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		<title>Mobiles Musik-Marketing – Dollywood im Taxi</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>&#8220;Monty Bhangu&#8221;. Dass der Name des Taxi-Fahrers, der uns in ein paar Minuten von einem Geburtstag abholen sollte, für derartige Begeisterung sorgen würde, hätte ich nicht gedacht. &#8220;Das ist der mit der indischen Musik!&#8221; &#8220;Den hab ich im Fernsehen gesehen&#8221;, &#8220;Der ist eine Hamburger Berühmtheit&#8221;. Und so war ich natürlich gespannt auf das, was mich erwarten würde.</p>
<p>Kaum mit der <a title="1TouchTaxi: Die Zukunft des Taxi-Fahrens?" href="http://public-correlations.de/2010/03/31/1touchtaxi-die-zukunft-des-taxi-fahrens/">MyTaxi-App</a> bestellt, meldet sich Monthy auch direkt: &#8220;Ein Klick, ein Ton, da bin ich schon.&#8221; Und  lässt auch nicht lange auf sich warten. Kaum eingestiegen und losgefahren, geht es bereits ab. Seine erste Frage  &#8221;Wohin geht’s?&#8221; Die zweite &#8220;Wollt ihr meine CD hören?&#8221; Keine Frage, selbstverständlich! Als erstes gibt es &#8220;Wenn du jemand von Herzen liebst&#8221; auf die Ohren. Und zwar in eben-diese-betäubender Lautstärke. Wenigstens weiß ich jetzt, warum Inder einen Turban tragen: Mit Kälte oder gar Glauben hat das nichts zu tun. Ohne diese würden sie lediglich taub werden.</p>
<p><a title="IMG_1370 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801165791/"><img class="alignright" src="http://farm8.staticflickr.com/7161/6801165791_d44c03df72.jpg" alt="IMG_1370" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Taxi fährt Monty als Beruf, Singen ist seine Berufung. Gemeinsam mit seinem Bruder Lovely macht Monty &#8220;Dollywood-Musik&#8221;, indischer Panjabi-Sound mit deutschen Texten. Hört sich komisch an? Jawohl, ist sie auch. Aber umso begehrter sind die beiden in den Medien. Zuletzt als <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/bilder/lovely-und-monty-unsere-promipraktikanten-im-januar-2012" target="_blank">Aushilfspraktikanten</a> beim <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/auftritt-lovely-und-monty-clip" target="_blank">Sat.1-Frühstücksfernsehen</a>. Und auch im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_dEET0thAE" target="_blank">ARD Nachtmagazin</a>, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_hirschhausen/tietjenundhirschhausen393.html" target="_blank">beim NDR</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xN2rvkv97do" target="_blank">Radio Hamburg</a>. Natürlich gibt es die beiden auch bei <a href="https://www.facebook.com/lmbhangu" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Das Marketing, das die beiden betreiben, ist natürlich super. Denn sie sind hautnah an ihren Kunden dran, können ihr Produkt persönlich bewerben und das Feedback direkt aufnehmen.Grundsätzlich eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt: Musik in Taxen zu promoten. Ein QR-Code/URL in der Kopfstütze könnte den Link plus Taxi-Fahrer-Code direkt an den Fahrgast bringen, der noch im Auto bestellen kann. Und der Fahrer würde davon direkt profitieren.</p>
<p><strong>Zu gewinnen!</strong></p>
<p>Ihr habt hier und jetzt die Möglichkeit,  etwas zu gewinnen. Unter allen Facebook-Likes, Kommentaren und Google Plus 1 verlose ich eine handsignierte Single von Lovely und Monty. Einsendeschluss: Montag, 6. Februar, 23:59 Uhr.</p>
<p>Also nichts wie ran und viel Erfolg!<br />
<a title="IMG_1381 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801227019/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801227019_3a135fa239.jpg" alt="IMG_1381" width="500" height="374" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F02%2F01%2Fmobiles-musik-marketing-dollywood-im-taxi%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>E-Mail-Wellen und ihre Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun? Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “Kürschner” [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun?</p>
<p>Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>” mitzubringen. Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.Was genau passiert ist, könnt ihr <a title="Achtung! dpa liest mit." href="http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen.</p>
<p>Mein Statement auf Twitter wurde durch die dpa verbreitet, wodurch sich sogar RTL bei mir meldete. Mit dem Bundestag im Hintergrund wurde ich interviewt. Leider war entweder eine andere Story wichtiger oder meine Frisur durch den Wind derart zerzaust, dass die Geschichte aus der Sendung flog. Damit ich mir Arbeit nicht umsonst gemacht habe, veröffentliche ich das Interview einfach in schriftlicher Form hier.</p>
<div><strong><br />
Welche Eigendynamik haben solche Geschichten im Netz?</strong><br />
Wir Menschen sind schadenfroh. Wir lachen gerne, am liebsten über andere. Deshalb sind Pannenshows im Fernsehen auch so beliebt. Wenn also so ein Versehen passiert, sind wir sehr empfänglich dafür. Und teilen dies natürlich anderen mit.</div>
<div><strong>Warum wurde so eine Panne gerade im Bundestag im Netz so intensiv kommentiert?</strong><br />
Dem Politiker traut man  – gerade in der Webgemeinde – wenig Internet-Kompetenz zu. Wenn dieses Vorurteil bestätigt wird, ist dies ein gefundenes Fressen, um sich darüber lustig zu machen.</div>
<div><strong><br />
Wie funktioniert das eigentlich mit der E-Mail-Welle? Was passiert da genau?</strong><br />
Trifft eine solche E-Mail im Postfach ein, gibt es auf der einen Seite ein Stöhnen, auf der anderen ein Schmunzeln. Denn einem selber könnte so etwas natürlich nie passieren. Es gibt aber immer einen, der einen – mehr oder weniger – lustigen Kommentar dazu abgibt und diesen natürlich ebenfalls an alle verschickt. Daraufhin fühlen sich andere herausgefordert – das Leben ist schließlich ein Wettbewerb. Bis dann einer kommt, der an alle schreibt, dass man nicht an alle schreiben soll. Das funktioniert übrigens in jedem Unternehmen oder jeder Organisation, unabhängig von Größe und Branche. Spaßvögel und Nörgler gibt es nämlich überall.</div>
<div></div>
<div><strong>Was kann man dagegen tun?</strong><br />
So eine Welle ebbt meist sehr schnell ab. Je größer das Unternehmen ist, desto länger dauert es. Grundsätzlich heißt die Formel beim E-Mail-Versand: “E-Mail aus, Gehirn an”. “Denn jede nicht gesendete E-Mail ist eine gute E-Mail” Gerade das Internet zeigt, dass unsere Finger oft schneller sind als unser Kopf. Wer 2 Minuten nachdenkt, bevor er seinen Status bei Facebook ändert, hat meist gewonnen.</div>
<div><strong>Warum sind solche E-Mail-Wellen eigentlich ein so großes Problem?</strong></div>
<div>Eine Untersuchung der Beratungsfirma Basex ergab, dass Büromenschen im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren. Allein in den USA entsteht dadurch ein Schaden von geschätzten 588 Milliarden Dollar jährlich. Einen Großteil dieser Ablenkung machen E-Mails aus. Deshalb ist jede nicht gesendete E-Mail eine gute E-Mail. <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zu-viel-ueberleben-im-ueberfluss/artikel/sie-haben-ablenkung.html" target="_blank">Quelle</a></div>
<div><strong>Gibt es Programme, die solche E-Mail-Wellen verhindern können?</strong></div>
<div>Spam-Filter können heutzutage zwar eine Menge, allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Mail versehentlich an alle ging und welche nicht. Das nützlichste Programm für solche Fälle ist immer noch das menschliche Gehirn. Wenn jeder ein paar Sekunden darüber nachdenkt, bevor er auf den &#8220;Reply&#8221;-Button drückt, würden solche Wellen gar nicht erst entstehen.</div>
<div><strong>Ist dem Bundestag durch dieses Versehen in der Außendarstellung ein PR-Schaden entstanden?</strong></div>
<div>
<div>Im Volk macht sich Politikverdrossenheit breit. Das sehen wir aktuell vor allem in der Diskussion um unseren Bundespräsidenten. Politiker leiden unter ihrem Image und werden mit jedem kleinen Skandal kritischer gesehen. Umso schneller reagiert der Wähler, wenn er sich über Missgeschicke lustig machen kann. Dabei ist es doch schön zu sehen, dass es sich bei Politiker ebenfalls nur um ganz normale Menschen handelt.</div>
</div>
<div><strong>Was sollte Babette jetzt tun?</strong><br />
Die junge Dame sollte es mit Humor nehmen. In den nächsten Tagen wird sie zwar das Gesprächsthema Nr. 1 im Bundestag sein, aber sicher wird sie noch nie so viele strahlende und lachende Menschen um sich haben. Außerdem kann sie diesen neugewonnen Promi-Status nutzen, um sich über die Grenzen ihres Bereichs hinweg bekannt zu machen.</div>
<div></div>
<div>Wer jetzt immer noch Hilfe bei seinen Mails braucht, sollte sich den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3874397963/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=3874397742&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=12Q1WQPFF0HZN18P57C5" target="_blank">Scholz &amp; Friends E-Mail-Knigge</a> zulegen. (Hinweis: Publikation der Agentur, in der ich arbeite)</div>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F30%2Fe-mail-wellen-und-ihre-folgen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Achtung! dpa liest mit.</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
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		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Kürschnergate]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung… &#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img title="Kürschnergate" src="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1267435.1327513020!/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg" alt="" width="283" height="377" /><p class="wp-caption-text">(http://blog.hildwin.de) (© Screenshot @Hildwin, CC)</p></div>
<p>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung…</p>
<p>&#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte gestern durchs Web. Was war passiert? Eine Mitarbeiterin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl bat eine Kollegin, ihr das neue Exemplar des so genannten &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>&#8221; mitzubringen, ein Verzeichnis der &#8221;Kurzbiografien aller gewählten Bundestagsabgeordneten, Grafiken zur Veranschaulichung der Gesetzesinitiative sowie ausführliche Listen über die zur Wahl angetretenen Parteien.&#8221; (Quelle: Wikipedia) Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.</p>
<p>Kurz danach entwickelte sich das – aus Unternehmenskreisen bekannte – übliche Spiel. Der erste antwortet mit einem (mehr oder minder) lustigen Spruch an alle zurück, der nächste kommentiert diesen (an alle), der dritte schreibt allen, dass sie nicht an alle schreiben sollen usw. Eine E-Mail-Lawine rollte an, die den halben Bundestag für Stunden unterhielt. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/" target="_blank">Thomas Knüwer</a> hat es sehr charmant zusammengefasst und die Faszination der Kommunikation im Netz herausgestellt.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Nachrichten-Portalen, die darüber berichteten, fand ich das ganze eher sympathisch. Selten kamen Politiker so menschlich rüber wie in diesem Moment. Und so kommentierte ich auf Twitter:</p>
<!-- tweet id : 162192607164891138 --><style type='text/css'>#bbpBox_162192607164891138 a { text-decoration:none; color:#0000ff; }#bbpBox_162192607164891138 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_162192607164891138' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#9ae4e8; background-image:url(http://a1.twimg.com/profile_background_images/87780827/twilk_background_4bb31c3fb2333.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#000000; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Wer nie eine E-Mail an alle geschickt hat, werfe den ersten Stein. RT @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=SPIEGEL_Top" class="twitter-action">SPIEGEL_Top</a> Wie Babette den Bundestag lahmlegte <a href="http://t.co/VgGxOhT0" rel="nofollow">http://t.co/VgGxOhT0</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 25. January 2012 16:18' href='http://twitter.com/#!/markusmayr/status/162192607164891138' target='_blank'>25. January 2012 16:18</a> via <a href="http://www.tweetdeck.com" rel="nofollow" target="blank">TweetDeck</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=162192607164891138' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a1.twimg.com/profile_images/209815346/Markus_Twitter01_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'>@markusmayr</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Markus Mayr</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Für mich war damit die Sache auch schon durch. Nicht jedoch für die dpa, bzw. deren Dienstleister-Tochter newsaktuell. Sie sahen in dem Tweet mehr und packten ihn auf ihre täglich aktualisierte, persönliche Social-Media-/Nachrichten-Übersicht von <a href="https://twitter.com/#!/newsaktuell/statuses/161485527030312960" target="_blank">paper.li</a>, worüber ich mich natürlich sehr freute.</p>
<!-- tweet id : 161485527030312960 --><style type='text/css'>#bbpBox_161485527030312960 a { text-decoration:none; color:#919191; }#bbpBox_161485527030312960 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_161485527030312960' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#ffffff; background-image:url(http://a2.twimg.com/profile_background_images/397588549/backgroundtwitterna090112.jpg); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#2b2929; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The newsaktuell Daily is out! <a href="http://t.co/mZsceKVK" rel="nofollow">http://t.co/mZsceKVK</a> &#9656; Top stories today via @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=frischkopp" class="twitter-action">frischkopp</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr" class="twitter-action">markusmayr</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=volker_herres" class="twitter-action">volker_herres</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 23. January 2012 17:28' href='http://twitter.com/#!/newsaktuell/status/161485527030312960' target='_blank'>23. January 2012 17:28</a> via <a href="http://paper.li" rel="nofollow" target="blank">Paper.li</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=161485527030312960' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/770063599/na-socmed-eck_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'>@newsaktuell</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>newsaktuell</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Um dem Ganzen (im positiven Sinne) die Krone aufzusetzen, verschickte die dpa eine Meldung zu dieser Geschichte, die zahlreich aufgegriffen wurde. Und zwar ziemlich häufig mit meinem Zitat: <a href="http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/panne-im-bundestag-mitarbeiterin-tritt-mit-e-mail-an-alle-lawine-los/6112786.html" target="_blank">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.stern.de/digital/computer/babette-tritt-e-mail-lawine-im-bundestag-los-1778214.html" target="_blank">Stern.de</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article2169696/Email-Chaos-im-Bundestag-Babette-war-Schuld.html" target="_blank">Abendblatt.de</a>, <a href="http://www.rp-online.de/digitales/internet/bundestag-durch-e-mail-lahmgelegt-1.2685729" target="_blank">Rheinische Post</a>, <a href="http://www.n-tv.de/panorama/E-Mail-Overkill-im-Bundestag-article5322836.html" target="_blank">n-tv</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgenreiche-e-mail-panne-wie-das-kuerschnergate-den-bundestag-lahmlegte-1.1267421" target="_blank">sueddeutsche.de</a> und vielen mehr. Auch in Printausgaben findet sich der Artikel wieder, z.B. bei &#8220;Der neue Tag&#8221;.</p>
<p>Erkenntnis: Achtet darauf, was ihr schreibt, es könnte sich ganz schnell in den Massenmedien wiederfinden. Im Umkehrschluss zeigt dieses Beispiel, wie Geschichten im Netz entstehen, sich verbreiten und wie PR-Mitarbeiter Social Media für sich und ihre Kunden nutzen können. Die Welt Kompakt nutzt das Netz schon seit langem und präsentiert jeden Tag im Heft die &#8220;Tweets des Tages&#8221;. Und viele weitere Medien &#8220;bedienen&#8221; sich bei sozialen Medien, um ihre Artikel mit Statements zu bestücken. Ein großer Vorteil dabei liegt daran, dass man diese Zitate nicht mehr abstimmen muss, da sie sozusagen öffentlich freigegeben wurden. Bei meinem Beispiel zeigt sich, dass auch die dpa das Netz intensiv beobachtet und beizeiten auf Statements aus Twitter zurückgreift. In diesem Fall sehr zu meinem Vorteil.</p>
<p><em>(Disclosure: Die Agentur Scholz &amp; Friends, für die ich arbeite, kooperiert geschäftlich mit der dpa. Hierbei handelte es sich jedoch um eine private Äußerung von mir. Der Name &#8220;Scholz &amp; Friends&#8221; wurde darüber hinaus in keiner Nachricht erwähnt.)</em></p>
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		<title>Buch-Kritik: &#8220;Die Bombe is’ eh im Koffer&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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Wer Angst vorm Fliegen hat, sollte besser nicht weiterlesen. Denn ich habe das Buch eines ehemaligen Flugsicherheitsassistenten gelesen. &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Bombe-Koffer-Geschichten-Handgep%C3%A4ck/dp/3453602188" target="_blank">Die Bombe is’ eh im Koffer – Geschichten aus dem Handgepäck</a>&#8220;. Und das ist gleichermaßen lustig wie erschreckend.</p>
<p>Jeder von uns kennt die Situation: Sicherheitskontrolle am Flughafen. Und wer hat sich nicht schon mal über die 100-Milliliter-Problematik im Handgepäck aufgeregt? Oder dass die Schleuse ständig bimmelt, obwohl man alles abgelegt hat. Oder dass man seinen Koffer öffnen, Schuhe ausziehen und den &#8220;Adler&#8221; machen muss. Achim Lucchesi ist ehemaliger so genannter &#8220;Luftsicherheitsassistent&#8221; am Frankfurter Flughafen und erzählt in amüsanter Weise vom Alltag eines Kontrolleurs.</p>
<p>In kurzen, schnell lesbaren Kapiteln berichtet er von seinem beruflichen Werdegang und wie er zur <a href="http://www.frasec.de/" target="_blank">FraSec</a>, dem Frankfurter Luftsicherheitsdienst, gekommen ist. Warum Bundeskanzler nicht kontrolliert werden, Boris Becker dagegen doch. Wie es in der Senator Lounge aussieht und wie der VIP-Zugang funktioniert. Warum Babys 15.000 Euro schwere Windeln haben und 50cm lange Dildos als Waffen gelten.</p>
<p>Vor- aber auch Nachteile hat so ein Blick ins Innere der Sicherheit: Ein Nachteil ist, dass man erfährt, dass es einfach keine komplette Sicherheit geben kann (für die, die es noch nicht wussten). Denn zahlreiche Lücken im System (schlechte Bezahlung, verwirrende Anweisungen, mangelnde Ausbildung usw.) sorgen dafür, dass Terroristen rein theoretisch leichtes Spiel haben. Soll man da von Glück sprechen, dass bisher noch nicht mehr passiert ist? Andererseits erklärt Lucchesi anschaulich, warum wir trotzdem mit einem guten Gefühl ins Flugzeug steigen können.</p>
<p>Den Vorteil habe ich am letzten Freitag selber feststellen können: Vor meinem Flug nach Frankfurt musste ich am Hamburger Flughafen natürlich selber durch die Kontrolle. Also alles gemacht wie im Buch: Alle metallenen Gegenstände aus den Taschen aufs Band, Laptop einzeln in einen Behälter und zügig durch die Schleuse marschiert. Und? Nichts passiert. Ich also schön meinen Koffer geschnappt. Und plötzlich höre ich die Sicherheitsfrau am Ende des Bandes (die, die den Koffer bei Bedarf öffnen soll/muss): &#8220;Achtung, wir werden kontrolliert! Vorne rechts am Bücherstand!&#8221; Woraus ich messerscharf schließen konnte, dass die Kontrolleure gerade selber Teil einer Kontrolle wurden. Nachteil für mich: Mein Laptop wurde – Vorschrift muss sein – genauestens auf Drogen und Sprengstoff untersucht. Ab ins Büro, Klebestreifen auf den Laptop, Gerät in den EGIS-Bombendetektor, alles sauber, Reise fortgesetzt. Vorteil für mich: Ich wusste genau, was passieren würde. Null Nervosität und darüber hinaus viel Verständnis für die Kollegen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt für mich ein spannendes und interessantes Stück Lektüre. Ich musste häufig herzlich lachen, für Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. Wer schon immer mal hinter die Kulissen eines Flughafens schauen wollte, ist gut bedient. Und zukünftig wird man aufpassen, bevor man bei der Kontrolle dumme Sprüche über Bomben und Terroristen fallen lässt.</p>
<p>Neugierig auf das Buch bin ich übrigens durch <a href="http://www.zeit.de/2011/44/Interview-Flughafenkontrolle" target="_blank">diesen lesenswerten Artikel</a> geworden.</p>
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		<title>Tipps für digitale Baby-Namen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>Bevor man ein Kind bekommt, gilt es, zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Eine der wichtigsten Entscheidungen ist: Der Name. Außergewöhnlich soll er sein, am besten einzigartig. Das treibt wilde Stilblüten wie &#8220;Brooklyn Beckham&#8221; zu Tage. Zumindest sollte man sein Kind nicht &#8220;Ben&#8221;, &#8220;Leon&#8221; oder &#8220;Lukas&#8221; nennen, <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/jahrgang/j2011" target="_blank">die Top-3 der Kindernamen in 2011</a>. Wobei das auch einige positive Aspekte haben kann: Kindergärtnerinnen müssen nur die Hälfte der Namen rufen. Einmal &#8220;Leon&#8221; und fünf Kinder drehen sich um. Doch welche Vor- und Nachteile hat ein gewöhnlicher, bzw. ungewöhnlicher Name in der modernen digitalen Welt?</p>
<p><strong>Möglichkeit 1: Die Unsichtbarkeit</strong></p>
<p>Nennt euer Kind am besten Maximilian Schmidt. Mit diesem Namen wird euer Kind in den Tiefen des Internets verschwinden. Die Suche bei Google ergibt etwa 900.000 Ergebnisse. Unwahrscheinlich, dass euer Kind unter den ersten 20 Ergebnissen zu finden ist. Da müsste es schon eine öffentliche Party bei Facebook organisieren. Der Vorteil liegt darin, dass man sich digital einiges erlauben kann. Wenn der zukünftige Arbeitgeber schließlich nach einem sucht, muss er schon zahlreiche Seiten klicken, bevor er auf die typischen Alkohol-/Party-Fotos stößt.</p>
<p><strong>Möglichkeit 2: Die Einzigartigkeit</strong></p>
<p>Gebt eurem Kind einen möglichst ungewöhnlichen Namen, so wie &#8220;Alca Ben Schulzki&#8221;. Damit sollte es ein Leichtes sein, auf Platz 1 der Google-Suchliste vorzustoßen.</p>
<p>Wichtig ist – wie immer – die Vorbereitung: Möglichst früh sollten folgende Bereiche &#8220;besetzt&#8221; werden:</p>
<p>E-Mail-Anbieter wie Gmail, web.de und GMX (wobei: nutzt noch irgendjemand die letzten beiden Dienste?), Social-Media-Plattformen wie Youtube, Twitter, Facebook und Google Plus sowie selbstverständlich die eigene Website unter www.vorname-nachname.de.</p>
<p>Bereits bei Twitter zeigen sich die ersten Probleme des digitalen Namensvetters. Mehr als 15 Zeichen sind nicht drin. Da passt es, dass unter den Top-20 bis auf &#8220;Maximillian&#8221; und &#8220;Alexander&#8221; kein Name länger als sechs Buchstaben hat. Und selbst die beiden Ausnahmen lassen sich problemlos auf drei, bzw. vier Buchstaben kürzen. Doppelnamen dagegen werden es schwer haben. &#8220;Leutheusser-Schnarrenberger&#8221; ist nun mal nicht der perfekte Online-Name (Wobei wieder einzigartig). Wer gar keine Idee hat, wie sein zukünftiges Kind heißen soll, nutzt eventuell den &#8220;<a href="http://www.babynamer.com/" target="_blank">Babynamer</a>&#8220;.</p>
<p>Bei manchen Namen scheiden sich die Geister. Chantal ist so einer. Wen wundert es, dass es auch ein komplettes Blog zu Namen wie diesem gibt? <a href="http://chantalismus.tumblr.com/" target="_blank">Link</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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<p>&#8220;Hinrich Lührssen nimmt die Werbebranche und ihre Versprechen ins Visier und erzählt unterhaltsam und witzig von peinlichen Werbepannen und verschollenen Werbefiguren.&#8221; So bewirbt der rororo-Verlag das Werk &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;. Was heißt das im Klartext?</p>
<p>Im Vorfeld dieser Rezension sollte ich natürlich sagen, dass ich in einer Kommunikations-/Werbeagentur arbeite. Und Werbung grundsätzlich klasse finde. Die gute, spannende, kreative, lustige, versteht sich. Und deshalb bin ich ein großer Fan der Edeka-Werbung (auch die <a href="http://www.grabarzundpartner.de/" target="_blank">Kollegen</a> dürfen mal gelobt werden). Der <a title="Edeka" href="http://youtu.be/arIdm8sPbQo" target="_blank">Spot mit den 268 Gramm</a> gehört für mich zum besten, was in den letzten Jahren an Supermarkt-Werbung gezeigt wurde. Nun geht also Herr Lührssen für Stern TV in einen Edeka und bestellt genau 268 Gramm. Dass es mehrere Anläufe braucht, dieses Gewicht genau zu treffen, ist schon eine lustige Vorstellung. Wer wissen möchte, wie das aussieht, kann es sich <a href="http://youtu.be/WMAEAMGl71o" target="_blank">hier</a> anschauen. Die einen finden das humorvoll, die anderen &#8220;<a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3499627116/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">zum Fremdschämen</a>&#8220;. Ich musste schmunzeln. Denn ein wenig Selbstironie schadet auch unserer Branche nicht. Im Endeffekt finde ich allerdings, dass die Verkäuferinnen einen erstaunlich guten Job gemacht haben. Für mich die wichtigste Aussage am Schluss des Beitrags: &#8220;Die meisten blieben übrigens trotzdem freundlich.…Und am Ende haben sie alle grammgenau getroffen.&#8221; In meinen Augen beste Werbung für Edeka und seine Verkäuferinnen.</p>
<p>Und wer nun denkt, dass Herr Lührssen gegen die Werbebranche schießt (Was er genau genommen nicht macht, denn die Aussagen kommen immer noch von den Unternehmen selbst), wird bei einem genaueren Blick ins Buch feststellen, dass er Werbung insgeheim großartig findet. Das Kapitel &#8220;Werbe-Ikonen&#8221; zeigt, welche Bedeutung Figuren wie der Bärenmarken-Bär, Frau Antje oder das HB-Männchen für unsere Kultur hatten und haben. Ebenfalls interessant sind die Einblicke ins Werbedeutsch. Viele Erläuterungen von Fachbegriffen aus der Werbung sowie ein Blick in die Geschichte der Testimonial-/Promi-Nutzung.</p>
<p>In weiteren Kapiteln versucht Lührssen, Bohrmaschinen billiger zu bekommen, indem er ihnen das Kabel abschneidet, geht mit Schafen in eine Bank, fährt einen Probewagen durch den Dreck und misst auf den Meter genau die Entfernung zum nächsten McDonalds. Und das sieht in echt ziemlich unterhaltsam aus. Aber genau das ist das Problem des Buches: Denn Hinrich Lührssen ist lustig. Leider eben nur im Film. Im Buch dagegen wirkt seine Art leider nur bedingt. Was beim Hinschauen lustig ist – wenn er zum vierten Mal in ein Autohaus geht und mit einer Gruppe Jamaikanern ein Auto leihen möchte – dehnt sich im Buch endlos aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bevor ihr Geld für das Buch ausgebt, lest unter folgenden Links die Spiegel-Online-Rubriken. Damit habt ihr schon fast das gesamte Buch durch. Und mit dem gesparten Geld könnt ihr euch etwas schönes leisten. Was ihr in der Werbung gesehen habt…</p>
<p><a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=werbung+beim+wort+genommen">Link zu den Spiegel-Artikeln &#8220;Werbung beim Wort genommen&#8221;</a></p>
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		<title>Tödliche PR-Gaus</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/06/todliche-pr-gaus/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Atkinson]]></category>
		<category><![CDATA[Marlboro]]></category>
		<category><![CDATA[Segway]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende [...]
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<p>Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende bedeuten sollten.</p>
<p><span id="more-3037"></span></p>
<p>Viele haben sie in Hamburg, in anderen Städten Deutschlands oder dem (amerikanischen) Ausland bereits auf der Straße gesehen: <a title="http://www.segway.de/" href="http://www.segway.de/">Segways</a>, diese zwei-rädrigen Gefährte, in denen man sich stehend durch die City-Zentren der Metropolen bewegt. Und jeder von uns wird sich dabei gedacht haben: Damit möchte ich auch mal fahren! Was viele nicht wissen werden: Der Segway-Chef wurde ein Opfer seines eigenen Produkts. Jimi Heselden, Multi-Millionär und noch nicht lange Besitzer der Firma, <a title="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166">stürzte mit einem Segway eine Klippe hinab</a> und starb. Dem Erfolg der Produkte hat es jedoch keinen Abbruch getan, mittlerweile gibt es ganz Hollywood-Filme, die fast ausschließlich über dieses Gefährt berichten wie den &#8220;<a title="Trailer Kaufhaus Cop" href="http://www.youtube.com/watch?v=j9qG9UMc09w" target="_blank">Kaufhaus Cop</a>&#8220;.</p>
<p>Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Dr. Robert Atkins. Der Erfinder der Atkins-Diät soll <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t">bei seinem Tod</a> zwei Zentner gewogen haben. Nicht das beste Bild für jemanden, der versprach, mit der Einnahme von Fett und Protein sowie dem Verzicht auf Kohlehydraten abzunehmen.</p>
<p>Ähnlich tragisch war der Tod des berühmten Marlboro-Mannes <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren">Wayne McLaren</a>, der an Krebs starb (Ob es an den Zigaretten lag, ist nie bewiesen worden). Für die Zigarettenmarke entstand der GAU jedoch schon viel früher, da McLaren nach seiner Karriere als Testimonial einen Feldzug gegen das Rauchen startete und seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf kritisierte. Vergessen wurde sein Tod  nicht. So tauchte er in einer kleinen Twitter-Umfrage von mir als die meist genannte Person im Fall von Testimonialsterben auf. Vielleicht lag das auch daran, dass ihm Hollywood nach seinem Tod eine Gastrolle verschaffte. Als eine Nebenfigur taucht er in dem Film &#8220;<a title="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html" href="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html">Thank you for smoking</a>&#8221; auf, einem der besten schwarz-humorigen Filme, die ich je gesehen habe.</p>
<p>Kennt ihr weitere solcher Fälle, in denen Personen an ihren Produkten gestorben sind, bzw. ihr Tod in direktem Zusammenhang mit ihren Produkten stand?</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F06%2Ftodliche-pr-gaus%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Schafes Marketing</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/12/13/schafes-marketing/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinebuchungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebörsenetz]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebüro]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf Paul]]></category>

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<div>Ein Schaf als Maskottchen für ein Onlinereisebüro? Klingt verrückt, aber die &#8220;Zweibeinerin&#8221; Susanne Kröger hat es gewagt. Welche Erfolge sie damit erzielt, berichtet sie im Interview.</div>
<div></div>
<div><strong>Bei dem letzten Abend der Digital Media Women Hamburg gab es einen besonderen Gast: Schaf Paul. Was hat es damit auf sich?</strong></div>
<p>Schaf Paul ist ein reisendes Schaf vom Typ „entspannter Globetrotter“. Es gibt auf seiner Webseite <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> im Menü den Bereich „Meine Erlebnisse von A – Z“. Dort berichtet er persönlich von der ersten Begegnung, den Aufgaben, die er als Mitarbeiter in einem Reisebüro hat und seinen Touren. Hauptsächlich ist er für den Bereich Social Media zuständig.</p>
<p><strong>Ein Schaf als Social-Media-Verantwortlicher. Klingt zu echt, als dass es wahr wär. Bevor wir dazu kommen, erzähl doch zuerst ein wenig mehr über REISEBOERSENETZ.</strong></p>
<p><a href="http://reiseboersenetz.de/" target="_blank">REISEBOERSENETZ</a> ist ein Onlinereisebüro. Einerseits betreiben wir eine Webseite, auf der jeder selbst stöbern und auch buchen kann. Andererseits bieten wir den vollen Service der Beratung mit dem Pluspunkt, dass man nicht zu uns kommen muss. Bereits seit 2003 beraten wir über telefonischen Kontakt und viel über E-Mails. In denen lassen sich Angebote samt Bildern und Beschreibungen aus den Katalogen leicht versenden – und der Reisesuchende kann sie lesen, wann es bei ihm passt. Der Teil „Netz“ im Namen steht für unsere vernetzte Arbeit – zum Teil intern mit freien Mitarbeitern, zum Teil extern über unser Expertennetzwerk, mit dem wir viele Reisewünsche erfüllen können, die nicht in den Standardkatalogen stehen. Über die Netzwerke kommen per Empfehlung auch die meisten Kunden zu uns.</p>
<div><strong>Klingt jetzt alles ganz vernünftig. Wie aber kommt man auf die Idee, ein Reisenetzwerk mit einem Schaf zu promoten?</strong></div>
<p>Die Idee hatte ich erst einmal nicht. Es war eine zufällige Begegnung – und ein „Du bist es!“ nach dem ersten Blick. Das Outfit mit Rasta-Locken und Reggae-Mütze, dazu der entspannte Gesichtsausdruck. Vorher hatte ich etliche Wochen gegrübelt, wie ich gerade auf Facebook und Twitter interessante Inhalte schaffe, die zum Schmunzeln verleiten. Und mir wurde bei der Recherche schnell deutlich, dass dies insbesondere in diesem Umfeld nicht mit Dauerpostings von Angeboten und einem „Wir sind die Besten“ zu erreichen ist. Nach einigen Wochen „charakterbildender Maßnahmen“ gab es für Schaf Paul eine Idee, wie er auftreten kann. Und dann: Ausprobieren, Dranbleiben.</p>
<p><a title="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347277/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7021/6505347277_9125ae7893_m.jpg" alt="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Wie kommt Paul bei den Usern an? Wie ich gesehen habe, hat er sogar eine eigene <a href="https://www.facebook.com/SchafPaulTravel" target="_blank">Facebook-Seite</a>. </strong></div>
<p>Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie sehr Schaf Paul gemocht wird. Die Netzwerk-Freunde unterhalten sich direkt mit ihm. Er hat sogar schon Reiseberatungen auf Facebook durchgeführt – die Buchung hat er mir überlassen. Und wie viele kleine Frechheiten man ihm nachsieht. Er hat inzwischen in allen Netzwerken (außer XING) eine eigene Seite.</p>
<div><strong>Ist das nicht eigentlich nur ein Witz, oder bringt das deinem Business wirklich was?</strong></div>
<p>Als Reisebüro ohne Ladengeschäft finden uns keine Kunden beim Vorbeilaufen. Im Internet im Bereich Touristik einen Fuß auf den Boden zu bekommen, sprich ein gutes Ranking zu erreichen, ist entweder nur mit Millionenbeträgen zu schaffen (dazu fehlt bisher ein Sponsor) oder mit Ideen abseits der Trampelpfade. Ein Ziel der Arbeit in den Social Media war und ist, darüber mehr Bekanntheit zu erlangen. Wie gut und schnell sich das entwickelt, zumal Google noch mit dem aktuellen Update ihrer Suchmaschine genau diese Aktivitäten belohnt, habe ich nicht erwartet. Dennoch muss man sich deutlich machen, dass wir zunächst für den Endkunden austauschbar sind. Reisen gibt es heute – etwas übertrieben – in jedem Geschäft. Dem Reisesuchenden wird zudem suggeriert, dass es total einfach ist, das Passende zu finden. Hier bemerken wir seit etwa zwei Jahren den Trend, dass so mancher Reisesuchende ob des unübersichtlichen Angebots lieber Unterstützung haben möchte. Und, wenn er gesehen hat, dass er nur selten über eine Servicegebühr die Dienstleistung des Reisebüros zusätzlich bezahlt, Preisgleichheit vorfindet und den Service einfach so dazu bekommt. Schaf Paul schafft es, mit seinen Aktivitäten eine Aufmerksamkeit sowohl in den Suchmaschinen wie in den Netzwerken auf sich zu ziehen, die positiv aufgenommen wird und eine starke Bindung bewirkt. Innerhalb weniger Wochen wurde er zum Markenbotschafter für REISEBOERSENETZ, ohne jemals seine Eigenständigkeit als Figur zu verlieren.</p>
<div><strong>Hast du keine Angst, dass Schaf Paul dir den Rang abläuft? <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></div>
<p>Nun – anfangs war er Social Media-Beauftragter. Im Oktober 2011 gewann er einen Award für seine Aktivitäten und wurde bei der Preisverleihung als „Social Media-Chef von REISEBOERSENETZ“ angekündigt. Auf diese Position besteht er seitdem… Nach gut einem Jahr mit ihm im Team kann ich sagen, dass jeder seinen Bereich hat, sich dort wohlfühlt und keiner von uns fehlen dürfte.</p>
<p><a title="SchafPaul02 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347585/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7164/6505347585_a725a5bc90_m.jpg" alt="SchafPaul02" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Zum Abschluss des Interviews: Was hast du künftig noch vor mit Schaf Paul?</strong></div>
<p>Schaf Paul wurde immer wieder gefragt, wie er  zu uns gekommen sei, wie sein Alltag aussieht – und natürlich nach mehr Berichten zu seinen Touren. Und so entstand die Idee eines Adventskalenders – gefüllt mit 24 Episoden aus seinem Leben. Jeden Tag veröffentlicht er in seinem Blog unter <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> die aktuelle Tagesfrage – der Artikel mit der Lösung ist direkt verlinkt. Ebenso natürlich die Liste der Gewinne und die Erläuterungen. Um alles entspannt angehen zu können, sind die Beantwortung der Fragen der Vorwoche immer bis zum darauffolgenden Mittwoch möglich. Im nächsten Jahr wird es nicht täglich Neues geben – die Tastatur soll ein bisschen abkühlen. Es folgen weitere Berichte – im Rahmen von Themenschwerpunkten zu Reisezielen oder besonderen Reiseerlebnissen. Die Vorgespräche mit den Partnern sind bereits angelaufen. Und natürlich wird er seine Zweibeiner weiterhin begleiten – auf Veranstaltungen wie auf Reisen. Mehr verraten wir hier und jetzt noch nicht. Um dabei zu sein, einfach den RSS-Feed auf seinen Blog einrichten oder ihn auf seinen Seiten besuchen.</p>
<p><strong>Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!</strong></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F12%2F13%2Fschafes-marketing%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Die digitale &#8220;Bucket List&#8221;</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/09/19/die-digitale-bucket-list/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/09/19/die-digitale-bucket-list/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 18:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Bucket List]]></category>
		<category><![CDATA[Löffelliste]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Bungee Jumping, Ferrari fahren, Venedig sehen: Viele Dinge möchte man gemacht und erlebt haben, bevor man stirbt. All das schreibt man auf seine ganz persönliche &#8220;Bucket List&#8221;. Berühmt gemacht hat [...]
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<p>Berühmt gemacht hat sie Hollywood: Jack Nicholson und Morgan Freeman erfüllen sich in &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Beste_kommt_zum_Schluss" target="_blank">The Bucket List</a>&#8221; (abgeleitet von &#8220;to kick the bucket&#8221;/abtreten, zu deutsch &#8220;Das Beste kommt zum Schluss&#8221;) als Todkranke ihre letzten Wünsche. Sie gehen gemeinsam auf Reisen und haken alles ab, was sie schon immer einmal machen wollten. In Deutschland scheint die &#8220;Löffelliste&#8221; (abgeleitet von &#8220;den Löffel abgeben&#8221;) dagegen nicht sehr bekannt zu sein. Lediglich knapp 10.000 Ergebnisse findet <a title="Löffelliste" href="http://www.google.de/search?aq=f&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=l%C3%B6ffelliste" target="_blank">Google</a> dazu.</p>
<p>Am häufigsten werden folgende Dinge genannt:</p>
<ul>
<li>Fallschirm/Bungee springen</li>
<li>Sex mit mehreren Frauen/Männern</li>
<li>Reise in ein bisher unbekanntes Land/Stadt (China/USA/Venedig)</li>
<li>Die größte Party des Lebens steigen lassen</li>
<li>Alle möglichen Drogen nehmen</li>
<li>Eine (weitere) fremde Sprache lernen</li>
</ul>
<p>Entweder wir Deutschen haben unfassbar wenig Kreativität, oder unser Leben ist spannender, als wir es zugeben würden. Gehen wir mal nach Amerika, dann sehen wir einiges mehr an Träumen:</p>
<ul>
<li>Eine Anime-Figur synchronisieren</li>
<li>Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ON8U7UcWkEM&amp;feature=related" target="_blank">Moko Jumbie Tänzer </a>werden</li>
<li>Grashüpfer in Thailand essen</li>
<li>Ein kostenloses Upgrade beim Fliegen bekommen (Manche Menschen sind scheinbar einfach gestrickt)</li>
<li>Und…als alter Trekki, mein Favorit: &#8220;Die Existenz von Tachionen beweisen&#8221;</li>
</ul>
<p>In einem weiteren Hollywood-Blockbuster wird diese Idee weitergesponnen: In &#8220;<a title="Knowing" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/98886-Knowing.html" target="_blank">Knowing</a>&#8221; geht es um eine Zeitkapsel, die vor 50 Jahren vergraben wurde. Darin haben Schüler ihre Wünsche, Visionen und Ideen für die Zukunft aufgeschrieben. Also eine Art &#8220;Bucket List&#8221;, mit Dingen, die sie gern gemacht hätten und wie sie sich im Alter sehen. Groß ist dann die Überraschung, wenn man als Teenager sagte: &#8220;Ich will nie Spießer werden&#8221; und 50 Jahre später Eigenheim, einen gepflegten Vorgarten, Hund, Altersvorsorge und Rollkragenpuli sein eigen nennt. (Nichts gegen Eigenheim, einen gepflegten Vorgarten, Hund, Altersvorsorge und Rollkragenpuli!)</p>
<p>Wenn wir jetzt beides verbinden, stellen wir heute eine Löffelliste auf und schauen in 50 Jahren nach, was wir mit unserem Leben erreicht haben. Selbstverständlich gibt es auch dieses Angebot bereits im Netz: <a title="http://bucketlist.org/" href="http://bucketlist.org/" target="_blank">http://bucketlist.org/ </a>Ich habe mir aus Spaß ebenfalls eine <a title="http://bucketlist.org/list/markusmayr/" href="http://bucketlist.org/list/markusmayr/" target="_blank">Liste</a> angelegt. Doch was passiert, wenn es den Dienst eines Tages nicht mehr geben sollte? Ist meine Löffelliste dann weg? Meine Träume, meine Wünsche? Und wenn ich eine Zeitkapsel vergrabe, was wenn dort plötzlich ein Haus gebaut wird? Vielleicht sind das Gründe, warum sich die &#8220;Bucket List&#8221; in Deutschland nicht durchgesetzt hat. Und warum Papier doch so seine Vorteile hat. (Ein Gruß an die Papierindustrie) Eines steht jedoch fest: Jeder sollte Wünsche, Träume haben, die er sich noch erfüllen kann. Und schließlich kann eine Bucket List ja auch ein variables Format haben. Wovon ich heute träume, muss ich in 50 Jahren ja nicht mehr wollen. Aber es erzählt mir eine Menge darüber, wie ich vor 50 Jahren einmal gewesen bin.</p>
<p>Was meint ihr, was würde auf eurer &#8220;Bucket List&#8221; stehen?</p>
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		<title>Rezension &#8220;Das Frustjobkillerbuch&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>Viele Arbeitnehmer sind mit ihrer derzeitigen Stellung nicht zufrieden: Der Chef, die Kunden, die Kollegen. Alles nervt, man fühlt sich nicht respektiert, die Bezahlung ist sowieso mies. Wie schön könnte es doch woanders sein? Tja, wie schön denn nun wirklich? Dass man es sich lieber mehrfach überlegen sollte, den Job zu wechseln, darüber berichten die Autoren Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch in ihrem Werk, dem &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Das-Frustjobkillerbuch-Warum-egal-arbeiten/dp/3593386666" target="_blank">Frustjobkillerbuch</a>&#8220;.</p>
<p>Im ersten Teil des Buches erklären sie, warum es egal ist, an welchem Arbeitsplatz man sitzt. Dass Probleme (fast) überall die gleichen sind. Dass man Stellenausschreibungen tiefer hinterfragen sollte. Dass vor der eigentlichen Kündigung die geistige Kündigung kommt.</p>
<p>Schauen wir uns doch nur mal die Beschreibung unseres zukünftigen Traum-Jobs an:</p>
<ul>
<li>Leistungsangemessenes Gehalt</li>
<li>Junges dynamisches Team</li>
<li>Abwechslungsreiche, herausfordernde Tätigkei</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Verblüffend, wie viel davon auf den eigenen Job passt, wenn man sich nur die Zeit nimmt, eine objektive(!) Stellenbeschreibung des eigenen Arbeitsplatzes zu machen. Und ebenso verblüffend, wie viel sich von den oben genannten Traumtätigkeiten oft schnell in Luft auflösen. Auch das Thema &#8220;Selbständigkeit&#8221; wird intensiv unter die Lupe genommen, und welche Stolperfallen auch hier lauern. Die beiden Autoren zerstören jedoch nicht ausschließlich Luftschlösser, sondern geben dem Leser die Möglichkeit, sich seines aktuellen Aufgabengebiets bewusst zu werden und es stärker zu genießen. Hier gibt der zweite Teil des Buches Ratschlag.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein Buch, das leicht und unterhaltsam geschrieben ist und Angestellte zum Nachdenken anregen wird. Nachdenken darüber, wie ihr Job von anderen eventuell viel positiver gesehen wird. Und wie sie diese Erkenntnis nutzen, um sich den eigenen Arbeitsplatz wieder etwas lebenswerter zu gestalten. Wenn das nicht hilft, kann man ja immer noch kündigen…</p>
<p>Ein Interview mit dem Autor Volker Kitz finden Sie <a href="http://karrierebibel.de/nie-mehr-jobwechsel-warum-kein-job-besser-ist-als-der-jetzige/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>PS: Bevor einer fragt: Ich habe mir das Buch aus Interesse von einer Bekannten ausgeliehen. Ich selber bin sehr glücklich mit meinem Job. <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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