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	<title>Public Correlations &#187; E-Mail</title>
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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>E-Mail-Wellen und ihre Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun? Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “Kürschner” [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun?</p>
<p>Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>” mitzubringen. Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.Was genau passiert ist, könnt ihr <a title="Achtung! dpa liest mit." href="http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen.</p>
<p>Mein Statement auf Twitter wurde durch die dpa verbreitet, wodurch sich sogar RTL bei mir meldete. Mit dem Bundestag im Hintergrund wurde ich interviewt. Leider war entweder eine andere Story wichtiger oder meine Frisur durch den Wind derart zerzaust, dass die Geschichte aus der Sendung flog. Damit ich mir Arbeit nicht umsonst gemacht habe, veröffentliche ich das Interview einfach in schriftlicher Form hier.</p>
<div><strong><br />
Welche Eigendynamik haben solche Geschichten im Netz?</strong><br />
Wir Menschen sind schadenfroh. Wir lachen gerne, am liebsten über andere. Deshalb sind Pannenshows im Fernsehen auch so beliebt. Wenn also so ein Versehen passiert, sind wir sehr empfänglich dafür. Und teilen dies natürlich anderen mit.</div>
<div><strong>Warum wurde so eine Panne gerade im Bundestag im Netz so intensiv kommentiert?</strong><br />
Dem Politiker traut man  – gerade in der Webgemeinde – wenig Internet-Kompetenz zu. Wenn dieses Vorurteil bestätigt wird, ist dies ein gefundenes Fressen, um sich darüber lustig zu machen.</div>
<div><strong><br />
Wie funktioniert das eigentlich mit der E-Mail-Welle? Was passiert da genau?</strong><br />
Trifft eine solche E-Mail im Postfach ein, gibt es auf der einen Seite ein Stöhnen, auf der anderen ein Schmunzeln. Denn einem selber könnte so etwas natürlich nie passieren. Es gibt aber immer einen, der einen – mehr oder weniger – lustigen Kommentar dazu abgibt und diesen natürlich ebenfalls an alle verschickt. Daraufhin fühlen sich andere herausgefordert – das Leben ist schließlich ein Wettbewerb. Bis dann einer kommt, der an alle schreibt, dass man nicht an alle schreiben soll. Das funktioniert übrigens in jedem Unternehmen oder jeder Organisation, unabhängig von Größe und Branche. Spaßvögel und Nörgler gibt es nämlich überall.</div>
<div></div>
<div><strong>Was kann man dagegen tun?</strong><br />
So eine Welle ebbt meist sehr schnell ab. Je größer das Unternehmen ist, desto länger dauert es. Grundsätzlich heißt die Formel beim E-Mail-Versand: “E-Mail aus, Gehirn an”. “Denn jede nicht gesendete E-Mail ist eine gute E-Mail” Gerade das Internet zeigt, dass unsere Finger oft schneller sind als unser Kopf. Wer 2 Minuten nachdenkt, bevor er seinen Status bei Facebook ändert, hat meist gewonnen.</div>
<div><strong>Warum sind solche E-Mail-Wellen eigentlich ein so großes Problem?</strong></div>
<div>Eine Untersuchung der Beratungsfirma Basex ergab, dass Büromenschen im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren. Allein in den USA entsteht dadurch ein Schaden von geschätzten 588 Milliarden Dollar jährlich. Einen Großteil dieser Ablenkung machen E-Mails aus. Deshalb ist jede nicht gesendete E-Mail eine gute E-Mail. <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zu-viel-ueberleben-im-ueberfluss/artikel/sie-haben-ablenkung.html" target="_blank">Quelle</a></div>
<div><strong>Gibt es Programme, die solche E-Mail-Wellen verhindern können?</strong></div>
<div>Spam-Filter können heutzutage zwar eine Menge, allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Mail versehentlich an alle ging und welche nicht. Das nützlichste Programm für solche Fälle ist immer noch das menschliche Gehirn. Wenn jeder ein paar Sekunden darüber nachdenkt, bevor er auf den &#8220;Reply&#8221;-Button drückt, würden solche Wellen gar nicht erst entstehen.</div>
<div><strong>Ist dem Bundestag durch dieses Versehen in der Außendarstellung ein PR-Schaden entstanden?</strong></div>
<div>
<div>Im Volk macht sich Politikverdrossenheit breit. Das sehen wir aktuell vor allem in der Diskussion um unseren Bundespräsidenten. Politiker leiden unter ihrem Image und werden mit jedem kleinen Skandal kritischer gesehen. Umso schneller reagiert der Wähler, wenn er sich über Missgeschicke lustig machen kann. Dabei ist es doch schön zu sehen, dass es sich bei Politiker ebenfalls nur um ganz normale Menschen handelt.</div>
</div>
<div><strong>Was sollte Babette jetzt tun?</strong><br />
Die junge Dame sollte es mit Humor nehmen. In den nächsten Tagen wird sie zwar das Gesprächsthema Nr. 1 im Bundestag sein, aber sicher wird sie noch nie so viele strahlende und lachende Menschen um sich haben. Außerdem kann sie diesen neugewonnen Promi-Status nutzen, um sich über die Grenzen ihres Bereichs hinweg bekannt zu machen.</div>
<div></div>
<div>Wer jetzt immer noch Hilfe bei seinen Mails braucht, sollte sich den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3874397963/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=3874397742&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=12Q1WQPFF0HZN18P57C5" target="_blank">Scholz &amp; Friends E-Mail-Knigge</a> zulegen. (Hinweis: Publikation der Agentur, in der ich arbeite)</div>
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		<title>Urlaubsgrüße aus dem Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 14:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ferienzeit ist vorbei und langsam aber sicher kommen alle Urlauber nach Hause zurück. Eine Frage: Wie viele von euch haben eine Postkarte im Briefkasten gehabt? Wie viele von euch [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">
<p>Die Ferienzeit ist vorbei und langsam aber sicher kommen alle Urlauber nach Hause zurück. Eine Frage: Wie viele von euch haben eine Postkarte im Briefkasten gehabt? Wie viele von euch haben eine geschrieben? Und was hat das mit Marketing zu tun?<span id="more-2714"></span></p>
<p>Zum ersten Mal seit etwa 10 Jahren, lass es 15 sein, habe ich aus dem Urlaub Postkarten an Freunden und Verwandten geschickt. Und es war ein tolles Gefühl. OK, es gibt viele Gründe gegen Postkarten:</p>
<ul>
<li>Sie kosten Geld</li>
<li>Es dauert ewig, bis sie ihr Ziel erreichen (Grundsätzlich ist man eher daheim als die Karte)</li>
<li>Man muss sie mit der Hand schreiben, so richtig mit Stift</li>
<li>Es passt nicht viel Text drauf, von Fotos und Filmen ganz abgesehen</li>
</ul>
<p>Warum finde ich sie trotzdem so toll?</p>
<p>Weil sie in der heutigen digitalen Welt etwas Ungewöhnliches sind. Jeden Tag habe ich zwischen 50 und 100 E-Mails im &#8220;Postfach&#8221;, meinen Briefkasten erreichen höchstens Werbung oder Rechnungen. Und wenn ich Urlaubsberichte aus fernen Landen erhalte, dann meist per Mail, über Facebook oder per SMS. Diese Nachrichten gehen oft unter im immer schneller werdenden Alltag. Bekommen, gelesen, abgelegt im Archiv. Wie groß dagegen meine Freude, wenn ich einen handgeschriebenen Brief erhalte. Nur an mich adressiert, ganz persönlich, und nicht mit Peter, Paul, Mary und dem gesamten Fußballverein in cc. Weil jemand ganz allein an mich gedacht und sich die Mühe gemacht hat, eine Karte auszusuchen, sie zu beschreiben, eine Briefmarke draufzukleben und sie zur Post zu bringen.</p>
<p>Wenn man jemanden heutzutage überraschen, erfreuen, erreichen möchte, muss man etwas Ungewöhnliches tun, man muss auffallen, man muss persönlich sein. Das ist bei Freunden nicht anders als bei Konsumenten. Mails verschwinden nach dem Lesen im Archiv des Postfachs und erblicken nie wieder das Licht der Welt. Postkarten dagegen werden gesammelt (wenn sie denn schön sind), in kleine Boxen gepackt, im besten Fall ans Schlüsselboard oder den Kühlschrank geheftet und erinnern einen noch Wochen und Monate später an den Menschen, der sie schrieb. Eine Mail kann das nicht leisten.</p>
<p>Jetzt gibt es allerdings da ein paar kleine Problemchen</p>
<p>Wem schicke ich eine Postkarte? Schicke ich sie einer Auswahl, könnten andere beleidigt sein. Teile ich auf in &#8220;Gute Freunde&#8221;, die eine Postkarte bekommen, und &#8220;Bekannte&#8221;, die eine Massenmail erhalten? Da man unmöglich allen eine Karte schicken kann, tut es – wie so oft – wahrscheinlich eine gute Mischung aus Mail und e-Mail.</p>
<p>Tipps für kreatives Postcarting</p>
<p>Wer mehr Spaß beim Verschicken haben möchte und die Interaktivität sucht, kann z.B. einen Hyperlink auf die Postkarte setzen und auf den Flickr-Account oder das Blog verweisen. Sehr bewährt haben sich auch Postkarten, die man aneinanderlegt, einen durchgängigen Text schreibt und an mehrere Freunde schickt. Diese müssen sich dann treffen, um den Text zu entziffern. Kann auch zum Verkuppeln genutzt werden…</p>
<p>Wie sieht es bei euch aus? Findet ihr Postkarten altmodisch? Romantisch? Unnütz? Und wie kommuniziert ihr in Urlaub nach Hause?</p>
<p><script src="http://twtpoll.com/js/badge.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://twtpoll.com/badge/?twt=vruqcm&amp;b=1&amp;bt=1" type="text/javascript"></script></p>
</div>
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		<title>Shakespeare oder Smilie? Von der Tinte zur Tastatur</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schnell, schneller, Twitter. Der Micro-Blogging-Dienst, mit dem man 140 Zeichen verschicken kann, erhöht das Tempo, mit dem Nachrichten versendet und empfangen werden können. Es dauert nur noch wenige Sekunden, bis [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnell, schneller, Twitter. Der Micro-Blogging-Dienst, mit dem man 140 Zeichen verschicken kann, erhöht das Tempo, mit dem Nachrichten versendet und empfangen werden können. Es dauert nur noch wenige Sekunden, bis eine Meldung getippt ist und im Internet erscheint. Mit höherem Tempo wächst jedoch bekanntlich auch die Fehlerquote, und so ergeben sich nicht nru zalhreiceh Rechtspreibfelher, sondern es nimmt auch eine flapsige Art in der Schreibweise zu.<span id="more-856"></span></p>
<p>Als die Welt noch schwarz-weiß war und das Brötchen 9 Pfennig kostete, gab es noch handgeschriebene Briefe (der eine oder andere wird sich erinnern). Man schrieb sie (und nein, trotz gegenteiliger Meinungen heißt es nicht &#8220;schrub&#8221;) mit einem Tintenfüller, und man nahm sich Zeit dafür, denn der Adressat wollte beeindruckt werden. Wie viele halbgeschriebene Liebesbriefe sind wohl im Laufe der Zeit im Papierkorb gelandet, weil ein &#8220;du strahlst wie der Mondschein&#8221; nicht das war, was der Angebetenen gerecht zu sein schien. Wie viele Bleistifte wurden abgekaut, weil die griffige Formulierung &#8220;mit Bedauern musste ich feststellen&#8221; für einen Brief aus dem Urlaub doch nicht ganz passte.</p>
<p>Nach dem Brief kam die E-Mail, und die saloppe Schreibe nahm Einzug in den Schriftverkehr. Anreden wurden &#8220;vergessen&#8221;, Smilies ersetzten erklärende und oft umständliche Formulierungen, um Ironie in Sätzen deutlich zu machen, und Verabschiedungen &#8220;mit freundlichem Gruß&#8221; fielen der Hektik dem Stress ohne Grund zum Opfer.</p>
<p>Den Höhepunkt der schriftlichen Nachlässigkeit bot kurzzeitig das &#8220;Chatten&#8221; &#8211; neudeutsch &#8220;Instant Messaging&#8221; &#8211; das spätestens seit Einführung der sozialen Netzwerke wie Facebook wieder en Vogue ist. Dies ist jedoch eine Sonderform, da diese Kommunikation der mündlichen Konversation sehr nahe kommt und es am Ende auch kein &#8220;Gesprächsprotokoll&#8221; gibt. Nach dem Motto &#8220;Hin und weg&#8221; sind diese Wortfetzen nach Beenden der Verbindung meist unwiderruflich verloren. Und das ist auch gut so. (Skype, ICQ etc. speichern zwar ein Gesprächsprotokoll, aber schaut da jemand später noch mal rein?)</p>
<p>Dann kam das Bloggen, und &#8211; was soll ich auch anderes sagen &#8211; nun nahm man sich wieder etwas mehr Zeit. Denn der Text war zwar nicht persönlich an eine Person gerichtet, sollte aber doch so geschrieben sein, dass man sich zwei Tage später nicht darüber ärgert. Denn Löschen soll man Blogbeiträge bekanntlich nicht. (Warum eigentlich? Ist meine Seite, damit kann ich doch machen, was ich will. Aufklärung erwünscht)</p>
<p>Nun also Twitter. 140 Zeichen, schnell hingerotzt, nicht drüber nachgedacht, Internet zugemüllt. Das die einhellige Meinung vieler. Und? Stimmts? Wie lange habt ihr (solltet ihr twittern) über euer letztes Status-Update nachgedacht? Oder besser, habt ihr euch überhaupt Gedanken gemacht? Vielleicht am Ende gestoppt und das Ganze Korrektur gelesen? Es sind 140 Zeichen, so lange kann das nicht dauern. Es scheiden sich hier mal wieder die Geister: der eine denkt scheinbar tagelang nach, um besonders witzig und intelligent rüberzukommen, der andere haut halt raus, was ihm gerade in den Sinn kommt. Ich selber liege wahrscheinlich in der Mitte. Dass es nicht jedesmal Shakespeare zum Ruhm gereichen kann, ist klar. Zurückdrehen lässt sich das Rad nun nicht mehr. (Will das überhaupt jemand?) Es gibt neue Kommunikationsformen, und es wird in Zukunft weitere geben. Was wir daraus machen, steht uns frei.</p>
<p>Wie seht ihr das: Stört ihr euch am Schreibstil anderer? Muss jede E-Mail Anrede und Gruß beinhalten? Oder ist das total übertrieben, wenn ich jemandem nur &#8220;Danke&#8221; sagen möchte? Oder kommt es Ende einfach auf das Medium an, wie viel Arbeit ich mir mit einem Text mache?</p>
<p>Disclosure: Manche könnten diesen Beitrag als Werbung/PR/sonstiges für ein Produkt halten, dass meine Firma herausgibt. Ist es nicht, aber es hat mich inspiriert. Deshalb setze ich auch keinen Link.</p>
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