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	<title>Public Correlations &#187; Buch</title>
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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>Buch-Kritik: &#8220;Die Bombe is’ eh im Koffer&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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Wer Angst vorm Fliegen hat, sollte besser nicht weiterlesen. Denn ich habe das Buch eines ehemaligen Flugsicherheitsassistenten gelesen. &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Bombe-Koffer-Geschichten-Handgep%C3%A4ck/dp/3453602188" target="_blank">Die Bombe is’ eh im Koffer – Geschichten aus dem Handgepäck</a>&#8220;. Und das ist gleichermaßen lustig wie erschreckend.</p>
<p>Jeder von uns kennt die Situation: Sicherheitskontrolle am Flughafen. Und wer hat sich nicht schon mal über die 100-Milliliter-Problematik im Handgepäck aufgeregt? Oder dass die Schleuse ständig bimmelt, obwohl man alles abgelegt hat. Oder dass man seinen Koffer öffnen, Schuhe ausziehen und den &#8220;Adler&#8221; machen muss. Achim Lucchesi ist ehemaliger so genannter &#8220;Luftsicherheitsassistent&#8221; am Frankfurter Flughafen und erzählt in amüsanter Weise vom Alltag eines Kontrolleurs.</p>
<p>In kurzen, schnell lesbaren Kapiteln berichtet er von seinem beruflichen Werdegang und wie er zur <a href="http://www.frasec.de/" target="_blank">FraSec</a>, dem Frankfurter Luftsicherheitsdienst, gekommen ist. Warum Bundeskanzler nicht kontrolliert werden, Boris Becker dagegen doch. Wie es in der Senator Lounge aussieht und wie der VIP-Zugang funktioniert. Warum Babys 15.000 Euro schwere Windeln haben und 50cm lange Dildos als Waffen gelten.</p>
<p>Vor- aber auch Nachteile hat so ein Blick ins Innere der Sicherheit: Ein Nachteil ist, dass man erfährt, dass es einfach keine komplette Sicherheit geben kann (für die, die es noch nicht wussten). Denn zahlreiche Lücken im System (schlechte Bezahlung, verwirrende Anweisungen, mangelnde Ausbildung usw.) sorgen dafür, dass Terroristen rein theoretisch leichtes Spiel haben. Soll man da von Glück sprechen, dass bisher noch nicht mehr passiert ist? Andererseits erklärt Lucchesi anschaulich, warum wir trotzdem mit einem guten Gefühl ins Flugzeug steigen können.</p>
<p>Den Vorteil habe ich am letzten Freitag selber feststellen können: Vor meinem Flug nach Frankfurt musste ich am Hamburger Flughafen natürlich selber durch die Kontrolle. Also alles gemacht wie im Buch: Alle metallenen Gegenstände aus den Taschen aufs Band, Laptop einzeln in einen Behälter und zügig durch die Schleuse marschiert. Und? Nichts passiert. Ich also schön meinen Koffer geschnappt. Und plötzlich höre ich die Sicherheitsfrau am Ende des Bandes (die, die den Koffer bei Bedarf öffnen soll/muss): &#8220;Achtung, wir werden kontrolliert! Vorne rechts am Bücherstand!&#8221; Woraus ich messerscharf schließen konnte, dass die Kontrolleure gerade selber Teil einer Kontrolle wurden. Nachteil für mich: Mein Laptop wurde – Vorschrift muss sein – genauestens auf Drogen und Sprengstoff untersucht. Ab ins Büro, Klebestreifen auf den Laptop, Gerät in den EGIS-Bombendetektor, alles sauber, Reise fortgesetzt. Vorteil für mich: Ich wusste genau, was passieren würde. Null Nervosität und darüber hinaus viel Verständnis für die Kollegen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt für mich ein spannendes und interessantes Stück Lektüre. Ich musste häufig herzlich lachen, für Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. Wer schon immer mal hinter die Kulissen eines Flughafens schauen wollte, ist gut bedient. Und zukünftig wird man aufpassen, bevor man bei der Kontrolle dumme Sprüche über Bomben und Terroristen fallen lässt.</p>
<p>Neugierig auf das Buch bin ich übrigens durch <a href="http://www.zeit.de/2011/44/Interview-Flughafenkontrolle" target="_blank">diesen lesenswerten Artikel</a> geworden.</p>
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		<title>Buch-Rezension: &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>&#8220;Hinrich Lührssen nimmt die Werbebranche und ihre Versprechen ins Visier und erzählt unterhaltsam und witzig von peinlichen Werbepannen und verschollenen Werbefiguren.&#8221; So bewirbt der rororo-Verlag das Werk &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;. Was heißt das im Klartext?</p>
<p>Im Vorfeld dieser Rezension sollte ich natürlich sagen, dass ich in einer Kommunikations-/Werbeagentur arbeite. Und Werbung grundsätzlich klasse finde. Die gute, spannende, kreative, lustige, versteht sich. Und deshalb bin ich ein großer Fan der Edeka-Werbung (auch die <a href="http://www.grabarzundpartner.de/" target="_blank">Kollegen</a> dürfen mal gelobt werden). Der <a title="Edeka" href="http://youtu.be/arIdm8sPbQo" target="_blank">Spot mit den 268 Gramm</a> gehört für mich zum besten, was in den letzten Jahren an Supermarkt-Werbung gezeigt wurde. Nun geht also Herr Lührssen für Stern TV in einen Edeka und bestellt genau 268 Gramm. Dass es mehrere Anläufe braucht, dieses Gewicht genau zu treffen, ist schon eine lustige Vorstellung. Wer wissen möchte, wie das aussieht, kann es sich <a href="http://youtu.be/WMAEAMGl71o" target="_blank">hier</a> anschauen. Die einen finden das humorvoll, die anderen &#8220;<a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3499627116/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">zum Fremdschämen</a>&#8220;. Ich musste schmunzeln. Denn ein wenig Selbstironie schadet auch unserer Branche nicht. Im Endeffekt finde ich allerdings, dass die Verkäuferinnen einen erstaunlich guten Job gemacht haben. Für mich die wichtigste Aussage am Schluss des Beitrags: &#8220;Die meisten blieben übrigens trotzdem freundlich.…Und am Ende haben sie alle grammgenau getroffen.&#8221; In meinen Augen beste Werbung für Edeka und seine Verkäuferinnen.</p>
<p>Und wer nun denkt, dass Herr Lührssen gegen die Werbebranche schießt (Was er genau genommen nicht macht, denn die Aussagen kommen immer noch von den Unternehmen selbst), wird bei einem genaueren Blick ins Buch feststellen, dass er Werbung insgeheim großartig findet. Das Kapitel &#8220;Werbe-Ikonen&#8221; zeigt, welche Bedeutung Figuren wie der Bärenmarken-Bär, Frau Antje oder das HB-Männchen für unsere Kultur hatten und haben. Ebenfalls interessant sind die Einblicke ins Werbedeutsch. Viele Erläuterungen von Fachbegriffen aus der Werbung sowie ein Blick in die Geschichte der Testimonial-/Promi-Nutzung.</p>
<p>In weiteren Kapiteln versucht Lührssen, Bohrmaschinen billiger zu bekommen, indem er ihnen das Kabel abschneidet, geht mit Schafen in eine Bank, fährt einen Probewagen durch den Dreck und misst auf den Meter genau die Entfernung zum nächsten McDonalds. Und das sieht in echt ziemlich unterhaltsam aus. Aber genau das ist das Problem des Buches: Denn Hinrich Lührssen ist lustig. Leider eben nur im Film. Im Buch dagegen wirkt seine Art leider nur bedingt. Was beim Hinschauen lustig ist – wenn er zum vierten Mal in ein Autohaus geht und mit einer Gruppe Jamaikanern ein Auto leihen möchte – dehnt sich im Buch endlos aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bevor ihr Geld für das Buch ausgebt, lest unter folgenden Links die Spiegel-Online-Rubriken. Damit habt ihr schon fast das gesamte Buch durch. Und mit dem gesparten Geld könnt ihr euch etwas schönes leisten. Was ihr in der Werbung gesehen habt…</p>
<p><a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=werbung+beim+wort+genommen">Link zu den Spiegel-Artikeln &#8220;Werbung beim Wort genommen&#8221;</a></p>
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		<title>Rezension &#8220;Das Frustjobkillerbuch&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>Viele Arbeitnehmer sind mit ihrer derzeitigen Stellung nicht zufrieden: Der Chef, die Kunden, die Kollegen. Alles nervt, man fühlt sich nicht respektiert, die Bezahlung ist sowieso mies. Wie schön könnte es doch woanders sein? Tja, wie schön denn nun wirklich? Dass man es sich lieber mehrfach überlegen sollte, den Job zu wechseln, darüber berichten die Autoren Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch in ihrem Werk, dem &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Das-Frustjobkillerbuch-Warum-egal-arbeiten/dp/3593386666" target="_blank">Frustjobkillerbuch</a>&#8220;.</p>
<p>Im ersten Teil des Buches erklären sie, warum es egal ist, an welchem Arbeitsplatz man sitzt. Dass Probleme (fast) überall die gleichen sind. Dass man Stellenausschreibungen tiefer hinterfragen sollte. Dass vor der eigentlichen Kündigung die geistige Kündigung kommt.</p>
<p>Schauen wir uns doch nur mal die Beschreibung unseres zukünftigen Traum-Jobs an:</p>
<ul>
<li>Leistungsangemessenes Gehalt</li>
<li>Junges dynamisches Team</li>
<li>Abwechslungsreiche, herausfordernde Tätigkei</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Verblüffend, wie viel davon auf den eigenen Job passt, wenn man sich nur die Zeit nimmt, eine objektive(!) Stellenbeschreibung des eigenen Arbeitsplatzes zu machen. Und ebenso verblüffend, wie viel sich von den oben genannten Traumtätigkeiten oft schnell in Luft auflösen. Auch das Thema &#8220;Selbständigkeit&#8221; wird intensiv unter die Lupe genommen, und welche Stolperfallen auch hier lauern. Die beiden Autoren zerstören jedoch nicht ausschließlich Luftschlösser, sondern geben dem Leser die Möglichkeit, sich seines aktuellen Aufgabengebiets bewusst zu werden und es stärker zu genießen. Hier gibt der zweite Teil des Buches Ratschlag.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein Buch, das leicht und unterhaltsam geschrieben ist und Angestellte zum Nachdenken anregen wird. Nachdenken darüber, wie ihr Job von anderen eventuell viel positiver gesehen wird. Und wie sie diese Erkenntnis nutzen, um sich den eigenen Arbeitsplatz wieder etwas lebenswerter zu gestalten. Wenn das nicht hilft, kann man ja immer noch kündigen…</p>
<p>Ein Interview mit dem Autor Volker Kitz finden Sie <a href="http://karrierebibel.de/nie-mehr-jobwechsel-warum-kein-job-besser-ist-als-der-jetzige/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>PS: Bevor einer fragt: Ich habe mir das Buch aus Interesse von einer Bekannten ausgeliehen. Ich selber bin sehr glücklich mit meinem Job. <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 17:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>Viele Unternehmensgründer stehen zu Beginn ihrer Eigenständigkeit vor zahlreichen Fragen: &#8220;Wie lege ich los, welche Mitarbeiter brauche ich, wie baue ich mein Unternehmen auf?&#8221; Rework, ein Buch der <a href="http://37signals.com/">37signals</a>-Gründer Jason Fried und David Heinemeier Hansson, gibt Ratschläge. Und zwar einen nach dem nächsten. Auf knapp 270 Seiten über 100 Tipps. Und die meisten davon sollte(!) man mindestens gelesen haben, wenn nicht sofort beachten.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5543042617/" title="Rework von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5060/5543042617_53f75a7aed.jpg" width="374" height="500" alt="Rework" /></a></p>
<p>Das Buch ist aufgeteilt in mehrere Kapitel aus dem Geschäftsleben: Productivity, Competitors, Hiring, Culture etc. Ich habe die englische Fassung gelesen. Es gibt das Buch auch in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501256/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&#038;pf_rd_s=lpo-top-stripe&#038;pf_rd_t=201&#038;pf_rd_i=0307463745&#038;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#038;pf_rd_r=1QV4TDD0D6A84GNRAHNP">deutsch</a>, jedoch sollte jeder, der ein wenig englisch kann, es ohne Probleme verstehen. Besonders schön finde ich, dass jeder Beitrag liebevoll bebildert ist. Bereits hier zeigt sich, welche Arbeit sich die Autoren mit dem Buch gemacht haben. Laut ihrer Aussage kommen alle Hilfestellungen aus der eigenen Erfahrung, und genau so ist das Buch auch geschrieben. Hier wird nicht lange drum rumgelabert, hier geht es gleich sofort zur Sache. </p>
<blockquote><p>If you don’t need someone, you don’t need someone.</p></blockquote>
<p>In der Kürze liegt hier tatsächlich die Würze. Deshalb sind die einzelnen Tipps auch nur 1-2 Seiten lang. Der große Vorteil dabei: Man schaut immer wieder gerne mal kurz rein, um sich inspirieren zu lassen. Und das Buch ist nicht nur für Unternehmensgründer hilfreich, sondern eigentlich für jeden Angestellten, Chef und Abteilungsleiter. Denn jeder Mitarbeiter kann aus den zahlreichen Lebenserfahrungen schöpfen. Der Unterhaltungsfaktor ist darüber hinaus so hoch, dass man immer wieder gerne reinschaut.</p>
<p>Mir persönlich hat das Buch jedenfalls einige Anregungen gegeben, die ich in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen möchte. Besonders angetan haben es mir dabei Tipps aus dem Bereich &#8220;Productivity&#8221;:</p>
<blockquote><p>Meetings are toxic</p></blockquote>
<blockquote><p>Good enough is fine</p></blockquote>
<blockquote><p>Quick wins</p></blockquote>
<p>Obwohl man sich dieser Tipps oft selbst bewusst ist, hilft es immer wieder, sie sich selber vor Augen zu halten. Für mich ist Rework ein absolutes &#8220;Muss man gelesen haben&#8221;-Buch und eignet sich perfekt als Geschenk für zwischendurch. (Auch gerne für sich selbst)</p>
<p>Danke an <a href="http://bertdesign.de/">Markus</a> für den Tipp!</p>
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		<title>Buch-Kritik: &#8220;Nur Tote bleiben liegen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 09:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit nehme ich mir wieder mehr Zeit zum Lesen. Aktuelles Beispiel: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Nur-Tote-bleiben-liegen-Unternehmen/dp/3593392208">Nur Tote bleiben liegen</a>&#8221; von Anja Förster und Peter Kreuz. Leseempfehlung, ja oder nein?</p>
<p>Worum geht es in dem Buch mit dem Untertitel &#8220;Entfesseln Sie das lebendige Potenzial in Ihrem Unternehmen&#8221;? Kurz gesagt: Es geht darum, Firmen auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen und die Potenziale und Tools des Social Web auf Unternehmen zu übertragen. Für mich hört sich das großartig an. Schauen wir doch mal nach, ob es den Autoren gelungen ist.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5468288623/" title="IMG_1036 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5138/5468288623_b9836fc7da.jpg" width="375" height="500" alt="IMG_1036" /></a></p>
<p>Das Buch schafft in elf Kapiteln einen groben Überblick über neue Modelle der Unternehmensführung und -kommunikation. Themen werden behandelt wie &#8220;Reiße Mauern ein! Werde transparent!&#8221; und &#8220;Sei ein Führer! Entlasse die Wächter!&#8221; Die oft mantra-artig schriftlich vorgetragene Revolution liest sich teilweise wie ein &#8220;Entweder bist du für uns oder gegen uns&#8221;, ist flott geschrieben, polarisiert, regt aber zum Nachdenken an. Unterfüttert werden die Thesen mit – mehr oder minder – aktuellen Beispielen aus dem Wirtschaftsleben. </p>
<p>Einige Beispiele wie der Dell-Storm von Jeff Jarvis hätten nicht sein müssen. Fraglich ist bereits, ob in unserer schnelllebigen Welt ein fünf Jahre altes Beispiel noch aktuell sein kann. Zudem belegt es auch gleichzeitig das Gegenteil des von Förster und Kreuz vorgetragenen &#8220;Geht nie mehr weg im Internet&#8221;. Nach einer kurzen Suche bei <a href="http://www.google.de/search?sourceid=chrome&#038;ie=UTF-8&#038;q=dell">Google</a> erfahre ich auf den ersten zehn Ergebnisseiten nichts über diesen Zwischenfall.  So nachhaltig scheint der Schaden dann doch nicht gewesen zu sein. Und wenn ich in meinem Bekanntenkreis nachfragen würde, würden alle nur müde mit den Schultern zucken. Hier zeigt sich eine der Schwächen des Buches: Die Beispiele kommen überwiegend aus dem Ausland wie den Vereinigten Staaten. Ob es IBM, Virgin oder SAP sind, für deutsche Unternehmer sind es zwar wohlklingende Namen, jedoch ferne Märkte. Wie viele Gegenbeispiele ließen sich dafür finden, dass doch nicht alles so traumhaft funktioniert, wenn es nur basisdemokratisch geführt wird: Hätte der Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snakes_on_a_Plane">Snakes on a plane</a>&#8220;, bei dem sich Tausende Menschen zusammengetan haben, um das perfekte Drehbuch zu schreiben, nicht ein gigantischer Kassenknüller werden müssen? Leider blieb er mit etwa 73.000 Besuchern (in Deutschland) doch eher ein Flop. (Ich weiß, altes Beispiel contra altes Beispiel)</p>
<p>Insgesamt ist das Buch auch eher unter dem Motto &#8220;Leise kann jeder&#8221; geschrieben. Laut müssen die Ansagen, alternativlos die Vorschläge sein, damit sie in den Ohren und dem Gehirn der Vorstände überhaupt ankommen. Leider bin ich für Extreme nur bedingt empfindlich, was bedeutet, dass ich in solchen Fällen eher abschalte. Dabei sprechen mir Förster und Kreuz aus der Seele. Es muss sich in den meisten Unternehmen wirklich einiges ändern, damit sie auf die Zukunft vorbereitet sind. Und ziemlich viele Beispiele werden hier genannt: Mehr Transparenz (nach Innen wie nach Außen), Wissensvermittlung in Unternehmen über Social-Media-Tools wie Wikis sowie neue Führungsmentalitäten. </p>
<p>Kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen? Ja, allen, die sich mit diesen Themen noch nicht auseinander gesetzt haben. Diese erhalten auf 230 Seiten einen guten Überblick über den Einsatz der aus dem Internet gewonnenen Erfahrungen in Unternehmen. Diejenigen, die das <a href="http://www.cluetrain.de/">Cluetrain Manifest</a> gelesen haben, werden jedoch nur bedingt Neues erfahren. Vor allem bedauere ich, dass das Buch den Weg nicht zu denjenigen finden wird, die es lesen sollten, nämlich zu Vorständen und Geschäftsführern. Der Einband und die kindlich, spielerisch wirkende Aufmachung des Buches dürfte für diese Zielgruppe eher abschreckend sein. Und so werden sich wahrscheinlich eher diejenigen damit beschäftigen, die den Kern des Unternehmens bilden, es aber (noch) nicht führen.</p>
<p>Wie die beiden live performen, kann man sich hier in einer Präsentation auf der TEDx anschauen:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Y1w1j0kpBo4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wer einen ersten Blick in das Buch werfen will, kann das <a href="http://www.foerster-kreuz.com/buecher.html">hier</a> tun.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F02%2F23%2Fbuch-kritik-nur-tote-bleiben-liegen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Verschenke Seesterne und Spinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seestern oder Spinne: In was für einer Organisation arbeitet ihr? Ein sehr spannendes Buch, das ich gerade gelesen habe, handelt genau davon, von Unternehmensstrukturen und welche zukünftig Erfolg versprechen. &#8220;Der Seestern und die Spinne &#8211; Die beständige Stärke einer kopflosen Organisation.&#8221; Und dieses Buch könnt ihr gewinnen. Warum? Steht <a title="http://public-correlations.de/2010/05/17/buch-zu-verschenken/" href="http://public-correlations.de/2010/05/17/buch-zu-verschenken/">hier</a>. Wie? Steht nach dem Klick auf &#8220;Read More&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Seestern_Spinne-e1280093394599.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2674" title="Der Seestern und die Spinne" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Seestern_Spinne-e1280093394599.jpg" alt="" width="549" height="733" /></a><span id="more-2544"></span>Was genau haben Seesterne und Spinnen mit Organisationen gemeinsam? Die beiden Autoren bringen es bildlich auf den Punkt: Wenn man einer Spinne den Kopf abschlägt, ist sie tot. Im Unternehmensvergleich: Löscht man z.B. eine Holding aus oder eine Person stirbt, die alles zusammenhält, ist die Firma nicht mehr handlungsfähig. Seesterne dagegen haben eine faszinierende Fähigkeit: Sie können auch weiterleben, wenn man ihnen einen der fünf Arme abschlägt. In einigen Fällen erwächst aus diesem einen Arm sogar ein komplett neuer und eigenständiger Organismus.</p>
<p>Als Beispiele für Seesterne werden Organisationen wie die &#8220;Anonymen Alkoholiker&#8221; genannt und halb legale Projekte wie Musiktauschbörsen, die dezentral aufgestellt sind und keiner direkten Führung unterliegen, dadurch schneller und unabhängig voneinander agieren können. Leider sind das meiner Meinung nach nur bedingt gute Beispiele für große Unternehmen. Darin liegt eine kleine Schwäche des Buchs. Eine weitere ist die, dass sich Argumente im Laufe der Lektüre wiederholen und nur wenig neue Aspekte hinzukommen. Trotzdem ist das Buch unbedingt lesenswert, denn man bekommt einen Einblick in Unternehmensstrukturen, wie man sie vorher nicht gesehen hat. Interessant auch, welche Personen eine Seestern-Organisation erst ermöglichen und wie man dies für große, starre Firmen nutzen kann, um effizienter und erfolgreicher zu werden. Eine weitere große Stärke ist, dass das Buch einfach und aus einer persönlichen Sicht geschrieben ist. Die knapp 200 Seiten kann man beinahe in einem Rutsch durchlesen.</p>
<p>Wenn ihr das Buch gewinnen wollt, müsst ihr lediglich einen Kommentar hinterlassen. Mehr nicht. Es wäre zwar schön, wenn ihr begründet, warum gerade ihr dieses Buch bekommen sollt, es hat aber keinen Einfluss auf den Gewinn. Der Sieger wird per <a title="http://www.random.org/" href="http://www.random.org/">Zufall</a> entschieden, also haben alle die gleiche Chance.</p>
<p>Einsendeschluss ist Mittwoch, der 28. Juli 2010, 23:59 Uhr. Ich wünsche euch viel Spaß beim Mitmachen!</p>
<p>Weitere Rezensionen findet ihr übrigens <a title="http://www.gruenderszene.de/allgemein/buchbesprechung-der-seestern-und-die-spinne-oder-warum-dezentrale-organisationen-funktionierenhttp://www.gruenderszene.de/allgemein/buchbesprechung-der-seestern-und-die-spinne-oder-warum-dezentrale-organisationen-funktionieren" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/buchbesprechung-der-seestern-und-die-spinne-oder-warum-dezentrale-organisationen-funktionieren">hier</a> und <a title="http://www.amazon.de/Seestern-die-Spinne-best%C3%A4ndige-Organisation/dp/3527503455" href="http://www.amazon.de/Seestern-die-Spinne-best%C3%A4ndige-Organisation/dp/3527503455">hier</a>.</p>
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		<title>Buch zu verschenken</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 16:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab heute werde ich regelmäßig Bücher verschenken. Warum? Nicht weil sie mir nichts wert sind, ganz im Gegenteil. Ich lese Bücher nur kein zweites Mal. Und bevor sie bei mir [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute werde ich regelmäßig Bücher verschenken. Warum? Nicht weil sie mir nichts wert sind, <a title="http://public-correlations.de/2009/04/23/neues-jahr-neues-buch/" href="http://public-correlations.de/2009/04/23/neues-jahr-neues-buch/">ganz im Gegenteil</a>. Ich lese Bücher nur kein zweites Mal. Und bevor sie bei mir im Schrank rumstehen (und nein, ich lege keinen Wert auf eine gut geführte Bibliothek) möchte ich anderen Menschen lieber eine Freude machen. Und so geht´s:<span id="more-1415"></span></p>
<p>Alles, was ihr tun müsst, um ein Buch zu gewinnen, ist, einen(!) Kommentar hier zu hinterlassen (<a title="http://www.youtube.com/watch?v=xaI3CFhORss" href="http://www.youtube.com/watch?v=xaI3CFhORss">Jeder nur ein Kreuz</a>). Mehr nicht. Es wäre zwar schön, wenn ihr begründet, warum gerade ihr dieses Buch bekommen sollt, es hat aber keinen Einfluss auf den Gewinn. Der Sieger wird per <a title="http://www.random.org/" href="http://www.random.org/">Zufall</a> entschieden, also haben alle die gleiche Chance.</p>
<p>Zum Start gibt es &#8220;Scheiss Leben&#8221; zu gewinnen, über das ich <a title="http://public-correlations.de/2009/05/05/digital-analoges-scheisleben/" href="http://public-correlations.de/2009/05/05/digital-analoges-scheisleben/">hier</a> geschrieben habe. Ein lustiges Buch über Twitter-fähige und oft peinliche Kurzgeschichten, die anderen Leuten passiert sind.</p>
<p>Einsendeschluss ist Mittwoch, der 19. Mai 2010, 23:59 Uhr. Ich wünsche euch viel Spaß beim Mitmachen!</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/scheissleben-e1273770571694.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1629" title="Scheissleben" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/scheissleben-e1273770631386.jpg" alt="" width="540" height="719" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2010%2F05%2F17%2Fbuch-zu-verschenken%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse</title>
		<link>http://public-correlations.de/2009/11/24/bonjour-tristesse-du-alte-hackfresse/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2009/11/24/bonjour-tristesse-du-alte-hackfresse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen war ich auf meiner ersten Blog-Lesung. Von einem <a title="http://public-correlations.de/2009/09/03/ein-quickie-mit-niveau/" href="http://public-correlations.de/2009/09/03/ein-quickie-mit-niveau/">Literatur-Quickie</a> hatte ich ja bereits berichtet, aber was ist eine &#8220;Blog-Lesung&#8221;? Nein, hier wird nicht das Internet vorgelesen, wie manche meinen. Ganz im Gegenteil, bei der Veranstaltung tragen Autoren Geschichten vor, die sie zwar teilweise auch in ihr Weblog geschrieben haben, aber die oft auch in Büchern vorliegen. Also nichts mit &#8220;Hey, ich hab ´ne lustige Story und erzähl sie euch mal!&#8221;</p>
<p><a title="Pause von HamburgerJung bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/hamburgerjung/4122655424/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2730/4122655424_2dfb850ba0.jpg" alt="Pause" width="500" height="333" /></a><span id="more-1392"></span></p>
<p>Es war rappelvoll im &#8220;<a title="http://www.le-kaschemme.de/" href="http://www.le-kaschemme.de/">Le Kaschemme</a>&#8220;, <span style="text-decoration: line-through;">einer</span> <span style="text-decoration: line-through;">Kneipe</span> <span style="text-decoration: line-through;">Bistro</span> einem Restaurant in der Nähe der Reeperbahn. Teilweise verließen die ersten den Spielort, bevor es losging, da Sitzplätze rar und Stehplätze belegt waren. Gut, wenn man entweder früh genug da ist oder jemanden kennt, der Plätze sichert. (Danke, Malte!) Die vier Autoren waren weiß Gott keine blutigen Anfänger, sondern wussten exzellent mit Wortwitz und Sprachmelodie umzugehen. Ebenso wie <a title="http://kid37.blogger.de/" href="http://kid37.blogger.de/">kid37</a>, der gekonnt durch den Abend führte. <a title="http://xrays.antville.org/" href="http://xrays.antville.org/">Isabel Bogdan</a>, <a title="http://henrikeheiland.blogspot.com/" href="http://henrikeheiland.blogspot.com/">Henrike Heiland</a>, <a title="http://mequito.org/" href="http://mequito.org/">Mek Wito</a> und <a title="http://www.herzdamengeschichten.de/" href="http://www.herzdamengeschichten.de/">Maximilian Buddenbohm</a> lasen Geschichten vor über Brombeeren, Mordversuche an einem Opa, Steinen in der Sommerhitze und die Liebe eines Lehrers zu einer Schülerin. Obwohl der Titel der Veranstaltung &#8220;Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse&#8221; lautete, ging es doch nicht so depressiv zu, wie man es sich vielleicht vorstellt. Oftmals blieb einem zwar das Lachen im Halse stecken, weil man nicht wusste, ob man jetzt schmunzeln darf, aber dann lachte man eben doch, denn die Stimmung war ausgelassen und heiter.</p>
<p>Wie gerne hätte ich einen der Beiträge direkt verlinkt, jedoch weiß ich nicht mehr, welcher der vier auch tatsächlich mal in einem Blog gestanden hat. (Oder waren es alle?) Wenn es euch interessiert, dann schaut doch ganz einfach in die vier Blogs hinein, sie sind es wirklich wert, dass man darin stöbert. Und sich von den Geschichten mitziehen lässt.</p>
<p>Die ersten Fotos habe ich bereits auf <a title="http://www.flickr.com/photos/hamburgerjung/sets/72157622854235112/" href="http://www.flickr.com/photos/hamburgerjung/sets/72157622854235112/">Flickr</a> entdeckt.</p>
<p>Update: Tonaufnahmen gibt es bei den <a title="http://www.herzdamengeschichten.de/2009/11/21/nachlese/" href="http://www.herzdamengeschichten.de/2009/11/21/nachlese/">Herzdamengeschichten</a>.</p>
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		<title>Ein Quickie mit Niveau</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verena Carl]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Literatur-Was?&#8221; war meine erste Frage, als ich über ein Event las, das meinem normalen Sprachgebrauch doch eher fremd war. Gefunden hatte ich es in dem Buch &#8220;Hamburg geheim&#8221;, das ich zum Abschied in die Ferne geschenkt bekommen hatte. Dort findet sich – neben vielen weiteren spannenden Geschichten – der Hinweis auf den &#8220;<a title="http://www.literatur-quickie.de" href="http://www.literatur-quickie.de">Literatur-Quickie</a>&#8221; in der Vereinsstraße 38, nicht weit von Schanze und Schlump entfernt.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Literatur-Quickie01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1789" title="Literatur-Quickie01" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Literatur-Quickie01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<span id="more-1192"></span>Wie muss man sich so einen &#8220;Quickie&#8221; vorstellen? Ganz einfach: Jeden Mittwoch um 22:30 kommen Autoren in die kleine Kneipe &#8220;439&#8243; und lesen 17 Minuten lang etwas aus ihren Werken vor. Warum 17 Minuten? Genauso gut könnte man fragen, warum die Kneipe &#8220;<a title="http://www.qype.com/place/2718-439-Hamburg" href="http://www.qype.com/place/2718-439-Hamburg">439</a>&#8221; heißt. (Heißt sie, weil in der Gegend die meisten Telefonnummern mit den Ziffern 439 beginnen.) Egal, zwei Freunde geschnappt und hin. An diesem Abend war <a title="http://www.verenacarl.de/" href="http://www.verenacarl.de/">Verena Carl</a> zu Gast, die bereits zweimal den Literaturförderpreis der Stadt Hamburg gewann und seit zehn Jahren an der Elbe lebt.</p>
<p>Gegen 22 Uhr füllte sich die anfangs nur mäßig besuchte Kneipe. &#8220;Schau da, der Literatur-Papst aus Hamburg!&#8221; kam es von links. Einige bekannte Gesichter schien es an diesem Abend zu geben, als Neuling in der &#8220;Szene&#8221; fielen sie mir jedoch nicht auf. Leicht verspätet startete Verena Carl um 22:43 Uhr mit ihrer Lesung, einem Auszug aus einem neuen Manuskript. Es ging um eine WG, zwei Frauen, mindestens einen Mann &#8211; manchmal mehrere &#8211; Abende in der Wanne und Erinnerungen an früher. Nur vereinzelt störten leise Hüster die leidenschaftlich lauschende Stille. Und nach 17 Minuten (es wurde später kolportiert, es wären nur 16 gewesen) schloss Verena Carl ihren &#8220;Quickie&#8221; ab.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Literatur-Quickie02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1794" title="Literatur-Quickie02" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Literatur-Quickie02-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Es war definitiv ein Erlebnis, auch wenn mich das Buch nach dem Gehörten nicht direkt ansprechen wird. Aber kann man das nach 17 Minuten schon sagen? Wir jedenfalls haben uns vorgenommen, auf jeden Fall ein weiteres Mal dorthin zu gehen und einen weiteren &#8220;Quickie&#8221; zu probieren.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Literatur-Quickie04.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1795" title="Literatur-Quickie04" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/Literatur-Quickie04-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Krimi-Cops</title>
		<link>http://public-correlations.de/2009/06/02/krimi-cops/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Polizisten Bücher schreiben, sollte man denken, dabei kommen Regeln und Gesetze heraus. Dass es auch anders geht, beweisen die Krimi-Cops aus Düsseldorf. Stephan Engel, Ingo Hoffmann, Martin Niedergesähs, Klaus [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Polizisten Bücher schreiben, sollte man denken, dabei kommen Regeln und Gesetze heraus. Dass es auch anders geht, beweisen die <a title="http://www.krimi-cops.de" href="http://www.krimi-cops.de">Krimi-Cops</a> aus Düsseldorf. Stephan Engel, Ingo Hoffmann, Martin Niedergesähs, Klaus Stickelbroeck, Carsten Vollmer und Carsten Rösler, mit dem ich seit vielen Jahren befreundet bin, bringen bereits ihr zweites Buch heraus: <a title="http://www.amazon.de/Teufelshaken-Krimi-Cops/dp/3940077496/ref=pd_sim_b_5" href="http://www.amazon.de/Teufelshaken-Krimi-Cops/dp/3940077496/ref=pd_sim_b_5">Teufelshaken</a>, ein Krimi über und mit Düsseldorf. Und wie so ein Krimi bei der Polizei entsteht, sagen sie am besten selbst:</p>
<p><em>&#8220;Nach Feierabend saß man noch bei einer Tasse Kaffee zusammen und ließ die Schicht revue passieren. So konnten belastende Einsätze verarbeitet werden, und über die lustigen wurde gelacht. Manche Geschichten waren unglaublich oder so witzig, dass wir uns entschieden, diese Anekdoten in Schriftform festzuhalten. So entstand STÜCK für STÜCK unser Buch.&#8221;</em></p>
<p><em><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stuckwerk.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1630" title="Stückwerk Krimi-Cops" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/01/stuckwerk-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></em></p>
<p>Fotograf: Theo Broere<em><span id="more-729"></span><br />
</em></p>
<p>Und deshalb hieß das erste Werk von ihnen auch &#8220;<a title="http://www.amazon.de/St%C3%BCckwerk-Volker-Maria-Neumann/dp/3940077194/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1243618519&amp;sr=8-1" href="http://www.amazon.de/St%C3%BCckwerk-Volker-Maria-Neumann/dp/3940077194/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1243618519&amp;sr=8-1">Stückwerk</a>&#8220;. Kommissar Pit &#8220;Struller&#8221; und sein neuer Praktikant Jensen können sich zuerst nicht leiden, raufen sich jedoch zusammen, um das Rätsel der Körperteile aufzuklären, die überall im Stadtgebiet auftauchen. Ein Krimi über Düsseldorf, einen(?) Mord und geheimnisvolle Haare auf der Herrentoilette. Ein großer Spaß für Freunde kurzweiliger Unterhaltung und eigentlich ein Muss für jeden Düsseldorfer, denn selten zuvor wurde die Stadt so sympathisch in einem Buch in Szene gesetzt wie hier. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, hier geschmunzelt, da gelacht und immer wieder darüber nachgedacht &#8220;Da warst du doch auch schon mal&#8221;</p>
<p>Jetzt ist das neue Buch erschienen: &#8220;Teufelshaken&#8221;. Und wieder gibt es Tote: Diesmal hat es den &#8220;Köbes&#8221; (&#8220;Wirt&#8221; auf Platt) erwischt. Und das ausgerechnet im Uerige, einer der bekanntesten Brauereien Düsseldorfs. Diese Untat darf nicht ungesühnt bleiben. Doch auf dem Weg zur Lösung stehen Struller und Jensen einige Hindernisse im Weg wie Glücksspieler, Karnevalisten und die Bambi-Verleihung. Und was hat Oma Jensen eigentlich im Polizeipräsidium verloren?</p>
<p>Polizisten und Krimis, wie passt das denn zusammen? Ich hatte Gelegenheit, mit den Krimi-Cops zu sprechen und einige Antworten zu bekommen:</p>
<p><strong>Wie kommt man als Polizist auf die Idee, mit mehreren Polizisten einen Krimi zu schreiben?</strong></p>
<p><em>Entstanden ist das sehr spontan. Nach dem Dienst sitzen wir noch ein bißchen zusammen, und man plaudert über die Geschehnisse des Tages. Das kann einerseits sehr hilfreich sein, wenn man etwas belastendes erlebt, auf der anderen Seite lacht man auch immer wieder gerne gemeinsam über lustige Anekdoten, die so passiert sind. Irgendwann meinte einer, dass man das mal aufschreiben müsse. Einer erwiderte, dass uns das trotzdem niemand glauben würde. Daraufhin sagte der dritte, dann schreiben wir halt einen Krimi. Und ohne dass einer von uns noch daran dachte, kam Martin nach ein paar Tagen mit einer Diskette zur Arbeit und meinte, er habe schon mal angefangen. So ist die Idee entstanden, alles rein zufällig.</em></p>
<p><strong>Sind die Geschichten frei erfunden, basieren sie auf Tatsachen, oder wie viel Erlebtes fließt in die Geschichte mit ein?</strong></p>
<p><em>Zunächst ist natürlich klar, dass die Haupthandlung erfunden ist. Es wäre für uns rechtlich gar nicht möglich gewesen, so ohne weiteres von einem wahren Fall zu berichten. Dennoch sind in dem Buch sehr viele wahre Gegebenheiten zu finden. Die Geschichten am Rande, kleine Anekdoten und lustige Erlebnisse sind so – oder in ähnlicher Form – tatsächlich vorgekommen. In Prozenten lässt sich das jedoch nicht angeben. Manche Leute stellen sich die Arbeit der Polizei vielleicht nicht so vor, aber es entstehen durch puren Zufall auch immer wieder Situationen, über die man lachen kann.</em></p>
<p><strong>Habt ihr keine Angst, dass man den Respekt vor der Polizei verlieren könnte, wenn man die Bücher liest? Auf eurer Internetseite stehen z.B eure Spitznamen, und das Buch hat ja auch einen eigenen Humor.</strong></p>
<p><em>Alter Spruch, aber er stimmt dennoch: Polizisten sind auch nur ganz normale Menschen! Wir haben Humor, teilweise vielleicht sogar etwas derber als man sich vorstellt, lachen häufig und haben gerne Spaß bei der Arbeit. Natürlich lernt man in diesem Beruf auch eine Menge unschöner Dinge kennen und gerät in Situationen, die einen bis weit nach Dienstende beschäftigen. In anderen Berufsgruppen wird es einem auf unterschiedliche Art und Weise ähnlich ergehen.</em></p>
<p><em>Angst davor, dass man den Respekt vor uns verliert, haben wir nicht. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Bücher zu schreiben, und wir hoffen inständig, dass wir dem Leser damit eine schöne Zeit bereiten. Ich denke, dass jeder Leser zwischen uns als Privatpersonen, Autoren dieser Bücher und uns in unserem Beruf als Polizisten unterscheiden kann.</em></p>
<p><strong>Was habt ihr bisher für Rückmeldungen von Kollegen und Vorgesetzten bekommen?<br />
</strong></p>
<p><em>Das hört sich jetzt geflunkert an, ist aber die Wahrheit. Wir haben bisher durchgehend positives Feedback bekommen. Die Kollegen halten das für eine tolle Sache, und von den Vorgesetzten haben wir bisher auch nichts Gegenteiliges vernommen. Ich denke, dass die Polizei in diesem Buch sehr positiv, sehr menschlich rüberkommt. Und da kann doch allen Ernstes niemand etwas dagegen haben, oder?</em></p>
<p><strong>Gibt es irgendetwas, was ihr zum Schluss noch loswerden wollt?</strong></p>
<p><em>Wir möchten jedem Leser unserer Bücher einfach nur viel Spaß wünschen. Wir wollen mit den Geschichten unterhalten. Wenn sich der Leser zum Ende des Buches denkt, dass er sich gut unterhalten gefühlt hat, haben wir unser Ziel schon erreicht.</em></p>
<p>Wer Interesse daran hat, die sechs Krimi-Cops mal live zu erleben (Und ja, sogar Polizisten haben Humor), der kann das u.a. am 7. Juni im DRK auf der Sternstr. 31 in Düsseldorf tun. Start der Lesung ist 14:30 Uhr, Eintritt kostet fünf Euro, und dazu gibts sogar Kaffee und Kuchen.</p>
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