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	<title>Public Correlations &#187; Public Relations</title>
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		<title>Mobiles Musik-Marketing – Dollywood im Taxi</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>&#8220;Monty Bhangu&#8221;. Dass der Name des Taxi-Fahrers, der uns in ein paar Minuten von einem Geburtstag abholen sollte, für derartige Begeisterung sorgen würde, hätte ich nicht gedacht. &#8220;Das ist der mit der indischen Musik!&#8221; &#8220;Den hab ich im Fernsehen gesehen&#8221;, &#8220;Der ist eine Hamburger Berühmtheit&#8221;. Und so war ich natürlich gespannt auf das, was mich erwarten würde.</p>
<p>Kaum mit der <a title="1TouchTaxi: Die Zukunft des Taxi-Fahrens?" href="http://public-correlations.de/2010/03/31/1touchtaxi-die-zukunft-des-taxi-fahrens/">MyTaxi-App</a> bestellt, meldet sich Monthy auch direkt: &#8220;Ein Klick, ein Ton, da bin ich schon.&#8221; Und  lässt auch nicht lange auf sich warten. Kaum eingestiegen und losgefahren, geht es bereits ab. Seine erste Frage  &#8221;Wohin geht’s?&#8221; Die zweite &#8220;Wollt ihr meine CD hören?&#8221; Keine Frage, selbstverständlich! Als erstes gibt es &#8220;Wenn du jemand von Herzen liebst&#8221; auf die Ohren. Und zwar in eben-diese-betäubender Lautstärke. Wenigstens weiß ich jetzt, warum Inder einen Turban tragen: Mit Kälte oder gar Glauben hat das nichts zu tun. Ohne diese würden sie lediglich taub werden.</p>
<p><a title="IMG_1370 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801165791/"><img class="alignright" src="http://farm8.staticflickr.com/7161/6801165791_d44c03df72.jpg" alt="IMG_1370" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Taxi fährt Monty als Beruf, Singen ist seine Berufung. Gemeinsam mit seinem Bruder Lovely macht Monty &#8220;Dollywood-Musik&#8221;, indischer Panjabi-Sound mit deutschen Texten. Hört sich komisch an? Jawohl, ist sie auch. Aber umso begehrter sind die beiden in den Medien. Zuletzt als <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/bilder/lovely-und-monty-unsere-promipraktikanten-im-januar-2012" target="_blank">Aushilfspraktikanten</a> beim <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/auftritt-lovely-und-monty-clip" target="_blank">Sat.1-Frühstücksfernsehen</a>. Und auch im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_dEET0thAE" target="_blank">ARD Nachtmagazin</a>, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_hirschhausen/tietjenundhirschhausen393.html" target="_blank">beim NDR</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xN2rvkv97do" target="_blank">Radio Hamburg</a>. Natürlich gibt es die beiden auch bei <a href="https://www.facebook.com/lmbhangu" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Das Marketing, das die beiden betreiben, ist natürlich super. Denn sie sind hautnah an ihren Kunden dran, können ihr Produkt persönlich bewerben und das Feedback direkt aufnehmen.Grundsätzlich eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt: Musik in Taxen zu promoten. Ein QR-Code/URL in der Kopfstütze könnte den Link plus Taxi-Fahrer-Code direkt an den Fahrgast bringen, der noch im Auto bestellen kann. Und der Fahrer würde davon direkt profitieren.</p>
<p><strong>Zu gewinnen!</strong></p>
<p>Ihr habt hier und jetzt die Möglichkeit,  etwas zu gewinnen. Unter allen Facebook-Likes, Kommentaren und Google Plus 1 verlose ich eine handsignierte Single von Lovely und Monty. Einsendeschluss: Montag, 6. Februar, 23:59 Uhr.</p>
<p>Also nichts wie ran und viel Erfolg!<br />
<a title="IMG_1381 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801227019/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801227019_3a135fa239.jpg" alt="IMG_1381" width="500" height="374" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F02%2F01%2Fmobiles-musik-marketing-dollywood-im-taxi%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>E-Mail-Wellen und ihre Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun? Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “Kürschner” [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun?</p>
<p>Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>” mitzubringen. Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.Was genau passiert ist, könnt ihr <a title="Achtung! dpa liest mit." href="http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen.</p>
<p>Mein Statement auf Twitter wurde durch die dpa verbreitet, wodurch sich sogar RTL bei mir meldete. Mit dem Bundestag im Hintergrund wurde ich interviewt. Leider war entweder eine andere Story wichtiger oder meine Frisur durch den Wind derart zerzaust, dass die Geschichte aus der Sendung flog. Damit ich mir Arbeit nicht umsonst gemacht habe, veröffentliche ich das Interview einfach in schriftlicher Form hier.</p>
<div><strong><br />
Welche Eigendynamik haben solche Geschichten im Netz?</strong><br />
Wir Menschen sind schadenfroh. Wir lachen gerne, am liebsten über andere. Deshalb sind Pannenshows im Fernsehen auch so beliebt. Wenn also so ein Versehen passiert, sind wir sehr empfänglich dafür. Und teilen dies natürlich anderen mit.</div>
<div><strong>Warum wurde so eine Panne gerade im Bundestag im Netz so intensiv kommentiert?</strong><br />
Dem Politiker traut man  – gerade in der Webgemeinde – wenig Internet-Kompetenz zu. Wenn dieses Vorurteil bestätigt wird, ist dies ein gefundenes Fressen, um sich darüber lustig zu machen.</div>
<div><strong><br />
Wie funktioniert das eigentlich mit der E-Mail-Welle? Was passiert da genau?</strong><br />
Trifft eine solche E-Mail im Postfach ein, gibt es auf der einen Seite ein Stöhnen, auf der anderen ein Schmunzeln. Denn einem selber könnte so etwas natürlich nie passieren. Es gibt aber immer einen, der einen – mehr oder weniger – lustigen Kommentar dazu abgibt und diesen natürlich ebenfalls an alle verschickt. Daraufhin fühlen sich andere herausgefordert – das Leben ist schließlich ein Wettbewerb. Bis dann einer kommt, der an alle schreibt, dass man nicht an alle schreiben soll. Das funktioniert übrigens in jedem Unternehmen oder jeder Organisation, unabhängig von Größe und Branche. Spaßvögel und Nörgler gibt es nämlich überall.</div>
<div></div>
<div><strong>Was kann man dagegen tun?</strong><br />
So eine Welle ebbt meist sehr schnell ab. Je größer das Unternehmen ist, desto länger dauert es. Grundsätzlich heißt die Formel beim E-Mail-Versand: “E-Mail aus, Gehirn an”. “Denn jede nicht gesendete E-Mail ist eine gute E-Mail” Gerade das Internet zeigt, dass unsere Finger oft schneller sind als unser Kopf. Wer 2 Minuten nachdenkt, bevor er seinen Status bei Facebook ändert, hat meist gewonnen.</div>
<div><strong>Warum sind solche E-Mail-Wellen eigentlich ein so großes Problem?</strong></div>
<div>Eine Untersuchung der Beratungsfirma Basex ergab, dass Büromenschen im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren. Allein in den USA entsteht dadurch ein Schaden von geschätzten 588 Milliarden Dollar jährlich. Einen Großteil dieser Ablenkung machen E-Mails aus. Deshalb ist jede nicht gesendete E-Mail eine gute E-Mail. <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zu-viel-ueberleben-im-ueberfluss/artikel/sie-haben-ablenkung.html" target="_blank">Quelle</a></div>
<div><strong>Gibt es Programme, die solche E-Mail-Wellen verhindern können?</strong></div>
<div>Spam-Filter können heutzutage zwar eine Menge, allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Mail versehentlich an alle ging und welche nicht. Das nützlichste Programm für solche Fälle ist immer noch das menschliche Gehirn. Wenn jeder ein paar Sekunden darüber nachdenkt, bevor er auf den &#8220;Reply&#8221;-Button drückt, würden solche Wellen gar nicht erst entstehen.</div>
<div><strong>Ist dem Bundestag durch dieses Versehen in der Außendarstellung ein PR-Schaden entstanden?</strong></div>
<div>
<div>Im Volk macht sich Politikverdrossenheit breit. Das sehen wir aktuell vor allem in der Diskussion um unseren Bundespräsidenten. Politiker leiden unter ihrem Image und werden mit jedem kleinen Skandal kritischer gesehen. Umso schneller reagiert der Wähler, wenn er sich über Missgeschicke lustig machen kann. Dabei ist es doch schön zu sehen, dass es sich bei Politiker ebenfalls nur um ganz normale Menschen handelt.</div>
</div>
<div><strong>Was sollte Babette jetzt tun?</strong><br />
Die junge Dame sollte es mit Humor nehmen. In den nächsten Tagen wird sie zwar das Gesprächsthema Nr. 1 im Bundestag sein, aber sicher wird sie noch nie so viele strahlende und lachende Menschen um sich haben. Außerdem kann sie diesen neugewonnen Promi-Status nutzen, um sich über die Grenzen ihres Bereichs hinweg bekannt zu machen.</div>
<div></div>
<div>Wer jetzt immer noch Hilfe bei seinen Mails braucht, sollte sich den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3874397963/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=3874397742&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=12Q1WQPFF0HZN18P57C5" target="_blank">Scholz &amp; Friends E-Mail-Knigge</a> zulegen. (Hinweis: Publikation der Agentur, in der ich arbeite)</div>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F30%2Fe-mail-wellen-und-ihre-folgen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Achtung! dpa liest mit.</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Kürschnergate]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung… &#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img title="Kürschnergate" src="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1267435.1327513020!/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg" alt="" width="283" height="377" /><p class="wp-caption-text">(http://blog.hildwin.de) (© Screenshot @Hildwin, CC)</p></div>
<p>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung…</p>
<p>&#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte gestern durchs Web. Was war passiert? Eine Mitarbeiterin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl bat eine Kollegin, ihr das neue Exemplar des so genannten &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>&#8221; mitzubringen, ein Verzeichnis der &#8221;Kurzbiografien aller gewählten Bundestagsabgeordneten, Grafiken zur Veranschaulichung der Gesetzesinitiative sowie ausführliche Listen über die zur Wahl angetretenen Parteien.&#8221; (Quelle: Wikipedia) Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.</p>
<p>Kurz danach entwickelte sich das – aus Unternehmenskreisen bekannte – übliche Spiel. Der erste antwortet mit einem (mehr oder minder) lustigen Spruch an alle zurück, der nächste kommentiert diesen (an alle), der dritte schreibt allen, dass sie nicht an alle schreiben sollen usw. Eine E-Mail-Lawine rollte an, die den halben Bundestag für Stunden unterhielt. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/" target="_blank">Thomas Knüwer</a> hat es sehr charmant zusammengefasst und die Faszination der Kommunikation im Netz herausgestellt.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Nachrichten-Portalen, die darüber berichteten, fand ich das ganze eher sympathisch. Selten kamen Politiker so menschlich rüber wie in diesem Moment. Und so kommentierte ich auf Twitter:</p>
<!-- tweet id : 162192607164891138 --><style type='text/css'>#bbpBox_162192607164891138 a { text-decoration:none; color:#0000ff; }#bbpBox_162192607164891138 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_162192607164891138' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#9ae4e8; background-image:url(http://a1.twimg.com/profile_background_images/87780827/twilk_background_4bb31c3fb2333.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#000000; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Wer nie eine E-Mail an alle geschickt hat, werfe den ersten Stein. RT @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=SPIEGEL_Top" class="twitter-action">SPIEGEL_Top</a> Wie Babette den Bundestag lahmlegte <a href="http://t.co/VgGxOhT0" rel="nofollow">http://t.co/VgGxOhT0</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 25. January 2012 16:18' href='http://twitter.com/#!/markusmayr/status/162192607164891138' target='_blank'>25. January 2012 16:18</a> via <a href="http://www.tweetdeck.com" rel="nofollow" target="blank">TweetDeck</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=162192607164891138' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a1.twimg.com/profile_images/209815346/Markus_Twitter01_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'>@markusmayr</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Markus Mayr</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Für mich war damit die Sache auch schon durch. Nicht jedoch für die dpa, bzw. deren Dienstleister-Tochter newsaktuell. Sie sahen in dem Tweet mehr und packten ihn auf ihre täglich aktualisierte, persönliche Social-Media-/Nachrichten-Übersicht von <a href="https://twitter.com/#!/newsaktuell/statuses/161485527030312960" target="_blank">paper.li</a>, worüber ich mich natürlich sehr freute.</p>
<!-- tweet id : 161485527030312960 --><style type='text/css'>#bbpBox_161485527030312960 a { text-decoration:none; color:#919191; }#bbpBox_161485527030312960 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_161485527030312960' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#ffffff; background-image:url(http://a2.twimg.com/profile_background_images/397588549/backgroundtwitterna090112.jpg); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#2b2929; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The newsaktuell Daily is out! <a href="http://t.co/mZsceKVK" rel="nofollow">http://t.co/mZsceKVK</a> &#9656; Top stories today via @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=frischkopp" class="twitter-action">frischkopp</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr" class="twitter-action">markusmayr</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=volker_herres" class="twitter-action">volker_herres</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 23. January 2012 17:28' href='http://twitter.com/#!/newsaktuell/status/161485527030312960' target='_blank'>23. January 2012 17:28</a> via <a href="http://paper.li" rel="nofollow" target="blank">Paper.li</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=161485527030312960' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/770063599/na-socmed-eck_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'>@newsaktuell</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>newsaktuell</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Um dem Ganzen (im positiven Sinne) die Krone aufzusetzen, verschickte die dpa eine Meldung zu dieser Geschichte, die zahlreich aufgegriffen wurde. Und zwar ziemlich häufig mit meinem Zitat: <a href="http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/panne-im-bundestag-mitarbeiterin-tritt-mit-e-mail-an-alle-lawine-los/6112786.html" target="_blank">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.stern.de/digital/computer/babette-tritt-e-mail-lawine-im-bundestag-los-1778214.html" target="_blank">Stern.de</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article2169696/Email-Chaos-im-Bundestag-Babette-war-Schuld.html" target="_blank">Abendblatt.de</a>, <a href="http://www.rp-online.de/digitales/internet/bundestag-durch-e-mail-lahmgelegt-1.2685729" target="_blank">Rheinische Post</a>, <a href="http://www.n-tv.de/panorama/E-Mail-Overkill-im-Bundestag-article5322836.html" target="_blank">n-tv</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgenreiche-e-mail-panne-wie-das-kuerschnergate-den-bundestag-lahmlegte-1.1267421" target="_blank">sueddeutsche.de</a> und vielen mehr. Auch in Printausgaben findet sich der Artikel wieder, z.B. bei &#8220;Der neue Tag&#8221;.</p>
<p>Erkenntnis: Achtet darauf, was ihr schreibt, es könnte sich ganz schnell in den Massenmedien wiederfinden. Im Umkehrschluss zeigt dieses Beispiel, wie Geschichten im Netz entstehen, sich verbreiten und wie PR-Mitarbeiter Social Media für sich und ihre Kunden nutzen können. Die Welt Kompakt nutzt das Netz schon seit langem und präsentiert jeden Tag im Heft die &#8220;Tweets des Tages&#8221;. Und viele weitere Medien &#8220;bedienen&#8221; sich bei sozialen Medien, um ihre Artikel mit Statements zu bestücken. Ein großer Vorteil dabei liegt daran, dass man diese Zitate nicht mehr abstimmen muss, da sie sozusagen öffentlich freigegeben wurden. Bei meinem Beispiel zeigt sich, dass auch die dpa das Netz intensiv beobachtet und beizeiten auf Statements aus Twitter zurückgreift. In diesem Fall sehr zu meinem Vorteil.</p>
<p><em>(Disclosure: Die Agentur Scholz &amp; Friends, für die ich arbeite, kooperiert geschäftlich mit der dpa. Hierbei handelte es sich jedoch um eine private Äußerung von mir. Der Name &#8220;Scholz &amp; Friends&#8221; wurde darüber hinaus in keiner Nachricht erwähnt.)</em></p>
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		<title>Buch-Kritik: &#8220;Die Bombe is’ eh im Koffer&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Bombe]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Flugsicherheit]]></category>
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Wer Angst vorm Fliegen hat, sollte besser nicht weiterlesen. Denn ich habe das Buch eines ehemaligen Flugsicherheitsassistenten gelesen. &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Bombe-Koffer-Geschichten-Handgep%C3%A4ck/dp/3453602188" target="_blank">Die Bombe is’ eh im Koffer – Geschichten aus dem Handgepäck</a>&#8220;. Und das ist gleichermaßen lustig wie erschreckend.</p>
<p>Jeder von uns kennt die Situation: Sicherheitskontrolle am Flughafen. Und wer hat sich nicht schon mal über die 100-Milliliter-Problematik im Handgepäck aufgeregt? Oder dass die Schleuse ständig bimmelt, obwohl man alles abgelegt hat. Oder dass man seinen Koffer öffnen, Schuhe ausziehen und den &#8220;Adler&#8221; machen muss. Achim Lucchesi ist ehemaliger so genannter &#8220;Luftsicherheitsassistent&#8221; am Frankfurter Flughafen und erzählt in amüsanter Weise vom Alltag eines Kontrolleurs.</p>
<p>In kurzen, schnell lesbaren Kapiteln berichtet er von seinem beruflichen Werdegang und wie er zur <a href="http://www.frasec.de/" target="_blank">FraSec</a>, dem Frankfurter Luftsicherheitsdienst, gekommen ist. Warum Bundeskanzler nicht kontrolliert werden, Boris Becker dagegen doch. Wie es in der Senator Lounge aussieht und wie der VIP-Zugang funktioniert. Warum Babys 15.000 Euro schwere Windeln haben und 50cm lange Dildos als Waffen gelten.</p>
<p>Vor- aber auch Nachteile hat so ein Blick ins Innere der Sicherheit: Ein Nachteil ist, dass man erfährt, dass es einfach keine komplette Sicherheit geben kann (für die, die es noch nicht wussten). Denn zahlreiche Lücken im System (schlechte Bezahlung, verwirrende Anweisungen, mangelnde Ausbildung usw.) sorgen dafür, dass Terroristen rein theoretisch leichtes Spiel haben. Soll man da von Glück sprechen, dass bisher noch nicht mehr passiert ist? Andererseits erklärt Lucchesi anschaulich, warum wir trotzdem mit einem guten Gefühl ins Flugzeug steigen können.</p>
<p>Den Vorteil habe ich am letzten Freitag selber feststellen können: Vor meinem Flug nach Frankfurt musste ich am Hamburger Flughafen natürlich selber durch die Kontrolle. Also alles gemacht wie im Buch: Alle metallenen Gegenstände aus den Taschen aufs Band, Laptop einzeln in einen Behälter und zügig durch die Schleuse marschiert. Und? Nichts passiert. Ich also schön meinen Koffer geschnappt. Und plötzlich höre ich die Sicherheitsfrau am Ende des Bandes (die, die den Koffer bei Bedarf öffnen soll/muss): &#8220;Achtung, wir werden kontrolliert! Vorne rechts am Bücherstand!&#8221; Woraus ich messerscharf schließen konnte, dass die Kontrolleure gerade selber Teil einer Kontrolle wurden. Nachteil für mich: Mein Laptop wurde – Vorschrift muss sein – genauestens auf Drogen und Sprengstoff untersucht. Ab ins Büro, Klebestreifen auf den Laptop, Gerät in den EGIS-Bombendetektor, alles sauber, Reise fortgesetzt. Vorteil für mich: Ich wusste genau, was passieren würde. Null Nervosität und darüber hinaus viel Verständnis für die Kollegen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt für mich ein spannendes und interessantes Stück Lektüre. Ich musste häufig herzlich lachen, für Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. Wer schon immer mal hinter die Kulissen eines Flughafens schauen wollte, ist gut bedient. Und zukünftig wird man aufpassen, bevor man bei der Kontrolle dumme Sprüche über Bomben und Terroristen fallen lässt.</p>
<p>Neugierig auf das Buch bin ich übrigens durch <a href="http://www.zeit.de/2011/44/Interview-Flughafenkontrolle" target="_blank">diesen lesenswerten Artikel</a> geworden.</p>
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		<title>Tödliche PR-Gaus</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/06/todliche-pr-gaus/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
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<p>Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende bedeuten sollten.</p>
<p><span id="more-3037"></span></p>
<p>Viele haben sie in Hamburg, in anderen Städten Deutschlands oder dem (amerikanischen) Ausland bereits auf der Straße gesehen: <a title="http://www.segway.de/" href="http://www.segway.de/">Segways</a>, diese zwei-rädrigen Gefährte, in denen man sich stehend durch die City-Zentren der Metropolen bewegt. Und jeder von uns wird sich dabei gedacht haben: Damit möchte ich auch mal fahren! Was viele nicht wissen werden: Der Segway-Chef wurde ein Opfer seines eigenen Produkts. Jimi Heselden, Multi-Millionär und noch nicht lange Besitzer der Firma, <a title="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166">stürzte mit einem Segway eine Klippe hinab</a> und starb. Dem Erfolg der Produkte hat es jedoch keinen Abbruch getan, mittlerweile gibt es ganz Hollywood-Filme, die fast ausschließlich über dieses Gefährt berichten wie den &#8220;<a title="Trailer Kaufhaus Cop" href="http://www.youtube.com/watch?v=j9qG9UMc09w" target="_blank">Kaufhaus Cop</a>&#8220;.</p>
<p>Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Dr. Robert Atkins. Der Erfinder der Atkins-Diät soll <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t">bei seinem Tod</a> zwei Zentner gewogen haben. Nicht das beste Bild für jemanden, der versprach, mit der Einnahme von Fett und Protein sowie dem Verzicht auf Kohlehydraten abzunehmen.</p>
<p>Ähnlich tragisch war der Tod des berühmten Marlboro-Mannes <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren">Wayne McLaren</a>, der an Krebs starb (Ob es an den Zigaretten lag, ist nie bewiesen worden). Für die Zigarettenmarke entstand der GAU jedoch schon viel früher, da McLaren nach seiner Karriere als Testimonial einen Feldzug gegen das Rauchen startete und seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf kritisierte. Vergessen wurde sein Tod  nicht. So tauchte er in einer kleinen Twitter-Umfrage von mir als die meist genannte Person im Fall von Testimonialsterben auf. Vielleicht lag das auch daran, dass ihm Hollywood nach seinem Tod eine Gastrolle verschaffte. Als eine Nebenfigur taucht er in dem Film &#8220;<a title="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html" href="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html">Thank you for smoking</a>&#8221; auf, einem der besten schwarz-humorigen Filme, die ich je gesehen habe.</p>
<p>Kennt ihr weitere solcher Fälle, in denen Personen an ihren Produkten gestorben sind, bzw. ihr Tod in direktem Zusammenhang mit ihren Produkten stand?</p>
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		<title>Schafes Marketing</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Onlinebuchungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebörsenetz]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebüro]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf Paul]]></category>

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<div>Ein Schaf als Maskottchen für ein Onlinereisebüro? Klingt verrückt, aber die &#8220;Zweibeinerin&#8221; Susanne Kröger hat es gewagt. Welche Erfolge sie damit erzielt, berichtet sie im Interview.</div>
<div></div>
<div><strong>Bei dem letzten Abend der Digital Media Women Hamburg gab es einen besonderen Gast: Schaf Paul. Was hat es damit auf sich?</strong></div>
<p>Schaf Paul ist ein reisendes Schaf vom Typ „entspannter Globetrotter“. Es gibt auf seiner Webseite <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> im Menü den Bereich „Meine Erlebnisse von A – Z“. Dort berichtet er persönlich von der ersten Begegnung, den Aufgaben, die er als Mitarbeiter in einem Reisebüro hat und seinen Touren. Hauptsächlich ist er für den Bereich Social Media zuständig.</p>
<p><strong>Ein Schaf als Social-Media-Verantwortlicher. Klingt zu echt, als dass es wahr wär. Bevor wir dazu kommen, erzähl doch zuerst ein wenig mehr über REISEBOERSENETZ.</strong></p>
<p><a href="http://reiseboersenetz.de/" target="_blank">REISEBOERSENETZ</a> ist ein Onlinereisebüro. Einerseits betreiben wir eine Webseite, auf der jeder selbst stöbern und auch buchen kann. Andererseits bieten wir den vollen Service der Beratung mit dem Pluspunkt, dass man nicht zu uns kommen muss. Bereits seit 2003 beraten wir über telefonischen Kontakt und viel über E-Mails. In denen lassen sich Angebote samt Bildern und Beschreibungen aus den Katalogen leicht versenden – und der Reisesuchende kann sie lesen, wann es bei ihm passt. Der Teil „Netz“ im Namen steht für unsere vernetzte Arbeit – zum Teil intern mit freien Mitarbeitern, zum Teil extern über unser Expertennetzwerk, mit dem wir viele Reisewünsche erfüllen können, die nicht in den Standardkatalogen stehen. Über die Netzwerke kommen per Empfehlung auch die meisten Kunden zu uns.</p>
<div><strong>Klingt jetzt alles ganz vernünftig. Wie aber kommt man auf die Idee, ein Reisenetzwerk mit einem Schaf zu promoten?</strong></div>
<p>Die Idee hatte ich erst einmal nicht. Es war eine zufällige Begegnung – und ein „Du bist es!“ nach dem ersten Blick. Das Outfit mit Rasta-Locken und Reggae-Mütze, dazu der entspannte Gesichtsausdruck. Vorher hatte ich etliche Wochen gegrübelt, wie ich gerade auf Facebook und Twitter interessante Inhalte schaffe, die zum Schmunzeln verleiten. Und mir wurde bei der Recherche schnell deutlich, dass dies insbesondere in diesem Umfeld nicht mit Dauerpostings von Angeboten und einem „Wir sind die Besten“ zu erreichen ist. Nach einigen Wochen „charakterbildender Maßnahmen“ gab es für Schaf Paul eine Idee, wie er auftreten kann. Und dann: Ausprobieren, Dranbleiben.</p>
<p><a title="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347277/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7021/6505347277_9125ae7893_m.jpg" alt="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Wie kommt Paul bei den Usern an? Wie ich gesehen habe, hat er sogar eine eigene <a href="https://www.facebook.com/SchafPaulTravel" target="_blank">Facebook-Seite</a>. </strong></div>
<p>Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie sehr Schaf Paul gemocht wird. Die Netzwerk-Freunde unterhalten sich direkt mit ihm. Er hat sogar schon Reiseberatungen auf Facebook durchgeführt – die Buchung hat er mir überlassen. Und wie viele kleine Frechheiten man ihm nachsieht. Er hat inzwischen in allen Netzwerken (außer XING) eine eigene Seite.</p>
<div><strong>Ist das nicht eigentlich nur ein Witz, oder bringt das deinem Business wirklich was?</strong></div>
<p>Als Reisebüro ohne Ladengeschäft finden uns keine Kunden beim Vorbeilaufen. Im Internet im Bereich Touristik einen Fuß auf den Boden zu bekommen, sprich ein gutes Ranking zu erreichen, ist entweder nur mit Millionenbeträgen zu schaffen (dazu fehlt bisher ein Sponsor) oder mit Ideen abseits der Trampelpfade. Ein Ziel der Arbeit in den Social Media war und ist, darüber mehr Bekanntheit zu erlangen. Wie gut und schnell sich das entwickelt, zumal Google noch mit dem aktuellen Update ihrer Suchmaschine genau diese Aktivitäten belohnt, habe ich nicht erwartet. Dennoch muss man sich deutlich machen, dass wir zunächst für den Endkunden austauschbar sind. Reisen gibt es heute – etwas übertrieben – in jedem Geschäft. Dem Reisesuchenden wird zudem suggeriert, dass es total einfach ist, das Passende zu finden. Hier bemerken wir seit etwa zwei Jahren den Trend, dass so mancher Reisesuchende ob des unübersichtlichen Angebots lieber Unterstützung haben möchte. Und, wenn er gesehen hat, dass er nur selten über eine Servicegebühr die Dienstleistung des Reisebüros zusätzlich bezahlt, Preisgleichheit vorfindet und den Service einfach so dazu bekommt. Schaf Paul schafft es, mit seinen Aktivitäten eine Aufmerksamkeit sowohl in den Suchmaschinen wie in den Netzwerken auf sich zu ziehen, die positiv aufgenommen wird und eine starke Bindung bewirkt. Innerhalb weniger Wochen wurde er zum Markenbotschafter für REISEBOERSENETZ, ohne jemals seine Eigenständigkeit als Figur zu verlieren.</p>
<div><strong>Hast du keine Angst, dass Schaf Paul dir den Rang abläuft? <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></div>
<p>Nun – anfangs war er Social Media-Beauftragter. Im Oktober 2011 gewann er einen Award für seine Aktivitäten und wurde bei der Preisverleihung als „Social Media-Chef von REISEBOERSENETZ“ angekündigt. Auf diese Position besteht er seitdem… Nach gut einem Jahr mit ihm im Team kann ich sagen, dass jeder seinen Bereich hat, sich dort wohlfühlt und keiner von uns fehlen dürfte.</p>
<p><a title="SchafPaul02 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347585/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7164/6505347585_a725a5bc90_m.jpg" alt="SchafPaul02" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Zum Abschluss des Interviews: Was hast du künftig noch vor mit Schaf Paul?</strong></div>
<p>Schaf Paul wurde immer wieder gefragt, wie er  zu uns gekommen sei, wie sein Alltag aussieht – und natürlich nach mehr Berichten zu seinen Touren. Und so entstand die Idee eines Adventskalenders – gefüllt mit 24 Episoden aus seinem Leben. Jeden Tag veröffentlicht er in seinem Blog unter <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> die aktuelle Tagesfrage – der Artikel mit der Lösung ist direkt verlinkt. Ebenso natürlich die Liste der Gewinne und die Erläuterungen. Um alles entspannt angehen zu können, sind die Beantwortung der Fragen der Vorwoche immer bis zum darauffolgenden Mittwoch möglich. Im nächsten Jahr wird es nicht täglich Neues geben – die Tastatur soll ein bisschen abkühlen. Es folgen weitere Berichte – im Rahmen von Themenschwerpunkten zu Reisezielen oder besonderen Reiseerlebnissen. Die Vorgespräche mit den Partnern sind bereits angelaufen. Und natürlich wird er seine Zweibeiner weiterhin begleiten – auf Veranstaltungen wie auf Reisen. Mehr verraten wir hier und jetzt noch nicht. Um dabei zu sein, einfach den RSS-Feed auf seinen Blog einrichten oder ihn auf seinen Seiten besuchen.</p>
<p><strong>Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!</strong></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F12%2F13%2Fschafes-marketing%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Männer-Domäne Internet? – DMWHH-Gründerin Carolin Neumann im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p><strong>Du hast die &#8220;Digital Media Women HH&#8221; ins Leben gerufen? Was genau verbirgt sich dahinter?</strong><br />
Die Digital Media Women sind ein &#8211; momentan noch lokales &#8211; Netzwerk von Frauen in Hamburg. Wir alle arbeiten im und mit dem Netz: als Social Media Managerinnen, Web- und Grafikdesignerinnen, Online-Journalistinnen, Bloggerinnen, Programmiererinnen und so weiter. Viele Felder, die Männerdomänen sind oder als solche wahrgenommen werden. Und daran wollen wir etwas ändern.</p>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt ihr?</strong><br />
Uns geht es erst einmal darum, für mehr Transparenz zu sorgen: zu zeigen, wo es welche tollen Frauen in Web-Berufen gibt. Dabei geht es uns nicht nur ums reine Netzwerken, sondern wir stellen spannende Veranstaltungen auf die Beine und wollen auf Events generell präsent sein. Die Podien der Konferenzwelt von Barcamps bis zur re:publica sind immer noch männerdominiert, das wollen wir ändern.</p>
<p><strong>Warum ein Frauen-Netzwerk? Sind Frauen unterrepräsentiert in digitalen Medien?</strong><br />
Ob Frauen wirklich in der Unterzahl sind, kann und will ich so noch nicht mal sagen. Aber in der Wahrnehmung sind sie es auf jeden Fall. Schau dich nur mal in den Medien um, in denen Start-ups oder die Technologie-Branche im Allgemeinen vorkommen &#8211; dort siehst du, dass die Akteure immer noch meistens Männer sind. Und wenn es darum geht, Jobs zu besetzen, gibt es zu viele Agenturchefs oder Entscheider, die sich Sätze sagen wie &#8220;Ja, ich hätte ja eine Frau eingestellt, wenn ich denn eine kennen würde.&#8221; Auch hier setzen wir an, zum Beispiel mit unserer Blogreihe &#8220;<a href="http://www.digitalmediawomen.de/tag/dmwhh-community-kompetenz/" target="_blank">Community-Kompetenz</a>&#8220;, in der wir die Mitglieder unseres Netzwerks vorstellen, oder unseren Meet-ups, bei denen auch vermehrt Männer dabei sind.</p>
<p><strong>Männer in einem Frauen-Netzwerk?</strong><br />
Klar, wenn sie unsere Anliegen unterstützen! Nur unter Frauen zu sein, kann gelegentlich Vorteile haben. Aber da wir uns ja auch für mehr Gleichberechtigung einsetzen, wäre es unsinnig, sich männlichen Mitgliedern zu verschließen.</p>
<p><strong>Wie versucht ihr etwas zu ändern am ungleichen Männer-Frauen-Verhältnis?</strong><br />
Networking ist ein ganz wichtiger Teil, wenn es darum geht, etwas für uns als Frauen zu ändern. Wir von den Digital Media Women wissen aus zum Teil jahrelanger Erfahrung, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist &#8211; und wollen das auch denen vermitteln, die sich bis dato noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht haben. Ohne hierfür belastbare Zahlen zu haben: Der Eindruck ist, dass viele Frauen zu zurückhaltend sind und sich nicht trauen, genauso forsch zu sein in der Berufswelt wie die meisten Männer in bestimmten Positionen es sind.</p>
<p><strong>Warum das heutige Thema &#8220;Technology where you don’t expect it&#8221;?</strong><br />
Die Idee zum #dmwHH-Event &#8220;Technology where you don&#8217;t expect it&#8221; entstand eher durch Zufall. Lyss (Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html#/en" target="_blank">Blyss</a>) und ich wollten gerne was zusammen auf die Beine stellen, um einander zu unterstützen &#8211; und als dann noch <a title="“Social Brands müssen zu Consumer Brands werden” – Andrea Kolb von ABURY im Interview" href="http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/" target="_blank">Andrea Kolb</a> an Bord kam, bot sich das Konzept des Abends geradezu an: Fokus auf zwei großartige Frauen und bewundernswerte Unternehmerinnen mit einem Bogen zur Technologie, die ja immer im Zentrum bei den Digital Media Women steht. Wir sind zum Teil so vernebelt vom Netz und seinen Möglichkeiten, dass uns ein bisschen <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Slow Media</a> ganz gut tut.</p>
<p><strong>Was sind deine nächsten Ziele?</strong><br />
Für die Digital Media Women? Wir würden gerne auch in Berlin eine Ortsgruppe aufbauen, da dort viele tolle Web-Frauen und -Männer leben, die unser Konzept bereits kennen und unterstützen. Mein persönliches Ziel? Neuseeland in wenigen Monaten <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Liebe Carolin, vielen Dank für das Interview und dir und den Digital Media Women Hamburg alles Gute!</strong></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F09%2F12%2Fmanner-domane-internet-%25e2%2580%2593-dmwhh-grunderin-carolin-neumann-im-interview%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Duften, riechen, werben – Das Gewürzmuseum in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;<a title="Gewürzmuseum Hamburg" href="http://www.spicys.de/" target="_blank">Spicy’s Gewürzmuseum</a>&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung.</p>
<p>Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite Etage einer der unzähligen Klinkerbauten. Dort verbirgt sich das Gewürzmuseum Hamburg. 3,50 Euro kostet der Eintritt in die Welt der Gewürze, Kinder bekommen ein kleines Päckchen Gummibärchen, Erwachsene eine Probe Pfeffer mit auf den Besuch gegeben. Und schon geht es los: Zahllose Säckchen voller Gewürze stehen bereit, angefasst, berochen, zerrieben und anderen unter die Nase gehalten zu werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3525 alignnone" title="Gewuerzmuseum1" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pfeffer, Salz, Zimt, Thymian, Koriander: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Für Hobby-Köche eine wahre Wonne. Selten hat man die Möglichkeit, seltene Gewürze anzufassen und sich intensiv damit zu beschäftigen. Etliche Schilder geben Hinweise darauf, wie diese Gewürze geerntet, verarbeitet und verwendet werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3532" title="Gewuerzmuseum8" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, die ich in vielen Museen bereits gesehen habe, ist das Sponsorship. Im Gewürzmuseum ist es sehr deutlich zu erkennen. Schaufensterkästen präsentieren in großen Auslagen historische Produkte von Unternehmen wie Maggi, Knorr, Fuchs und Hela.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3528 alignnone" title="Gewuerzmuseum4" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3529" title="Gewuerzmuseum5" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" title="Gewuerzmuseum6" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Zur Abwechslung – und weiteren Information – gibt es Schaubilder und Kästen voller Produkte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3533" title="Gewuerzmuseum9" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="Gewuerzmuseum3" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine clevere – und bei diesem Thema einfach passende – Kombination aus Historie, Information und Product Placement. Clever insofern, als dass sich das Museum schon beinahe vor der Öffnung monetär amortisiert haben könnte (reine Spekulation!). Und doppelt clever, da es als Werbung gar nicht wahrgenommen wird. Meinen Bekannten ist nämlich das Sponsoring gar nicht unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Der Maggi-Kasten z.B. sorgte für große Begeisterung.</p>
<p>Ich finde, der Besuch lohnt sich, gerade für Kinder, die alles anfassen können, aber auch für große Kinder, die Gewürze auch mal außerhalb einer Plastik-Verpackung kennenlernen wollen. Und den einen oder anderen könnte sich dieses besondere Gewürz am Ausgang ja doch &#8220;reizen&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3526" title="Gewuerzmuseum2" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg" alt="" width="478" height="640" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F08%2F05%2Fduften-riechen-werben-%25e2%2580%2593-das-gewurzmuseum-in-hamburg%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Social Media und das Problem der &#8220;Mittäterschaft&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 09:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell ist ein Beitrag geliked, ein Foto ge-plust, ein Link retweeted. Doch wer sich dahinter verbirgt, kann schnell in Vergessenheit geraten. &#8220;Früher&#8221; war alles besser: Da konnte man auf [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell ist ein Beitrag geliked, ein Foto ge-plust, ein Link retweeted. Doch wer sich dahinter verbirgt, kann schnell in Vergessenheit geraten.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Social-Media.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3518" title="Social-Media" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Social-Media-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Früher&#8221; war alles besser: Da konnte man auf seinem Blog einfach über ein neues Produkt schreiben und einen Disclosure hinzufügen: &#8220;Das Produkt, über das ich hier schreibe, hat meine Firma entwickelt&#8221; oder &#8220;Die Kampagne, über die ich hier schreibe, ist in unserer Agentur entstanden.&#8221; Doch seit der Einführung der Twitter-Retweets, der Facebook-Likes und der Google +1s stellen sich PRler sowie Mitarbeiter von Agenturen und Unternehmen neuen Herausforderungen entgegen.</p>
<p>Wie häufig schon gab es erzürnte Konsumenten, die &#8220;Schleichwerbung&#8221; unterstellten, weil in Beiträgen nicht oder nicht vollständig darauf hingewiesen haben, dass das Urteil des Urhebers positiv beeinflusst war. Doch wenn man heute einen Beitrag, der ein eigenes Werk beschreibt, einfach &#8220;liked&#8221;, hat man keine Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass man selber dort involviert ist.</p>
<p>Was also soll man tun? Das Weiterleiten von Artikeln, Links oder Fotos vollständig unterlassen? Nur noch kommentieren mit klarem Absender und Hinweis auf die &#8220;Mittäterschaft? Oder es besser ganz lassen? Aber wozu wären dann die zahlreichen Präsenzen im Social Media noch gut? Und sollen Mitarbeiter nicht Multiplikatoren des eigenen Unternehmens und der eigenen Produkte sein?</p>
<p>Für Mitarbeiter kann es in diesem Fall hilfreich sein, in seinem Profil deutlich anzugeben, in welcher Firma man arbeitet. Jedoch gibt es zahlreiche User, die eben keinen Verweis auf ihren Arbeitgeber wünschen oder komplett anonym im Netz unterwegs sind. Für PRler und Pressesprecher stellt sich die Frage eigentlich nicht, sie sollten klar auf ihre Position im jeweiligen Unternehmen verweisen. Doch auch bei Agenturen ist nicht immer klar, ob die Kampagne nun von ihnen ist oder sie lediglich die kreative Leistung belohnen wollen. Und wie schnell hat ein Freelancer auf sein eigenes Werk geklickt und es damit seinen Freunden und Bekannten empfohlen, sich aber keine Gedanken darüber gemacht, dass diese im Unklaren über die Urheberschaft gelassen werden.</p>
<p>Was meint ihr, wie sollte man zukünftig mit diesem Thema umgehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frauenfußball hat endgültig seine Unschuld verloren</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren.</p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und Startschuss für die Professionalisierung des Frauen-Fußballs sein. Und alles war professionell vorbereitet worden. Mit Steffi Jones hatten wir den weiblichen Franz Beckenbauer geholt, die Marketing-Maschine lief heiß und die Vorbereitung unserer Spieler dauert knapp zwei Monate.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren war eine Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (was für ein Wort) in den meisten Teilen der Welt undenkbar. Wie wurden die Spielerinnen damals noch belacht, eine Frau könne den &#8220;Männer-Sport&#8221; Fußball nicht betreiben, sie wäre zu weich dafür. Jetzt zeigt sich, dass sie den Männern nur noch wenig nachstehen. Und genau das ist ihr Problem. Denn statt den Fußball zu &#8220;ihrer&#8221; Sportart zu machen, haben sie den Männern nachgeeifert. Dazu aber später. Hier ein kleines persönliches Fazit:</p>
<p><strong>Spielorte</strong></p>
<p>Spielorte wie Augsburg, Sinsheim oder Bochum sind für ein internationales Groß-Event nur bedingt tauglich. Im Ausland dürften diese Namen den Besuchern eher wenig sagen, Shopping-Touren und Ausflüge neben den Spielen werden dadurch erfolgreich verhindert. Von der Größe her dagegen sind die meisten ideal. Schließlich erwartet ja scheinbar niemand, dass mehr als 25.000 Zuschauer zu einem Spiel kommen. Oder?</p>
<p><strong>PR/Merchandising/Ansprüche</strong></p>
<p>Rummel um die Frauen gab es im Vorfeld der WM wahrlich genug. Eigentlich waren wir schon Weltmeister, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte. Steffi Jones sagte noch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article7179093/Spielerinnen-duerfen-sich-im-Playboy-ausziehen.html" target="_blank">letztes Jahr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>WELT ONLINE: </strong>Im ersten Vorrundenspiel der WM 2007 bezwang Deutschland Argentinien 11:0. Ist so etwas nicht kontraproduktiv?</p>
<p><strong>Jones:</strong> Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Einige Nationen sind halt deutlich schwächer als wir. Wir haben eine so starke Mannschaft, dass wir auch Spiele, in denen wir vielleicht nicht so dominant sind, schnell mal 4:0 gewinnen. Aber wir werden keiner Spielerin sagen, dass sie mit Absicht vorbeischießen soll, damit die Ergebnisse knapper aussehen.</p></blockquote>
<p>Naja, so knapp waren die Spiele dann wohl doch nicht. Diese Einstellung zog sich durch alle Level. Auch im Marketing war als Parole ausgegeben: &#8220;<a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/frauen-plaetze-21674918_mbqf-18495592/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">3. Plätze sind was für Männer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://data6.blog.de/media/026/5661026_7b23f37d2b_s.jpeg" target="_blank">Jungs, wir rächen euch!</a>&#8221; So <del>mutig</del> überheblich gaben sich ja nicht mal die Männer.</p>
<p>Wenigstens blieben wir von nackten Tatsachen dieses Mal eher verschont. Vielleicht, weil die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/frauen-wm-2011/article13460325/Frankreichs-Frauen-nicht-nur-nackt-ein-Spektakel.html">Erfahrung</a> zeigte, dass es nicht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beachvolleyball#Kontroverse">jeder Sportart</a> ausschließlich um den schönen Anblick geht.</p>
<p>Und auch die Werbung hat &#8220;unsere&#8221; Mädchen für sich entdeckt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KD2m2vJL5Z8" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xuf5AqpnK4I" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><strong>Spiel-Qualität</strong></p>
<p>Auch wenn viele anderes behaupten: Ich finde, dass die Frauen faszinierenden Fußball spielen. Das taktische Verständnis ist extrem hoch, körperlich sind sie schon ziemlich robust, die Geschwindigkeit liegt nur wenig unter dem der Männer, und bei der Technik stellen sie so manchen Mann in den Schatten. Und wer bei einem versprungenen Ball meckert, sollte sich mal einen Auftritt unserer National-Männer aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2000" target="_blank">Jahr 2000</a> anschauen. (Ich war live im Stadion und weine heute noch über diese Leistung)</p>
<p><strong>Schiedsrichter</strong></p>
<p>J, ich weiß. Über die Schiedsrichter wird immer gemeckert. Bei dieser WM gibt es jedoch guten Grund dafür. Und die Entscheidung der Fifa, ausschließlich Frauen pfeifen zu lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollen Amateure bei einem Profi-Turnier das Spiel leiten? Beim Tennis z.B. sitzen auch Männer bei Frauen-Turnieren (und umgekehrt), in der Fußball-Bundesliga pfeift eine Schiedsrichterin. In den meisten Teilen der Welt gibt es gar keine professionelle Ausbildung für den &#8220;schwarzen Mann&#8221;. Darf bei einer Weltmeisterschaft das wichtigste und entscheidende Glied das schwächste sein? Oder wie soll man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m7OnbKeIHKQ" target="_blank">solche</a> Szenen erklären? (Leider kein Embedden möglich)</p>
<p>Bei der Suche nach Spielszenen ist übrigens aufgefallen, dass die Fifa zahlreiche Videos hat löschen lassen. So kann man natürlich auch die Verbreitung von Content stoppen. Oder geht es hier darum, das Image zu schützen?</p>
<p><strong>Stimmung</strong></p>
<p>Wo waren sie, die Auto-Fähnchen, die riesigen Public-Viewings, die Trikot-Träger? Auf den Straßen (zumindest Hamburgs) wollte das Sommermärchen nicht so richtig stattfinden. In den Stadien dagegen war High-Life. Aus verschiedenen Ecken hörte ich große Begeisterung, und wer sich mal ein Spiel im Fernsehen angesehen hat, erblickte nicht nur einmal die &#8220;La Ola&#8221;. Außen pfui, innen hui. Oder- um es anders auszudrücken: Die Zielgruppe wurde erreicht. Wer sich schon vorher für Frauen-Fußball interessiert hatte, wurde voll und ganz beglückt.</p>
<p><strong>Fair-Play</strong></p>
<p>Wir haben gesehen wie die Frauen auf dem Platz miteinander umgehen: Sie haben getreten wie die Kesselflicker (und ich habe 25 Jahre Fußball gespielt, ich kann das beurteilen), haben sich fallengelassen, hatten Wunderheilungen, haben gemeckert und gezetert, den Ball weggeschossen und Gegnerinnen und Schiedsrichter beschimpft. Was haben wir uns auf sportlich faire Spiele gefreut. Doch leider nähert sich der Frauen-Fußball dem der Männer schneller an, als es uns lieb sein sollte. Um es kurz zu machen: Schade, dass die Frauen-Fußballerinnen vor allem eines von ihren männlichen Kollegen gelernt haben: Unsportlichkeit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/_SdfD8NgGI0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Haben Frauen das wirklich nötig? Müssen sie gerade das von den Männern übernehmen, worüber sich die halbe Fußball-Welt aufregt? (England mehr als Italien) Damit schaden sie ihrem Sport leider mehr als ihnen lieb ist. Aber vielleicht ist der Frauenfußball ja tatsächlich schon jetzt so, wie er es immer sein wollte: professionell.</p>
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