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	<title>Public Correlations &#187; Fahrrad</title>
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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>Einfach mal Stadtrad fahrn</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 10. Juli gibt es in Hamburg das &#8220;<a title="http://www.stadtradhamburg.de" href="http://www.stadtradhamburg.de">Stadtrad</a>&#8220;. An 67 Leihstationen im &#8220;erweiterten Innenstadtbereich&#8221; kann man sich ein Fahrrad ausleihen und die Stadt auf zwei Rädern erkunden. Ich habe es gestern per Zufall entdeckt und einfach mal getestet. Hier mein Erfahrungsbericht.</p>
<p>Vorab möchte ich sagen, dass ich das System einfach für genial halte. Statt mit der Bahn zu fahren oder gar mit dem Auto, nimmt man sich ein Fahrrad, kommt schnell überall hin und tut nebenbei sogar etwas für die Umwelt. Andere Städte haben es vorgemacht: u.a. <a title="http://www.stadtrad-koeln.de/" href="http://www.stadtrad-koeln.de/">Köln</a>. Doch während Köln ein anderes System hat, muss man sich in Hamburg das Fahrrad an einer Leihstation holen. Und damit fing das Abenteuer an&#8230;</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stadtrad02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1825" title="Stadtrad Hamburg02" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stadtrad02-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<span id="more-1067"></span></p>
<p>Als erstes muss man sich anmelden. (<a title="https://www.stadtradhamburg.de/kundenbuchung/process.php?proc=online_anmeldung&amp;f=510&amp;start=oa&amp;key=23b39e275ef3a057c655d5b03d2b9523...00006" href="https://www.stadtradhamburg.de/kundenbuchung/process.php?proc=online_anmeldung&amp;f=510&amp;start=oa&amp;key=23b39e275ef3a057c655d5b03d2b9523...00006">Online</a> geht es natürlich auch) Von einem Freund hatte ich schon gehört, dass dies der schwerste Teil wäre. Und er hatte nicht ganz Unrecht. Denn meine EC-Karte wollte der Automat nicht akzeptieren. Also Kredit-Karte, schließlich ist es flexibel. Funktionierte. Nun noch Namen, Geburtsdatum, Adresse und Hosengröße eingeben und los. Los? Nicht ganz, denn vor dem Fahren hat <span style="text-decoration: line-through;">Gott</span> Stadtrad das Ausleihen gesetzt. Und das erwies sich als schwieriger als gedacht. &#8220;Kein Stadtrad verfügbar&#8221; meinte der Automat. Seltsam, dachte ich, angesichts dieser Lage:</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stadtrad01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1824" title="Stadtrad Hamburg01" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stadtrad01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Selbst mehrfaches Versuchen schlug fehl. Tja, ich muss dazusagen, dass ich schnell aufgab und weiterging. &#8220;Vielleicht beim nächsten Mal.&#8221; Das nächste Mal sollte sich 500 Meter weiter ergeben. Denn dort war die nächste Station. Also Karte rein und&#8230; Nichts. Diesmal wollte der Automat meine Karte nicht akzeptieren. Aber wir sind ja mobil, sprich Handy-unterstützt. Also nix wie die Hotline angerufen (die praktischerweise keine 50 Cent Plus kostet, sondern Ortsgespräch ist) und per Telefon ein Fahrrad geliehen. Denkste.</p>
<p>&#8220;Bitte geben sie mir die Nummer des Rads&#8221; sprach der außerordentlich nette Herr am anderen Ende des Hörers.</p>
<p>&#8220;8918&#8243;</p>
<p>&#8220;Oh, das ist leider gesperrt.&#8221;</p>
<p>Macht nichts, sind ja noch drei weitere da. &#8220;8867&#8243;</p>
<p>&#8220;Das ist auch gesperrt.&#8221;</p>
<p>Aller guten Dinge&#8230; &#8220;8789&#8243;</p>
<p>&#8220;Ähmm&#8230;. das ist jetzt schon ein wenig peinlich, aber es ist auch gesperrt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aus Spaß nehmen wir das letzte auch noch. 8700.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das ist frei, hier der Entsperrcode: 5110.&#8221;</p>
<p>Nun musste ich nur noch den Entsperrcode am Touchpad des Rades eingeben und los ging die wilde Fahrt. &#8220;Wild&#8221; in dem Sinne, das ich seit 13 Jahren kein Fahrrad mehr besitze und dementsprechend auch nicht mehr geübt bin zu fahren. Aber wie heißt es doch so schön: &#8220;Das Fahrrad fahren verlernt man nie.&#8221; Stimmt, und so fuhr ich vom Grünen Jäger bis&#8230;.na, wohin denn eigentlich? Denn leider stand am Terminal nirgends, wo die anderen Stationen stehen. Und schließlich muss ich das Rad ja auch irgendwo wieder abgeben. Also wieder angerufen. Die (wiederum sehr nette) Dame am anderen Ende des Apparats sagte mir auch gleich, wo ich mein Rad wieder abgeben könne: Mundsburg. Prima, das ist ja gleich bei mir um die Ecke. Dachte es und fuhr los. An der Mundsburg angekommen, musste ich jedoch leider feststellen, dass das mit dem Abgeben des Rades ein kleines Problem darstellen könnte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stadtrad03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1826" title="Stadtrad Hamburg03" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stadtrad03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wem es nicht aufgefallen ist: Jeder Stellplatz war besetzt. Was tun? Die nächstgelegene Station wird zum Glück am Terminal angezeigt: Uhlandstraße. Also fuhr ich dorthin und gab mein Rad ab: Schloß anbringen, Nummer am Display ablesen, am Terminal ebenjene Nummer plus Nummer des Rads eingeben, fertig. Was hab ich bezahlt? 1,02 Euro für eine komplette Stunde Stadtrad, dank Bahn-Card. Hier die Preise im Überblick:</p>
<p><em>&#8220;Die erste halbe Stunde StadtRAD ist für die Nutzer kostenlos. Danach fällt eine  Leihgebühr von zunächst vier Cent pro Minute an und ab der 61. Minute von  acht Cent. Somit kann man für 1,20 Euro eine ganze Stunde unterwegs sein. HVV-Jahreskarteninhaber (Abonenten, Proficard, Semesterticket) und  BahnCard-Kunden zahlen drei bzw. sechs Cent je Minute. Der Höchstpreis pro  Tag beträgt 12 Euro.&#8221;</em></p>
<p>Finde ich mehr als fair. Vor allem, dass man eine halbe Stunde umsonst fahren kann. Gerüchten zufolge kann man &#8220;Stationen-Hopping&#8221; machen, also von einer Station zur nächsten fahren, Fahrrad wechseln und kostenlos weiter fahren. Werde ich demnächst mal testen. Die Fahrräder selber sind übrigens von der Qualität her sehr in Ordnung, dicke, unverwüstliche Reifen, stabile Rahmen und bequeme Sitze. Aufgrund des Schlosses und der Stabilität geschuldet sind sie leider ziemlich schwer und dazu noch hart gefedert, Sprünge und andere Tricks sollte man also damit nicht machen. Dafür sind sie mit 7-Gang Shimano-Schaltung und guten Bremsen ausgestattet. Außerdem rollt das Rad nach zweimal Treten bis zum Sanktnimmerleinstag.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span></p>
<p>Ein tolles Angebot mit kleinen Kinderkrankheiten, die hoffentlich bald behoben werden. Ansonsten sehr zu empfehlen. Die Preise sind OK, wer clever agiert, kann sogar komplett kostenlos fahren. Und mit 67 Stationen findet man eigentlich überall im Innenstadtgebiet ein Terminal. Ich finde es klasse und werde ab jetzt häufiger ein &#8220;Stadtrad&#8221; ausleihen und Hamburg auf eine neue Art kennenlernen.</p>
<p>Wer weitere Erfahrungsberichte lesen möchte, kann das u.a. <a title="http://geocachingblogbuch.wordpress.com/2009/08/05/das-hamburger-stadtrad-–-erste-erfahrungen/" href="http://geocachingblogbuch.wordpress.com/2009/08/05/das-hamburger-stadtrad-–-erste-erfahrungen/">hier</a>, <a title="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/2009/07/29/erfahrungsbericht-stadtrad-hamburg/" href="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/2009/07/29/erfahrungsbericht-stadtrad-hamburg/">hier</a> und <a title="http://www.ringfahndung.de/archives/stadtrad-hamburg-erste-eindrucke" href="http://www.ringfahndung.de/archives/stadtrad-hamburg-erste-eindrucke">hier</a> machen.</p>
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		<title>Hamburg bewegt sich</title>
		<link>http://public-correlations.de/2009/05/25/hamburg-bewegt-sich/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 11:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Stadt ist ständig in Bewegung. Mit unterschiedlichsten Beförderungsmitteln bewegen sich die Einwohner Hamburgs durch ihre Stadt. Schnell, langsam, bequem, unbequem, mit und ohne Motor. [singlepic id=118 w=320 h=240 float=] [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Stadt ist ständig in Bewegung. Mit unterschiedlichsten Beförderungsmitteln bewegen sich die Einwohner Hamburgs durch ihre Stadt. Schnell, langsam, bequem, unbequem, mit und ohne Motor.</p>
<p>[singlepic id=118 w=320 h=240 float=]<span id="more-683"></span></p>
<p>Über das häufigste Fortbewegungsmittel, das Fahrrad, habe ich bereits einen <a title="http://public-correlations.de/2009/03/13/my-bike-is-your-bike/" href="http://public-correlations.de/2009/03/13/my-bike-is-your-bike/">Beitrag</a> verfasst. Dennoch gibt es dazu so viel zu sagen. z.B. dass die Hamburger mit Sicherheit die coolsten Bikes der Welt haben. Wer die Motorräder von Werner kennt, kann sich ungefähr vorstellen, wie die Fahrräder hier aussehen. Es sind eher <a title="http://www.profirad.de/images/felt_cruiser_fahrraeder_2009_2.jpg" href="http://www.profirad.de/images/felt_cruiser_fahrraeder_2009_2.jpg">Chopper</a> als <a title="http://images.google.de/images?q=kettler%20alurad&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wi" href="http://images.google.de/images?q=kettler%20alurad&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wi">Kettler Aluräder</a>.</p>
<p>Wo wir gerade beim Thema Motorräder sind: Nirgendwo in Deutschland dürfte es schönere und ausgefallenere Motorräder geben als in Hamburg. (Ich hör sie von hier aus alle schon &#8220;Buh&#8221; rufen, aber es ist halt so) Zumindest fallen mir hier immer wieder Bikes auf, die mit viel Liebe zum Detail hergerichtet wurden. Vielleicht liegt es aber auch einfach an den Verzierungen, die Tank und Räder aufweisen.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Motorrad01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1802" title="Motorrad01" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Motorrad01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Der nächstgrößere Schritt ist dann das Auto. Wobei, von Auto kann man zumindest in diesem besonderen Fall nicht sprechen.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Mini-Flitzer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1798" title="Mini-Flitzer" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Mini-Flitzer-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Aber es geht noch größer. Zumindest in Richtung Auto, wenn auch ein paar Jahre in die Vergangenheit. Diese Modelle habe ich in Barmbek auf dem Gelände eines Museums entdeckt.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Busse.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1717" title="Busse" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Busse-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Genauso wie diesen Anhänger.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1712" title="Anhänger" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Anhänger-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p>Es muss aber nicht immer einen Benzin-Motor haben, mit dem die Hamburger herumfahren. Das Fortbewegungsmittel, dass die meisten Hamburger täglich nutzen, ist die Hochbahn. Und diese hat mehrere Vorteile: Sie ist umweltschonend, pünktlich, relativ leise, fährt auf &#8220;Stelzen&#8221; und verstopft damit nicht die Straßen. Außerdem fährt sie beinahe rund um die Uhr im 5-Minuten-Takt (in der Nacht im 10-Minuten-Takt), was man von so manch anderer Großstadt nicht behaupten kann.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/hochbahn.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1749" title="hochbahn" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/hochbahn-300x199.png" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Und dann gibt es natürlich noch die ganz modernen Mobilitätsgarantien. Bekannt aus Hollywood-Filmen wie &#8220;<a title="http://www.youtube.com/watch?v=ryxjm_bUTz0" href="http://www.youtube.com/watch?v=ryxjm_bUTz0">Der Kaufhaus Cop</a>&#8221; haben die so genannten &#8220;Segways&#8221; Einzug in die Stadt gehalten und fahren hauptsächlich durch die Hafencity.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Segway.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1815" title="Segway" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Segway-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Die Schanze hat sich mal wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Dort herrscht zwar Fahrrad-Zwang, jedoch gibt es auch hier ausgefallene Arten, wie man mit Fortbewegungsmitteln umgehen kann.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Vespa.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1830" title="Vespa" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Vespa-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2009%2F05%2F25%2Fhamburg-bewegt-sich%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>My bike is your bike</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 19:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Das häufigste Fortbewegungsmittel in Hamburg ist das Fahhrad. Das am häufigsten geklaute Fortbewegungsmittel in Hamburg ist ebenfalls das Fahrrad. Obwohl: So genau kann man das eigentlich nicht sagen. Manchmal glaube [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das häufigste Fortbewegungsmittel in Hamburg ist das Fahhrad. Das am häufigsten geklaute Fortbewegungsmittel in Hamburg ist ebenfalls das Fahrrad. Obwohl: So genau kann man das eigentlich nicht sagen.<span id="more-307"></span></p>
<p>Manchmal glaube ich, es gibt eine höhere Gerechtigkeit im Leben. Etwas, das alles Schlechte und alles Gute irgendwann wieder ausgleicht. Nicht, dass das Leben es mit jedem gleich gut meint. Es gibt reiche und arme Menschen, und dennoch glaube ich, dass es denen mit viel Geld nicht immer besser geht als denen, die wenig haben. Wer die berühmten Geschichten der Lotto-Millionäre gesehen hat, weiß, wovon ich spreche.</p>
<p>Gerechtigkeit: Nehmen wir einmal den Regenschirm. Wer hat nicht schon einmal in seinem Leben seinen Schirm beim Frisör, beim Bäcker oder in der Bahn liegenlassen. Der Ärger darüber verfliegt meist jedoch schnell, denn irgendwo hat der nächste im Zug seinen Schirm ebenfalls vergessen. Wie zerronnen, so gewonnen. Und so geht es weiter und weiter und weiter&#8230; Ich habe in meinem Leben schon einige Schirme gekauft, aber keinen wirklich lange behalten. Und so manches Mal wüsste ich wirklich gern, in welcher Stadt – oder gar welchem Land – mein Schirm gerade einem armen Tropf den Kopf trocken hält.</p>
<p>Weitere Gegenstände, die scheinbar gerne vergessen werden, sind Handschuhe:</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/handschuh.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1748" title="handschuh" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/handschuh-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>und Bücher:</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/buch-vergessen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1716" title="buch-vergessen" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/buch-vergessen-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Aber zurück zu den Fahrrädern: Gerade morgens sieht man überall Zweiberadelte jeder Coleur durch die Stadt düsen. Den Hippie, den Anzugträger, den Punk. In Amsterdam wird man als Autofahrer gehenkt, wenn man einem Fahrradfahrer zu nahe kommt, in Hamburg wird das ganze etwas lockerer gesehen. Leben und leben lassen. Das gleiche Motto scheint zu herrschen, wenn es um das Besitztum geht. Der Drahtesel, mit dem man morgens aus dem Haus geht, muss nicht zwingend derselbe sein, mit dem man den abendlichen Heimweg antritt.</p>
<p>Es hat etwas von modernem Carsharing: Nimm du ruhig meins, früher oder später erhalte ich es bestimmt zurück. Ein Großteil der Bewohner hat sich deshalb angewöhnt, sein Fahrrad gar nicht erst abzuschließen. Warum auch? Schlösser kosten meist mehr als der Untersatz, den sie schützen sollen.</p>
<p>Hin und wieder gibt es allerdings auch solche, die ihrem Fahrrad die letzte Ehre erweisen, sich aber wohl doch nicht so ganz trennen können. So z.B. dieses Exemplar, das seit Anbeginn meiner Hamburger Zeit an der Brücke am Baumwall gekettet steht, ohne dass irgendjemand Anstalten machen würde, es davon zu befreien. Jeden Abend gehe ich dort vorbei und mache mir Gedanken darüber, was wohl mit dem „Herrchen“ passiert sein mag&#8230;</p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2008/12/img_0059.jpg"><img class="size-medium wp-image-106" title="Fahrradstadt Hamburg" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2008/12/img_0059-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Fahrradstadt Hamburg</p></div>
<p>Update: Fahrrad ist weg. Ob der Besitzer hier mitliest?</p>
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