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		<title>Wenn Schwarmintelligenz versagt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fortuna Düsseldorf schafft den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga. In einer chaotischen Schlussphase. Und die Schwarmintelligenz versagt. Noch zwei Minuten sind in der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortuna Düsseldorf schafft den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga. In einer chaotischen Schlussphase. Und die Schwarmintelligenz versagt.</p>
<p>Noch zwei Minuten sind in der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin zu spielen. Es geht um die Relegation, steigt Hertha ab oder Fortuna auf? Beim Stande von 2:2 (Hinspiel 1:2 in Berlin) ist Fortuna fast schon aufgestiegen, da stürmen so genannte Fans den Platz. Es werden bengalische Feuer gezündet, manche versuchen Rasenstücke aus dem Platz als Souvenir mitzunehmen, Chaos bricht aus.</p>
<p>Nach 15 Jahren Abstinenz ist die Sehnsucht meiner Heimatstadt nach erstklassigem Fußball unbeschreiblich. Kaum einer konnte es erwarten, erst recht nicht bei einem derart knappen Spiel. Und so missverstehen ein paar Anhänger einen Pfiff des Schiedsrichters als Schlusspfiff und stürmen auf den Rasen. In Sekundenschnelle entsteht etwas, das man <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schwarmintelligenz-gemeinsam-sind-wir-duemmer-a-762837.html" target="_blank">negative Schwarmintelligenz</a> nennen könnte: Einer rennt, also rennen alle. &#8220;Intelligenz&#8221; ist in diesem Fall leider nicht vorhanden. Und so füllt sich das Spielfeld innerhalb von Sekunden mit Zuschauern, und die Spieler suchen ihr Heil in der Flucht.</p>
<p>Der Image-Schaden für den Club ist enorm. Über das Spiel wird heute kaum gesprochen, stattdessen hagelt es Schlagzeilen wie &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/fortuna-duesseldorf-gegen-hertha-bsc-chaos-bei-relegation-a-833407.html" target="_blank">Fan-Chaos überschattet Düsseldorfer Aufstieg</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/zweiteliga/chaotische-szenen-ueberschatten-fortuna-aufstieg-1.2833308" target="_blank">Chaotische Szenen überschatten Fortuna-Aufstieg</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/fortuna/fortuna-kehrt-nach-skandalspiel-in-die-bundesliga-zurueck-id6663344.html" target="_blank">Fortuna kehrt nach Skandal-Spiel in die Bundesliga zurück</a>&#8220;. Und auch auf der Facebook-Seite von Fortuna hagelt es Kritik. Ein Kommentator meint sogar, dass die Fan-Zahl der Seite rapide gesunken sei direkt nach dem Spiel. (Kann das jemand nachprüfen?)</p>
<p>Bekannte von mir, die live beim Spiel dabei waren, erzählen dagegen, dass von <a href="http://www.morgenpost.de/sport/article106320368/Hertha-Spieler-sassen-mit-Todesangst-in-der-Kabine.html" target="_blank">&#8220;Todesangst&#8221; &#8220;Mob&#8221; oder &#8220;Blutbad&#8221;</a> keine Rede sein konnte. Es standen stattdessen Eltern mit ihren Kindern auf dem Platz und haben gefeiert. Dass die Fernsehbilder einen anderen Eindruck vermitteln, kann ich aus eigener Erfahrung verstehen, auch mich hat das Geschehen mitgenommen. Allerdings waren im Fernsehen keine bengalischen Feuer aus dem Fortuna-Block zu sehen, sondern lediglich welche aus der Hertha-Ecke. Schämen sollten sich also beide Parteien.</p>
<p>Ja, wir sind wieder erstklassig. Und es gibt so viele positive Nachrichten über den Club zu berichten. Aufgestiegen nach 15 Jahren, zwischenzeitlich in der vierten Liga. Andreas &#8220;Lumpi&#8221; Lambertz, der Kapitän der Fortunen ist der erste Spieler, dem der Aufstieg von der vierten in die erste Liga mit dem gleichen Club gelungen ist. Die Begeisterung in der Stadt ist so groß wie lange nicht, ein Zuschauerschnitt von 32.000 in der zweiten Liga zeigt dies deutlich. Ich kann nur hoffen, dass die Sicherheitsvorkehrungen künftig verstärkt werden, so dass es künftig wieder über den Sport gesprochen werden kann und nicht über Chaos.</p>
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		<title>Wie gut kennst du deine Freunde? Praxis-Tipps für Geschenk-Situationen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 13:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie gut kennt ihre eure Freunde? Denkt mal darüber nach…und helft ihnen dann beim Umzug. Selten bekommt man die Gelegenheit, jemanden besser kennenzulernen. Am deutlichsten wird es bei Geburtstagen: Was [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut kennt ihre eure Freunde? Denkt mal darüber nach…und helft ihnen dann beim Umzug. Selten bekommt man die Gelegenheit, jemanden besser kennenzulernen.</p>
<p>Am deutlichsten wird es bei Geburtstagen: Was schenkt man seinen Freunden? Gutscheine machen sich immer gut, aber was mögen die eigentlich wirklich? Schaut sie nicht gerne amerikanische Serien? Aber welche? Spielt er nicht in einer Mannschaft? Aber was für einer? Oftmals verbringt man mit Menschen jede Menge Zeit, unterhält sich über alles mögliche, aber Details des Lebens bleiben einem doch verschlossen.</p>
<p>Welche Möglichkeiten gibt es dann? Einfach direkt fragen? Viel zu plump. Freunde aushorchen? Würde ja beweisen, dass man den anderen nicht gut kennt. Dann doch lieber Internet-Recherche. Facebook zum Beispiel. Welche Hobbies hat der- oder diejenige angegeben, welche Serien schaut er/sie und von welchen Stars und Vereinen ist man &#8220;Fan&#8221;?</p>
<div id="attachment_3793" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2012/05/Umzug.jpg"><img class="size-full wp-image-3793" title="Umzug" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2012/05/Umzug.jpg" alt="" width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Fotograf &quot;Jens-Olaf&quot; http://www.flickr.com/photos/65817306@N00/</p></div>
<p>Eine der schönsten Möglichkeiten ist jedoch folgende: Helft euren Freunden beim Umzug. Klingt jetzt erst mal nach jeder Menge Arbeit. Waschmaschine, Sofa, Spiegelschrank, und das alles aus dem fünften Stock ohne Aufzug. Wer da freiwillig hilft, muss Masochist sein. Aber seht mal das Positive: Zu keinem anderen Zeitpunkt habt ihr die Gelegenheit, euren Freunden näherzukommen. Was für Bücher lesen sie? Ein Blick in den 20 Kilo schweren Umzugskarton zeigt es. Die fünfzehn gerahmten Bilder von Dali? Wahrscheinlich ein verkappter Künstler. Kochutensilien vom Mixer über das Raclette-Set, Fondue und Espressomaschine? Hier wäre Jamie Oliver angebracht. 2.500 Sammelkarten der Weltmeisterschaft 1974, 429 &#8220;Lustige Taschenbücher&#8221; und die komplette Sammlung aller internationalen Euro-Münzen können auf einen Messie hinweisen…müssen es aber nicht. (Doch, tun sie…) OK, der Fitness-Stepper muss nicht unbedingt bedeuten, dass er auch jemals benutzt worden ist. Und die hübsche Deko-Lampe kann auch nur weiter getragen werden, weil die Schwiegermutter – die sie dem Paar letztes Jahr geschenkt hat – ebenfalls beim Umzug hilft. Aber im Großen und Ganzen zeigt ein Umzug doch, mit was für Menschen man es wirklich zu tun hat. Nur schade, dass die meisten nicht regelmäßig umziehen.</p>
<p>Übrigens: Umgekehrt klappt das genauso. Fragt doch mal &#8220;Freunde&#8221;, ob sie euch beim Umzug helfen können. Alte Faustregel: 15 Kumpel einladen, 10 sagen zu, 7 davon werden am Umzugstag spontan krank oder müssen auf den 80sten Geburtstag der Oma, den sie &#8220;völlig vergessen hatten&#8221;. Merke: Erst beim Umzug zeigt sich der wahre Freund. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Freibier und Metthappen schaden nie…</p>
<p>Wer sich – und seinen Freunden – allerdings den Stress beim Umzug ersparen möchte, sollte auf ein professionelles Umzugsunternehmen zurückgreifen. Bei <a href="http://www.my-hammer.de/preise/umzug/" target="_blank">myhammer.de</a> gibt es z.B. die Möglichkeit, seinen Umzug anzugeben und mehrere Unternehmen darum &#8220;pitchen&#8221; zu lassen. Weitere Tipps findet ihr <a href="http://www.umzugsauktion.de/" target="_blank">auf</a> <a href="http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/index.jsp" target="_blank">folgenden</a> <a href="http://www.ummelden.de/" target="_blank">Seiten</a>. Was immer ihr auch vorhabt, vergesst nie den wichtigsten Rat bei schweren Gegenständen: &#8220;Vier Mann, vier Ecken.&#8221;</p>
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		<title>Kein Glücksgriff mit „Glückskinder“</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 14:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum ersten – und hoffentlich zum letzten Mal – muss ich ausdrücklich vom Kauf eines Buches abraten. Aber nach der (nicht einmal vollständigen) Lektüre von „Glückskinder“ fühlte ich mich leider [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten – und hoffentlich zum letzten Mal – muss ich ausdrücklich vom Kauf eines Buches abraten. Aber nach der (nicht einmal vollständigen) Lektüre von „Glückskinder“ fühlte ich mich leider nicht als ebensolches.</p>
<p><a title="IMG_1509 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6840854920/"><img class="alignleft" src="http://farm8.staticflickr.com/7065/6840854920_0d870a4e2f.jpg" alt="IMG_1509" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Plattitüden, Allgemeinplätze…“Glückskinder“ von „Motivations-Guru“ <a href="http://www.hermannscherer.de/home/" target="_blank">Hermann Scherer</a> hat jede Menge davon. „Ergreifen Sie Ihre Chancen! Schnappen Sie lieber nach der Taube auf dem Dach als nach dem Spatz in der Hand“! „Befreien Sie sich von überflüssigem Ballast!“ &#8220;Der Gegner des neuen Glücks scheint mir das Festhalten am alten zu sein.&#8221; Es klingt so, als hätte man alle Motivationssprüche der Welt in ein Buch gepackt und durchgeschüttelt. Der Titel &#8220;Glückskinder&#8221; hatte mich neugierig gemacht. Auch die Beschreibung bei Amazon (hier gibt es bewusst keinen Link) las sich interessant. Doch schon nach wenigen Seiten spürte ich eine große Enttäuschung.</p>
<p>Wer wissen möchte, wie sich das in der Realität anhört, kann sich in diesem Video ein Bild machen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9ZbHXahUfuc">http://www.youtube.com/watch?v=9ZbHXahUfuc</a></p>
<p>Dies ist aber auch leider die größte Schwäche des Buches. Es wirkt wie ein Vortrag eines der zahlreichen Medien-Prediger, die schon Genesis mit „Jesus he knows me“ auf die Schippe genommen haben. Jede Seite hört man in Gedanken ein „Tschaka, du kannst es!“ mitschwingen. Ich will Hermann Scherer seine Kompetenz als Redner nicht absprechen. Ganz im Gegenteil: Ich glaube, dass er gerade live vor Publikum eine unheimliche Faszination auslösen kann. Doch schriftlich niedergelegt wird leider schnell deutlich, dass sich diese Begeisterung nicht auf ein paar Buchstaben reduzieren lässt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EprQGmZ3Imw">http://www.youtube.com/watch?v=EprQGmZ3Imw</a></p>
<p>Auch die Gedankengänge des Autors erweisen sich als nicht immer nachvollziehbar. Zu jeder seiner Aussagen zitiert er ein persönliches Erlebnis. Diese jedoch wirken oft gestellt oder schier unglaublich. Als Bestätigung dafür, dass man entweder handeln oder sofort vergessen sollte, damit man etwas nicht zu lange mit sich rumschleppt, erzählt er von einer Begebenheit, in der er mit einem Kollegen im Auto sitzt und im Radio von den Morden auf dem Platz des himmlischen Friedens hört:</p>
<p><em>Ich regte mich fürchterlich auf. Mitten in meiner Erregung schaltete er (sein Kollege) das Radio ab und sagte: &#8220;Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Wenn du handeln willst, dann bringe ich dich direkt zum Flughafen. Dann flieg nach Peking und halte die Panzer auf. Oder du lässt jetzt los.&#8221;</em></p>
<p>Um es ein wenig deutlicher zu machen: Wer seiner Freundin auf die Frage: „Liebst du mich?“ mit „Manchmal“ antwortet, dem sollte die Lizenz als Ratgeber entzogen werden. Aber auch sonst werden mir die Beispiele nicht deutlich. Ähnliches schreibt das Handelsblatt in seiner <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/rezension-hermann-scherer-wie-menschen-zu-glueckskindern-werden/5806942.html">Rezension</a>:</p>
<p><em>So manchem Leser mag es (das Buch) sogar schon zu persönlich sein, wie der Autor aus seinem (Intim-) Leben berichtet und sich zum Vorbild stilisiert. Ob die Bescheidenheit, die Scherer erzeugen will, echt ist oder gespielt – das muss jeder Leser für sich entscheiden. Was in diesem Buch ein wenig stört, sind Dutzende von abgegriffenen Phrasen á la „Es gibt ein Leben vor dem Tod“. Diese Passagen hat Scherer gar nicht nötig und es wirkt, als gäbe es sie nur, damit das Buch über 200 Seiten lang wird.</em></p>
<p>Sich selbst entlarvend schreibt Scherer am Schluss seines Buches:</p>
<p><em>Zu einem Mitarbeiter sagte ich: &#8220;Dem Kunden machen wir ein Angebot!&#8221; </em><em>Er sagte: &#8220;Aber darin haben wir doch gar keine Expertise.&#8221; </em><em>Ich: &#8220;Na und? Dann können wir jetzt daran arbeiten.&#8221;</em></p>
<p>Diesen Text habe ich jedoch nur per Zufall gelesen. Denn bereits nach 53 Seiten war für mich Schluss. Weiter konnte ich mich nicht dazu durchringen, meine Motivation aufrechtzuerhalten. Wer mir bis hierhin immer noch nicht glaubt, dem zitiere ich kurz aus dem Buch:</p>
<p><em>&#8220;Dieses Gänsehautgefühl, das in den wenigen Momenten entsteht, wenn wir im Flow sind, wenn wir im Einklang mit unserem Willen handeln und im Einklang mit der Welt, wenn pure Freude entsteht, auch wenn es manchmal hart, schmerzhaft und traurig ist. (…) Wenn Ihr Herz nicht do-dong, sondern dongerodongdon macht. Wenn Sie mehr vom Leben verlangen und mehr vom Leben bekommen. Wenn Sie auf einen Augenblick treffen, von dem Sie spüren, dass er ihr Leben verändert. Diese Momente wünsche ich Ihnen. Dann sind Sie ein Glückskind.&#8221;</em></p>
<p>Nach Lektüre dieser Zeilen sah mich eine Freundin nur mitleidig an und meinte: „Das Geld hättest du mal besser in Bier investiert.“ Dem ist nichts hinzuzufügen…</p>
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		<title>Von Hunden und Kriegern</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Esoterische Frauen, die sich einträchtig hin und her bewegen und laut „Ohmmmmmmmm“ summen. So sah bisher mein Bild von Yoga aus. Ich sollte mich täuschen. „Einatmen…wir gehen in den Herabschauenden [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Esoterische Frauen, die sich einträchtig hin und her bewegen und laut „Ohmmmmmmmm“ summen. So sah bisher mein Bild von Yoga aus. Ich sollte mich täuschen.</p>
<p>„Einatmen…wir gehen in den Herabschauenden Hund…ausatmen…in die Plänk…einatmen…einfache Vorbeuge…ausatmen…tiefe Vorbeuge.“ Noch vor einem Jahr hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich tatsächlich einmal einen Yoga-Kurs besuche. Als bei meiner Agentur vor kurzem eine Mail rumging: „Wer hat Lust auf Yoga?“ war deshalb auch mein erster Gedanke: „Yoga? Ist das nicht das mit Esoterik und Namen tanzen? Oder dieses `Call on me`-Video? Och nö.“ Doch da ich grundsätzlich (fast) jeden Quatsch mitmache – erst recht auf der Arbeit – war mein Ehrgeiz gepackt. Und da mehrere meiner Bekannten ebenfalls regelmäßige Yoga-Gänger sind und sich nicht durch seltsames Verhalten auszeichnen, wollte ich meine Vorurteile widerlegen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LVRAmcRJ41g">http://www.youtube.com/watch?v=LVRAmcRJ41g</a></p>
<p>Die erste Hürde: Anmelden, ohne seltsam zu klingen. Wie ich später feststellte, war ich nicht der einzige, der eine Mail zurück schrieb und fragte: „Dürfen Männer auch mitmachen?“ Von 250 Mitarbeitern bekundete tatsächlich jeder fünfte sein Interesse. Wer hätte das wohl gedacht. Umso schneller war ich dabei, als es um die Anmeldung für die Probestunde ging.</p>
<p><a title="Yoga01_klein von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6987112933/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7202/6987112933_2d120288de.jpg" alt="Yoga01_klein" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Zweieinhalb Stunden wurden wir ge-Yoga-Crash-Kursed, in denen wir die Geschichte kennenlernten, die ersten Schritte und Übungen machten und unser erstes „Ohmmmmm“ brummten. Naja, fast alle. Denn so offen ich mich auch gab, zum gemeinsamen Summen bringt man mich leider dann doch nicht.</p>
<p>Viele fragen sich wahrscheinlich, ob Yoga überhaupt richtiger Sport ist. Dazu nur folgendes: Schweißnassgebadet verließ ich das Yoga-Studio. Punkt. Und so ging es auch die folgenden Wochen weiter. Niemals hätte ich geglaubt, dass es derart anstrengend sein kann, sekundenlang im „Krieger 2“ zu stehen. Von anderen Übungen – deren Namen ich nicht einmal kenne, obwohl…die „Krähe“auch eine Herausforderung ist – ganz zu schweigen.</p>
<p><a title="Yoga02_klein von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6987113285/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7209/6987113285_108d22d40e.jpg" alt="Yoga02_klein" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Mittlerweile habe ich meine fünfte Yoga-Stunde hinter mir und kann nur sagen: Respekt. Wenn man mir vorher erzählt hätte, dass man beim Yoga derart ins Schwitzen kommen würde, hätte ich ihm nicht geglaubt. Auch nicht, dass das Gehirn teilweise komplett frei wird, die Gedanken nicht abschweifen, sondern quasi abgeschaltet werden. Und dass man am Ende – auf dem Rücken liegend unter einer warmen Decke – gleichsam vor Erschöpfung und Erholung beinahe einschläft. Ob es sich langfristig auf Muskeln, Gelenkigkeit und Geist auswirkt, werden wir noch sehen. Vorab auf jeden Fall ein großes Lob an die Trainerinnen von <a href="http://www.jyoti-yoga.de/" target="_blank">Jyoti-Yoga Hamburg</a>, die wirklich einen tollen Job machen!</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ich kann nur sagen: Lasst euch drauf ein, probiert es aus, und denkt daran…beim Umkippen immer Lächeln. <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Wer wissen will, wie Yoga richtig geht, schaut sich dieses Video an:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LUvOuik-g4c">http://www.youtube.com/watch?v=LUvOuik-g4c</a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F03%2F16%2Fvon-hunden-und-kriegern%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Klowände im Internet – Rach und seine Gesellen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Restauranttester]]></category>
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<p>Christian Rach, der Restaurant-Tester von RTL, hatte für die Fernseh-Show „Rachs Restauranschule“ ein Team aus jungen Menschen geformt, die es in ihrer Ausbildung nicht leicht hatten. Sie sollten im „Slowman“ arbeiten, einem Restaurant im Chilehaus in Hamburg. Kann ein zusammengewürfelter Haufen funktionieren? Und vor allem: Auch nachdem die Kameras längst abgeschaltet sind?</p>
<p>Erster Eindruck: Ungewöhnlich. Schallplatten an der Wand, die Bar eine Mischung aus Gutbürgerlichkeit und moderner Ausstattung. Und auch der Rest wirkt stimmig: Die Menü-Karten in Form einer Schallplatte sind schon etwas ganz Besonderes.</p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838876730/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7184/6838876730_a92413c678.jpg" alt="" width="500" height="373" /></a></p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6985001757/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7197/6985001757_4b25296fe4.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p>Mittagsmenüs soll es auch geben, wir waren jedoch an einem Abend da. Und da fiel auf: Für zwischendurch ist das Slowman nicht geeignet. Einzel-Gerichte gibt es dort (abends) nicht, nur komplette drei- bzw. vier-gängige Menüs für 29 bzw. 39 Euro. Geschmacklich kann man dem Slowman nichts vorwerfen, lecker ist es. Allerdings nicht außergewöhnlich, zu diesem Fazit kam auf der <a href="http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/restaurant-slowman-wie-schmeckt-es-bei-christian-rachs-schuelern-1614693.html" target="_blank">Stern</a>. Und da das Auge bekanntlich mitisst, gibt es einen Sonderpunkt für Visualität (leicht zu erkennen an den Bildern). Besonders hat es mir der Nachtisch angetan.</p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838877364/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7178/6838877364_9d42b04e72.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838877032/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7042/6838877032_7eb653fc64.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838879720/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7181/6838879720_4878117a69.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a></p>
<p>Um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen: An der Bedienung gab es nun wirklich überhaupt nichts auszusetzen. So wünsche ich mir das: Nett, zuvorkommend, gleichzeitig angenehm zurückhaltend. Es fällt nicht auf, dass sie da sind. Wenn man sie braucht, sind sie aber schnell zur Stelle. Ein großes Lob von dieser Seite.</p>
<p><a title="Unbenannt von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6838880052/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7069/6838880052_44e12f4ecb.jpg" alt="" width="374" height="500" /></a></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es fällt mir schwer, eine Empfehlung auszusprechen. Das Essen ist lecker, gehobener Durchschnitt, allerdings auch nicht gerade billig. Das Drumherum stimmt und passt zur Idee. Das Personal ist nett und unkompliziert. Also eigentlich alles prima. Wenn man nicht das Gefühl hätte, dass es eben nichts besonderes ist. Dass es auch reicht, wenn man es einmal gesehen hat. Gerade wenn man den Preis betrachtet. Ich für meinen Teil habe den Abend sehr genossen, auch wenn es wahrscheinlich mein letzter Besuch dort gewesen ist. Für alle anderen kann ich nur sagen: Selbst ausprobieren. Man macht zumindest nichts falsch.</p>
<p>Für alle die, denen die Show gefallen hat: Ab dem 16. April startet die <a title="Rachs Restaurantschule" href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/real-life/rachs-restaurantschule/rachs-restaurantschule-christian-rach-gibt-elf-arbeitssuchenden-eine-neue-chance-1fc90-a771-13-1049785.html" target="_blank">zweite Staffel</a>.</p>
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		<title>PETA und die Sex(y)-Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pelz]]></category>
		<category><![CDATA[PETA]]></category>
		<category><![CDATA[Promis]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschützer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tierschutzorganisation PETA ist schon häufiger durch ihre provokanten Marketing-Aktivitäten aufgefallen. Diesmal allerdings könnte sie etwas zu weit gegangen sein. Sexy ging es schon immer zu, wenn PETA Werbung für [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tierschutzorganisation <a title="PETA" href="http://www.peta.de/" target="_blank">PETA</a> ist schon häufiger durch ihre provokanten Marketing-Aktivitäten aufgefallen. Diesmal allerdings könnte sie etwas zu weit gegangen sein.</p>
<p>Sexy ging es schon immer zu, wenn PETA Werbung für sich und gegen Tierquälerei gemacht hat. Pamela Anderson, Eva Mendez oder Holly Madison, sie alle standen bereits nackt Modell, wenn es darum ging, gegen die Misshandlung von Tieren zu demonstrieren.</p>
<p><img class="alignnone" title="PETA Pamela Anderson" src="http://www.peta.de/web/home.cfml?viewfile=1&amp;fn=8793D0609A81&amp;mod=view&amp;execute=1" alt="" width="595" height="457" /></p>
<p>Schon immer ging PETA dabei an die Grenzen des guten Geschmacks. Provokation gehört zur Marketing-Maschinerie dazu. Aktuell wirbt PETA mit einer Kampagne, die ebenfalls für Aufsehen und Aufregung sorgen dürfte: BWVAKTBOOM – Boyfriend Went Vegan and Knocked the Bottom Out of Me. Auf gut deutsch: Mein Freund wurde Veganer und hatte außergewöhnlich guten Sex mit mir (Zensiert). Dabei wird im Video eine Frau gezeigt, die mit einer Halskrause herumläuft. Die Auflösung kommt zum Schluss: Der Freund hat – seitdem er Veganer geworden ist – derart viel Energie, dass er sie beim Sex glatt durch die Wand ge… hat.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=m0vQOnHW0Kc">http://www.youtube.com/watch?v=m0vQOnHW0Kc</a></p>
<p>Die Meinungen darüber sind zum überwiegenden Teil negativ. Kommentare wie &#8220;Go vegan and become addicted to violent sex?&#8221; &#8220;Absolutely moronic. And I&#8217;m a PETA supporter.&#8221; und &#8220;Well at least the men in these videos are not broken, bloodied, bruised, and injured. Major fail, PETA. Not funny. Not appropriate.&#8221; zeigen, dass sogar PETA Anhänger nicht hinter dieser Kampagne stehen. Zwar wurde das Video bisher knapp zwei Millionen mal angesehen, aber bei über 60 Prozent der Zuschauer hinterlässt es einen bitteren Nachgeschmack. Und auch die Erzählungen von &#8220;Opfern&#8221;, deren Boyfriends Veganer geworden sind, kommen nicht überall gut weg.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Vux2Gv-3kw">http://www.youtube.com/watch?v=2Vux2Gv-3kw</a></p>
<p>Die dazu gehörenden <a href="http://www.bwvaktboom.com" target="_blank">Website</a> liefert über die Spots hinaus Tipps für sicheren Sex, wobei es da eher darum geht, seine Wohnung erdbebensicher zu gestalten und Helme zu tragen. Auch hier zeigen die Facebook-Kommentare, dass dies nicht überall auf Zustimmung stößt.</p>
<p>Dabei gab es für die letzten Veganer/Vegetarier-Spots überwiegend Jubel. Auch da hieß es: &#8220;Vegetarier haben besseren Sex.&#8221; Jedoch wurde hier nicht auf Kosten von verletzten Frauen geworben.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EUZclbl5xPQ">http://www.youtube.com/watch?v=EUZclbl5xPQ</a></p>
<p>(Alle Videos findet ihr auf dem offiziellen <a href="http://www.youtube.com/user/officialpeta" target="_blank">Youtube-Channel</a>)</p>
<p>Berühmt wurde Peta weltweit sicherlich durch ihre Anti-Pelz-Kampagne, für die sich zahlreiche internationale Stars auszogen. Unter dem Motto: &#8220;Lieber nackt als im Pelz&#8221; posierten u.a. Pamela Anderson, Alyssa Silverstone, Alyssa Milano und Eva Mendes freizügig für Plakate. (Alle Motive <a href="http://www.peta.org/mediacenter/ads/print-ads.aspx" target="_blank">hier</a> zu finden)</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.mediapeta.com/peta/images/main/sections/mediacenter/printads/penelopePETA_US72.jpg" alt="" width="510" height="672" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.mediapeta.com/peta/Images/Main/Sections/MediaCenter/PrintAds/vidaPETA72.jpg" alt="" width="480" height="632" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.mediapeta.com/peta/images/main/sections/mediacenter/printads/elisabettaVERT72.jpg" alt="" width="480" height="632" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.mediapeta.com/peta/Images/Main/Sections/MediaCenter/PrintAds/evaMendesNakedFur.jpg" alt="" width="384" height="497" /></p>
<p>Auch deutsche (bzw. in Deutschland lebende) Künstler/Schauspieler/Prominente machten mit, darunter Cosma Shiva Hagen, Alexandra Kamp, Nova Meierhenrich, Susan Sideropoulos, Juliette Menke und Sibel Kekilli, aber auch Männer wie Dirk Back, Bela B. und Stefan Kretzschmar. (Alle Motive <a href="http://www.peta.de/web/antipelzmotive.55.html" target="_blank">hier</a> zu finden)</p>
<p><img class="alignnone" title="Peta Franka Potente" src="http://www.peta.de/img/mdb/Franka_72.jpg" alt="" width="480" height="678" /></p>
<p>Copyright: Foto: Olaf Heine / Upfront</p>
<p><img class="alignnone" title="Peta Nova Meierhenrich" src="http://www.peta.de/img/mdb/Nova_72.jpg" alt="" width="480" height="664" /></p>
<p>Copyright: Foto: Carlos Anthonyo</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.peta.de/img/mdb/PETA_Sideropoulus_75.jpg" alt="" width="476" height="337" /></p>
<p>Copyright: Foto: Marc Rehbeck für PETA</p>
<p>Aber nicht nur in klassischen Kampagnen macht sich PETA für den Tierschutz stark, auch in Aktionen auf der Straße sorgt die Organisation regelmäßig für Aufsehen. So stellten PETA-Aktivisten kürzlich bei einem <a href="http://www.peta.org/b/thepetafiles/archive/2012/02/10/photos-mexico-city-s-streets-run-red.aspx" target="_blank">Straßenlauf in Mexiko</a> den blutigen Stierkampf nach. Auf anderen Straßen geht es dann wiederum erotischer zu:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aiBs23rLd44">http://www.youtube.com/watch?v=aiBs23rLd44</a></p>
<p>Und natürlich werden auch die sozialen Netzwerke bespielt, darunter <a href="https://www.facebook.com/PETADeutschland" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://plus.google.com/104238926376333260828/about" target="_blank">Google Plus</a>, <a href="https://twitter.com/#!/PETADeutschland" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://officialpeta.tumblr.com/" target="_blank">Tumblr</a>. Was auffällt ist, dass ein offener Dialog in den sozialen Medien nicht überall gewünscht ist. So gibt es bei Facebook keine Möglichkeit auf die Pinnwand zu schreiben, ganz zu schweigen davon, dass auch nur in irgendeiner Form auf Kommentare eingegangen wird. Bei Twitter läuft ein reiner RSS-Feed. Der <a href="http://www.peta.org/b/thepetafiles/default.aspx" target="_blank">Blog</a> wird zwar regelmäßig gepflegt, ein Dialog fehlt hier jedoch ebenfalls. Und bei Google Plus passiert noch gar nichts. Insgesamt verfolgt PETA also eher eine One-Way-Kommunikation, die nur nach außen hin einen Dialog vortäuscht.</p>
<p>Wie sieht es bei euch aus? Spricht eure diese Kommunikation an?</p>
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		<title>Mobiles Musik-Marketing – Dollywood im Taxi</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Lovely und Monty]]></category>
		<category><![CDATA[Panjabi]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Indische Musik auf deutsch. Und das in einem Taxi? Das gibt es wohl nur in Hamburg. <a title="IMG_1372 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801166507/"><img class="alignright" title="Monty" src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801166507_5f92cebedd_m.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a></p>
<p>&#8220;Monty Bhangu&#8221;. Dass der Name des Taxi-Fahrers, der uns in ein paar Minuten von einem Geburtstag abholen sollte, für derartige Begeisterung sorgen würde, hätte ich nicht gedacht. &#8220;Das ist der mit der indischen Musik!&#8221; &#8220;Den hab ich im Fernsehen gesehen&#8221;, &#8220;Der ist eine Hamburger Berühmtheit&#8221;. Und so war ich natürlich gespannt auf das, was mich erwarten würde.</p>
<p>Kaum mit der <a title="1TouchTaxi: Die Zukunft des Taxi-Fahrens?" href="http://public-correlations.de/2010/03/31/1touchtaxi-die-zukunft-des-taxi-fahrens/">MyTaxi-App</a> bestellt, meldet sich Monthy auch direkt: &#8220;Ein Klick, ein Ton, da bin ich schon.&#8221; Und  lässt auch nicht lange auf sich warten. Kaum eingestiegen und losgefahren, geht es bereits ab. Seine erste Frage  &#8221;Wohin geht’s?&#8221; Die zweite &#8220;Wollt ihr meine CD hören?&#8221; Keine Frage, selbstverständlich! Als erstes gibt es &#8220;Wenn du jemand von Herzen liebst&#8221; auf die Ohren. Und zwar in eben-diese-betäubender Lautstärke. Wenigstens weiß ich jetzt, warum Inder einen Turban tragen: Mit Kälte oder gar Glauben hat das nichts zu tun. Ohne diese würden sie lediglich taub werden.</p>
<p><a title="IMG_1370 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801165791/"><img class="alignright" src="http://farm8.staticflickr.com/7161/6801165791_d44c03df72.jpg" alt="IMG_1370" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Taxi fährt Monty als Beruf, Singen ist seine Berufung. Gemeinsam mit seinem Bruder Lovely macht Monty &#8220;Dollywood-Musik&#8221;, indischer Panjabi-Sound mit deutschen Texten. Hört sich komisch an? Jawohl, ist sie auch. Aber umso begehrter sind die beiden in den Medien. Zuletzt als <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/bilder/lovely-und-monty-unsere-promipraktikanten-im-januar-2012" target="_blank">Aushilfspraktikanten</a> beim <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/auftritt-lovely-und-monty-clip" target="_blank">Sat.1-Frühstücksfernsehen</a>. Und auch im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_dEET0thAE" target="_blank">ARD Nachtmagazin</a>, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_hirschhausen/tietjenundhirschhausen393.html" target="_blank">beim NDR</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xN2rvkv97do" target="_blank">Radio Hamburg</a>. Natürlich gibt es die beiden auch bei <a href="https://www.facebook.com/lmbhangu" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Das Marketing, das die beiden betreiben, ist natürlich super. Denn sie sind hautnah an ihren Kunden dran, können ihr Produkt persönlich bewerben und das Feedback direkt aufnehmen.Grundsätzlich eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt: Musik in Taxen zu promoten. Ein QR-Code/URL in der Kopfstütze könnte den Link plus Taxi-Fahrer-Code direkt an den Fahrgast bringen, der noch im Auto bestellen kann. Und der Fahrer würde davon direkt profitieren.</p>
<p><strong>Zu gewinnen!</strong></p>
<p>Ihr habt hier und jetzt die Möglichkeit,  etwas zu gewinnen. Unter allen Facebook-Likes, Kommentaren und Google Plus 1 verlose ich eine handsignierte Single von Lovely und Monty. Einsendeschluss: Montag, 6. Februar, 23:59 Uhr.</p>
<p>Also nichts wie ran und viel Erfolg!<br />
<a title="IMG_1381 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801227019/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801227019_3a135fa239.jpg" alt="IMG_1381" width="500" height="374" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F02%2F01%2Fmobiles-musik-marketing-dollywood-im-taxi%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail an alle]]></category>
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		<category><![CDATA[Knigge]]></category>

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<p>Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>” mitzubringen. Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.Was genau passiert ist, könnt ihr <a title="Achtung! dpa liest mit." href="http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen.</p>
<p>Mein Statement auf Twitter wurde durch die dpa verbreitet, wodurch sich sogar RTL bei mir meldete. Mit dem Bundestag im Hintergrund wurde ich interviewt. Leider war entweder eine andere Story wichtiger oder meine Frisur durch den Wind derart zerzaust, dass die Geschichte aus der Sendung flog. Damit ich mir Arbeit nicht umsonst gemacht habe, veröffentliche ich das Interview einfach in schriftlicher Form hier.</p>
<div><strong><br />
Welche Eigendynamik haben solche Geschichten im Netz?</strong><br />
Wir Menschen sind schadenfroh. Wir lachen gerne, am liebsten über andere. Deshalb sind Pannenshows im Fernsehen auch so beliebt. Wenn also so ein Versehen passiert, sind wir sehr empfänglich dafür. Und teilen dies natürlich anderen mit.</div>
<div><strong>Warum wurde so eine Panne gerade im Bundestag im Netz so intensiv kommentiert?</strong><br />
Dem Politiker traut man  – gerade in der Webgemeinde – wenig Internet-Kompetenz zu. Wenn dieses Vorurteil bestätigt wird, ist dies ein gefundenes Fressen, um sich darüber lustig zu machen.</div>
<div><strong><br />
Wie funktioniert das eigentlich mit der E-Mail-Welle? Was passiert da genau?</strong><br />
Trifft eine solche E-Mail im Postfach ein, gibt es auf der einen Seite ein Stöhnen, auf der anderen ein Schmunzeln. Denn einem selber könnte so etwas natürlich nie passieren. Es gibt aber immer einen, der einen – mehr oder weniger – lustigen Kommentar dazu abgibt und diesen natürlich ebenfalls an alle verschickt. Daraufhin fühlen sich andere herausgefordert – das Leben ist schließlich ein Wettbewerb. Bis dann einer kommt, der an alle schreibt, dass man nicht an alle schreiben soll. Das funktioniert übrigens in jedem Unternehmen oder jeder Organisation, unabhängig von Größe und Branche. Spaßvögel und Nörgler gibt es nämlich überall.</div>
<div></div>
<div><strong>Was kann man dagegen tun?</strong><br />
So eine Welle ebbt meist sehr schnell ab. Je größer das Unternehmen ist, desto länger dauert es. Grundsätzlich heißt die Formel beim E-Mail-Versand: “E-Mail aus, Gehirn an”. “Denn jede nicht gesendete E-Mail ist eine gute E-Mail” Gerade das Internet zeigt, dass unsere Finger oft schneller sind als unser Kopf. Wer 2 Minuten nachdenkt, bevor er seinen Status bei Facebook ändert, hat meist gewonnen.</div>
<div><strong>Warum sind solche E-Mail-Wellen eigentlich ein so großes Problem?</strong></div>
<div>Eine Untersuchung der Beratungsfirma Basex ergab, dass Büromenschen im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren. Allein in den USA entsteht dadurch ein Schaden von geschätzten 588 Milliarden Dollar jährlich. Einen Großteil dieser Ablenkung machen E-Mails aus. Deshalb ist jede nicht gesendete E-Mail eine gute E-Mail. <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zu-viel-ueberleben-im-ueberfluss/artikel/sie-haben-ablenkung.html" target="_blank">Quelle</a></div>
<div><strong>Gibt es Programme, die solche E-Mail-Wellen verhindern können?</strong></div>
<div>Spam-Filter können heutzutage zwar eine Menge, allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Mail versehentlich an alle ging und welche nicht. Das nützlichste Programm für solche Fälle ist immer noch das menschliche Gehirn. Wenn jeder ein paar Sekunden darüber nachdenkt, bevor er auf den &#8220;Reply&#8221;-Button drückt, würden solche Wellen gar nicht erst entstehen.</div>
<div><strong>Ist dem Bundestag durch dieses Versehen in der Außendarstellung ein PR-Schaden entstanden?</strong></div>
<div>
<div>Im Volk macht sich Politikverdrossenheit breit. Das sehen wir aktuell vor allem in der Diskussion um unseren Bundespräsidenten. Politiker leiden unter ihrem Image und werden mit jedem kleinen Skandal kritischer gesehen. Umso schneller reagiert der Wähler, wenn er sich über Missgeschicke lustig machen kann. Dabei ist es doch schön zu sehen, dass es sich bei Politiker ebenfalls nur um ganz normale Menschen handelt.</div>
</div>
<div><strong>Was sollte Babette jetzt tun?</strong><br />
Die junge Dame sollte es mit Humor nehmen. In den nächsten Tagen wird sie zwar das Gesprächsthema Nr. 1 im Bundestag sein, aber sicher wird sie noch nie so viele strahlende und lachende Menschen um sich haben. Außerdem kann sie diesen neugewonnen Promi-Status nutzen, um sich über die Grenzen ihres Bereichs hinweg bekannt zu machen.</div>
<div></div>
<div>Wer jetzt immer noch Hilfe bei seinen Mails braucht, sollte sich den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3874397963/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=3874397742&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=12Q1WQPFF0HZN18P57C5" target="_blank">Scholz &amp; Friends E-Mail-Knigge</a> zulegen. (Hinweis: Publikation der Agentur, in der ich arbeite)</div>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F30%2Fe-mail-wellen-und-ihre-folgen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Achtung! dpa liest mit.</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Kürschnergate]]></category>
		<category><![CDATA[newsaktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung… &#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img title="Kürschnergate" src="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1267435.1327513020!/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg" alt="" width="283" height="377" /><p class="wp-caption-text">(http://blog.hildwin.de) (© Screenshot @Hildwin, CC)</p></div>
<p>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung…</p>
<p>&#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte gestern durchs Web. Was war passiert? Eine Mitarbeiterin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl bat eine Kollegin, ihr das neue Exemplar des so genannten &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>&#8221; mitzubringen, ein Verzeichnis der &#8221;Kurzbiografien aller gewählten Bundestagsabgeordneten, Grafiken zur Veranschaulichung der Gesetzesinitiative sowie ausführliche Listen über die zur Wahl angetretenen Parteien.&#8221; (Quelle: Wikipedia) Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.</p>
<p>Kurz danach entwickelte sich das – aus Unternehmenskreisen bekannte – übliche Spiel. Der erste antwortet mit einem (mehr oder minder) lustigen Spruch an alle zurück, der nächste kommentiert diesen (an alle), der dritte schreibt allen, dass sie nicht an alle schreiben sollen usw. Eine E-Mail-Lawine rollte an, die den halben Bundestag für Stunden unterhielt. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/" target="_blank">Thomas Knüwer</a> hat es sehr charmant zusammengefasst und die Faszination der Kommunikation im Netz herausgestellt.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Nachrichten-Portalen, die darüber berichteten, fand ich das ganze eher sympathisch. Selten kamen Politiker so menschlich rüber wie in diesem Moment. Und so kommentierte ich auf Twitter:</p>
<!-- tweet id : 162192607164891138 --><style type='text/css'>#bbpBox_162192607164891138 a { text-decoration:none; color:#0000ff; }#bbpBox_162192607164891138 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_162192607164891138' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#9ae4e8; background-image:url(http://a1.twimg.com/profile_background_images/87780827/twilk_background_4bb31c3fb2333.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#000000; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Wer nie eine E-Mail an alle geschickt hat, werfe den ersten Stein. RT @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=SPIEGEL_Top" class="twitter-action">SPIEGEL_Top</a> Wie Babette den Bundestag lahmlegte <a href="http://t.co/VgGxOhT0" rel="nofollow">http://t.co/VgGxOhT0</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 25. January 2012 16:18' href='http://twitter.com/#!/markusmayr/status/162192607164891138' target='_blank'>25. January 2012 16:18</a> via <a href="http://www.tweetdeck.com" rel="nofollow" target="blank">TweetDeck</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=162192607164891138' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a1.twimg.com/profile_images/209815346/Markus_Twitter01_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'>@markusmayr</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Markus Mayr</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Für mich war damit die Sache auch schon durch. Nicht jedoch für die dpa, bzw. deren Dienstleister-Tochter newsaktuell. Sie sahen in dem Tweet mehr und packten ihn auf ihre täglich aktualisierte, persönliche Social-Media-/Nachrichten-Übersicht von <a href="https://twitter.com/#!/newsaktuell/statuses/161485527030312960" target="_blank">paper.li</a>, worüber ich mich natürlich sehr freute.</p>
<!-- tweet id : 161485527030312960 --><style type='text/css'>#bbpBox_161485527030312960 a { text-decoration:none; color:#919191; }#bbpBox_161485527030312960 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_161485527030312960' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#ffffff; background-image:url(http://a2.twimg.com/profile_background_images/397588549/backgroundtwitterna090112.jpg); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#2b2929; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The newsaktuell Daily is out! <a href="http://t.co/mZsceKVK" rel="nofollow">http://t.co/mZsceKVK</a> &#9656; Top stories today via @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=frischkopp" class="twitter-action">frischkopp</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr" class="twitter-action">markusmayr</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=volker_herres" class="twitter-action">volker_herres</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 23. January 2012 17:28' href='http://twitter.com/#!/newsaktuell/status/161485527030312960' target='_blank'>23. January 2012 17:28</a> via <a href="http://paper.li" rel="nofollow" target="blank">Paper.li</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=161485527030312960' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/770063599/na-socmed-eck_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'>@newsaktuell</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>newsaktuell</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Um dem Ganzen (im positiven Sinne) die Krone aufzusetzen, verschickte die dpa eine Meldung zu dieser Geschichte, die zahlreich aufgegriffen wurde. Und zwar ziemlich häufig mit meinem Zitat: <a href="http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/panne-im-bundestag-mitarbeiterin-tritt-mit-e-mail-an-alle-lawine-los/6112786.html" target="_blank">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.stern.de/digital/computer/babette-tritt-e-mail-lawine-im-bundestag-los-1778214.html" target="_blank">Stern.de</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article2169696/Email-Chaos-im-Bundestag-Babette-war-Schuld.html" target="_blank">Abendblatt.de</a>, <a href="http://www.rp-online.de/digitales/internet/bundestag-durch-e-mail-lahmgelegt-1.2685729" target="_blank">Rheinische Post</a>, <a href="http://www.n-tv.de/panorama/E-Mail-Overkill-im-Bundestag-article5322836.html" target="_blank">n-tv</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgenreiche-e-mail-panne-wie-das-kuerschnergate-den-bundestag-lahmlegte-1.1267421" target="_blank">sueddeutsche.de</a> und vielen mehr. Auch in Printausgaben findet sich der Artikel wieder, z.B. bei &#8220;Der neue Tag&#8221;.</p>
<p>Erkenntnis: Achtet darauf, was ihr schreibt, es könnte sich ganz schnell in den Massenmedien wiederfinden. Im Umkehrschluss zeigt dieses Beispiel, wie Geschichten im Netz entstehen, sich verbreiten und wie PR-Mitarbeiter Social Media für sich und ihre Kunden nutzen können. Die Welt Kompakt nutzt das Netz schon seit langem und präsentiert jeden Tag im Heft die &#8220;Tweets des Tages&#8221;. Und viele weitere Medien &#8220;bedienen&#8221; sich bei sozialen Medien, um ihre Artikel mit Statements zu bestücken. Ein großer Vorteil dabei liegt daran, dass man diese Zitate nicht mehr abstimmen muss, da sie sozusagen öffentlich freigegeben wurden. Bei meinem Beispiel zeigt sich, dass auch die dpa das Netz intensiv beobachtet und beizeiten auf Statements aus Twitter zurückgreift. In diesem Fall sehr zu meinem Vorteil.</p>
<p><em>(Disclosure: Die Agentur Scholz &amp; Friends, für die ich arbeite, kooperiert geschäftlich mit der dpa. Hierbei handelte es sich jedoch um eine private Äußerung von mir. Der Name &#8220;Scholz &amp; Friends&#8221; wurde darüber hinaus in keiner Nachricht erwähnt.)</em></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F26%2Fachtung-dpa-liest-mit%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Buch-Kritik: &#8220;Die Bombe is’ eh im Koffer&#8221;</title>
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		<comments>http://public-correlations.de/2012/01/23/buch-kritik-die-bombe-is-eh-im-koffer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Bombe]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Flugsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Angst vorm Fliegen hat, sollte besser nicht weiterlesen. Denn ich habe das Buch eines ehemaligen Flugsicherheitsassistenten gelesen. &#8220;Die Bombe is’ eh im Koffer – Geschichten aus dem Handgepäck&#8220;. Und [...]
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Wer Angst vorm Fliegen hat, sollte besser nicht weiterlesen. Denn ich habe das Buch eines ehemaligen Flugsicherheitsassistenten gelesen. &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Bombe-Koffer-Geschichten-Handgep%C3%A4ck/dp/3453602188" target="_blank">Die Bombe is’ eh im Koffer – Geschichten aus dem Handgepäck</a>&#8220;. Und das ist gleichermaßen lustig wie erschreckend.</p>
<p>Jeder von uns kennt die Situation: Sicherheitskontrolle am Flughafen. Und wer hat sich nicht schon mal über die 100-Milliliter-Problematik im Handgepäck aufgeregt? Oder dass die Schleuse ständig bimmelt, obwohl man alles abgelegt hat. Oder dass man seinen Koffer öffnen, Schuhe ausziehen und den &#8220;Adler&#8221; machen muss. Achim Lucchesi ist ehemaliger so genannter &#8220;Luftsicherheitsassistent&#8221; am Frankfurter Flughafen und erzählt in amüsanter Weise vom Alltag eines Kontrolleurs.</p>
<p>In kurzen, schnell lesbaren Kapiteln berichtet er von seinem beruflichen Werdegang und wie er zur <a href="http://www.frasec.de/" target="_blank">FraSec</a>, dem Frankfurter Luftsicherheitsdienst, gekommen ist. Warum Bundeskanzler nicht kontrolliert werden, Boris Becker dagegen doch. Wie es in der Senator Lounge aussieht und wie der VIP-Zugang funktioniert. Warum Babys 15.000 Euro schwere Windeln haben und 50cm lange Dildos als Waffen gelten.</p>
<p>Vor- aber auch Nachteile hat so ein Blick ins Innere der Sicherheit: Ein Nachteil ist, dass man erfährt, dass es einfach keine komplette Sicherheit geben kann (für die, die es noch nicht wussten). Denn zahlreiche Lücken im System (schlechte Bezahlung, verwirrende Anweisungen, mangelnde Ausbildung usw.) sorgen dafür, dass Terroristen rein theoretisch leichtes Spiel haben. Soll man da von Glück sprechen, dass bisher noch nicht mehr passiert ist? Andererseits erklärt Lucchesi anschaulich, warum wir trotzdem mit einem guten Gefühl ins Flugzeug steigen können.</p>
<p>Den Vorteil habe ich am letzten Freitag selber feststellen können: Vor meinem Flug nach Frankfurt musste ich am Hamburger Flughafen natürlich selber durch die Kontrolle. Also alles gemacht wie im Buch: Alle metallenen Gegenstände aus den Taschen aufs Band, Laptop einzeln in einen Behälter und zügig durch die Schleuse marschiert. Und? Nichts passiert. Ich also schön meinen Koffer geschnappt. Und plötzlich höre ich die Sicherheitsfrau am Ende des Bandes (die, die den Koffer bei Bedarf öffnen soll/muss): &#8220;Achtung, wir werden kontrolliert! Vorne rechts am Bücherstand!&#8221; Woraus ich messerscharf schließen konnte, dass die Kontrolleure gerade selber Teil einer Kontrolle wurden. Nachteil für mich: Mein Laptop wurde – Vorschrift muss sein – genauestens auf Drogen und Sprengstoff untersucht. Ab ins Büro, Klebestreifen auf den Laptop, Gerät in den EGIS-Bombendetektor, alles sauber, Reise fortgesetzt. Vorteil für mich: Ich wusste genau, was passieren würde. Null Nervosität und darüber hinaus viel Verständnis für die Kollegen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt für mich ein spannendes und interessantes Stück Lektüre. Ich musste häufig herzlich lachen, für Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. Wer schon immer mal hinter die Kulissen eines Flughafens schauen wollte, ist gut bedient. Und zukünftig wird man aufpassen, bevor man bei der Kontrolle dumme Sprüche über Bomben und Terroristen fallen lässt.</p>
<p>Neugierig auf das Buch bin ich übrigens durch <a href="http://www.zeit.de/2011/44/Interview-Flughafenkontrolle" target="_blank">diesen lesenswerten Artikel</a> geworden.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F23%2Fbuch-kritik-die-bombe-is-eh-im-koffer%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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