<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Public Correlations &#187; Trends</title>
	<atom:link href="http://public-correlations.de/category/trends/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://public-correlations.de</link>
	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 12:13:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>E-Mail-Wellen und ihre Folgen</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/30/e-mail-wellen-und-ihre-folgen/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2012/01/30/e-mail-wellen-und-ihre-folgen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail an alle]]></category>
		<category><![CDATA[Kürschnergate]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3696</guid>
		<description><![CDATA[E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun? Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “Kürschner” [...]
Related posts:<ol>
<li><a href='http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/' rel='bookmark' title='Achtung! dpa liest mit.'>Achtung! dpa liest mit.</a> <small>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen,...</small></li>
</ol>

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun?</p>
<p>Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>” mitzubringen. Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.Was genau passiert ist, könnt ihr <a title="Achtung! dpa liest mit." href="http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen.</p>
<p>Mein Statement auf Twitter wurde durch die dpa verbreitet, wodurch sich sogar RTL bei mir meldete. Mit dem Bundestag im Hintergrund wurde ich interviewt. Leider war entweder eine andere Story wichtiger oder meine Frisur durch den Wind derart zerzaust, dass die Geschichte aus der Sendung flog. Damit ich mir Arbeit nicht umsonst gemacht habe, veröffentliche ich das Interview einfach in schriftlicher Form hier.</p>
<div><strong><br />
Welche Eigendynamik haben solche Geschichten im Netz?</strong><br />
Wir Menschen sind schadenfroh. Wir lachen gerne, am liebsten über andere. Deshalb sind Pannenshows im Fernsehen auch so beliebt. Wenn also so ein Versehen passiert, sind wir sehr empfänglich dafür. Und teilen dies natürlich anderen mit.</div>
<div><strong>Warum wurde so eine Panne gerade im Bundestag im Netz so intensiv kommentiert?</strong><br />
Dem Politiker traut man  – gerade in der Webgemeinde – wenig Internet-Kompetenz zu. Wenn dieses Vorurteil bestätigt wird, ist dies ein gefundenes Fressen, um sich darüber lustig zu machen.</div>
<div><strong><br />
Wie funktioniert das eigentlich mit der E-Mail-Welle? Was passiert da genau?</strong><br />
Trifft eine solche E-Mail im Postfach ein, gibt es auf der einen Seite ein Stöhnen, auf der anderen ein Schmunzeln. Denn einem selber könnte so etwas natürlich nie passieren. Es gibt aber immer einen, der einen – mehr oder weniger – lustigen Kommentar dazu abgibt und diesen natürlich ebenfalls an alle verschickt. Daraufhin fühlen sich andere herausgefordert – das Leben ist schließlich ein Wettbewerb. Bis dann einer kommt, der an alle schreibt, dass man nicht an alle schreiben soll. Das funktioniert übrigens in jedem Unternehmen oder jeder Organisation, unabhängig von Größe und Branche. Spaßvögel und Nörgler gibt es nämlich überall.</div>
<div></div>
<div><strong>Was kann man dagegen tun?</strong><br />
So eine Welle ebbt meist sehr schnell ab. Je größer das Unternehmen ist, desto länger dauert es. Grundsätzlich heißt die Formel beim E-Mail-Versand: “E-Mail aus, Gehirn an”. “Denn jede nicht gesendete E-Mail ist eine gute E-Mail” Gerade das Internet zeigt, dass unsere Finger oft schneller sind als unser Kopf. Wer 2 Minuten nachdenkt, bevor er seinen Status bei Facebook ändert, hat meist gewonnen.</div>
<div><strong>Warum sind solche E-Mail-Wellen eigentlich ein so großes Problem?</strong></div>
<div>Eine Untersuchung der Beratungsfirma Basex ergab, dass Büromenschen im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren. Allein in den USA entsteht dadurch ein Schaden von geschätzten 588 Milliarden Dollar jährlich. Einen Großteil dieser Ablenkung machen E-Mails aus. Deshalb ist jede nicht gesendete E-Mail eine gute E-Mail. <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zu-viel-ueberleben-im-ueberfluss/artikel/sie-haben-ablenkung.html" target="_blank">Quelle</a></div>
<div><strong>Gibt es Programme, die solche E-Mail-Wellen verhindern können?</strong></div>
<div>Spam-Filter können heutzutage zwar eine Menge, allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Mail versehentlich an alle ging und welche nicht. Das nützlichste Programm für solche Fälle ist immer noch das menschliche Gehirn. Wenn jeder ein paar Sekunden darüber nachdenkt, bevor er auf den &#8220;Reply&#8221;-Button drückt, würden solche Wellen gar nicht erst entstehen.</div>
<div><strong>Ist dem Bundestag durch dieses Versehen in der Außendarstellung ein PR-Schaden entstanden?</strong></div>
<div>
<div>Im Volk macht sich Politikverdrossenheit breit. Das sehen wir aktuell vor allem in der Diskussion um unseren Bundespräsidenten. Politiker leiden unter ihrem Image und werden mit jedem kleinen Skandal kritischer gesehen. Umso schneller reagiert der Wähler, wenn er sich über Missgeschicke lustig machen kann. Dabei ist es doch schön zu sehen, dass es sich bei Politiker ebenfalls nur um ganz normale Menschen handelt.</div>
</div>
<div><strong>Was sollte Babette jetzt tun?</strong><br />
Die junge Dame sollte es mit Humor nehmen. In den nächsten Tagen wird sie zwar das Gesprächsthema Nr. 1 im Bundestag sein, aber sicher wird sie noch nie so viele strahlende und lachende Menschen um sich haben. Außerdem kann sie diesen neugewonnen Promi-Status nutzen, um sich über die Grenzen ihres Bereichs hinweg bekannt zu machen.</div>
<div></div>
<div>Wer jetzt immer noch Hilfe bei seinen Mails braucht, sollte sich den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3874397963/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=3874397742&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=12Q1WQPFF0HZN18P57C5" target="_blank">Scholz &amp; Friends E-Mail-Knigge</a> zulegen. (Hinweis: Publikation der Agentur, in der ich arbeite)</div>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F30%2Fe-mail-wellen-und-ihre-folgen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
<li><a href='http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/' rel='bookmark' title='Achtung! dpa liest mit.'>Achtung! dpa liest mit.</a> <small>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen,...</small></li>
</ol></p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2012/01/30/e-mail-wellen-und-ihre-folgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Social Brands müssen zu Consumer Brands werden&#8221; – Andrea Kolb von ABURY im Interview</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Abury]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Taschen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3544</guid>
		<description><![CDATA[Beim letzten Treffen der Digital Media Women Hamburg bei Scholz &#38; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;ABURY&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim letzten Treffen der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> bei Scholz &amp; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;<a href="http://aburycollection.com/de/" target="_blank">ABURY</a>&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit und Fairness miteinander zu tun haben, erzählte sie mir im Interview.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3550 alignnone" title="Abury-Marrakech_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg" alt="" width="295" height="294" /></a></p>
<p><strong>Andrea, du hast lange Jahre in Agenturen gearbeitet, warum hast du aufgehört?</strong></p>
<p>Ich habe von 1996 bis 2001 in Agenturen gearbeitet und 2001 Calliope &#8211; Inspiring Brand Communication gegründet. Calliope ist eine Agentur für Markeninszenierung &#8211; in Medien und auf Events. Wir haben u.a. o2 Germany, Deutsche Bank AG, Deka Immobilien betreut und für viele Agenturen Spezialkonzepte entwickelt und umgesetzt &#8211; seit 2008 mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. 2007 bin ich mit meinem Mann nach Marrakesch, um dort das <a href="http://www.anayela.com/" target="_blank">AnaYela</a> zu entwickeln und daraus haben sich viele weitere Projekte, wie der &#8220;Club of Marrakesh&#8221; und ABURY entwickelt - deswegen habe ich die Agenturtätigkeit wesentlich reduziert, aber nicht komplett aufgegeben.</p>
<p><strong>Wie bist du dann darauf gekommen, Handtaschen zu verkaufen?</strong></p>
<p>Die Grundidee von ABURY ist nicht Handtaschen verkaufen &#8211; sondern die Erhaltung von kulturellen Schätzen und von Kunsthandwerk, das verloren geht, um damit den Menschen in den jeweiligen Ländern die Möglichkeit zu geben, wieder mit ihrem Kunsthandwerk und traditionellen Wissen, Geld zu verdienen. Und eines dieser Kunsthandwerke in Marokko ist die Tradition des Taschenbestickens. Da wir seit 2007 uns sehr intensiv mit dem Kunsthandwerk in Marrakesch beschäftigt haben, bin ich dort auf die Taschen gestossen - ich habe vor 3 Jahren einen geschenkt bekommen und diese mit nach Deutschland genommen. Viele meiner Freundinnen, aber auch fremde Frauen auf der Strasse, haben mich auf die Tasche angesprochen. So habe ich mich intensiver mit dem Kunsthandwerk beschäftigt, nur noch eine Handvoll Frauen gefunden, die das Kunsthandwerk beherrschen, aber eine ganze Menge junger Menschen, die keine Arbeit haben. Mit den Experten des &#8220;Club of Marrakesh&#8221; haben wir dann ein Social Business Modell entwickelt,<br />
welches auf dem Prinzip der Co-Laboration basiert. So sind in der Zwischenzeit schon 2 Nähschulen entstanden und es wurden bereits 40 Frauen und Mädchen ausgebildet, die jetzt für uns arbeiten &#8211; Einkommen verdienen und zusätzlich 50% des Profits für Community Projekte zurückbekommen.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3549" title="Abury_naehschule_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Was ist das Besondere an Abury, was sie von anderen Handtaschen abhebt?</strong></p>
<p>Es gibt zwei Kollektionen:<br />
Die erste Kollektion sind alte Vintage Taschen, 20 &#8211; 50 Jahre alt. Es gibt davon nur noch ganz wenige. Jede Tasche ist ein Unikat, erzählt eine Geschichte, ist Botschafterin ihrer Kultur. Damit hat man ein ganz besonderes, individuelles Stück, eine Botschafterin der Kultur, die auch ihre Trägerin zu einer Botschafterin macht.<br />
Die zweite Kollektion sind die neuen Taschen, die jetzt von den Näherinnen produziert werden. Alle 100% handgefertigt, damit auch jede individuell, etwas besonderes. In diesen Modellen vereinen wir Tradition und Moderne: Wir designen moderne Formen, ipadbags, clutches etc. und fertigen sie auf traditionelle Weise und besticken sie mit den alten, traditionellen Mustern. Damit erhält die Kultur einen Fortbestand in die Moderne.</p>
<p><strong>Ist Deutschland dein erster Zielmarkt? Hast du vor, weiter zu expandieren? Und warum glaubst du, dass die Taschen gerade hier gut ankommen?</strong></p>
<p>Deutschland ist unser erster Zielmarkt, da Deutschland unser Heimatmarkt ist &#8211; wir haben aber auch schon Boutiquen in Italien und der Schweiz, die ABURY-Taschen verkaufen. Der nächste Schritt ist eine Expansion nach England und Frankreich, sowie die USA &#8211; Donna Karan hat 2 Taschen gekauft und wir haben auch schon eine Boutique in LA. die USA ist ein sehr spannender Markt für ABURY.</p>
<p><strong>Hilft dir dabei dein Wissen aus deinem &#8220;früheren Leben&#8221;?</strong></p>
<p>Ja, sehr sogar. Das ist ja das Schöne daran &#8211; man kann beides wunderbar miteinander verbinden. Der Aufbau einer Marke und deren Kommunikation und Marketing ist bei einer social brand nicht viel anders als bei einer consumer brand - der professionelle Aufbau der Marke, Markenkern, Vision, Mission, Strategie etc. sind hier genau so wichtig. Das Gleiche gilt für Marketing und Kommunikation - vielleicht muss man hier sogar noch ein bisschen kreativer sein <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , da die Budgets nicht so groß sind. Und der Umgang mit Menschen ist in allen Kulturen ähnlich &#8211; Respekt ist ein wichtiger Bestandteil &#8211; egal ob gegenüber einem Vorstand hier oder gegenüber einer Näherin und ihrer Kultur in Marokko.</p>
<p><strong>Auf dem Event der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> hast du neue Farben und sogar ipad-Hüllen gezeigt. Bringt ihr also neue Ideen zu den Menschen, und wie reagieren diese darauf?</strong></p>
<p>Ja &#8211; wie oben beschrieben, versuchen wir neue, moderne Formen zu entwerfen, die überraschen. Das Material, also das Leder, die Fäden, die Farben sind alle aus Marokko und traditionell vor Ort so vorzufinden. Allerdings versuchen wir auch hier, nur natürlich behandeltes Leder und natürliche Farben zu verwenden und den Menschen vor Ort zu erklären, warum es besser ist, nicht mit harten Chemikalien zu arbeiten. Die Formen sind teilweise tatsächlich etwas Neues, und wir haben ihnen ipads gezeigt und erklärt, was man damit machen kann und warum Menschen bei uns sie benutzen. Die Menschen vor Ort sind sehr neugierig, wissbegierig und offen für Neues.</p>
<p><strong>Sind die Menschen anderswo weniger wissbegierig, oder woran, glaubst du, hapert es, dass nachhaltiger Konsum in vielen Ländern – darunter auch Deutschland – immer noch eine Randerscheinung ist? Und was müsste sich ändern, damit sich das ändert?</strong></p>
<p>Es gibt sicher einige Gründe, warum nachhaltiger Konsum noch eine Randerscheinung ist &#8211; ich möchte mal zwei Gründe aus meiner Sicht darstellen:<br />
1. Nachhaltige Produkte müssen auch als Brands aufgebaut werden &#8211; man muss die Marken für die Menschen begehrlich machen, sie mit Geschichten aufladen, etc.. Häufig wird als Argument das mangelnde Marketingbudget genannt &#8211; gerade heutzutage kann man aber mit Kreativität, über Social Media, etc. auch mit kleinem Budget große Aufmerksamkeit schaffen. Die &#8220;social brands&#8221; müssen genauso begehrlich werden, wie die consumer brands, die reine Argumentation &#8221;wir sind doch gut&#8221; reicht nicht aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html" target="_blank">Blyss</a> sagt immer &#8220;Ethics is not a USP&#8221;.</p>
<p>2. Der Preis &#8211; viele Produkte, die nachhaltig sind, sind gefühlt teurer &#8211; aber meist halten sie auch länger bzw. haben einen Mehrwert für Gesundheit, soziale Anerkennung, etc. Wir müssen hier zu einem neuen Verständnis von Qualität kommen &#8211; ich kaufe eben nicht mehr 10 T-Shirts oder Taschen für 10 Euro, sondern eine besondere für etwas mehr. Diese hat dann aber auch eine andere Bedeutung für mich.</p>
<p><strong>Preis ist ein gutes Thema: Knapp 400 Euro für eine Handtasche ist eine Menge Geld. Wie viel davon geht wirklich an die Menschen in Nordafrika? </strong></p>
<p>Ja, das Argument höre ich öfter und beantworte die Frage sehr gerne. Es gibt viele Taschenmarken, die in Asien produziert werden, die noch viel mehr kosten und deren Business nicht auf einem sozialen Modell beruht, denen die Frage nie gestellt wird. Erst, wenn man sagt, es ist ein Social Business, wird die Frage relevant &#8211; das finde ich ein spannendes, aber natürlich auch verständliches Phänomen, weil man natürlich wissen möchte, was zurückfließt.<br />
Transparenz ist deswegen für die Glaubwürdigkeit sehr wichtig bei Social Business. Bei uns sieht das wie folgt aus:</p>
<p>Die Näherinnen bekommen zuerst einmal die Ausbildung finanziert &#8211; dies sind ca. 200,00 Euro pro Näherin für die rund 3-monatige Ausbildung. Dies wird über die ABURY Foundation organisiert, die sich aus 50% Profits aus dem Verkauf und über Spenden finanziert. Hier haben wir bereits die ersten 40 Näherinnen ausgebildet und haben über 100 bereits auf der Warteliste, die jetzt nach und nach ausgebildet werden. Ausserdem möchten wir weitere Nähschulen in anderen Communities aufbauen. Jede Näherin bekommt dann, wenn sie die Ausbildung abgeschlossen hat, ein faires Gehalt, mit dem sie ihr Leben bestreiten kann. Bei ca. 1 Woche Produktionszeit pro Tasche, sind allein die Lohnkosten schon weit über dem, was eine maschinell gefertigte Tasche am Ende kostet. Zusätzlich gehen – wie gesagt – 50% aller Profits wieder direkt zurück in die Community, damit dort Projekte, wie z.B. ein Brunnenbau, die Einrichtung einer Bibliothek, etc. selbst finanziert werden können. Dies fördert vor allem die kulturelle Identität der Menschen und den Stolz auf ihre Kultur!</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-3548 alignnone" title="Abury_Naeherinnen_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Stolz möchtest du auch andere machen. Du schreibst, dass die Abury Foundation weiteren Menschen helfen möchte, &#8220;mit ihrem traditionellen Können und Wissen wieder ihren Lebensunterhalt zu verdienen&#8221;. Was sind deine nächsten Ziele?</strong></p>
<p>Das Modell, das wir jetzt beispielhaft in Marokko aufgebaut haben, lässt sich auf Communities in aller Welt übertragen. Unser nächstes Ziel heißt Bangladesh &#8211; hier möchten wir in einer Kooperation mit Bibi Russell vor Ort die Webkunst in den Dörfern weiter fördern. Zusätzlich screenen wir gerade, wo es noch weitere Möglichkeiten gibt für Kooperationen, wie z.B. auch in Südamerika - das Ziel ist, jedes Jahr ein weiteres Land in die ABURY Collection aufzunehmen, um eines Tages den Menschen hier eine Kollektion an außergewöhnlichem, sinnlichem, einzigartigem Kunsthandwerk anbieten zu können, welches den Menschen vor Ort die Möglichkeit bietet, sich selbst zu ernähren.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für dich und Abury!</strong></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F09%2F09%2Fsocial-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%25e2%2580%2593-andrea-kolb-von-abury-im-interview%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Duften, riechen, werben – Das Gewürzmuseum in Hamburg</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/08/05/duften-riechen-werben-%e2%80%93-das-gewurzmuseum-in-hamburg/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/08/05/duften-riechen-werben-%e2%80%93-das-gewurzmuseum-in-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[Hafencity]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsorship]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3524</guid>
		<description><![CDATA[Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;Spicy’s Gewürzmuseum&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung. Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;<a title="Gewürzmuseum Hamburg" href="http://www.spicys.de/" target="_blank">Spicy’s Gewürzmuseum</a>&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung.</p>
<p>Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite Etage einer der unzähligen Klinkerbauten. Dort verbirgt sich das Gewürzmuseum Hamburg. 3,50 Euro kostet der Eintritt in die Welt der Gewürze, Kinder bekommen ein kleines Päckchen Gummibärchen, Erwachsene eine Probe Pfeffer mit auf den Besuch gegeben. Und schon geht es los: Zahllose Säckchen voller Gewürze stehen bereit, angefasst, berochen, zerrieben und anderen unter die Nase gehalten zu werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3525 alignnone" title="Gewuerzmuseum1" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pfeffer, Salz, Zimt, Thymian, Koriander: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Für Hobby-Köche eine wahre Wonne. Selten hat man die Möglichkeit, seltene Gewürze anzufassen und sich intensiv damit zu beschäftigen. Etliche Schilder geben Hinweise darauf, wie diese Gewürze geerntet, verarbeitet und verwendet werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3532" title="Gewuerzmuseum8" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, die ich in vielen Museen bereits gesehen habe, ist das Sponsorship. Im Gewürzmuseum ist es sehr deutlich zu erkennen. Schaufensterkästen präsentieren in großen Auslagen historische Produkte von Unternehmen wie Maggi, Knorr, Fuchs und Hela.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3528 alignnone" title="Gewuerzmuseum4" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3529" title="Gewuerzmuseum5" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" title="Gewuerzmuseum6" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Zur Abwechslung – und weiteren Information – gibt es Schaubilder und Kästen voller Produkte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3533" title="Gewuerzmuseum9" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="Gewuerzmuseum3" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine clevere – und bei diesem Thema einfach passende – Kombination aus Historie, Information und Product Placement. Clever insofern, als dass sich das Museum schon beinahe vor der Öffnung monetär amortisiert haben könnte (reine Spekulation!). Und doppelt clever, da es als Werbung gar nicht wahrgenommen wird. Meinen Bekannten ist nämlich das Sponsoring gar nicht unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Der Maggi-Kasten z.B. sorgte für große Begeisterung.</p>
<p>Ich finde, der Besuch lohnt sich, gerade für Kinder, die alles anfassen können, aber auch für große Kinder, die Gewürze auch mal außerhalb einer Plastik-Verpackung kennenlernen wollen. Und den einen oder anderen könnte sich dieses besondere Gewürz am Ausgang ja doch &#8220;reizen&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3526" title="Gewuerzmuseum2" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg" alt="" width="478" height="640" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F08%2F05%2Fduften-riechen-werben-%25e2%2580%2593-das-gewurzmuseum-in-hamburg%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/08/05/duften-riechen-werben-%e2%80%93-das-gewurzmuseum-in-hamburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frauenfußball hat endgültig seine Unschuld verloren</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/07/11/frauenfusball-hat-endgultig-seine-unschuld-verloren/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/07/11/frauenfusball-hat-endgultig-seine-unschuld-verloren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-WM]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Weltmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3472</guid>
		<description><![CDATA[Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren.</p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und Startschuss für die Professionalisierung des Frauen-Fußballs sein. Und alles war professionell vorbereitet worden. Mit Steffi Jones hatten wir den weiblichen Franz Beckenbauer geholt, die Marketing-Maschine lief heiß und die Vorbereitung unserer Spieler dauert knapp zwei Monate.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren war eine Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (was für ein Wort) in den meisten Teilen der Welt undenkbar. Wie wurden die Spielerinnen damals noch belacht, eine Frau könne den &#8220;Männer-Sport&#8221; Fußball nicht betreiben, sie wäre zu weich dafür. Jetzt zeigt sich, dass sie den Männern nur noch wenig nachstehen. Und genau das ist ihr Problem. Denn statt den Fußball zu &#8220;ihrer&#8221; Sportart zu machen, haben sie den Männern nachgeeifert. Dazu aber später. Hier ein kleines persönliches Fazit:</p>
<p><strong>Spielorte</strong></p>
<p>Spielorte wie Augsburg, Sinsheim oder Bochum sind für ein internationales Groß-Event nur bedingt tauglich. Im Ausland dürften diese Namen den Besuchern eher wenig sagen, Shopping-Touren und Ausflüge neben den Spielen werden dadurch erfolgreich verhindert. Von der Größe her dagegen sind die meisten ideal. Schließlich erwartet ja scheinbar niemand, dass mehr als 25.000 Zuschauer zu einem Spiel kommen. Oder?</p>
<p><strong>PR/Merchandising/Ansprüche</strong></p>
<p>Rummel um die Frauen gab es im Vorfeld der WM wahrlich genug. Eigentlich waren wir schon Weltmeister, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte. Steffi Jones sagte noch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article7179093/Spielerinnen-duerfen-sich-im-Playboy-ausziehen.html" target="_blank">letztes Jahr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>WELT ONLINE: </strong>Im ersten Vorrundenspiel der WM 2007 bezwang Deutschland Argentinien 11:0. Ist so etwas nicht kontraproduktiv?</p>
<p><strong>Jones:</strong> Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Einige Nationen sind halt deutlich schwächer als wir. Wir haben eine so starke Mannschaft, dass wir auch Spiele, in denen wir vielleicht nicht so dominant sind, schnell mal 4:0 gewinnen. Aber wir werden keiner Spielerin sagen, dass sie mit Absicht vorbeischießen soll, damit die Ergebnisse knapper aussehen.</p></blockquote>
<p>Naja, so knapp waren die Spiele dann wohl doch nicht. Diese Einstellung zog sich durch alle Level. Auch im Marketing war als Parole ausgegeben: &#8220;<a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/frauen-plaetze-21674918_mbqf-18495592/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">3. Plätze sind was für Männer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://data6.blog.de/media/026/5661026_7b23f37d2b_s.jpeg" target="_blank">Jungs, wir rächen euch!</a>&#8221; So <del>mutig</del> überheblich gaben sich ja nicht mal die Männer.</p>
<p>Wenigstens blieben wir von nackten Tatsachen dieses Mal eher verschont. Vielleicht, weil die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/frauen-wm-2011/article13460325/Frankreichs-Frauen-nicht-nur-nackt-ein-Spektakel.html">Erfahrung</a> zeigte, dass es nicht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beachvolleyball#Kontroverse">jeder Sportart</a> ausschließlich um den schönen Anblick geht.</p>
<p>Und auch die Werbung hat &#8220;unsere&#8221; Mädchen für sich entdeckt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KD2m2vJL5Z8" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xuf5AqpnK4I" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><strong>Spiel-Qualität</strong></p>
<p>Auch wenn viele anderes behaupten: Ich finde, dass die Frauen faszinierenden Fußball spielen. Das taktische Verständnis ist extrem hoch, körperlich sind sie schon ziemlich robust, die Geschwindigkeit liegt nur wenig unter dem der Männer, und bei der Technik stellen sie so manchen Mann in den Schatten. Und wer bei einem versprungenen Ball meckert, sollte sich mal einen Auftritt unserer National-Männer aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2000" target="_blank">Jahr 2000</a> anschauen. (Ich war live im Stadion und weine heute noch über diese Leistung)</p>
<p><strong>Schiedsrichter</strong></p>
<p>J, ich weiß. Über die Schiedsrichter wird immer gemeckert. Bei dieser WM gibt es jedoch guten Grund dafür. Und die Entscheidung der Fifa, ausschließlich Frauen pfeifen zu lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollen Amateure bei einem Profi-Turnier das Spiel leiten? Beim Tennis z.B. sitzen auch Männer bei Frauen-Turnieren (und umgekehrt), in der Fußball-Bundesliga pfeift eine Schiedsrichterin. In den meisten Teilen der Welt gibt es gar keine professionelle Ausbildung für den &#8220;schwarzen Mann&#8221;. Darf bei einer Weltmeisterschaft das wichtigste und entscheidende Glied das schwächste sein? Oder wie soll man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m7OnbKeIHKQ" target="_blank">solche</a> Szenen erklären? (Leider kein Embedden möglich)</p>
<p>Bei der Suche nach Spielszenen ist übrigens aufgefallen, dass die Fifa zahlreiche Videos hat löschen lassen. So kann man natürlich auch die Verbreitung von Content stoppen. Oder geht es hier darum, das Image zu schützen?</p>
<p><strong>Stimmung</strong></p>
<p>Wo waren sie, die Auto-Fähnchen, die riesigen Public-Viewings, die Trikot-Träger? Auf den Straßen (zumindest Hamburgs) wollte das Sommermärchen nicht so richtig stattfinden. In den Stadien dagegen war High-Life. Aus verschiedenen Ecken hörte ich große Begeisterung, und wer sich mal ein Spiel im Fernsehen angesehen hat, erblickte nicht nur einmal die &#8220;La Ola&#8221;. Außen pfui, innen hui. Oder- um es anders auszudrücken: Die Zielgruppe wurde erreicht. Wer sich schon vorher für Frauen-Fußball interessiert hatte, wurde voll und ganz beglückt.</p>
<p><strong>Fair-Play</strong></p>
<p>Wir haben gesehen wie die Frauen auf dem Platz miteinander umgehen: Sie haben getreten wie die Kesselflicker (und ich habe 25 Jahre Fußball gespielt, ich kann das beurteilen), haben sich fallengelassen, hatten Wunderheilungen, haben gemeckert und gezetert, den Ball weggeschossen und Gegnerinnen und Schiedsrichter beschimpft. Was haben wir uns auf sportlich faire Spiele gefreut. Doch leider nähert sich der Frauen-Fußball dem der Männer schneller an, als es uns lieb sein sollte. Um es kurz zu machen: Schade, dass die Frauen-Fußballerinnen vor allem eines von ihren männlichen Kollegen gelernt haben: Unsportlichkeit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/_SdfD8NgGI0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Haben Frauen das wirklich nötig? Müssen sie gerade das von den Männern übernehmen, worüber sich die halbe Fußball-Welt aufregt? (England mehr als Italien) Damit schaden sie ihrem Sport leider mehr als ihnen lieb ist. Aber vielleicht ist der Frauenfußball ja tatsächlich schon jetzt so, wie er es immer sein wollte: professionell.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F07%2F11%2Ffrauenfusball-hat-endgultig-seine-unschuld-verloren%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/07/11/frauenfusball-hat-endgultig-seine-unschuld-verloren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hamburg legt beim Grillen ein paar Kohlen drauf</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/06/19/hamburg-legt-beim-grillen-ein-paar-kohlen-drauf/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/06/19/hamburg-legt-beim-grillen-ein-paar-kohlen-drauf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 12:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Gril drauf los]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Gruner & Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Michelwiese]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Steak]]></category>
		<category><![CDATA[Würstchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3401</guid>
		<description><![CDATA[Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, steigen in Hamburg auch die Rauchwolken in die Höhe. Es ist Grillzeit. Kaum eine Wiese an Alster und Elbe, die nicht von [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, steigen in Hamburg auch die Rauchwolken in die Höhe. Es ist Grillzeit. Kaum eine Wiese an Alster und Elbe, die nicht von Steak- und Würstchen-Fans erobert wird. </p>
<p>Hamburg ist ein wahres Grillparadies. <a href="http://www.hamburg.de/sommer-hamburg/293468/grillplaetze-hamburg.html">Zahlreiche offizielle</a> &#8211; und inoffizielle &#8211; Stellen laden zum gemütlichen Beisammensein ein. Ob und wo das Grillen erlaubt ist, darüber scheuden sich die Geister (und die Gerichte). In Hamburg geht man das Thema deshalb gerne liberal an, nach dem Motto: wo kein Kläger, da kein Richter. Solange man also niemanden stört, sich die Rauchentwicklung in Grenzen hält und man den Rasen nicht verbrennt (Einweggrills sind in diesem Fall ein besonderes Ärgernis), steht dem Verbrennen von Kohle und Fleisch wenig im Weg. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836623690/" title="IMG_0453 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5151/5836623690_b6ae2ba682.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0453"></a></p>
<p>Beliebter Grillplatz in meiner Nähe ist die Michelwiese. Jedes Wochenende finden sich zahlreiche Sonnenhungrige dort ein, bewaffnet mit mehr oder minder professionellem Gerät. Seit kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer des &#8220;<a href="http://www.grilliput.com/">Grilliput</a>&#8220;, eines Grills, den man auf Staffelstab-Größe zusammenstecken kann. Praktisch, wenn man mit Fahrrad oder Roller unterwegs ist und keinen Platz für große, unhandliche Gestelle hat. Innerhalb weniger Minuten ist der Grilliput auf- und wieder abgebaut, hat Platz für etwa 5-6 Würstchen oder 2-3 mittelgroße Stücke Fleisch und &#8211; unschlagbarer Vorteil &#8211; kann komplett in der Spülmaschine gereinigt werden. Ein tolles Geschenk für den Mann, der gerne grillt, es praktisch mag, Design liebt, aber nicht unbedingt <a href="http://de.weber.com/Default.aspx?AreaID=1">auf dicke Hose</a> machen muss.</p>
<p>Vor kurzem habe ich auf der Michelwiese drei große schwarze Mülltonnen entdeckt. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Mülltonnen jedoch als Grillstationen. &#8220;<a href="http://www.grill-drauf-los.de/ ">Grill drauflos</a>&#8221; heißt die &#8220;erste Grillstation Deutschlands&#8221;. Und so funktionierts: einfach einen Euro einwerfern, und innerhalb von zwei Minuten wird die Grillfläche erhitzt. Insgesamt 15 Minuten (auf der Website steht 15 Minuten, da ist man sich wohl nicht ganz einig) kann man dann sein Essen grillen. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836625072/" title="IMG_0456 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3329/5836625072_aba52bf041.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0456"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836624642/" title="IMG_0455 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5108/5836624642_dc8a953f7e.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0455"></a></p>
<p>Etwas Öl sollte man selber mitbringen, ansonsten steht alles parat. Grill, Kohle, Grillanzünder, kann man alles daheim lassen. Um die Sauberkeit muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Zum Einen wird bei 250 Grad jede Bakterie abgetötet, zum Anderen wird die Grillstelle mindestens einmal am Tag professionell gereinigt. Dass es mit Ökostrom läuft, setzt dem Ganzen die Krone auf. Weniger Müll, weniger Schleppen und kostengünstig. Denn viel länger als eine Stunde (=4 Euro) grilt man normalerweise eh nicht. Klasse Idee, wie ich finde. Und es zeigt, dass Hamburg auch hier wieder ganz weit vorne ist. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836076277/" title="IMG_0454 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3286/5836076277_9be7b73c94.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0454"></a></p>
<p>Auf <a href="http://www.facebook.com/grilldrauflos">Facebook</a> ist die Grillstation natürlich auch. Bietet sich perfekt an, wer möchte nicht sein Foto vom idealen Grill-Würstchen stolz der Öffentlichkeit präsentieren?</p>
<p>Disclosure: Meine Agentur Scholz &#038; Friends arbeitet u.a. für Hamburg Wasser, deren Tochterfirma Hamburg Energie ist. Für Hamburg Energie wiederum arbeiten wir nicht. Ich finde die Idee jedoch toll, weil ich gerne grille und in der Nähe wohne.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F06%2F19%2Fhamburg-legt-beim-grillen-ein-paar-kohlen-drauf%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/06/19/hamburg-legt-beim-grillen-ein-paar-kohlen-drauf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Groupon und seine Schwächen</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/06/01/groupon-und-seine-schwachen/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/06/01/groupon-und-seine-schwachen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Gutschein]]></category>
		<category><![CDATA[Tussmanns]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3353</guid>
		<description><![CDATA[Versäumnisse bei Dienstleistern, Ärger bei den Kunden: Welche Schwächen die Gutschein-Plattform Groupon hat und warum sie dadurch in Zukunft Probleme bekommen könnte. Update (siehe unten): Das Tussmanns hat mittlerweile den [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Versäumnisse bei Dienstleistern, Ärger bei den Kunden: Welche Schwächen die Gutschein-Plattform Groupon hat und warum sie dadurch in Zukunft Probleme bekommen könnte.</p>
<p><strong>Update </strong>(siehe unten): Das Tussmanns hat mittlerweile den Geschäftsbetrieb eingestellt.</p>
<p>Bei <a href="http://www.groupon.de/">Groupon</a> hat man die Möglichkeit, Angebote von Restaurants, Freizeit, Wellness, Beauty oder Sport in Form von Gutscheinen zu sehr günstigen Preisen zu kaufen. Die Idee dahinter: Wenn sich eine bestimmte Zahl von Menschen zusammenfinden, das gleiche Produkt zu erwerben, kommt der Kauf zustande. Das soll für die beteiligten Unternehmen mehrere Vorteile haben, darunter die Bekanntheit steigern.</p>
<p>Leider hat das System Groupon einige Schwächen, von denen ich einige hier aufzählen möchte.</p>
<p><strong>Schwäche 1: Die Verfügbarkeit.</strong><br />
Groupon hat keine Übersicht über das Angebot, das über den Dienst verkauft wird. So kann es schnell dazu kommen, dass Händler mehr Ware anbieten, als letztendlich zur Verfügung steht, oder lange Lieferzeiten entstehen. Als Zwischenhändler haftet Groupon zwar nicht, leidet jedoch unter schlechten Bewertungen.</p>
<p><strong>Schwäche 2: Die Qualität</strong><br />
Grundsätzlich gilt: Mangelnde Qualität ist ein Lose-Lose-Geschäft: Wenn das Produkt nicht stimmt, wird Groupon im Zweifel mit verantwortlich gemacht. Zu diesem Zweck hat Groupon ein <a href="http://www.groupon.de/partner-seal">Gütesiegel</a> eingeführt, das besonders gut bewertete Händler auszeichnen und Kunden schützen soll. Ein Vorab-Qualitätsmanagement scheint es bei Groupon jedoch nicht zu geben. Der Aufwand, der dahinter steckt, ist auch ziemlich gewaltig und ressourcenfressend. So muss sich die Plattform – wie der Käufer auch – auf Empfehlungen verlassen. Diese jedoch haben meist wenig Aussagekraft. Oft sind es gerade die unbekannten Locations, die Groupon nutzen wollen, um sich einem größeren Kreis von potenziellen Kunden bekannt zu machen. Doch auch renommierte Angebote können Probleme bekommen: z.B. wenn statt 10 Besuchern eines Restaurants plötzlich 100 vor der Tür stehen. </p>
<p>Beispiel:<br />
Ich hatte vor einigen Wochen einen Gutschein für einen Brunch im Düsseldorfer Restaurant <a href="http://www.groupon.de/deals/duesseldorf/tussmann/294223">Tussmanns</a> gekauft. Schnell merkte ich, dass ich nicht der Einzige war: 1.453 Gutscheine gingen über die digitale Ladentheke. Mein erster Gedanke war &#8220;Wow, was für ein Erfolg&#8221;. Die Begeisterung schwand jedoch schnell, nachdem ich erfolglos versuchte, einen Tisch dort zu reservieren. &#8220;Auf Wochen ausgebucht&#8221; hieß es da. Da das Angebot nur für den Sonntag gilt, kann es etwas dauern, bis 1.453 Menschen dort bedient wurden. Damit ist für mich der Gutschein fast wertlos geworden, da ich nicht ein Jahr warten möchte, bis ich ihn einlösen kann. </p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/06/Groupon.jpeg"><img src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/06/Groupon-300x255.jpg" alt="" title="Groupon" width="300" height="255" class="alignleft size-medium wp-image-3357" /></a></p>
<p>Hinzu kam folgendes Problem: Tussmann hatte bis zu diesem Zeitpunkt bei <a href="http://www.qype.com/place/166347-Tussmann-Duesseldorf">Qype</a> eine ziemlich gute Bewertung, etwa vier Sterne zeugten für guten Service und Qualität. Neuerdings jedoch – so ziemlich direkt nach dem Groupon-Angebot – stürzten die Bewertungen ins Bodenlose.</p>
<p>Die aktuellen Kommentare zeigen das Dilemma:</p>
<blockquote><p>Absolute Frechheit! Die erwähnte Geburtstagsgesellschaft waren nicht dir einzigen, deren Reservierung nicht beachtet wurde.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir haben dank eines Groupon-Gutscheins nur 7,50€ pro Person bezahlt, das war grade noch angemessen, für 15€ hätte ich mich noch mehr geärgert! Absolut nicht zu empfehlen!!!!</p></blockquote>
<blockquote><p>Der auf dem Groupon- Gutschein versprochene Prosecco kam auch nicht. </p></blockquote>
<p>Ob das Buffet nun bereits vorher eher schwache Qualität hatte, kann man im Nachinein schwer beurteilen. Jedoch liegt auf der Hand, dass nicht nur das Tussmanns von den schlechten Bewertungen getroffen wird, sondern auch Groupon, die in zahlreichen Bewertungen mitgenannt werden. Ein weiterer Kauf auf der Plattform ist dadurch eher unwahrscheinlich geworden. Und der Marke Groupon schadet es erst recht.</p>
<p>Groupon scheint das Problem jedoch erkannt zu haben und reagiert korrekt. So wurde Leuten, die sich gemeldet haben, das Geld scheinbar ohne Beanstandungen zurückgezahlt:</p>
<blockquote><p>ich habe Groupon mit verweis auf die Häufung der schlechten Bewertungen hier um die Rücknahme der Gutscheine gebeten und mein Geld zurückbekommen. Sicherlich hilfreich für alle denen die Lust aufs Tußmann inzwischen vergangen ist&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Schwäche 3: Wo bleibt das Geld?</strong><br />
Egal wie es ausgeht, Groupon bleibt der Gewinner. Denn der Käufer überweist sein Geld nicht direkt an den Endhändler, sondern an den Zwischenhändler, also Groupon selbst. Erst beim Einlösen des Gutscheins überweist Groupon den Betrag, wobei das Unternehmen einen großen Anteil für sich behält. Sollte ein Gutschein gar nicht eingelöst werden, bleibt das gesamte Geld bei dem Plattformanbieter (bitte korrigieren, falls das nicht stimmt) Praktisch für Groupon: Das Unternehmen ist in jedem Falle fein raus. Mit dem Geld können sie arbeiten, bei Beschwerden verweisen sie auf das Unternehmen, dass das Angebot eingestellt hat.</p>
<p><strong>Schwäche 4: Die Daten</strong><br />
&#8220;Daten sind das neue Öl&#8221;, sagte Andrew Keen auf der next11. Und Groupon gräbt das Öl den Unternehmen ab. Denn die Daten der Käufer landen nicht bei den Unternehmen, sondern bei Groupon. Wer also am Ende in den Laden kommt, bleibt demnach ungewiss. Groupon wiederum kann von den Daten profitieren, indem sie sie für weitere Aktionen nutzt.</p>
<p>Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, sollte beim Vortrag von Andrew Keen ruhig einmal reinschauen. (Sowie übrigens bei vielen der Vorträgen der <a href="http://video.nextconf.eu/channel/1140937/next11">next11</a>)</p>
<p><iframe src="http://video.nextconf.eu/v.ihtml?token=ea24de771f57d2986f7e23a4d885b143&#038;photo%5fid=1879340" width="630" height="355" frameborder="0" border="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><strong>Schwäche 5: Die Marke</strong><br />
Jede Marke leidet darunter, wenn man sie kurzzeitig für weniger Geld anbietet als sie normalerweise kostet. Der Mensch gewöhnt sich schnell an niedrige Preise, Preiserhöhungen dagegen werden oft nicht verstanden. Jede Marke, die etwas auf sich hält, sollte also Vorsicht walten lassen, bevor sie sich auf die Preisschlacht einlässt. Beim Aufbau einer neuen Marke kann Groupon ebenfalls nicht behilflich sein, im Gegenteil, das &#8220;Verramschen&#8221; schadet eher.</p>
<p>Trotz (oder gerade wegen) allen Schwächen bleibt Groupon der Gewinner. Unternehmen sollten sich also im Vorfeld Gedanken machen, welche Welle sie eventuell mit einem Angebot auf einer Gutschein-Plattform auslösen. </p>
<p>Weitere Informationen dazu, wie diese Plattformen funktionieren, kann man <a href="http://www.gh-consulting.net/marketing-artikel/wie-funktioniert-groupon-dailydeal-und-co/">hier</a> sehr schön nachlesen.</p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Wie Groupon am 20. Juni 2011 den Käufern des Gutscheins für das Tussmanns mitteilte, hat das Restaurant seinen Betrieb eingestellt. Stattdessen könne man seinen Gutschein in einem anderen Restaurant einlösen– dem &#8220;Los Locos&#8221; in Ludenberg (das ich kenne, und das mit seiner mexikanisch/spanischen Ausrichtung einen etwas anderen Schwerpunkt hat). Ob die Schließung des Tussmanns mit dem Groupon-Gutschein zusammenhängt oder es der letzte verzweifelte Versuch war, das Restaurant zu retten, lässt sich im Nachhinein natürlich schwer sagen. Aber interessant wäre es schon zu wissen…</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F06%2F01%2Fgroupon-und-seine-schwachen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/06/01/groupon-und-seine-schwachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>32</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Next oder doch nur &#8220;now&#8221;?</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/05/22/next-oder-doch-nur-now/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/05/22/next-oder-doch-nur-now/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Conference]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[next11]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3332</guid>
		<description><![CDATA[Die next11 in Berlin hatte hohe Ansprüche. &#8220;Data Love&#8221; war das Thema, doch leider war mehr &#8220;Data&#8221; als &#8220;Love&#8221; vorhanden. Die next conference bezeichnet sich selber als eine der wichtigsten [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die next11 in Berlin hatte hohe Ansprüche. &#8220;Data Love&#8221; war das Thema, doch leider war mehr &#8220;Data&#8221; als &#8220;Love&#8221; vorhanden.</p>
<p>Die next conference bezeichnet sich selber als eine der wichtigsten Konferenzen für digitales Marketing in Deutschland. Nicht nur deswegen war mein Arbeitgeber Scholz &#038; Friends zum dritten Mal in Folge Sponsor der Veranstaltung. Der &#8220;Branding&#8221;-Track am zweiten Tag wurde komplett organisatorisch von uns übernommen. Darunter unter anderem die Jungs von <a href="http://improveverywhere.com/">Improv Everywhere</a>. Wer die noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5747259933/" title="IMG_0357 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2668/5747259933_b17d070276.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0357"></a></p>
<p>Mein Fazit der next11 fällt sehr zwiegespalten aus. Dies liegt vor allem daran, dass sich die next eigentlich an Unternehmen richten möchte. Leider waren davon jedoch nur wenige vor Ort. Stattdessen waren wieder einmal zahlreiche Startups zugegen, die sich vorgestellt haben, mehrere Agenturen, die die digitale Kommunikation weiter vorantrieben treiben wollen, Presse sowie Blogger und Social Media Berater. Dieser Mix führt jedoch dazu, dass die next, die eigentlich die Trends der Zukunft zeigen möchte, eher das abbildet, was aktuell Trend ist. Diejenigen, die regelmäßig <a href="http://mashable.com/">Mashable</a> lesen, finden dort nichts, was sie nicht schon kennen. Diejenigen aber, die meist noch nicht so weit sind, sind nicht auf dem Kongress. Dazu würde ich unter anderem zahlreiche Unternehmen zählen, die in Sachen digitaler Kommunikation Nachholbedarf haben. Erst letzte Woche hatten wir bei Scholz &#038; Friends Kommunikationsdesign-Studenten zu Gast. Von etwa 30 kannten lediglich 3 den Begriff &#8220;Augmented Reality&#8221;. Unwahrscheinlich, dass der Großteil der Marketing-Verantwortlichen von Unternehmen dort wesentlich weiter ist.</p>
<p>Wozu führt das aber? Dazu, dass sich diejenigen, die schon viel wissen, mit anderen unterhalten, die ebenfalls viel wissen. Gespräche auf Augenhöhe eben. Dass es dort nur zu geringem Wissensaustausch in Form von ganz Neuem kommt, liegt auf der Hand. Der überdurchschnittlich Online-Affine lernt auf der &#8220;next&#8221; eben doch nur das &#8220;now&#8221;. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5747258949/" title="IMG_0354 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5107/5747258949_29cd4c0e36.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0354"></a></p>
<p>Und doch gibt es – auch oder gerade – auf der next zahlreiche spannende Momente. Zu diesen gehörte leider dieses Jahr nicht <a href="http://andrewkeen.typepad.com/">And</a>rew Keen, dessen Vortrag ich letztes Jahr noch spannend, dieses Jahr jedoch nur noch austauschbar fand. Mit zu den spannendsten Momenten der drei Tage gehörte für mich das Speakers Dinner am Montag. Dort lernte ich verschiedene Menschen kennen, die sich Zeit nahmen, über ihre Projekte zu sprechen und – vor allem – darüber hinaus. </p>
<p>Für mich bleiben immerhin ein paar Sätze und Ideen der next übrig:<br />
Sehr spannend fand ich die Ideen der Agentur <a href="http://www.breakfastny.com/">Breakfast NY</a>, die ein paar ihrer Kampagnen vorstellten.  Darunter war ein interaktives Fahrrad, das quer durch die Vereinigten Staaten fuhr, in Echtzeit Daten an eine <a href="http://www.yesiamprecious.com/">Website</a> übertrug und dazu noch twitterte. Das Ziel, Spenden für die Lance Armstrong Stiftung zu gewinnen, wurde nach Aussagen der Verantwortlichen schon nach wenigen Tagen erreicht.</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="https://www.youtube.com/embed/Bb1UwQfeZIk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Idee, Kreation und Technik miteinander zu verbinden, gehört sicherlich zu den spannendsten Aufgaben der Zukunft. Dazu gehört nicht nur Software, wie es im Falle des ADC-Siegers, des wwf-Formats, der Fall war. Sondern technisch anspruchsvolle Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme und Herausforderungen der Gesellschaft.</p>
<p>Ein anderer, bereits länger anhaltender Trend, ist der, Menschen zu unterhalten, zu involvieren und Unternehmen als Sponsoren zu gewinnen. Improv Everywhere, oben bereits genannt, ist eines dieser Beispiele. Die <a href="http://urdb.org/">World Record Data Base</a> gehört ebenfalls dazu. Geboren aus einer kleinen Idee, kann sich dort jeder zum Weltrekordler ernennen lassen. Den Kniff, Unternehmen an unterhaltsamen Wettkämpfen zu beteiligen, finde ich richtig klasse. Dan Rollmann, einer der Gründer der Plattform, ist außerdem ein sehr interessanter Gesprächspartner.</p>
<p>Passend zum Thema der next11, Data Love, gab es zahlreiche faszinierende Wege der Visualisierung von Daten. Eines davon ist <a href="http://www.gapminder.org/">Gapminder</a>, eine Plattform, die weltweite Statistiken bildlich darstellt. Ansonsten gab es auf der next fast schon etwas wie &#8220;Data Porn&#8221; – wie ein User bei Twitter es nannte. Daten, Daten, Daten, wohin das Auge blicken konnte. Verblüffend, wie viele Daten man heutzutage gewinnen kann. Und beruhigend, wie wenig Unternehmen teilweise dennoch über ihre User wissen. (zu sehen an zahlreichen Beispielen bei Amazon &#8220;Was sie noch so kaufen sollten&#8221;)</p>
<p>Erfrischend und ermunternd auch die Aussage von Alyssa Jade Mac Donald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html">Blyss Chocolate</a> (zu sehen in unserem Branding Track), die zeigte, wie Unternehmen auch entgegen aller Aussagen von Daten Erfolg haben können. </p>
<p>Es kommt halt nicht immer nur auf den Kopf, sondern manchmal auch auf den Bauch an. Guten Appetit.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F05%2F22%2Fnext-oder-doch-nur-now%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/05/22/next-oder-doch-nur-now/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apple und die Gefahr der künstlichen Verknappung</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/03/27/apple-und-die-gefahr-der-kunstlichen-verknappung/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/03/27/apple-und-die-gefahr-der-kunstlichen-verknappung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 08:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3281</guid>
		<description><![CDATA[Das ipad2 ist erschienen und wieder einmal zeigt Apple, wie sehr sie das Instrument der &#8220;künstlichen Verknappung&#8221; am Markt beherrschen. Doch warum und wie lange machen die Kunden das mit? [...]
No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ipad2 ist erschienen und wieder einmal zeigt Apple, wie sehr sie das Instrument der &#8220;künstlichen Verknappung&#8221; am Markt beherrschen. Doch warum und wie lange machen die Kunden das mit?</p>
<p>Die Szenen ähneln sich: Zum Verkaufsstart der zweiten Version des erfolgreichen ipad bildeten sich erneut <a href="http://www.tabletblog.de/2011/03/erstes-ipad-2-wird-in-deutschland-verkauft-nach-19-stunden-warten-video/">Menschenschlangen vor den Apple Stores</a>. Und wieder einmal musste der Großteil der Wartenden nach zahlreichen Stunden erfolglos, enttäuscht und ohne Produkt den Laden verlassen. Denn statt für genügend Geräte zu sorgen, liefert der amerikanische Konzern stets nur eine sehr reduzierte Menge in die einzelnen Länder. Genau durch diese Taktik erzeugt er beim Kunden Begehrlichkeiten. Statt wochenlang warten zu müssen (zurzeit sind es etwa 2-3 Wochen Lieferzeit), möchte jeder Konsument das direkte Gefühl der Belohnung/des Kaufes bekommen und darüber hinaus anderen etwas (nämlich das Gerät, den Style, die Technik, den Ruf des Early Adopter) vorauszuhaben.</p>
<p>Aus PR-Sicht gesehen ist dies natürlich eine intelligente Taktik: Die Medien bekommen Bilder von zahllosen Menschen geliefert, die nächtelang vor Geschäften auf ein Gerät warten und es mit strahlenden Augen wieder verlassen. Headlines wie &#8220;<a href="http://www.bild.de/digital/startseite/digital/telegramm-15479394,textId=17101770.bild.html">ipad vielerorts ausverkauft</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=95834">Riesiger Ansturm bei Verkaufsstart</a>&#8221; befeuern den Mythos des heißbegehrten Lifestyle-Produktes. Ähnliche Headlines kennt man von Online-Shops, bei denen minimale Rechnerkapazitäten eingekauft werden, um nach kurzer Zeit in einer – vorab formulierten – Pressemeldung zu verkünden: &#8220;Server brechen unter gewaltigem Ansturm zusammen&#8221;. (Hier aus gutem Grund kein Link)</p>
<p>Apple selbst <a href="http://www.maclife.de/panorama/leute/apple-dementiert-kein-hype-durch-kuenstliche-verknappung">bestreitet</a> eine künstliche Verknappung. Allerdings ist es angesichts des Trubels und Hypes im Vorfeld nur schwer verständlich, dass sich ein Unternehmen wie Apple derart verschätzen kann. Wenn bereits in der ersten Nacht des Bestellzyklus – ab 2 Uhr morgens konnte online ein ipad geordert werden – als Lieferzeit 2-3 Wochen angegeben werden, mutet das entweder als brutale Fehlkalkulation an (und dann als Kündigungsgrund für jeden Logistiker), oder es ist eine fest eingeplante Marketingstrategie. </p>
<p>Wie lang kann Apple dieses Marketinginstrument einsetzen? Solange wie die positive Berichterstattung gegenüber der negativen überwiegt. Solange wie die Presse schreibt: &#8220;ipad bereits nach 2 Stunden ausverkauft&#8221; und nicht &#8220;Apple verärgert Kunden&#8221;. Solange wie die Begeisterungsstürme der glücklichen Käufer lauter hallen als die Unmutsäußerungen der verprellten Kundschaft. Denn mit jedem neuen Produkt steigt aktuell die Zahl der potenziellen Käufer und damit auch die Menge derjenigen, die sich öffentlich beschweren (könnten). Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl und die Qualität der Konkurrenten. Die Einschläge kommen näher, mit dem <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gUt7m9kEC3mWFZofZMquL9ZfaySw?docId=CNG.7004857ddb810293b2ccee51604c7df8.171">Blackberry Playbook</a>, dem <a href="http://galaxytab.samsungmobile.de/">Samsung Galaxy Tab</a> und dem <a href="http://www.motorola.com/Consumers/DE-DE/Consumer-Products-and-Services/Tablets/MOTOROLA-XOOM-DE-DE?localeId=22">Motorola Xoom</a> stehen bereits Alternativen an, um Apple die wartende Kundschaft abzujagen. Und auch ich werde tatsächlich überlegen, ob ich nicht lieber bei der Konkurrenz morgen zugreife statt wochen – wenn nicht monatelang – auf das ipad 2 zu warten.</p>
<p>Die Konkurrenz bei Motorola kann sich zumindest Spitzen auf das Geschäftsgebaren von Apple nicht verkneifen. So textet man dort in einer <a href="http://www.onlinewelten.com/link.php?url=http%3A%2F%2Fwww.metro.co.uk%2Ftech%2F859061-motorola-urges-ipad-2-queuers-to-get-a-pint-and-a-xoom-instead">Pressemitteilung</a>:</p>
<blockquote><p>Not keen to waste the finest weather we&#8217;ve had in ages waiting in queue? Idea of surviving overnight on mundane take-away with some frankly questionable queue buddies leave you cold? Fear not friends, ditch the winter coat, head out for a pint and pre-order your Motorola Xoom online instead!</p></blockquote>
<p>Übersetzt ungefähr:</p>
<blockquote><p>Keine Lust das schöne Wetter damit zu verschwenden, ewig lange in irgendwelchen Warteschlangen zu stehen? Die Vorstellung die Nacht zusammen mit fragwürdigen Warteschlangen-Kumpels zu verbringen, lässt Dich kalt? Fürchtet euch nicht, Freunde, entledigt euch der Wintermäntel, genehmigt euch ein Bierchen und bestellt euer Motorola Xoom stattdessen einfach online vor.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.onlinewelten.com/games/apple-ipad/news/motorola-lieber-bier-motorola-xoom-statt-ipad-2-kaufen-100102/#comment237622">via</a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F03%2F27%2Fapple-und-die-gefahr-der-kunstlichen-verknappung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/03/27/apple-und-die-gefahr-der-kunstlichen-verknappung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Marketing schwarz-weiß in 2D: QR-Code-Reader im Test</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/02/26/marketing-schwarz-weis-in-2d-qr-code-reader-im-test/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/02/26/marketing-schwarz-weis-in-2d-qr-code-reader-im-test/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 10:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Iphone-Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[QR-Code]]></category>
		<category><![CDATA[Reader]]></category>
		<category><![CDATA[VCard]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3208</guid>
		<description><![CDATA[QR-Codes sind im Marketing verschiedentlich einsetzbar. Aber wie gut sind QR-Code-Reader für das iphone? Ich habe mir vier kostenlose Angebote angesehen und verglichen. Nach zwischenzeitlicher Stille um den &#8220;Quick Response&#8221; [...]
Related posts:<ol>
<li><a href='http://public-correlations.de/2011/02/17/babelfish-google-und-der-fremdsprachenunterricht/' rel='bookmark' title='Babelfish, Google und der Fremdsprachenunterricht'>Babelfish, Google und der Fremdsprachenunterricht</a> <small>Perfekte Grammatik, exzellente Aussprache. Die Zukunft ist näher als wir...</small></li>
</ol>

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>QR-Codes sind im Marketing verschiedentlich einsetzbar. Aber wie gut sind QR-Code-Reader für das iphone? Ich habe mir vier kostenlose Angebote angesehen und verglichen.</p>
<p>Nach zwischenzeitlicher Stille um den &#8220;Quick Response&#8221; (QR)-Code nutzen ihn immer mehr Unternehmen. Zur Erklärung: Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code">QR-Code</a> ist ein schwarz-weißer, quadratischer, zweidimensionaler Strichcode. Sein Vorteil besteht darin, dass ihn Handys auslesen können, indem man ihn mit einem passenden Programm – eben einem QR-Code-Reader – abfotografiert. Der Code kann u.a. einfachen Text, Internet-Adressen, SMS, MMS und Adressdaten beinhalten. Die <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article1344905/WELT_KOMPAKT_fuehrt_den_2D_Code_ein.html">Welt Kompakt</a> nutzt dies schon seit einigen Jahren, um ihre Artikel oder weiterführende Informationen zum Heft so leicht wie möglich zugänglich zu machen.</p>
<p>Der QR-Code bietet sich vor allem überall da an, wo normalerweise lange URLs (Internet-Adressen) ins Handy einzugeben wären. Statt diese abzutippen, muss man lediglich den Code abfotografieren und wird sofort auf die jeweilige Seite verwiesen. Shops, Restaurants und Kneipen können so auf ihr Online-Angebot aufmerksam machen, auf Anzeigen kann die Kampagnen- oder Unternehmens-Website damit beworben werben, und die Berliner Verkehrsbetriebe präsentieren ihren <a href="http://aktuell.meinestadt.de/berlin/2011/02/25/bvg-bietet-informationen-zu-ist-abfahrtzeiten-auf-handy-an/">Fahrplan</a> nun ebenfalls über QR-Codes. Auch auf Visitenkarten bieten sich QR-Codes an, da man ihn nutzen kann, um den Kontakt direkt abzuspeichern, statt die Daten mühsam abzutippen.</p>
<p>Um einen QR-Code aufs Handy zu bringen, benötigt man eine installierte App, einen QR-Reader. Was diese können, habe ich mir einmal angesehen und mehrere miteinander verglichen.</p>
<p>Vorab: Die QR-Codes habe ich über <a href="http://www.mobile-barcodes.com/qr-code-generator/">diese</a> und über <a href="http://goqr.me/">diese</a> Seite erstellt. Ich habe sie zum einen ausgedruckt und direkt auf dem Bildschirm abfotografiert. (Ein Unterschied war in beiden Fällen nicht festzustellen)</p>
<p><strong>Scan</strong><br />
Einfacher geht es nicht. Kaum hat man <a href="http://itunes.apple.com/de/app/scan/id411206394?mt=8">das Programm</a> gestartet, steht der Scanner/die Kamera auch schon zur Verfügung. Einen Auslöse-Knopf gibt es dabei nicht. Wenn die Kamera den Code erfasst, wird er gescannt. Eine URL erkennt der Scanner sofort, öffnet diese allerdings ohne zu fragen in einem eigenen Browser. Dort steht alternativ die Möglichkeit zur Verfügung, die Adresse auch im Safari-Browser zu öffnen. Bei einer VCard jedoch ist leider schon Schluss mit der Herrlichkeit. Die Daten werden zwar angezeigt, jedoch gibt es keine Möglichkeit, diese zu speichern. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476605061/" title="IMG_1053 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5137/5476605061_14b77939f3.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1053" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476604315/" title="IMG_1050 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5292/5476604315_d194a3111e.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1050" /></a></p>
<p><strong>QRReader</strong><br />
Siehe oben. Der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/qr-reader-for-iphone/id368494609?mt=8">QRReader</a> hat ziemlich genau die gleichen Funktionen wie der Scan. Zusätzlich bietet er noch eine Kamera an, die jedoch keine Features mehr bietet als die Standard-Cam des iphones.<br />
URL: Wird ebenfalls im eigenen Browser geöffnet. Hier zeigt sich jedoch das Finanzierungsmodell infolge von eingeblendeter Werbung. Auch hier kann als Alternative der Safari-Browser genutzt werden.<br />
Im Gegensatz zu Scan kann man beim QRReader seine Ergebnisse sharen, also seinen Kontakten bei Twitter, Facebook, per Mail oder SMS mitteilen. Bei einer VCard (einer digitalen Visitenkarte/einer Datei, in der Kontaktdaten abgespeichert sind) jedoch versagt er genau so wie sein Konkurrent.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476605303/" title="IMG_1054 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5011/5476605303_ab0bfe735a.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1054" /></a></p>
<p><strong>RedLaser</strong><br />
Der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/redlaser/id312720263?mt=8">RedLaser</a> kommt flashy daher: Als Button dient ein Blitz-Symbol, das sich nicht so ohne weiteres erschließt. Da es aber nicht viele Knöpfe gibt, muss es dieser wohl sein. Beim Scannen unterstützt RedLaser drei Formate: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Product_Code">UPC</a> (der allbekannte neue Strichcode), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Article_Number">EAN</a> (die alte Form des Strichcodes) und den oben angesprochenen QR Code. Durch Pfeile wird angezeigt, wo man den Code platzieren muss, dann wird er auch ziemlich schnell erkannt. Den UPC sowie den EAN Code kann man aber auch per Hand eintippen. Hier schlägt der RedLaser seine Konkurrenz. </p>
<p>Ein weiteres Plus ist, dass er bei einer URL direkt den Safari-Browser aufruft, in diesem Fall ohne Werbung. Er ist auch der einzige, der eine V-Card ins Adressbuch kopieren lässt. Leider jedoch werden nicht alle Daten angezeigt. Lediglich Name, Telefonnumer, Mail-Adresse und Homepage kamen bei mir mit. Die komplette Anschrift sowie Titel und Arbeitsplatz gingen jedoch beim Scannen verloren.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5476604843/" title="IMG_1052 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5220/5476604843_4f8e564773.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1052" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5477205144/" title="IMG_1049 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5052/5477205144_64ffe97f89.jpg" width="320" height="480" alt="IMG_1049" /></a></p>
<p><strong>i-nigma</strong><br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/i-nigma-qr-datamatrix-barcode/id331895424?mt=8">i-nigma</a> ist in erster Linie bunt, bietet jedoch auch zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Man kann sharen, Codes direkt per Tastaturen eingeben, Sprache einstellen, vorher nachfragen, ob eine URL geöffnet werden soll, Freunde zu i-nigma einladen, Favoriten anlegen… Damit ist es im Test fraglos das umfangreichste – und grafisch ansprechendste – Programm. URLs werden einwandfrei erkennt, bei VCards kann es RedLaser dagegen nicht übertreffen: Auch hier werden nur vereinzelte Daten ins Adressbuch gespeichert.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5477340227/" title="i-nigma von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5251/5477340227_b715dc0382.jpg" width="320" height="480" alt="i-nigma" /></a></p>
<p>Im direkten Vergleich der vier Angebote gehen &#8220;RedLaser&#8221; und &#8220;i-nigma&#8221; ohne Zweifel als Gewinner vom Feld. In so ziemlich jeder Disziplin haben sie gegen die Konkurrenz die Nase vorn: URL-Weiterleitung, VCard, Handhabung. i-nigma gewinnt den Test, weil es von der Benutzeroberfläche am einfachsten ist, in mehreren Sprachen (auch deutsch) verfügbar und einfach das erwachsenste Tool im Wettkampf ist. Kleiner Wehrmutstropfen: Aufgerufene Adressen werden scheinbar gespeichert und an einen Server übermittelt. Ob das die anderen auch machen, konnte ich im Test nicht klären, bei i-nigma wird es jedoch durch die Weiterleitungs-URL deutlich. Schade insgesamt auch, dass keine der Apps eine vollständige VCard übertragen konnte. Liegt es vielleicht am iphone selbst? Über Hinweise wäre ich sehr dankbar.</p>
<p>Bei einer Zusatzaufgabe mussten jedoch alle drei passen. Den <del datetime="2011-03-12T10:02:30+00:00">QR</del>Aztec-Code eines Bahn-Tickets konnte keines der Angebote lesen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5477205696/" title="IMG_1051 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5139/5477205696_c09f8477e1.jpg" width="500" height="375" alt="IMG_1051" /></a></p>
<p>Richtig eingesetzt, kann ein QR-Code auch Kriminalfälle lösen, wie in dieser CSI-Folge:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/P-DntIQi2e8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F02%2F26%2Fmarketing-schwarz-weis-in-2d-qr-code-reader-im-test%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
<li><a href='http://public-correlations.de/2011/02/17/babelfish-google-und-der-fremdsprachenunterricht/' rel='bookmark' title='Babelfish, Google und der Fremdsprachenunterricht'>Babelfish, Google und der Fremdsprachenunterricht</a> <small>Perfekte Grammatik, exzellente Aussprache. Die Zukunft ist näher als wir...</small></li>
</ol></p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/02/26/marketing-schwarz-weis-in-2d-qr-code-reader-im-test/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buch-Kritik: &#8220;Nur Tote bleiben liegen&#8221;</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/02/23/buch-kritik-nur-tote-bleiben-liegen/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/02/23/buch-kritik-nur-tote-bleiben-liegen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 09:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://public-correlations.de/?p=3134</guid>
		<description><![CDATA[In letzter Zeit nehme ich mir wieder mehr Zeit zum Lesen. Aktuelles Beispiel: &#8220;Nur Tote bleiben liegen&#8221; von Anja Förster und Peter Kreuz. Leseempfehlung, ja oder nein? Worum geht es [...]
Related posts:<ol>
<li><a href='http://public-correlations.de/2011/02/21/google-starkt-den-social-graph/' rel='bookmark' title='Google stärkt den Social Graph'>Google stärkt den Social Graph</a> <small>Nach dem Einbetten von Ergebnissen aus dem Bereich Social Media...</small></li>
</ol>

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit nehme ich mir wieder mehr Zeit zum Lesen. Aktuelles Beispiel: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Nur-Tote-bleiben-liegen-Unternehmen/dp/3593392208">Nur Tote bleiben liegen</a>&#8221; von Anja Förster und Peter Kreuz. Leseempfehlung, ja oder nein?</p>
<p>Worum geht es in dem Buch mit dem Untertitel &#8220;Entfesseln Sie das lebendige Potenzial in Ihrem Unternehmen&#8221;? Kurz gesagt: Es geht darum, Firmen auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen und die Potenziale und Tools des Social Web auf Unternehmen zu übertragen. Für mich hört sich das großartig an. Schauen wir doch mal nach, ob es den Autoren gelungen ist.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5468288623/" title="IMG_1036 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5138/5468288623_b9836fc7da.jpg" width="375" height="500" alt="IMG_1036" /></a></p>
<p>Das Buch schafft in elf Kapiteln einen groben Überblick über neue Modelle der Unternehmensführung und -kommunikation. Themen werden behandelt wie &#8220;Reiße Mauern ein! Werde transparent!&#8221; und &#8220;Sei ein Führer! Entlasse die Wächter!&#8221; Die oft mantra-artig schriftlich vorgetragene Revolution liest sich teilweise wie ein &#8220;Entweder bist du für uns oder gegen uns&#8221;, ist flott geschrieben, polarisiert, regt aber zum Nachdenken an. Unterfüttert werden die Thesen mit – mehr oder minder – aktuellen Beispielen aus dem Wirtschaftsleben. </p>
<p>Einige Beispiele wie der Dell-Storm von Jeff Jarvis hätten nicht sein müssen. Fraglich ist bereits, ob in unserer schnelllebigen Welt ein fünf Jahre altes Beispiel noch aktuell sein kann. Zudem belegt es auch gleichzeitig das Gegenteil des von Förster und Kreuz vorgetragenen &#8220;Geht nie mehr weg im Internet&#8221;. Nach einer kurzen Suche bei <a href="http://www.google.de/search?sourceid=chrome&#038;ie=UTF-8&#038;q=dell">Google</a> erfahre ich auf den ersten zehn Ergebnisseiten nichts über diesen Zwischenfall.  So nachhaltig scheint der Schaden dann doch nicht gewesen zu sein. Und wenn ich in meinem Bekanntenkreis nachfragen würde, würden alle nur müde mit den Schultern zucken. Hier zeigt sich eine der Schwächen des Buches: Die Beispiele kommen überwiegend aus dem Ausland wie den Vereinigten Staaten. Ob es IBM, Virgin oder SAP sind, für deutsche Unternehmer sind es zwar wohlklingende Namen, jedoch ferne Märkte. Wie viele Gegenbeispiele ließen sich dafür finden, dass doch nicht alles so traumhaft funktioniert, wenn es nur basisdemokratisch geführt wird: Hätte der Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snakes_on_a_Plane">Snakes on a plane</a>&#8220;, bei dem sich Tausende Menschen zusammengetan haben, um das perfekte Drehbuch zu schreiben, nicht ein gigantischer Kassenknüller werden müssen? Leider blieb er mit etwa 73.000 Besuchern (in Deutschland) doch eher ein Flop. (Ich weiß, altes Beispiel contra altes Beispiel)</p>
<p>Insgesamt ist das Buch auch eher unter dem Motto &#8220;Leise kann jeder&#8221; geschrieben. Laut müssen die Ansagen, alternativlos die Vorschläge sein, damit sie in den Ohren und dem Gehirn der Vorstände überhaupt ankommen. Leider bin ich für Extreme nur bedingt empfindlich, was bedeutet, dass ich in solchen Fällen eher abschalte. Dabei sprechen mir Förster und Kreuz aus der Seele. Es muss sich in den meisten Unternehmen wirklich einiges ändern, damit sie auf die Zukunft vorbereitet sind. Und ziemlich viele Beispiele werden hier genannt: Mehr Transparenz (nach Innen wie nach Außen), Wissensvermittlung in Unternehmen über Social-Media-Tools wie Wikis sowie neue Führungsmentalitäten. </p>
<p>Kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen? Ja, allen, die sich mit diesen Themen noch nicht auseinander gesetzt haben. Diese erhalten auf 230 Seiten einen guten Überblick über den Einsatz der aus dem Internet gewonnenen Erfahrungen in Unternehmen. Diejenigen, die das <a href="http://www.cluetrain.de/">Cluetrain Manifest</a> gelesen haben, werden jedoch nur bedingt Neues erfahren. Vor allem bedauere ich, dass das Buch den Weg nicht zu denjenigen finden wird, die es lesen sollten, nämlich zu Vorständen und Geschäftsführern. Der Einband und die kindlich, spielerisch wirkende Aufmachung des Buches dürfte für diese Zielgruppe eher abschreckend sein. Und so werden sich wahrscheinlich eher diejenigen damit beschäftigen, die den Kern des Unternehmens bilden, es aber (noch) nicht führen.</p>
<p>Wie die beiden live performen, kann man sich hier in einer Präsentation auf der TEDx anschauen:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Y1w1j0kpBo4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wer einen ersten Blick in das Buch werfen will, kann das <a href="http://www.foerster-kreuz.com/buecher.html">hier</a> tun.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F02%2F23%2Fbuch-kritik-nur-tote-bleiben-liegen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
<li><a href='http://public-correlations.de/2011/02/21/google-starkt-den-social-graph/' rel='bookmark' title='Google stärkt den Social Graph'>Google stärkt den Social Graph</a> <small>Nach dem Einbetten von Ergebnissen aus dem Bereich Social Media...</small></li>
</ol></p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://public-correlations.de/2011/02/23/buch-kritik-nur-tote-bleiben-liegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

