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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>Urlaubsgrüße aus dem Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 14:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ferienzeit ist vorbei und langsam aber sicher kommen alle Urlauber nach Hause zurück. Eine Frage: Wie viele von euch haben eine Postkarte im Briefkasten gehabt? Wie viele von euch haben eine geschrieben? Und was hat das mit Marketing zu tun? Zum ersten Mal seit etwa 10 Jahren, lass es 15 sein, habe ich aus [...]


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<p>Die Ferienzeit ist vorbei und langsam aber sicher kommen alle Urlauber nach Hause zurück. Eine Frage: Wie viele von euch haben eine Postkarte im Briefkasten gehabt? Wie viele von euch haben eine geschrieben? Und was hat das mit Marketing zu tun?<span id="more-2714"></span></p>
<p>Zum ersten Mal seit etwa 10 Jahren, lass es 15 sein, habe ich aus dem Urlaub Postkarten an Freunden und Verwandten geschickt. Und es war ein tolles Gefühl. OK, es gibt viele Gründe gegen Postkarten:</p>
<ul>
<li>Sie kosten Geld</li>
<li>Es dauert ewig, bis sie ihr Ziel erreichen (Grundsätzlich ist man eher daheim als die Karte)</li>
<li>Man muss sie mit der Hand schreiben, so richtig mit Stift</li>
<li>Es passt nicht viel Text drauf, von Fotos und Filmen ganz abgesehen</li>
</ul>
<p>Warum finde ich sie trotzdem so toll?</p>
<p>Weil sie in der heutigen digitalen Welt etwas Ungewöhnliches sind. Jeden Tag habe ich zwischen 50 und 100 E-Mails im &#8220;Postfach&#8221;, meinen Briefkasten erreichen höchstens Werbung oder Rechnungen. Und wenn ich Urlaubsberichte aus fernen Landen erhalte, dann meist per Mail, über Facebook oder per SMS. Diese Nachrichten gehen oft unter im immer schneller werdenden Alltag. Bekommen, gelesen, abgelegt im Archiv. Wie groß dagegen meine Freude, wenn ich einen handgeschriebenen Brief erhalte. Nur an mich adressiert, ganz persönlich, und nicht mit Peter, Paul, Mary und dem gesamten Fußballverein in cc. Weil jemand ganz allein an mich gedacht und sich die Mühe gemacht hat, eine Karte auszusuchen, sie zu beschreiben, eine Briefmarke draufzukleben und sie zur Post zu bringen.</p>
<p>Wenn man jemanden heutzutage überraschen, erfreuen, erreichen möchte, muss man etwas Ungewöhnliches tun, man muss auffallen, man muss persönlich sein. Das ist bei Freunden nicht anders als bei Konsumenten. Mails verschwinden nach dem Lesen im Archiv des Postfachs und erblicken nie wieder das Licht der Welt. Postkarten dagegen werden gesammelt (wenn sie denn schön sind), in kleine Boxen gepackt, im besten Fall ans Schlüsselboard oder den Kühlschrank geheftet und erinnern einen noch Wochen und Monate später an den Menschen, der sie schrieb. Eine Mail kann das nicht leisten.</p>
<p>Jetzt gibt es allerdings da ein paar kleine Problemchen</p>
<p>Wem schicke ich eine Postkarte? Schicke ich sie einer Auswahl, könnten andere beleidigt sein. Teile ich auf in &#8220;Gute Freunde&#8221;, die eine Postkarte bekommen, und &#8220;Bekannte&#8221;, die eine Massenmail erhalten? Da man unmöglich allen eine Karte schicken kann, tut es – wie so oft – wahrscheinlich eine gute Mischung aus Mail und e-Mail.</p>
<p>Tipps für kreatives Postcarting</p>
<p>Wer mehr Spaß beim Verschicken haben möchte und die Interaktivität sucht, kann z.B. einen Hyperlink auf die Postkarte setzen und auf den Flickr-Account oder das Blog verweisen. Sehr bewährt haben sich auch Postkarten, die man aneinanderlegt, einen durchgängigen Text schreibt und an mehrere Freunde schickt. Diese müssen sich dann treffen, um den Text zu entziffern. Kann auch zum Verkuppeln genutzt werden…</p>
<p>Wie sieht es bei euch aus? Findet ihr Postkarten altmodisch? Romantisch? Unnütz? Und wie kommuniziert ihr in Urlaub nach Hause?</p>
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		<title>1.000 Pressesprecher</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 18:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher war das Leben eines Pressesprechers einfach. Es gab nur wenige Leute, die für ein Unternehmen sprechen durften: Der Pressesprecher selber und natürlich der Firmenchef. Sie waren die Gatekeeper der Firma, jede Botschaft an die Presse musste an ihnen vorbei, wurde meist glattgebügelt und der Unternehmensphilosophie angepasst. Heute aber sieht die Situation anders aus: So hat jeder Mitarbeiter viele &#8220;Freunde&#8221; bei Facebook, Follower bei Twitter, Leser auf seinem persönlichen Blog, Kontakte bei Myspace, StudiVZ, Xing usw. usf. Mit einer Kurznachricht erreichen sie Hunderte, wenn nicht Tausende Menschen, von der Multiplikatorfunktion ganz zu schweigen. Und sie alle sind Botschafter eines Unternehmens. Denn was sie sagen und wie sie handeln, kann schnell auf die Firma zurückfallen. Horrorszenario oder große Chance?</p>
<p><span id="more-2042"></span></p>
<p><strong>Muss die Unternehmenskommunikation allwissend sein?</strong></p>
<p>Die Unternehmenskommunikation, die sich entscheidet, im Social Media tätig zu werden, hat heute eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder stellt sie sich zukünftig darauf ein, weiterhin jede Anfrage selber zu beantworten und allein für die Verbreitung von Botschaften verantwortlich zu sein. Dazu muss sie allerdings über jede Information im Unternehmen verfügen: Wann wird das neue Software-Update für das Navigationssystem XP4 aus dem Jahr 1998 veröffentlicht? Wird es auch mit Linux, MacOSX und den Internet Explorer 6 konfigurierbar sein? Wann kommt der neue Teil der Fantasy-Spieleserie heraus? Und wird es dort endlich die Möglichkeit geben, die Axt gegen Lebenspunkte zu tauschen? Kann man bei der Tochteragentur auch als Frontend-Entwickler anfangen? Und wenn ja, was muss ich dafür vorweisen?</p>
<p>Klingt fast unmöglich. Zweite Möglichkeit ist, Aufgaben zu verteilen und Verantwortung abzugeben. Bspw. mehrere Accounts bei Twitter zu bespielen und damit die Fragen von Konsumenten zu kanalisieren. So wie es Daimler macht, die u.a. <a title="http://twitter.com/daimler" href="http://twitter.com/daimler">Daimler</a>, <a title="http://twitter.com/Daimler_BI" href="http://twitter.com/Daimler_BI">Daimler_BI</a>, <a title="http://twitter.com/Daimler_Career" href="http://twitter.com/Daimler_Career">Daimler-Career</a>, <a title="http://twitter.com/car2go" href="http://twitter.com/car2go">car2go</a>, <a title="http://twitter.com/Daimler_News" href="http://twitter.com/Daimler_News">Daimler-News</a> und <a title="http://twitter.com/MercedesBenz_TV" href="http://twitter.com/MercedesBenz_TV">MercedesBenz_TV</a> nutzen. Überall sitzen die jeweiligen Spezialisten und können die Fragen von anderen Twitterern ideal beantworten. Eigentlich nichts anderes als das, was Telefon-Hotlines, E-Mail-Hilfen oder Foren schon lange tun. Wie so oft, ist Social Media auch hier nichts komplett Neues. Doch jetzt kommt neben den offiziellen Accounts ein weiterer Punkt hinzu: der inoffizielle Faktor &#8220;Mensch&#8221;.</p>
<p><strong>Der Faktor Mensch</strong></p>
<p>Denn Mitarbeiter tummeln sich genauso privat auf zahlreichen Plattformen im Internet. Und da, wo sie können, antworten sie auch auf Fragen zum Unternehmen. Eine riesige Chance. Denn was kann es schöneres geben als Mitarbeiter, die stolz auf ihre Firma sind und dies auch gegenüber anderen äußern. Denn dann agieren sie als – glaubwürdiger – Botschafter einer Marke. Wo der Pressesprecher als offizielles Sprachorgan mit Vorurteilen zu kämpfen hat, wird die Meinung von Mitarbeitern eher akzeptiert. Doch genauso kann es zur Kehrseite der Medaille kommen, nämlich dass sich Mitarbeiter negativ über das eigene Unternehmen äußern.</p>
<p>Schwierig wird es vor allem dann, wenn es sich um große und internationale Unternehmen handelt. Dann meckert der Mitarbeiter schon mal versehentlich über die Arbeit der Kollegen aus dem Bereich nebenan, ohne es zu wissen: &#8220;Boah, schmeckt Produkt xy scheiße!&#8221; Nur blöd, wenn das Unternehmen so groß ist, dass Mitarbeiter nicht wissen, welche Marken (in diesem Falle Produkt xy) so alles hergestellt werden. Hier hilft nur, umfassend vorzubeugen und zu informieren. Oder aber (immer ein guter Tip) man macht sich vor dem Verfassen einer Status-Meldung kurz Gedanken darüber, welche Auswirkungen diese haben kann. Anderes Beispiel: Man schimpft über Vorgesetzte, ohne sich darüber klar zu werden, dass derjenige bei Facebook eventuell über zwei Ecken mitliest.</p>
<p>Blöd auch, wenn ein Mitarbeiter fälschlicherweise (und ohne es besser zu wissen) ein Gerücht in die Welt setzt, das sich in Windeseile verbreitet. &#8220;Geil, ab Juni ist unser Prototyp endlich fertig im Handel!&#8221; Besonders blöd, wenn sich der Termin längst um mehrere Monate verschoben hat. Oder das Veröffentlichungsdatum streng geheim war und die PR-Abteilung nach der unfreiwilligen Veröffentlichung wie wild rotiert. Denn die Regeln von früher gelten heut nicht mehr. Wo früher ein Journalist bei der Pressestelle angerufen hat und nachfragte, ob das Gerücht wahr ist, wird es heute von Privatpersonen retweetet, geshared, geteilt, gebloggt. Und ist damit in Hunderten und Tausenden Kopien in der Welt verbreitet. Für die Unternehmenskommunikation heißt es dann: Einfangen, was das Zeug hält und gegensteuern. Nur leider sind &#8220;heiße News&#8221; viel begehrter als die lahmen PR-Botschaften der Unternehmenskommunikation und verbreiten sich hundertfach schneller. (Hinweis: Diese Mechanik können Unternehmen natürlich auch gezielt steuern, aber das ist ein anderes Thema)</p>
<p><strong>Regeln müssen her</strong></p>
<p>Vorsorgen ist besser… Also her mit den Regeln, oder sollte man sie besser &#8220;Richtlinien&#8221; oder noch besser &#8220;Leitfaden&#8221; nennen? Neudeutsch heißen sie &#8220;Social Media Guidelines&#8221; und sollen Hilfen für das korrekte Verhalten im Netz sein. Sie reichen von wenigen Worten &#8220;Don´t write anything stupid&#8221; oder &#8220;Use your brain before you post&#8221; bis hin zu mehrseitigen Anleitungen. Vor kurzem hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) einen <a title="http://www.bvdw.org/medien/bvdw-veroeffentlicht-social-media-leitfaden-fuer-unternehmen-und-mitarbeiter?media=1770" href="http://www.bvdw.org/medien/bvdw-veroeffentlicht-social-media-leitfaden-fuer-unternehmen-und-mitarbeiter?media=1770">Social-Media-Leitfaden</a> für Unternehmen und Mitarbeiter herausgebracht, der es Unternehmen erleichtert, ihre Mitarbeiter über Chancen und Risiken im Social Web zu informieren. <a title="http://www.digitalpublic.de/25-social-media-guidelines" href="http://www.digitalpublic.de/25-social-media-guidelines">Hier</a> gibt es weitere Guide Lines und <a title="http://www.community-management.de/2009/05/ein-plaedoyer-fuer-social-media-guidelines-in-unternehmen/" href="http://www.community-management.de/2009/05/ein-plaedoyer-fuer-social-media-guidelines-in-unternehmen/">hier</a><a title="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/121-Fachaufsatz-Social-Media-Guidelines-fuer-Unternehmen-Regeln-fuer-das-digitale-Miteinander.html" href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/121-Fachaufsatz-Social-Media-Guidelines-fuer-Unternehmen-Regeln-fuer-das-digitale-Miteinander.html"> weitere</a> <a title="http://cluetrainpr.de/index.php/moses-der-leviathan-und-die-social-media-guidelines/" href="http://cluetrainpr.de/index.php/moses-der-leviathan-und-die-social-media-guidelines/">Gründe</a> für ihre Einführung in Unternehmen.</p>
<p>Es kann einem Unternehmen nur helfen, wenn es persönlicher wird, wenn es Einblicke gewährt und wenn es auch mal einen Fehler machen kann. Denn auch wenn es vielen schwer fällt: Den einen Pressesprecher mag es funktionell noch geben, in Wirklichkeit tummeln sich längst 1.000 &#8220;Pressesprecher&#8221; a.k.a. Markenbotschafter eines Unternehmens im Netz. Und deshalb liegt eine der großen Herausforderungen der Unternehmenskommunikation vor allem in der internen Kommunikation: Zu koordinieren, zu informieren und vor allem zu motivieren.</p>
<p>Was darf ich als Mitarbeiter und was nicht? Darf ich <a title="http://www.new-business.de/agenturen/detail.php?rubric=AGENTUREN&amp;nr=601214#601214" href="http://www.new-business.de/agenturen/detail.php?rubric=AGENTUREN&amp;nr=601214#601214">anonym</a> zu Themen meiner Firma kommentieren? Nein. Darf ich überhaupt kommentieren? Ja, aber bitte mit Klarnamen und Nennung des Arbeitgebers. Welche Texte, Bilder, Videos darf ich für mich nutzen? Nur die, dir gehören oder den <a title="http://de.creativecommons.org/" href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons</a> unterliegen. Darf ich den Wikipedia-Eintrag meiner Firma ändern (sehr beliebte Frage)? Nein. Aber du kannst eine Diskussion anstacheln und Informationen anbieten. Darf ich über Kollegen, Vorgesetzte, Kunden meckern? Blöde Frage, sollte man natürlich nicht. Und Betriebsgeheimnisse unterliegen auch – und gerade – im Social Web der Geheimhaltung. Eigentlich gibt es nie zu viele Antworten, auch auf nicht gestellte Fragen. Praxisbezogene Beispiele aus dem eigenen Unternehmen helfen Mitarbeitern, den Leitfaden besser zu verstehen.</p>
<p><strong>Thema Produktivität</strong></p>
<p>Viele Chefs sorgen sich vor allem um eins: Die Arbeitszeit. &#8220;Jetzt hängen meine Mitarbeiter die ganze Zeit vor dem Internet.&#8221; Die Sorge ist erst einmal berechtigt, denn das Internet – und vor allem Social Media – bietet zahlreiche Ablenkungsmöglichkeiten. Wie viel Zeit wird mit Video schauen &#8220;verplempert&#8221;? Wie viele Stunden spielen Mitarbeiter <a title="http://www.facebook.com/FarmVille" href="http://www.facebook.com/FarmVille">Farmville</a>? Aber hat jemand schon einmal den PR-Wert gegengerechnet, wenn Mitarbeiter Social Media nutzen? Wenn klar ist, das jemand bei Firma xy arbeitet und sich als sympathischer, engagierter User im Netz aufhält, wirft das auch auf den Arbeitgeber ein gutes Licht. Denn er erscheint offen für neue Kommunikationskanäle, innovativ und… sympathisch. Vieles, was junge Bewerber attraktiv an Unternehmen finden… und Kunden ebenso.</p>
<p>Vielleicht sollte es bei Unternehmen zukünftig so etwas wie freie Zeit für die Unternehmenskommunikation geben? So wie auch Google seinen Mitarbeitern <a title="http://www.business-wissen.de/unternehmensfuehrung/voraussetzung-fuer-innovationen-kreativitaet-und-kaufmaennische-faehigkeiten/" href="http://www.business-wissen.de/unternehmensfuehrung/voraussetzung-fuer-innovationen-kreativitaet-und-kaufmaennische-faehigkeiten/">20 Prozent ihrer Arbeitszeit</a> zur freien Verfügung stellt, um kreativ zu sein und innovative Produkte zu entwerfen. Wenn man bedenkt, wie viel Geld Firmen für PR ausgeben, könnte dieser doch überschaubare Betrag sinnvoll eingesetzt sein. 30 Minuten pro Tag, um die Firma gut dastehen zu lassen? Klingt nach einem fairen Angebot.</p>
<p><strong>Also was nun: Horror oder große Chance?</strong></p>
<p>Es ist unmöglich und kann auch nicht im Sinne von Unternehmen sein, Mitarbeiter zu überwachen und ihnen vorzuschreiben, was sie tun und lassen dürfen. Also ist es unumgänglich, dass man sie über mögliche Folgen und Risiken bestmöglich aufklärt. Im gleichen Schritt sollte man sie ermuntern, sich im Social Web zu engagieren. Nur so können sie als Botschafter eines offenen, innovativen Unternehmens wahrgenommen werden. Die Chancen überwiegen, die Risiken sind eher gering, wenn man ihnen nur das richtige Rüstzeug mit auf den Weg gibt.</p>


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		<title>Das Ende der Pressemitteilung?</title>
		<link>http://public-correlations.de/2010/07/26/das-ende-der-pressemitteilung-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Massenmedien übergangen werden: Xing-Gründer Lars Hinrichs hat letztens über Twitter verkündet, dass er ein neues Unternehmen startet, Christiano Ronaldo hat über Twitter und Facebook bekannt gegeben, dass er Vater geworden ist. Beide haben Neuigkeiten exklusiv und ausschließlich über soziale Netzwerke veröffentlicht. Ist das das Ende der Pressemitteilung? Bevor wir das beantworten, schauen wir uns doch erst [...]


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<p>Wenn die Massenmedien übergangen werden: Xing-Gründer Lars Hinrichs hat letztens über <a title="http://twitter.com/HackFwd/status/15688758577" href="http://twitter.com/HackFwd/status/15688758577">Twitter</a> verkündet, dass er ein neues Unternehmen startet,</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/LarsHinrichs_Hackfwd.jpg"><img title="LarsHinrichs_Hackfwd" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/LarsHinrichs_Hackfwd-e1279827288374.jpg" alt="" width="550" height="257" /></a></p>
<p>Christiano Ronaldo hat <a title="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2546792_0_9223_-fussball-superstar-ronaldo-ist-vater-geworden.html" href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2546792_0_9223_-fussball-superstar-ronaldo-ist-vater-geworden.html">über</a> <a title="http://twitter.com/cristiano" href="http://twitter.com/cristiano">Twitter</a> und <a title="http://www.facebook.com/Cristiano#!/Cristiano?v=wall&amp;story_fbid=107331182653175&amp;ref=mf" href="http://www.facebook.com/Cristiano#!/Cristiano?v=wall&amp;story_fbid=107331182653175&amp;ref=mf">Facebook</a> bekannt gegeben, dass er Vater geworden ist.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Ronaldo-e1279963534520.jpg"><img title="Ronaldo" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Ronaldo-e1279963534520.jpg" alt="" width="550" height="231" /></a></p>
<p>Beide haben Neuigkeiten exklusiv und ausschließlich über soziale Netzwerke veröffentlicht. Ist das das Ende der Pressemitteilung?<span id="more-2689"></span></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/LarsHinrichs_Hackfwd.jpg"></a><img title="Weiterlesen..." src="http://public-correlations.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Bevor wir das beantworten, schauen wir uns doch erst einmal die aktuelle Lage an. Die klassische Pressemitteilung per Mail ist immer noch erste Wahl, wenn es darum geht, Nachrichten an eine breite Masse von Medien zu versenden. Gott sei Dank nicht mehr per Fax. Ich erinnere mich mit Grausen an meine Anfangszeit als Praktikant in einer Werbeagentur, als ich die Meldung zu einer Bilanzpressekonferenz (4 Seiten) verfaxen musste. An 250 verschiedene Adressen. 25 Minuten nach Beendigung meines Versands fiel auf, dass sich ein Tippfehler beim Umsatz eingeschlichen hatte… Schon mal 5 Stunden gefaxt…?</p>
<p>Nur wenige Jahre später: Ein Klick und Hunderte und Tausende Journalisten (Blogger, Pressestellen und sonstige Interessenten hinzugerechnet) werden per elektronischer Datenübertragung &#8220;beglückt&#8221;. E-Mail-Verteiler mit unzähligen Kontakten (mehr oder minder gut gepflegt) liegen in Datenbanken und Excel-Tabellen, Und jetzt kommen ein paar unbeugsame Gallier und bringen dieses System zum Einsturz? Nein, &#8220;ein paar&#8221; sind es schon lange nicht mehr.</p>
<p><a title="http://off-the-record.de/2010/07/22/hornbach-das-grenzenlose-haus-und-neue-prioritaeten/" href="http://off-the-record.de/2010/07/22/hornbach-das-grenzenlose-haus-und-neue-prioritaeten/">Olaf Kolbrück</a> hat es bereits erfasst:</p>
<blockquote><p>die Streicheleinheiten werden neu verteilt</p></blockquote>
<p>Seit einiger Zeit heißt es: Exklusivität hat sich verändert. Wo früher noch klassische Medien zu Pressegesprächen eingeladen wurden, sind es mittlerweile Blogger. Und die werden auch immer professioneller. Sperrfristen werden eingehalten, um auch beim nächsten Mal wieder in den Genuss einer exklusiven Vorstellung zu kommen und das Gefühl zu haben, als erster über die neuesten Nachrichten informiert worden zu sein. Auch &#8220;Endverbraucher&#8221; kommen immer häufiger in den Genuss von Exklusivität. Wer bei einem Unternehmen in der Mailingliste steht, ihm bei Twitter folgt oder bei Facebook Fan ist, wird immer mehr bevorzugt behandelt. Der Redakteur hat das Nachsehen und muss sich seine Informationen selber aus dem Netz ziehen.</p>
<p>Und es wird für Journalisten nicht mehr besser werden. Denn nach und nach erkennen Unternehmen (und PR-Agenturen), dass sie die gleichen Möglichkeiten haben wie &#8220;normale&#8221; Menschen im Netz (die das viel schneller begriffen haben). Nämlich selber zum Sender und Multiplikator von Nachrichten, Meinungen, Botschaften zu werden. Während die unternehmenseigene Website nur stiefmütterlich besucht wurde und dazu meist keine Möglichkeit bot, die dort gefundenen News weiterzutragen, sind Marken jetzt auf allen Sozialen Kanälen unterwegs. Dort treten sie mit ihrer Zielgruppe direkt in Kontakt und vermeiden dadurch Streuverluste, die bei Massenmedien naturgemäß auftreten.</p>
<p>Besser noch: Wer &#8220;Fan&#8221; bei Facebook, &#8220;Follower&#8221; bei Facebook oder Abonnent eines RSS-Feeds wird, wünscht sich Botschaften aus dem Unternehmen. Wo vorher noch reine Push-Kommunikation vorherrschte, ist nun Pull angesagt. Man &#8220;belästigt&#8221; Journalisten und Konsumenten nicht mehr mit seinen aufgezwungenen Mitteilungen. Ganz im Gegenteil: Redakteure, Semi-professionelle Blogger und Otto-Normalverbraucher sind am aktiven Dialog und an Nachrichten interessiert. Wer jetzt allerdings denkt, reine Werbung würde mit offenen Armen empfangen werden, sieht sich getäuscht. Denn der &#8220;entfollow&#8221;-Button ist genauso schnell gedrückt wie der &#8220;Will nicht mehr Fan sein&#8221;-Knopf. Content´s still king.</p>
<p>Aber zurück zur Pressemitteilung. Warum sollte eine Marke wie Coca-Cola mit <a title="http://www.facebakers.com/blog/36-the-most-popular-brands-on-facebook-in-first-half-of-2010/" href="http://www.facebakers.com/blog/36-the-most-popular-brands-on-facebook-in-first-half-of-2010/">zehn Millionen Fans</a> bei Facebook noch aktiv Pressemeldungen verschicken, wenn sie doch mit einer Status-Meldung so viele Menschen erreichen, wie mehrere Zeitungen und Fernsehsender nicht zusammen? Und dazu noch ohne die &#8220;Bereinigung&#8221; durch redaktionelle Bearbeitung, die Botschaften (aus Sicht vieler Unternehmen) &#8220;verwässert&#8221;. Klingt nach dem wahrgewordenen Traum jedes PRlers. Auch Stars wie <a title="http://twitter.com/Ladygaga" href="http://twitter.com/Ladygaga">Lady Gaga</a>, <a title="http://twitter.com/justinbieber" href="http://twitter.com/justinbieber">Justin Bieber</a> oder <a title="http://twitter.com/kimkardashian" href="http://twitter.com/kimkardashian">Kim Kardashian</a> erreichen Millionen von Fans über Twitter und Facebook und machen sich damit von der &#8220;klassischen&#8221; Klatsch-Presse fast unabhängig. Gleichzeitig besitzen Gaga, Bieber und Co. eine derart große Masse an Multiplikatoren, dass sie negative Presse quasi &#8220;wegtwittern&#8221; können.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Kardashian.jpeg"><img title="Kardashian" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Kardashian-e1280162245949.jpeg" alt="" width="548" height="289" /></a></p>
<p>Aber natürlich gibt es da ein Problem: Um eine relevante Masse an Fans zu erreichen, müssen Unternehmen, Agenturen und Stars viel Geld und Schweiß investieren. Von heut auf morgen hat noch niemand Millionen von Interessierten an eine Marke gebunden. Und immer wieder intelligenten, spannenden Content zu generieren, der die User fesselt, ist auch leichter gesagt als getan. Wie einfach scheint es doch dagegen, die Dienste eines professionellen Versenders zu nutzen wie der dpa-Tochter <a title="http://www.presseportal.de/socialnetworks" href="http://www.presseportal.de/socialnetworks">newsaktuell</a>, die Nachrichten auch in sozialen Medien veröffentlicht. Außerdem wird über soziale Medien immer noch nicht die breite Masse erreicht. Vor allem Deutschland hat dort noch Nachholbedarf, so dass man bisher mit seinen Nachrichten eher eine Nische erreicht.</p>
<p>Lars Hinrichs hat es trotzdem geschafft. Der Name &#8220;HackFwd&#8221; taucht über 100.000 mal bei <a title="http://www.google.de/search?q=hackfwd&amp;hl=de&amp;prmd=v&amp;ei=8aVITOqZNZahsQb-3Z3nDQ&amp;start=0&amp;sa=N" href="http://www.google.de/search?q=hackfwd&amp;hl=de&amp;prmd=v&amp;ei=8aVITOqZNZahsQb-3Z3nDQ&amp;start=0&amp;sa=N">Google</a> auf. Warum? Zwei Punkte: Erstens, weil Lars Hinrichs sich über lange Jahre einen Namen in den sozialen Medien gemacht, viele Kontakte geknüpft und die richtigen &#8220;Trigger&#8221; kennt. Die richtigen Multiplikatoren in Form von Blogs, Twitter-Accounts mit hohem Bekanntheitsgrad sowie Web-VIPs. Und zweitens, weil immer häufiger Nachrichten, die in den sozialen Medien, z.B. bei Twitter, für Aufsehen sorgen, schnell in die Massenmedien gelangen. Denn immer mehr <a title="http://www.talkabout.de/twitter/journalisten/" href="http://www.talkabout.de/twitter/journalisten/">Redakteure</a> tummeln sich ebenfalls dort, recherchieren und tragen diese Informationen an die breite Masse. Wie schnell das geht, zeigt <a title="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_wm2010/newspage_258898.html" href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_wm2010/newspage_258898.html">das</a> <a title="http://www.sueddeutsche.de/leben/vip-klick-cristiano-ronaldo-papa-statt-pokal-1.969785" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/vip-klick-cristiano-ronaldo-papa-statt-pokal-1.969785">Beispiel</a> <a title="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Cristiano-Ronaldo-ist-Vater--Freundin-zeigt-sich-ueberrascht/story/18140632" href="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Cristiano-Ronaldo-ist-Vater--Freundin-zeigt-sich-ueberrascht/story/18140632">Cristiano</a> <a title="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/07/06/cristiano-ronaldo/warum-bringt-eine-leihmutter-sein-baby-zur-welt.html" href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/07/06/cristiano-ronaldo/warum-bringt-eine-leihmutter-sein-baby-zur-welt.html">Ronaldo</a> <a title="http://www.bunte.de/stars/cristiano-ronaldo-er-ist-papa-geworden_aid_18341.html" href="http://www.bunte.de/stars/cristiano-ronaldo-er-ist-papa-geworden_aid_18341.html">ganz</a> gut.</p>
<p>Was also ist das Fazit? Ist es wirklich das Ende der Pressemitteilung? Ja und Nein. Ja, weil in Zukunft der &#8220;Push&#8221;-Mechanismus immer weiter abnehmen wird und sich sowohl Journalisten als auch Konsumenten ihre Nachrichten sehr gezielt selber zusammensuchen. Gleichzeitig sind Unternehmen und Agenturen noch lange nicht so weit, dass sie vollständig auf die Schrotflinte Pressemitteilung verzichten werden. Vielleicht sollte man eher von einer Evolution der Pressemeldung ausgehen: Einer Meldung, die sich näher an den Bedürfnissen und dem Vokabular des Konsumenten orientiert. Und die über neue Kanäle sehr viel zielgerichteter ihre Wege findet.</p>
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		<title>Verschenke Seesterne und Spinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seestern oder Spinne: In was für einer Organisation arbeitet ihr? Ein sehr spannendes Buch, das ich gerade gelesen habe, handelt genau davon, von Unternehmensstrukturen und welche zukünftig Erfolg versprechen. &#8220;Der Seestern und die Spinne &#8211; Die beständige Stärke einer kopflosen Organisation.&#8221; Und dieses Buch könnt ihr gewinnen. Warum? Steht hier. Wie? Steht nach dem Klick auf [...]


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<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Seestern_Spinne-e1280093394599.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2674" title="Der Seestern und die Spinne" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Seestern_Spinne-e1280093394599.jpg" alt="" width="549" height="733" /></a><span id="more-2544"></span>Was genau haben Seesterne und Spinnen mit Organisationen gemeinsam? Die beiden Autoren bringen es bildlich auf den Punkt: Wenn man einer Spinne den Kopf abschlägt, ist sie tot. Im Unternehmensvergleich: Löscht man z.B. eine Holding aus oder eine Person stirbt, die alles zusammenhält, ist die Firma nicht mehr handlungsfähig. Seesterne dagegen haben eine faszinierende Fähigkeit: Sie können auch weiterleben, wenn man ihnen einen der fünf Arme abschlägt. In einigen Fällen erwächst aus diesem einen Arm sogar ein komplett neuer und eigenständiger Organismus.</p>
<p>Als Beispiele für Seesterne werden Organisationen wie die &#8220;Anonymen Alkoholiker&#8221; genannt und halb legale Projekte wie Musiktauschbörsen, die dezentral aufgestellt sind und keiner direkten Führung unterliegen, dadurch schneller und unabhängig voneinander agieren können. Leider sind das meiner Meinung nach nur bedingt gute Beispiele für große Unternehmen. Darin liegt eine kleine Schwäche des Buchs. Eine weitere ist die, dass sich Argumente im Laufe der Lektüre wiederholen und nur wenig neue Aspekte hinzukommen. Trotzdem ist das Buch unbedingt lesenswert, denn man bekommt einen Einblick in Unternehmensstrukturen, wie man sie vorher nicht gesehen hat. Interessant auch, welche Personen eine Seestern-Organisation erst ermöglichen und wie man dies für große, starre Firmen nutzen kann, um effizienter und erfolgreicher zu werden. Eine weitere große Stärke ist, dass das Buch einfach und aus einer persönlichen Sicht geschrieben ist. Die knapp 200 Seiten kann man beinahe in einem Rutsch durchlesen.</p>
<p>Wenn ihr das Buch gewinnen wollt, müsst ihr lediglich einen Kommentar hinterlassen. Mehr nicht. Es wäre zwar schön, wenn ihr begründet, warum gerade ihr dieses Buch bekommen sollt, es hat aber keinen Einfluss auf den Gewinn. Der Sieger wird per <a title="http://www.random.org/" href="http://www.random.org/">Zufall</a> entschieden, also haben alle die gleiche Chance.</p>
<p>Einsendeschluss ist Mittwoch, der 28. Juli 2010, 23:59 Uhr. Ich wünsche euch viel Spaß beim Mitmachen!</p>
<p>Weitere Rezensionen findet ihr übrigens <a title="http://www.gruenderszene.de/allgemein/buchbesprechung-der-seestern-und-die-spinne-oder-warum-dezentrale-organisationen-funktionierenhttp://www.gruenderszene.de/allgemein/buchbesprechung-der-seestern-und-die-spinne-oder-warum-dezentrale-organisationen-funktionieren" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/buchbesprechung-der-seestern-und-die-spinne-oder-warum-dezentrale-organisationen-funktionieren">hier</a> und <a title="http://www.amazon.de/Seestern-die-Spinne-best%C3%A4ndige-Organisation/dp/3527503455" href="http://www.amazon.de/Seestern-die-Spinne-best%C3%A4ndige-Organisation/dp/3527503455">hier</a>.</p>


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		<title>Saint Peter und Jan Delay</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurzeit findet in St. Peter-Ording der Palmolive Kitesurf World Cup 2010 statt. Weltweit betreiben etwa 500.000 Menschen diesen Sport, von einer Nische ist hier schon gar nicht zu sprechen. Und ich kann nur jedem raten, sich dieses sportliche Spektakel einmal anzuschauen. Vom 16.-25. Juli sind die fliegenden Surfer zu bestaunen. Der nicht-sportliche Höhepunkt ist sicherlich [...]


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<p><a title="Kitesurfen05 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4811496398/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4811496398_51323dc62a.jpg" alt="Kitesurfen05" width="500" height="333" /></a><span id="more-2633"></span></p>
<p>Vom 16.-25. Juli sind die fliegenden Surfer zu bestaunen. Der nicht-sportliche Höhepunkt ist sicherlich das Konzert von Jan Delay, das jetzt schon Verunsicherung bei den Einwohnern von St. Peter-Ording hervorruft, wenn sie an den Stau denken, der wahrscheinlich bis Hamburg reichen wird. Früh hinfahren ist also angesagt. Denn was da abgeht, kann man sich hier ansehen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8uGU6VjbCFU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/8uGU6VjbCFU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und auch aus Marketing-Sicht ein spannendes Thema. Selten findet man so viele Menschen mit der gleichen Begeisterung für eine Sache wie auf solchen sportlichen Events. Unternehmen können also sehr gezielt ihre Zielgruppe schon im Vorfeld, während und auch nach der Veranstaltung ansprechen. Interessant finde ich das Engagement von Palmolive, die ihre Marke <a title="http://www.colgate.de/app/PalmoliveEU/Active/DE/Home.cvsp" href="http://www.colgate.de/app/PalmoliveEU/Active/DE/Home.cvsp">Palmolive Men</a> in eine ähnlich sportliche Richtung wie z.B. Axe schieben wollen. Früher sah die Marke noch anders aus. Wer kann sich von euch noch daran erinnern? &#8220;Sie baden gerade ihre Hände drin&#8221;</p>
<p><script language="JavaScript" src="http://admin.brightcove.com/js/BrightcoveExperiences.js" type="text/javascript"></script><object id="myExperience55337677001" class="BrightcoveExperience"><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="width" value="500" /><param name="height" value="400" /><param name="playerID" value="42408870001" /><param name="publisherID" value="41808234001"/><param name="isVid" value="true" /><param name="@videoPlayer" value="55337677001" /><param name="wmode" value="transparent"/></object><br/>gefunden auf <a href="http://kress.de/spotschau/spot/4561-sie-baden-grade-ihre-haende-darin.html" >kress.de</a></p>
<p>Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Wochenende, mehr Fotos findet ihr <a title="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/sets/72157624417049539/" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/sets/72157624417049539/">hier</a>.</p>
<p><a title="Kitesurfen01 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4810872051/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4095/4810872051_12c7bb0ebe.jpg" alt="Kitesurfen01" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Kitesurfen04 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4810873071/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4810873071_69011a69c0.jpg" alt="Kitesurfen04" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Kitesurfen08 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4810874113/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4810874113_afede106be.jpg" alt="Kitesurfen08" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Kitesurfen09 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/4810874371/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4077/4810874371_f339c95132.jpg" alt="Kitesurfen09" width="333" height="500" /></a></p>


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		<title>Rocker am Millerntor</title>
		<link>http://public-correlations.de/2010/07/21/rocker-am-millerntor/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>Der Film aus dem Jahr 1971 hat mittlerweile Kultstatus erzielt und wird ebenso gefeiert wie die &#8220;Rocky Horror Picture Show&#8221; und &#8220;Easy Rider&#8221;. Ein Muss (wie ich mir habe erzählen lassen) für jeden Hamburger. Der rote Faden ist zwar schwer zu erkennen, dafür sorgen zahlreiche Sprüche und die Laiendarsteller für das &#8220;echte&#8221; Feeling. Und wer es im Kino verpasst hat, kann sich den Film auch bei Google Video in voller Länge ansehen.</p>
<p><object id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4938149661450476092&amp;hl=de&amp;fs=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4938149661450476092&amp;hl=de&amp;fs=true" allowfullscreen="true"></embed></object></p>


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		<title>Ob Schiedsrichter oder Unternehmen: Lasst es menscheln</title>
		<link>http://public-correlations.de/2010/07/13/ob-schiedsrichter-oder-unternehmen-lasst-es-menscheln/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2010/07/13/ob-schiedsrichter-oder-unternehmen-lasst-es-menscheln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weltmeisterschaft ist vorbei, aber sie hat uns wieder einiges beigebracht. Nämlich wie Menschen auf etwas reagieren, dass sie nicht kennen, dass sie nicht fassen können. So etwas wie Schiedsrichter. Gleichzeitig hat sie uns aber auch gezeigt, wie man das ändern kann und was Unternehmen daraus lernen können. Es ist so viel einfacher, ein anonymes [...]


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<p>Es ist so viel einfacher, ein anonymes Unternehmen zu beschimpfen als eine Person, die man letzte Woche auf einer Party getroffen und mit der man sich sogar gut unterhalten hat. Man meckert eher über &#8220;DIE Bahn&#8221; als über @PeterMüller, Service-Leiter Kundenorientierung (Name nicht real), der einem bei Twitter schon einmal einen Retweet &#8220;geschenkt&#8221; hat, man macht sich weniger schnell über Fehler des Gasanbieters lustig, wenn man mit jemanden dieses Unternehmens letzte Woche bei einem informellen Treffen (wie der <a title="http://www.webzweipunktnull.de/wachabloesung-bei-der-twittnite/" href="http://www.webzweipunktnull.de/wachabloesung-bei-der-twittnite/">Twittnite</a>) ein Bier getrunken hat. Eine engere persönliche Beziehung kann in vielen Fällen dafür sorgen, dass sich Menschen unfairer(!) Kritik enthalten.</p>
<p>Ein fantastisches Beispiel ist der Film &#8220;<a title="http://www.myvideo.de/fussball/7557388" href="http://www.myvideo.de/fussball/7557388">Referees at work</a>&#8220;, eine Reportage über die Schiedsrichter bei der Fußball-Europameisterschaft 2008. Sie zeigt sehr persönliche Momente der Schiedsrichter mit ihren Angehörigen, ihre Sorgen vor und Bedenken nach einem Spiel, dringt über Mitschnitte aus dem Funkverkehr während der Spiele in eine Welt ein, die Fußball-Fans bisher nicht erleben durften. Der Schiedsrichter, die &#8220;schwarze Sau&#8221;, das Feindbild Nummer eins, wird plötzlich zum Menschen, bei dem es vom einen auf den anderen Moment schwerer fällt, ihn während eines Spiels zu beschimpfen. Plötzlich ist es nicht mehr eine anonyme Masse, die man beschimpft, sondern eine einzelne Person, die man mit Namen kennt, von der man weiß, dass sie einen Vater hat und der nach dem Spiel – ganz wie man selbst – ein Bier trinken geht.</p>
<p>Für Unternehmen sollte es deshalb zukünftig ein Thema sein, sich mehr zu personalisieren, transparenter und offener zu werden. Dies kann u.a. dadurch geschehen, indem man Mitarbeiter unterschiedlichster Bereiche und Ebenen in sozialen Netzwerken aktiv werden lässt. Dies kann durch Twitter-Accounts geschehen, Facebook-Gruppen mit personalisierten Administratoren, Xing-Gruppen, Foren und und und. Am erfolgreichsten im zwischenmenschlichen Bereich haben sich dabei diejenigen erwiesen, die Beruf und private Interessen vermischen und sich nicht hinter dem Deckmantel des Unternehmens verstecken. Allein schon die Bemerkung &#8220;Nur der HSV&#8221; kann dazu führen, Gleichgesinnte zu treffen, die ebenfalls Anhänger des Hamburger Sportvereins sind.</p>
<p>Für Unternehmen und Mitarbeiter ergibt sich aus dieser Konstellation eine Win-Win-Situation: Das Unternehmen gewinnt durch das Engagement des Mitarbeiters an Profil, Offenheit und Glaubwürdigkeit, während der Mitarbeiter von dem Namen, dem Ruf und dem Multiplikator-Effekt des Unternehmens profitieren und damit sein Personal Branding stärken kann. Schließlich ist &#8220;Martin Schmidt&#8221; als offizieller Repräsentant einer Bank z.B. als Kontakt wesentlich interessanter als einfach nur &#8220;Martin Schmidt, Hamburg&#8221;. Auch durch die Vernetzung mit weiteren Accounts in Social Media kann der Mitarbeiter profitieren, indem z.B. der Firmen-Twitter-Account auf ihn verlinkt und damit als relevante Quelle definiert.</p>
<p>Unternehmen sollten jedoch im Gegenzug darauf achten, dass der Ruf eines Mitarbeiters auch negativ auf die Firma zurückfallen kann. Deshalb sollten die Mitarbeiter gut geschult und über eventuelle Problematiken aufgeklärt werden. Ebenfalls sollten sich Firmen nicht von einer einzigen Person dahingehend abhängig machen, dass durch deren Weggang eine Lücke im Netz entsteht, die niemand schließen kann.</p>
<p>Um noch einmal auf das Beispiel der Schiedsrichter zurückzukommen: Meiner Meinung nach gab es kaum eine schlechtere Entscheidung der FIFA, als die Referees im Vorfeld der Weltmeisterschaft unter kollektives <a title="http://wm-2010.t-online.de/wm-2010-keine-interviews-maulkorb-fuer-wm-schiris/id_41892710/index" href="http://wm-2010.t-online.de/wm-2010-keine-interviews-maulkorb-fuer-wm-schiris/id_41892710/index">Sprachverbot</a> zu stellen. Dadurch wurden sie entmenschlicht, auf die Position auf dem Spielfeld reduziert und damit erst recht zur Zielscheibe von Anfeindungen gemacht. Lasst sie menscheln, lasst sie reden, lasst sie von mir aus auch schimpfen. Es würde dem Sport nur guttun.</p>


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		<title>Go, Iker, Go!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p><a title="http://www.sueddeutsche.de/panorama/casillas-knutscht-reporterin-ein-kuss-fuer-die-ewigkeit-1.973663" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/casillas-knutscht-reporterin-ein-kuss-fuer-die-ewigkeit-1.973663">Hier</a> übrigens die Geschichte dazu.</p>


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		<title>Die Analogie der Junikäfer</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 22:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Alsterwiese.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2604" title="Alsterwiese" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Alsterwiese-e1278659865785.jpg" alt="" width="550" height="412" /></a><span id="more-2598"></span></p>
<p>Ein <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Junik%C3%A4fer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junik%C3%A4fer">Junikäfer</a> &#8211; groß wie eine Kakerlake &#8211; setzte sich auf das Haar einer Freundin. Verschreckt schrie sie auf und schüttelte sich. Nachdem sie ihn abgeschüttelt hatte, war der nächste da, brummte direkt an ihrer Nase vorbei. Sie drehte sich wie ein Kreisel, schlug wild um sich und beförderte den Käfer zu Boden. &#8220;Hah, erlegt&#8221; dachte sie. Doch da war schon der nächste und wieder einer und noch einer. Sie stachen nicht, sie flogen nur herum, sorgten für einen riesigen Wirbel auf der Wiese. Wer eben noch vergnügt gegrillt hatte, befand sich nun auf der Flucht. Innerhalb weniger Minuten flüchteten die friedlichen Camper vom Platz und suchten ihr Heil fernab der Wiese.</p>
<p>Die Junikäfer besetzten derweil das Feld, formten Schwärme und ließen niemanden mehr zurückkehren. Wer es wagte, wurde unbarmherzig umschwirrt und zurückgedrängt. Einige versuchten ihr Hab und Gut zu retten, ihr Steak, ihre Wurst, ihr Salat. All das, worauf sie sich tagelang gefreut hatten und in das sie Arbeit und Mühe investiert hatten. Doch die Junikäfer &#8211; so klein sie auch waren &#8211; waren nicht zu vertreiben. Nach wenigen Minuten hatten die meisten Besucher das Interesse an der Wiese verloren und verließen geschlagen, wortlos und mit gesenktem Kopf das Feld.</p>
<p>Einige von ihnen würden zurückkommen, doch es würde dauern, denn das Erlebnis sollte ihnen noch Tage in den Knochen stecken. Die Junikäfer derweil waren längst weggezogen. Sie verschwanden nach wenigen Minuten, so schnell wie sie gekommen waren und suchten sich ein neues Feld, neue Camper, die sie vertreiben, neuen Frieden, den sie stören könnten.</p>


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		<title>Die Nachricht findet dich</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 07:43:02 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens BILD-Zeitung, 20 Uhr Tagesschau: So war es früher und so ist es bei vielen auch heute noch. Die Fernsehsender und Tageszeitungen als Gatekeeper der News. Sie filtern für den Zuschauer und Leser aus Tausenden von Meldungen diejenigen raus, die sie für die Allgemeinheit für relevant halten. Doch in Zeiten des Social Web und der zunehmenden Individualität haben sich neue Teilnehmer gefunden: Jeder von uns kann nun Content-Lieferant und gleichzeitig Gatekeeper sein. Doch oft ergibt sich daraus ein kaum zu händelndes Chaos.<span id="more-2364"></span></p>
<p>Heutzutage stellen wir unsere Nachrichten selber zusammen. Sei es bei Google News, beim RSS-Reader, bei dem wir Quellen abonnieren und uns dadurch informieren oder auch bei Twitter, bei dem wir uns die Accounts aussuchen, die wir für relevant halten und die uns die Neuigkeiten vermitteln, die zu unserem Verhalten und Wissensdurst passen. Im Gegenteil zu früher, wo wir nach den Nachrichten Ausschau gehalten haben, ist es heute so, dass uns die Nachricht findet (übrigens das Mantra von <a title="http://lumma.de/" href="http://lumma.de/">Nico Lumma</a>). Wenn eine Meldung relevant ist, wird sie mehrfach gebloggt, getwittert, gefacebooked usw. und findet von uns früher oder später Gehör&#8230;Gesehr.</p>
<p>Doch Twitter (genau wie Facebook) hat viele Nachteile. Wenn man mehreren Hundert oder gar Tausend Leuten – oder auch News-Feeds – followed, ergibt sich schnell ein riesiges Chaos. Deutlich wird das vor allem bei Großveranstaltungen wie dem Eurovision Song Contest, bei dem etwa 95 Prozent meiner Timeline von Tweets wie &#8220;Super Lena!&#8221; oder &#8220;Dänemark war nicht so gut&#8221; überflutet worden. Da noch den Überblick zu behalten ist fast unmöglich. Deshalb gibt es verschiedene Hilfen, die einem das Informieren erleichtern.</p>
<p><strong>Listen</strong></p>
<p>Eine prima Möglichkeit, sich sehr schnell selektiert zu informieren, sind Listen. So kann man z.B. eine Liste seiner engsten Freunde anlegen, um zu sehen, was sie in den letzten Stunden gepostet haben. Oder man listet alle Tageszeitungen auf, um über Politik, Wirtschaft, Sport etc. Bescheid zu wissen. Einfach unter twitter.com auf seiner Seite eine neue Liste anlegen, ihr einen Namen geben und einzelne Accounts hinzufügen. Wenn man nicht möchte, dass Leute erfahren, dass sie nicht zu seinen &#8220;Freunden&#8221; gehören oder dass man Listen über &#8220;Diäten&#8221; führt, kann man diese &#8220;privat&#8221; schalten und damit für andere unsichtbar machen.</p>
<p><strong>Twitter Times</strong></p>
<p>Was sind die wirklich relevanten Themen in meiner Timeline? Darüber informiert <a title="http://twittertim.es" href="http://twittertim.es">Twitter Times</a>. Die Seite sammelt die Links, die am häufigsten von deinen Freunden in den letzten 24 Stunden erwähnt wurden. Dadurch erhält man einen schnellen Überblick über das, was andere in den letzten Stunden interessiert hat.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Twittertimes.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2585" title="Twittertimes" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Twittertimes-e1278443207565.jpg" alt="" width="550" height="235" /></a></p>
<p><strong>rivva</strong></p>
<p><a title="http://rivva.de/" href="http://rivva.de/">rivva</a> ist ein Aggregator für Nachrichten aus dem gesamten Social Web. Ob Blogs, Videos oder Tweets, alles was im Moment &#8220;in&#8221; ist, wird dort gezeigt. Funktioniert ähnlich wie <a title="http://digg.com/" href="http://digg.com/">digg.com</a>, konzentriert sich aber auf deutsche Inhalte. Außerdem finden sich dort z.B. keine Sportnachrichten, da die deutsche Blogosphäre sehr technologiegetrieben sein scheint.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Rivva.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2586" title="Rivva" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2010/07/Rivva-e1278443238149.jpg" alt="" width="550" height="234" /></a></p>
<p><strong>Paper.li</strong></p>
<p><a title="http://paper.li" href="http://paper.li">Paper.li</a> ermöglicht es einem, ähnlich wie TwitterTimes, eine tägliche &#8220;Zeitung&#8221; anhand von Twitter-Accounts, Hashtags oder Listen zu erstellen. Großer Dank an <a title="http://www.twitter.com/luebue" href="http://www.twitter.com/luebue">Wolfgang Lünenbürger</a> für den Tipp!</p>
<p>Kennt ihr weitere Plattformen, die News zusammentragen wie die oben angegebenen? Und wie orientiert ihr euch im immer weiter verzweigten Social Web?</p>


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