<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Public Correlations &#187; dialog im dunkeln</title>
	<atom:link href="http://public-correlations.de/tag/dialog-im-dunkeln/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://public-correlations.de</link>
	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 20:26:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Ein Dialog im Dunkeln</title>
		<link>http://public-correlations.de/2009/02/10/ein-dialog-im-dunkeln/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2009/02/10/ein-dialog-im-dunkeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 12:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[dialog im dunkeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherstadt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=197</guid>
		<description><![CDATA[Als Brillenträger kennt man dieses Gefühl, morgens nach dem Aufstehen, beim Duschen, beim Schwimmen; ohne Sehhilfe ist das Leben nur bedingt erfreulich. Selbst mit meiner niedrigen Dioptrinzahl von -2,5 kann [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Brillenträger kennt man dieses Gefühl, morgens nach dem Aufstehen, beim Duschen, beim Schwimmen; ohne Sehhilfe ist das Leben nur bedingt erfreulich. Selbst mit meiner niedrigen Dioptrinzahl von -2,5 kann ich schon in einem Meter Entfernung nicht mehr klar sehen. Farben verschwimmen, Gesichter werden unscharf und von Schilder lesen gar nicht zu reden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/dunkel03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1661" title="Dialog im Dunkel" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/dunkel03-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Wie muss es da erst Menschen ergehen, die gar nichts sehen können, sprich blind sind? Diese Erfahrung kann man beim &#8220;<a title="http://www.dialog-im-dunkeln.de" href="http://www.dialog-im-dunkeln.de">Dialog im Dunkeln</a>&#8221; in der Hamburger Speicherstadt machen. Auf ca. 600qm wird dort Sehenden &#8220;gezeigt&#8221;, wie es ist, wenn die ganze Welt schwarz ist. An Wochenenden umfasst die 90 Minuten lange Tour 6 Erlebnisräume, die alle in etwa so aussehen:<span id="more-197"></span><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/black.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1656" title="Dunkel" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/black-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Am Anfang erhielten wir einen <span style="text-decoration: line-through;">Blindenstock</span> weißen Langstock, mit dem man sich durch die verschiedenen Räume tastet. Ein (entweder blinder oder schwer sehbehinderter) Guide hilft einem, sich einigermaßen zurecht zu finden. Mithilfe seiner Stimme leitete er unsere Gruppe vorbei an Bäumen und Autos, über Straßen und über Wasser. Den Stock in der einen, tastend mit der anderen Hand, geht es so durch verschiedene Situationen, die jeder täglich erlebt, aber so noch nicht wahrgenommen hat.</p>
<p>Am Ende der Tour kamen wir in einen Musikraum. Wir setzten uns auf den Boden, legten uns der Länge nach hin und fühlten die Musik am ganzen Körper. Nicht nur der Bass der Musik ließ den Körper erzittern, es wirkte auch, als würden die hohen Töne eine Bewegung auslösen. Zum Abschluss ging es in eine Bar, in der wir Getränke und kleine Snacks kaufen konnten. Und tatsächlich: Die Flaschen fühlten sich alle verschieden an, sodass man sie leicht voneinander unterscheiden konnte.</p>
<p>Es waren 90 sehr berührende Minuten, die wir &#8220;blind&#8221; verbrachten. Zu Beginn noch sehr zögerlich, &#8220;rasten&#8221; wir mit fortlaufender Dauer im Tippelschritt durch die Räume. In dieser doch recht kurzen Zeit habe ich ein größeres Verständnis für Blinde aufgebaut. Einerseits wird einem klar, wie viel man vermissen würde, wenn man plötzlich nichts mehr sehen kann. Andererseits ist das Leben bei weitem nicht vorbei. Es ergeben sich völlig neue Eindrücke: Wie sich etwas &#8211; oder jemand &#8211; anfühlt, wie Sachen riecht, wie Musik den Körper beeinflusst und warum Farben im Leben eines Blinden keine Rolle spielen.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2009%2F02%2F10%2Fein-dialog-im-dunkeln%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2009/02/10/ein-dialog-im-dunkeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

