesichtsausdruck:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836081017/" title="IMG_0467 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3055/5836081017_244d7f76cc.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0467"></a></p>
<p>Was wäre ein Beitrag auf diesem Blog ohne Korrelation zur digitalen Welt? Natürlich gibt es auch eine <a href="http://itunes.apple.com/de/app/blutspende/id391098483?mt=8">Blutspende-App</a>. Mit praktischer Terminsuche, Log-in zur Plattform <a href="http://www.blutspender.net/">blutspender.net</a>, zahlreichen Infos zum Blutspenden sowie einigen schicken Videos, darunter &#8220;<a href="http://www.drk-blutspende.de/videolounge/helden_wie_du_und_ich.php">Helden wie du und ich</a>&#8220;.</p>
<p>Am Ende mein Aufruf: Geht Blut spenden! Ich selber zumindest werde wieder hingehen. Denn es hat gar nicht…kaum gepiekst.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F06%2F14%2Fblutspende-wie-sie-nicht-im-buche-steht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Klowände im Internet: The Academy</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<category><![CDATA[Privat]]></category>
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		<category><![CDATA[Klowände]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rockband]]></category>
		<category><![CDATA[Rockhouse Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Schweiß von der Decke tropft, wenn die Musik in deinen Beinen klopft, wenn du am frühen Morgen nicht mehr gehen willst, wenn du deinen Durst mit Guinness stillst… [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/01/Academy_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-3048 alignleft" title="Academy_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/01/Academy_klein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn der Schweiß von der Decke tropft, wenn die Musik in deinen Beinen klopft, wenn du am frühen Morgen nicht mehr gehen willst, wenn du deinen Durst mit Guinness stillst… Dann bist du wahrscheinlich im Academy.</p>
<p><span id="more-3047"></span>Hamburg, Reeperbahn, Hans-Albers-Platz. Wenn du abgeschiedene Stille zum Nachdenken suchst, bist du hier falsch. Wenn du rocken willst, bis der Morgen erwacht, dann nichts wie rein in &#8220;<a title="http://www.theacademy-hh.de/" href="http://www.theacademy-hh.de/">The Academy</a>&#8220;. Der Irish Pub im Live Music Park bietet alles, was eine dreckige, verrauchte Rock-Kneipe braucht: Dreckige Toiletten, einen verrauchten Raum, frischgezapftes Becks…ähem…Guinness und Rock’n’Roll auf einer kleinen Bühne.</p>
<p><a title="IMG_0940 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5362729821/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5202/5362729821_1b2ed4f192.jpg" alt="IMG_0940" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist schon mal richtig. Die Decken sind gerade so hoch, dass sich der Zigarettennebel wunderbar knapp über dem Kopf sammelt, aber tief genug, um den Schweiß der Massen aufzunehmen, die jedes Wochenende vorbeikommen. Die Preise der Getränke sind ok, wenn auch nicht billig (und dass die Karte vor Ort der auf der Website nur bedingt entspricht), dafür kostet es keinen Eintritt, und die Bands sind – zumindest bei meinen Besuchen – immer außerordentlich gut.</p>
<p><a title="IMG_0943 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5363341448/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5045/5363341448_0ddd3f6385.jpg" alt="IMG_0943" width="375" height="500" /></a></p>
<p>Wenn man Glück hat, treten nämlich zum Beispiel die <a title="http://www.rockhousebrothers.de/" href="http://www.rockhousebrothers.de/">Rockhouse Brothers</a> auf, eine Rockybilly-Band, die aktuelle Hits in ein altmodisches Rock’n’Roll-Gewand stecken (oder war es umgekehrt?). Gitarre, Bass und &#8220;The Wolfman&#8221; am Schlagzeug sorgen mit englischem Slang für eine Stimmung, in der es einfach kein Rumstehen gibt. Wenn die Beine nicht mitzappeln und der Hintern nicht wippt, bist du wahrscheinlich entweder x oder y (je nach Alter und politischer Gesinnung hier einfach zwei lustige Adjektive einsetzen).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aRgSrXjxM8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/4aRgSrXjxM8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Fazit: Ein Besuch lohnt sich immer. Und sollte es an einem Abend nicht gut sein, kommt einfach am nächsten wieder.</p>
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		<title>Schwarz, rund, mit Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 08:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Peter und der Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Schallplatten]]></category>

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		<description><![CDATA[Stresemannstraße 68 sollte es sein. 74…72…70…68…68 ja, aber hier ist ja gar kein Laden? Cloppenburgs Schallplattenladen in der Nähe der Hamburger Schanze ist schwer zu finden. Aber es lohnt sich. [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5362730727/"><img class="alignnone" title="Peter und der Wolf" src="http://farm6.static.flickr.com/5244/5362730727_8d7f2d0823.jpg" alt="Peter und der Wolf" width="500" height="375" /></a>Stresemannstraße 68 sollte es sein. 74…72…70…68…68 ja, aber hier ist ja gar kein Laden? Cloppenburgs Schallplattenladen in der Nähe der Hamburger Schanze ist schwer zu finden. Aber es lohnt sich.</p>
<p><span id="more-3033"></span>Eine Arbeitskollegin hatte für ihren Freund bei ebay die Schallplatte &#8220;<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_und_der_Wolf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_und_der_Wolf">Peter und der Wolf</a>&#8221; ersteigert, und ich hatte ihr angeboten, ihr diese nach Berlin mitzubringen. Hatte ich noch einen Schallplattenladen im Auge, als ich das Haus mit der Nummer 68 suchte, wurde mir schnell klar, dass es diesen dort nicht geben würde. Ein kurzer Anruf auf einer anonymen Handynummer und eine Erläuterung später – &#8220;Klingeln Sie doch einfach&#8221; – stand ich in der Wohnung von Björn Cloppenburg und staunte nicht schlecht.</p>
<p>In seiner Wohnung erblickte ich zwei riesige Regale, von oben bis unten gefüllt mit Schallplatten. Jedoch nicht das moderne Zeug, sondern Klassiker der Klassik, Anne-Sophie Mutter, Tschaikowski, Mozart, Bach, oft mehr als 50 Jahre alt. Mal eben eine Platte abholen gibt es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Björn Cloppenburg verkauft nicht einfach Platten, er lebt Platten. Und aus diesem Grund hat er zu jeder Platte eine Geschichte zu erzählen. Wer den Film &#8220;<a title="http://www.imdb.com/title/tt0146882/" href="http://www.imdb.com/title/tt0146882/">High Fidelity</a>&#8221; gesehen hat, wird wissen, was ich meine.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="505" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-ECyX8A3iP0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="505" src="http://www.youtube.com/v/-ECyX8A3iP0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Diese habe ich aus dem Nachlass eines verstorbenen Journalisten. Diese habe ich in Rom ersteigert. Diese…&#8221; Alle großen Komponisten sind vertreten und zu allen hat das wandelnde Gedächtnis eine (spannende) Story zu erzählen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, ihm einmal einen Besuch abzustatten und einen Blick in die Historie einer Technik zu werfen, die trotz CD, DVD und itunes nie ausgestorben ist. Heutzutage sind Platten sogar wieder &#8220;in&#8221;. Wer etwas auf sich hält, hat das Original im Schrank, schwarz, rund, mit Cover und legt die Platte auf ein endlos teures Abspielgerät. So mancher macht daraus ein richtiges Ritual: Vor jedem Auflegen die Grundplatte mit Schwamm säubern, Platte putzen, Nadel eigenhändig auflegen (mit den Händen, versucht das mal mit einem Laser) und sich einem Klang hingeben, wie er heute nur noch live zu bestaunen ist.</p>
<p>Viele Platten aus seinem Angebot könnte Cloppenburg auf Jahre hin nicht verkaufen, erzählt er, aber er hatte sie vor dem Verfall oder der Vernichtung &#8220;gerettet&#8221;. Wer also Klassikmusik liebt und auf richtig guten, echten Sound steht, sollte sich auf den Weg in die Stresemannstraße machen. Alternativ sind die &#8220;<a title="http://www.plattenrille.de/" href="http://www.plattenrille.de/">Plattenrille</a>&#8221; und  die &#8220;<a title="http://www.hanseplatte.de/" href="http://www.hanseplatte.de/">Hanseplatte</a>&#8221; einen Besuch wert, um außergewöhnliches Vinyl zu finden.</p>
<p>Zum Abschluss – und weil bestimmt jetzt viele danach fragen werden – hier ein kleiner Ausschnitt aus &#8220;Peter und der Wolf&#8221;:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="505" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ctsWdUaHsHM?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="505" src="http://www.youtube.com/v/ctsWdUaHsHM?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F01%2F17%2Fschwarz-rund-mit-geschichte%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Barcamp Hamburg 2010</title>
		<link>http://public-correlations.de/2010/11/14/barcamp-hamburg-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 16:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
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		<category><![CDATA[Otto]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 13. und 14. November fand beim Otto Versand das vierte Barcamp Hamburg statt. Im Mittelpunkt die Themen Commerce und Mobile. Barcamp, was ist das? Ein Barcamp ist eine Veranstaltung, [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. und 14. November fand beim Otto Versand das vierte <a title="http://www.barcamp-hamburg.de/" href="http://www.barcamp-hamburg.de/">Barcamp Hamburg</a> statt. Im Mittelpunkt die Themen Commerce und Mobile.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/11/Barcamp-Hamburg-2010.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2941" title="Barcamp-Hamburg-2010" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/11/Barcamp-Hamburg-2010.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p><span id="more-2932"></span>Barcamp, was ist das? Ein <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">Barcamp</a> ist eine Veranstaltung, deren Ablauf und Vorträge von den Teilnehmern selbst bestimmt werden. Das bedeutet, dass man morgens dort ankommt und noch nicht weiß, was einem im Laufe des Tages erwartet. Zu Beginn kommen alle, die etwas vortragen wollen, zusammen und stellen ihre Themen vor. Je nach Interesse werden die verschiedenen Räume nach Größe daraufhin reserviert. Der Vorgang sieht etwa so aus:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Z_25n1Uxy3I&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/Z_25n1Uxy3I&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und der Tagesplan danach etwa so:</p>
<p><a title="Barcamp-Hamburg03 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5175320730/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4087/5175320730_c8315698b7.jpg" alt="Barcamp-Hamburg03" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Danach stellt sich jeder Teilnehmer sein Programm selber zusammen. Der Charme des Barcamps liegt genau darin: In der Eigenorganisation. Und daran, dass man manchmal schneller selber zum Referenten wird, als man gedacht hat. So war ich gerade 2 Minuten anwesend, als ich <a title="http://www.mthie.com/" href="http://www.mthie.com/">Martin Thielecke</a> traf, der mich gleich zu seinem Vortrag über Google Apps verhaftete. Und so erzählten wir (und später auch <a title="http://twitter.com/pickihh" href="http://twitter.com/pickihh">Tina Pickhardt</a>) einigen Interessierten etwa eine Stunde über die Business-Lösungen von Google, was zumindest bei <a title="http://bertdesign.de/netzleben/heute-lernte-ich-professionelle-facepalms" href="http://bertdesign.de/netzleben/heute-lernte-ich-professionelle-facepalms">einigen</a> scheinbar sehr positiv ankam.</p>
<p>Es war ein auch für mich sehr interessantes Panel, da die Vorkenntnisse und Vorstellungen von Cloud-Lösungen doch sehr unterschiedlich waren. Während Martin die Grundprinzipien erklärte, konnte ich einige erste Erfahrungen aus dem Umgang mit Google Apps im Agenturalltag beisteuern. Und so ergab sich eine spannende Diskussion. Ebenfalls eine Besonderheit der Barcamps, nämlich dass die Sessions weniger frontal, sondern vielmehr miteinander bestimmt werden.</p>
<p>Der Großteil des Tages bestand, wie so oft bei solchen Veranstaltungen, darin, alte Bekannte wiederzusehen und neue Bekanntschaften zu machen. So qualmte schon nach kurzer Zeit mein iphone, das den <a title="https://www.xing.com/mobile?dpt=mcmhh&amp;ttp=sysn&amp;plf=own&amp;pid=sys&amp;xtr=mblhndshk" href="https://www.xing.com/mobile?dpt=mcmhh&amp;ttp=sysn&amp;plf=own&amp;pid=sys&amp;xtr=mblhndshk">Xing-Handshake</a> des öfteren ausführen durfte. Aber auch Visitenkarten sind – sogar bei den &#8220;Digital Residents&#8221; – immer noch &#8220;in&#8221;.Deshalb habe ich leider nicht so viele Sessions gesehen, wie ich geplant hatte.</p>
<p>Interessant wurde es u.a. beim JStM, dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, moderiert u.a. von Sven Dietrich. Interessant deswegen, weil dieses Thema jeden angeht, der selber Inhalte ins Internet stellt. Wer sich darüber informieren möchte, welche Auswirkungen dieser Vertrag hat, kann sich u.a. <a title="http://www.netzpolitik.org/tag/jmstv/" href="http://www.netzpolitik.org/tag/jmstv/">hier</a>, <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag">hier</a> und <a title="http://www.artikel5.de/gesetze/jmstv.html" href="http://www.artikel5.de/gesetze/jmstv.html">hier</a> darüber informieren.</p>
<p>Fast schon in Richtung Psychotherapie ging der Beitrag von <a title="http://carolin-neumann.de/" href="http://carolin-neumann.de/">Carolin Neumann</a> über den Unterschied von On- und Offline-Identität. Es entwickelte sich eine intensive Diskussion darüber, in wiefern man seine beruflichen und seine privaten Aktivitäten im Netz auseinanderhalten sollte. (Darüber werde ich demnächst auch einen Beitrag schreiben, da ich das Thema für sehr spannend halte) Am Ende waren sich eigentlich alle gleich: Eine einheitliche Regel gibt es nicht, jeder so, wie er es für richtig hält.</p>
<p><a title="Barcamp-Hamburg02 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5174717067/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4132/5174717067_53fa75f940_m.jpg" alt="Barcamp-Hamburg02" width="180" height="240" /></a></p>
<p>Zum krönenden Abschluss gab es einen tollen Vortrag über <a title="http://thedailymeme.com/what-is-a-meme/" href="http://thedailymeme.com/what-is-a-meme/">Memes</a>, also so etwas wie digitale Kettenbriefe. Aktuell ganz oben auf der Spaßliste stehen die #einbuchstabedanebentiere. Was dahintersteckt findet ihr entweder <a title="http://twitter.com/search?q=%23einbuchstabedanebentiere" href="http://twitter.com/search?q=%23einbuchstabedanebentiere">hier</a> oder in dieser Präsentation:</p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyODk3MzM1OTU4NDMmcHQ9MTI4OTczNzE5MzIxNiZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89ZDVkM2Q4NWY5Yjgw/NGZhMjg4OGVkOGU3ZmI1ZDYyYmImb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="__ss_5768757" style="width: 425px;"><strong><a title="Memegalore" href="http://www.slideshare.net/Jormason/memegalore">Memegalore</a></strong><object id="__sse5768757" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=memegalore-101113102410-phpapp01&amp;stripped_title=memegalore&amp;userName=Jormason" /><param name="name" value="__sse5768757" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5768757" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=memegalore-101113102410-phpapp01&amp;stripped_title=memegalore&amp;userName=Jormason" name="__sse5768757" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/Jormason">Jörn Hendrik Ast</a>.</div>
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<p>Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung. Besonders deswegen, weil dort ein großer Erfahrungsaustausch – &#8220;Ach, bei dir hat das auch nicht funktioniert? Und wie hast du es dann hinbekommen&#8221; – stattfindet und die Stimmung einfach klasse ist. Ich kann nur jedem empfehlen, dort im nächsten Jahr hinzugehen. Vielen Dank an die Organisatoren, alle Teilnehmer, alle Referenten, an Otto, dass sie die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben, an die Saftschubsen von &#8220;<a title="http://www.oh-saft.de/blog/" href="http://www.oh-saft.de/blog/">Oh! Saft</a>&#8221; für die Vitamine und an das Catering vom &#8220;<a title="http://www.kochwerk-hamburg.de/" href="http://www.kochwerk-hamburg.de/">Kochwerk</a>&#8220;.</p>
<p>Viele weitere Beiträge findet ihr <a title="http://beginners-mind.de/2010/11/12/bchh10-liveblogpost/" href="http://beginners-mind.de/2010/11/12/bchh10-liveblogpost/">hier</a>, <a title="http://www.elcario.de/racap-barcamp-hamburg-2010-bchh10/1626/" href="http://www.elcario.de/racap-barcamp-hamburg-2010-bchh10/1626/">hier</a>, <a title="http://derwebarchitekt.de/barcamp-hamburg-2010/" href="http://derwebarchitekt.de/barcamp-hamburg-2010/">hier</a>. Fotos u.a. <a title="http://barcampfotos.de/2010/11/barcamp-hamburg-2010/" href="http://barcampfotos.de/2010/11/barcamp-hamburg-2010/">hier</a>, <a title="http://www.flickr.com/search/?q=barcamp+hamburg&amp;s=rec" href="http://www.flickr.com/search/?q=barcamp+hamburg&amp;s=rec">hier</a> und <a title="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/sets/72157625263608161/" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/sets/72157625263608161/">hier</a>.</p>
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