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	<title>Public Correlations &#187; Korrelationen</title>
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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>E-Mail-Wellen und ihre Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<description><![CDATA[E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun? Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “Kürschner” [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Allerdings können sie auch für Ablenkung sorgen und Millionenschäden verursachen. Was kann man dagegen tun?</p>
<p>Eine Mitarbeiterin im Bundestag bat eine Kollegin, ihr den neuen “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>” mitzubringen. Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.Was genau passiert ist, könnt ihr <a title="Achtung! dpa liest mit." href="http://public-correlations.de/2012/01/26/achtung-dpa-liest-mit/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen.</p>
<p>Mein Statement auf Twitter wurde durch die dpa verbreitet, wodurch sich sogar RTL bei mir meldete. Mit dem Bundestag im Hintergrund wurde ich interviewt. Leider war entweder eine andere Story wichtiger oder meine Frisur durch den Wind derart zerzaust, dass die Geschichte aus der Sendung flog. Damit ich mir Arbeit nicht umsonst gemacht habe, veröffentliche ich das Interview einfach in schriftlicher Form hier.</p>
<div><strong><br />
Welche Eigendynamik haben solche Geschichten im Netz?</strong><br />
Wir Menschen sind schadenfroh. Wir lachen gerne, am liebsten über andere. Deshalb sind Pannenshows im Fernsehen auch so beliebt. Wenn also so ein Versehen passiert, sind wir sehr empfänglich dafür. Und teilen dies natürlich anderen mit.</div>
<div><strong>Warum wurde so eine Panne gerade im Bundestag im Netz so intensiv kommentiert?</strong><br />
Dem Politiker traut man  – gerade in der Webgemeinde – wenig Internet-Kompetenz zu. Wenn dieses Vorurteil bestätigt wird, ist dies ein gefundenes Fressen, um sich darüber lustig zu machen.</div>
<div><strong><br />
Wie funktioniert das eigentlich mit der E-Mail-Welle? Was passiert da genau?</strong><br />
Trifft eine solche E-Mail im Postfach ein, gibt es auf der einen Seite ein Stöhnen, auf der anderen ein Schmunzeln. Denn einem selber könnte so etwas natürlich nie passieren. Es gibt aber immer einen, der einen – mehr oder weniger – lustigen Kommentar dazu abgibt und diesen natürlich ebenfalls an alle verschickt. Daraufhin fühlen sich andere herausgefordert – das Leben ist schließlich ein Wettbewerb. Bis dann einer kommt, der an alle schreibt, dass man nicht an alle schreiben soll. Das funktioniert übrigens in jedem Unternehmen oder jeder Organisation, unabhängig von Größe und Branche. Spaßvögel und Nörgler gibt es nämlich überall.</div>
<div></div>
<div><strong>Was kann man dagegen tun?</strong><br />
So eine Welle ebbt meist sehr schnell ab. Je größer das Unternehmen ist, desto länger dauert es. Grundsätzlich heißt die Formel beim E-Mail-Versand: “E-Mail aus, Gehirn an”. “Denn jede nicht gesendete E-Mail ist eine gute E-Mail” Gerade das Internet zeigt, dass unsere Finger oft schneller sind als unser Kopf. Wer 2 Minuten nachdenkt, bevor er seinen Status bei Facebook ändert, hat meist gewonnen.</div>
<div><strong>Warum sind solche E-Mail-Wellen eigentlich ein so großes Problem?</strong></div>
<div>Eine Untersuchung der Beratungsfirma Basex ergab, dass Büromenschen im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren. Allein in den USA entsteht dadurch ein Schaden von geschätzten 588 Milliarden Dollar jährlich. Einen Großteil dieser Ablenkung machen E-Mails aus. Deshalb ist jede nicht gesendete E-Mail eine gute E-Mail. <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zu-viel-ueberleben-im-ueberfluss/artikel/sie-haben-ablenkung.html" target="_blank">Quelle</a></div>
<div><strong>Gibt es Programme, die solche E-Mail-Wellen verhindern können?</strong></div>
<div>Spam-Filter können heutzutage zwar eine Menge, allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Mail versehentlich an alle ging und welche nicht. Das nützlichste Programm für solche Fälle ist immer noch das menschliche Gehirn. Wenn jeder ein paar Sekunden darüber nachdenkt, bevor er auf den &#8220;Reply&#8221;-Button drückt, würden solche Wellen gar nicht erst entstehen.</div>
<div><strong>Ist dem Bundestag durch dieses Versehen in der Außendarstellung ein PR-Schaden entstanden?</strong></div>
<div>
<div>Im Volk macht sich Politikverdrossenheit breit. Das sehen wir aktuell vor allem in der Diskussion um unseren Bundespräsidenten. Politiker leiden unter ihrem Image und werden mit jedem kleinen Skandal kritischer gesehen. Umso schneller reagiert der Wähler, wenn er sich über Missgeschicke lustig machen kann. Dabei ist es doch schön zu sehen, dass es sich bei Politiker ebenfalls nur um ganz normale Menschen handelt.</div>
</div>
<div><strong>Was sollte Babette jetzt tun?</strong><br />
Die junge Dame sollte es mit Humor nehmen. In den nächsten Tagen wird sie zwar das Gesprächsthema Nr. 1 im Bundestag sein, aber sicher wird sie noch nie so viele strahlende und lachende Menschen um sich haben. Außerdem kann sie diesen neugewonnen Promi-Status nutzen, um sich über die Grenzen ihres Bereichs hinweg bekannt zu machen.</div>
<div></div>
<div>Wer jetzt immer noch Hilfe bei seinen Mails braucht, sollte sich den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3874397963/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=3874397742&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=12Q1WQPFF0HZN18P57C5" target="_blank">Scholz &amp; Friends E-Mail-Knigge</a> zulegen. (Hinweis: Publikation der Agentur, in der ich arbeite)</div>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F30%2Fe-mail-wellen-und-ihre-folgen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Achtung! dpa liest mit.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[newsaktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung… &#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img title="Kürschnergate" src="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1267435.1327513020!/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg" alt="" width="283" height="377" /><p class="wp-caption-text">(http://blog.hildwin.de) (© Screenshot @Hildwin, CC)</p></div>
<p>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung…</p>
<p>&#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte gestern durchs Web. Was war passiert? Eine Mitarbeiterin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl bat eine Kollegin, ihr das neue Exemplar des so genannten &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>&#8221; mitzubringen, ein Verzeichnis der &#8221;Kurzbiografien aller gewählten Bundestagsabgeordneten, Grafiken zur Veranschaulichung der Gesetzesinitiative sowie ausführliche Listen über die zur Wahl angetretenen Parteien.&#8221; (Quelle: Wikipedia) Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.</p>
<p>Kurz danach entwickelte sich das – aus Unternehmenskreisen bekannte – übliche Spiel. Der erste antwortet mit einem (mehr oder minder) lustigen Spruch an alle zurück, der nächste kommentiert diesen (an alle), der dritte schreibt allen, dass sie nicht an alle schreiben sollen usw. Eine E-Mail-Lawine rollte an, die den halben Bundestag für Stunden unterhielt. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/" target="_blank">Thomas Knüwer</a> hat es sehr charmant zusammengefasst und die Faszination der Kommunikation im Netz herausgestellt.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Nachrichten-Portalen, die darüber berichteten, fand ich das ganze eher sympathisch. Selten kamen Politiker so menschlich rüber wie in diesem Moment. Und so kommentierte ich auf Twitter:</p>
<!-- tweet id : 162192607164891138 --><style type='text/css'>#bbpBox_162192607164891138 a { text-decoration:none; color:#0000ff; }#bbpBox_162192607164891138 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_162192607164891138' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#9ae4e8; background-image:url(http://a1.twimg.com/profile_background_images/87780827/twilk_background_4bb31c3fb2333.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#000000; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Wer nie eine E-Mail an alle geschickt hat, werfe den ersten Stein. RT @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=SPIEGEL_Top" class="twitter-action">SPIEGEL_Top</a> Wie Babette den Bundestag lahmlegte <a href="http://t.co/VgGxOhT0" rel="nofollow">http://t.co/VgGxOhT0</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 25. January 2012 16:18' href='http://twitter.com/#!/markusmayr/status/162192607164891138' target='_blank'>25. January 2012 16:18</a> via <a href="http://www.tweetdeck.com" rel="nofollow" target="blank">TweetDeck</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=162192607164891138' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a1.twimg.com/profile_images/209815346/Markus_Twitter01_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'>@markusmayr</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Markus Mayr</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Für mich war damit die Sache auch schon durch. Nicht jedoch für die dpa, bzw. deren Dienstleister-Tochter newsaktuell. Sie sahen in dem Tweet mehr und packten ihn auf ihre täglich aktualisierte, persönliche Social-Media-/Nachrichten-Übersicht von <a href="https://twitter.com/#!/newsaktuell/statuses/161485527030312960" target="_blank">paper.li</a>, worüber ich mich natürlich sehr freute.</p>
<!-- tweet id : 161485527030312960 --><style type='text/css'>#bbpBox_161485527030312960 a { text-decoration:none; color:#919191; }#bbpBox_161485527030312960 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_161485527030312960' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#ffffff; background-image:url(http://a2.twimg.com/profile_background_images/397588549/backgroundtwitterna090112.jpg); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#2b2929; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The newsaktuell Daily is out! <a href="http://t.co/mZsceKVK" rel="nofollow">http://t.co/mZsceKVK</a> &#9656; Top stories today via @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=frischkopp" class="twitter-action">frischkopp</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr" class="twitter-action">markusmayr</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=volker_herres" class="twitter-action">volker_herres</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 23. January 2012 17:28' href='http://twitter.com/#!/newsaktuell/status/161485527030312960' target='_blank'>23. January 2012 17:28</a> via <a href="http://paper.li" rel="nofollow" target="blank">Paper.li</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=161485527030312960' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/770063599/na-socmed-eck_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'>@newsaktuell</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>newsaktuell</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Um dem Ganzen (im positiven Sinne) die Krone aufzusetzen, verschickte die dpa eine Meldung zu dieser Geschichte, die zahlreich aufgegriffen wurde. Und zwar ziemlich häufig mit meinem Zitat: <a href="http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/panne-im-bundestag-mitarbeiterin-tritt-mit-e-mail-an-alle-lawine-los/6112786.html" target="_blank">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.stern.de/digital/computer/babette-tritt-e-mail-lawine-im-bundestag-los-1778214.html" target="_blank">Stern.de</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article2169696/Email-Chaos-im-Bundestag-Babette-war-Schuld.html" target="_blank">Abendblatt.de</a>, <a href="http://www.rp-online.de/digitales/internet/bundestag-durch-e-mail-lahmgelegt-1.2685729" target="_blank">Rheinische Post</a>, <a href="http://www.n-tv.de/panorama/E-Mail-Overkill-im-Bundestag-article5322836.html" target="_blank">n-tv</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgenreiche-e-mail-panne-wie-das-kuerschnergate-den-bundestag-lahmlegte-1.1267421" target="_blank">sueddeutsche.de</a> und vielen mehr. Auch in Printausgaben findet sich der Artikel wieder, z.B. bei &#8220;Der neue Tag&#8221;.</p>
<p>Erkenntnis: Achtet darauf, was ihr schreibt, es könnte sich ganz schnell in den Massenmedien wiederfinden. Im Umkehrschluss zeigt dieses Beispiel, wie Geschichten im Netz entstehen, sich verbreiten und wie PR-Mitarbeiter Social Media für sich und ihre Kunden nutzen können. Die Welt Kompakt nutzt das Netz schon seit langem und präsentiert jeden Tag im Heft die &#8220;Tweets des Tages&#8221;. Und viele weitere Medien &#8220;bedienen&#8221; sich bei sozialen Medien, um ihre Artikel mit Statements zu bestücken. Ein großer Vorteil dabei liegt daran, dass man diese Zitate nicht mehr abstimmen muss, da sie sozusagen öffentlich freigegeben wurden. Bei meinem Beispiel zeigt sich, dass auch die dpa das Netz intensiv beobachtet und beizeiten auf Statements aus Twitter zurückgreift. In diesem Fall sehr zu meinem Vorteil.</p>
<p><em>(Disclosure: Die Agentur Scholz &amp; Friends, für die ich arbeite, kooperiert geschäftlich mit der dpa. Hierbei handelte es sich jedoch um eine private Äußerung von mir. Der Name &#8220;Scholz &amp; Friends&#8221; wurde darüber hinaus in keiner Nachricht erwähnt.)</em></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F26%2Fachtung-dpa-liest-mit%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Tipps für digitale Baby-Namen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>Bevor man ein Kind bekommt, gilt es, zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Eine der wichtigsten Entscheidungen ist: Der Name. Außergewöhnlich soll er sein, am besten einzigartig. Das treibt wilde Stilblüten wie &#8220;Brooklyn Beckham&#8221; zu Tage. Zumindest sollte man sein Kind nicht &#8220;Ben&#8221;, &#8220;Leon&#8221; oder &#8220;Lukas&#8221; nennen, <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/jahrgang/j2011" target="_blank">die Top-3 der Kindernamen in 2011</a>. Wobei das auch einige positive Aspekte haben kann: Kindergärtnerinnen müssen nur die Hälfte der Namen rufen. Einmal &#8220;Leon&#8221; und fünf Kinder drehen sich um. Doch welche Vor- und Nachteile hat ein gewöhnlicher, bzw. ungewöhnlicher Name in der modernen digitalen Welt?</p>
<p><strong>Möglichkeit 1: Die Unsichtbarkeit</strong></p>
<p>Nennt euer Kind am besten Maximilian Schmidt. Mit diesem Namen wird euer Kind in den Tiefen des Internets verschwinden. Die Suche bei Google ergibt etwa 900.000 Ergebnisse. Unwahrscheinlich, dass euer Kind unter den ersten 20 Ergebnissen zu finden ist. Da müsste es schon eine öffentliche Party bei Facebook organisieren. Der Vorteil liegt darin, dass man sich digital einiges erlauben kann. Wenn der zukünftige Arbeitgeber schließlich nach einem sucht, muss er schon zahlreiche Seiten klicken, bevor er auf die typischen Alkohol-/Party-Fotos stößt.</p>
<p><strong>Möglichkeit 2: Die Einzigartigkeit</strong></p>
<p>Gebt eurem Kind einen möglichst ungewöhnlichen Namen, so wie &#8220;Alca Ben Schulzki&#8221;. Damit sollte es ein Leichtes sein, auf Platz 1 der Google-Suchliste vorzustoßen.</p>
<p>Wichtig ist – wie immer – die Vorbereitung: Möglichst früh sollten folgende Bereiche &#8220;besetzt&#8221; werden:</p>
<p>E-Mail-Anbieter wie Gmail, web.de und GMX (wobei: nutzt noch irgendjemand die letzten beiden Dienste?), Social-Media-Plattformen wie Youtube, Twitter, Facebook und Google Plus sowie selbstverständlich die eigene Website unter www.vorname-nachname.de.</p>
<p>Bereits bei Twitter zeigen sich die ersten Probleme des digitalen Namensvetters. Mehr als 15 Zeichen sind nicht drin. Da passt es, dass unter den Top-20 bis auf &#8220;Maximillian&#8221; und &#8220;Alexander&#8221; kein Name länger als sechs Buchstaben hat. Und selbst die beiden Ausnahmen lassen sich problemlos auf drei, bzw. vier Buchstaben kürzen. Doppelnamen dagegen werden es schwer haben. &#8220;Leutheusser-Schnarrenberger&#8221; ist nun mal nicht der perfekte Online-Name (Wobei wieder einzigartig). Wer gar keine Idee hat, wie sein zukünftiges Kind heißen soll, nutzt eventuell den &#8220;<a href="http://www.babynamer.com/" target="_blank">Babynamer</a>&#8220;.</p>
<p>Bei manchen Namen scheiden sich die Geister. Chantal ist so einer. Wen wundert es, dass es auch ein komplettes Blog zu Namen wie diesem gibt? <a href="http://chantalismus.tumblr.com/" target="_blank">Link</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Buch-Rezension: &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
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<p>&#8220;Hinrich Lührssen nimmt die Werbebranche und ihre Versprechen ins Visier und erzählt unterhaltsam und witzig von peinlichen Werbepannen und verschollenen Werbefiguren.&#8221; So bewirbt der rororo-Verlag das Werk &#8220;25% auf alles ohne Stecker – Werbung beim Wort genommen&#8221;. Was heißt das im Klartext?</p>
<p>Im Vorfeld dieser Rezension sollte ich natürlich sagen, dass ich in einer Kommunikations-/Werbeagentur arbeite. Und Werbung grundsätzlich klasse finde. Die gute, spannende, kreative, lustige, versteht sich. Und deshalb bin ich ein großer Fan der Edeka-Werbung (auch die <a href="http://www.grabarzundpartner.de/" target="_blank">Kollegen</a> dürfen mal gelobt werden). Der <a title="Edeka" href="http://youtu.be/arIdm8sPbQo" target="_blank">Spot mit den 268 Gramm</a> gehört für mich zum besten, was in den letzten Jahren an Supermarkt-Werbung gezeigt wurde. Nun geht also Herr Lührssen für Stern TV in einen Edeka und bestellt genau 268 Gramm. Dass es mehrere Anläufe braucht, dieses Gewicht genau zu treffen, ist schon eine lustige Vorstellung. Wer wissen möchte, wie das aussieht, kann es sich <a href="http://youtu.be/WMAEAMGl71o" target="_blank">hier</a> anschauen. Die einen finden das humorvoll, die anderen &#8220;<a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3499627116/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">zum Fremdschämen</a>&#8220;. Ich musste schmunzeln. Denn ein wenig Selbstironie schadet auch unserer Branche nicht. Im Endeffekt finde ich allerdings, dass die Verkäuferinnen einen erstaunlich guten Job gemacht haben. Für mich die wichtigste Aussage am Schluss des Beitrags: &#8220;Die meisten blieben übrigens trotzdem freundlich.…Und am Ende haben sie alle grammgenau getroffen.&#8221; In meinen Augen beste Werbung für Edeka und seine Verkäuferinnen.</p>
<p>Und wer nun denkt, dass Herr Lührssen gegen die Werbebranche schießt (Was er genau genommen nicht macht, denn die Aussagen kommen immer noch von den Unternehmen selbst), wird bei einem genaueren Blick ins Buch feststellen, dass er Werbung insgeheim großartig findet. Das Kapitel &#8220;Werbe-Ikonen&#8221; zeigt, welche Bedeutung Figuren wie der Bärenmarken-Bär, Frau Antje oder das HB-Männchen für unsere Kultur hatten und haben. Ebenfalls interessant sind die Einblicke ins Werbedeutsch. Viele Erläuterungen von Fachbegriffen aus der Werbung sowie ein Blick in die Geschichte der Testimonial-/Promi-Nutzung.</p>
<p>In weiteren Kapiteln versucht Lührssen, Bohrmaschinen billiger zu bekommen, indem er ihnen das Kabel abschneidet, geht mit Schafen in eine Bank, fährt einen Probewagen durch den Dreck und misst auf den Meter genau die Entfernung zum nächsten McDonalds. Und das sieht in echt ziemlich unterhaltsam aus. Aber genau das ist das Problem des Buches: Denn Hinrich Lührssen ist lustig. Leider eben nur im Film. Im Buch dagegen wirkt seine Art leider nur bedingt. Was beim Hinschauen lustig ist – wenn er zum vierten Mal in ein Autohaus geht und mit einer Gruppe Jamaikanern ein Auto leihen möchte – dehnt sich im Buch endlos aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bevor ihr Geld für das Buch ausgebt, lest unter folgenden Links die Spiegel-Online-Rubriken. Damit habt ihr schon fast das gesamte Buch durch. Und mit dem gesparten Geld könnt ihr euch etwas schönes leisten. Was ihr in der Werbung gesehen habt…</p>
<p><a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=werbung+beim+wort+genommen">Link zu den Spiegel-Artikeln &#8220;Werbung beim Wort genommen&#8221;</a></p>
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		<title>Tödliche PR-Gaus</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende bedeuten sollten.</p>
<p><span id="more-3037"></span></p>
<p>Viele haben sie in Hamburg, in anderen Städten Deutschlands oder dem (amerikanischen) Ausland bereits auf der Straße gesehen: <a title="http://www.segway.de/" href="http://www.segway.de/">Segways</a>, diese zwei-rädrigen Gefährte, in denen man sich stehend durch die City-Zentren der Metropolen bewegt. Und jeder von uns wird sich dabei gedacht haben: Damit möchte ich auch mal fahren! Was viele nicht wissen werden: Der Segway-Chef wurde ein Opfer seines eigenen Produkts. Jimi Heselden, Multi-Millionär und noch nicht lange Besitzer der Firma, <a title="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166">stürzte mit einem Segway eine Klippe hinab</a> und starb. Dem Erfolg der Produkte hat es jedoch keinen Abbruch getan, mittlerweile gibt es ganz Hollywood-Filme, die fast ausschließlich über dieses Gefährt berichten wie den &#8220;<a title="Trailer Kaufhaus Cop" href="http://www.youtube.com/watch?v=j9qG9UMc09w" target="_blank">Kaufhaus Cop</a>&#8220;.</p>
<p>Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Dr. Robert Atkins. Der Erfinder der Atkins-Diät soll <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t">bei seinem Tod</a> zwei Zentner gewogen haben. Nicht das beste Bild für jemanden, der versprach, mit der Einnahme von Fett und Protein sowie dem Verzicht auf Kohlehydraten abzunehmen.</p>
<p>Ähnlich tragisch war der Tod des berühmten Marlboro-Mannes <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren">Wayne McLaren</a>, der an Krebs starb (Ob es an den Zigaretten lag, ist nie bewiesen worden). Für die Zigarettenmarke entstand der GAU jedoch schon viel früher, da McLaren nach seiner Karriere als Testimonial einen Feldzug gegen das Rauchen startete und seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf kritisierte. Vergessen wurde sein Tod  nicht. So tauchte er in einer kleinen Twitter-Umfrage von mir als die meist genannte Person im Fall von Testimonialsterben auf. Vielleicht lag das auch daran, dass ihm Hollywood nach seinem Tod eine Gastrolle verschaffte. Als eine Nebenfigur taucht er in dem Film &#8220;<a title="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html" href="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html">Thank you for smoking</a>&#8221; auf, einem der besten schwarz-humorigen Filme, die ich je gesehen habe.</p>
<p>Kennt ihr weitere solcher Fälle, in denen Personen an ihren Produkten gestorben sind, bzw. ihr Tod in direktem Zusammenhang mit ihren Produkten stand?</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F06%2Ftodliche-pr-gaus%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Schafes Marketing</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisebörsenetz]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebüro]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf Paul]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="SchafPaul01 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347439/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7014/6505347439_5a4d04150a_m.jpg" alt="SchafPaul01" width="240" height="240" /></a></p>
<div>Ein Schaf als Maskottchen für ein Onlinereisebüro? Klingt verrückt, aber die &#8220;Zweibeinerin&#8221; Susanne Kröger hat es gewagt. Welche Erfolge sie damit erzielt, berichtet sie im Interview.</div>
<div></div>
<div><strong>Bei dem letzten Abend der Digital Media Women Hamburg gab es einen besonderen Gast: Schaf Paul. Was hat es damit auf sich?</strong></div>
<p>Schaf Paul ist ein reisendes Schaf vom Typ „entspannter Globetrotter“. Es gibt auf seiner Webseite <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> im Menü den Bereich „Meine Erlebnisse von A – Z“. Dort berichtet er persönlich von der ersten Begegnung, den Aufgaben, die er als Mitarbeiter in einem Reisebüro hat und seinen Touren. Hauptsächlich ist er für den Bereich Social Media zuständig.</p>
<p><strong>Ein Schaf als Social-Media-Verantwortlicher. Klingt zu echt, als dass es wahr wär. Bevor wir dazu kommen, erzähl doch zuerst ein wenig mehr über REISEBOERSENETZ.</strong></p>
<p><a href="http://reiseboersenetz.de/" target="_blank">REISEBOERSENETZ</a> ist ein Onlinereisebüro. Einerseits betreiben wir eine Webseite, auf der jeder selbst stöbern und auch buchen kann. Andererseits bieten wir den vollen Service der Beratung mit dem Pluspunkt, dass man nicht zu uns kommen muss. Bereits seit 2003 beraten wir über telefonischen Kontakt und viel über E-Mails. In denen lassen sich Angebote samt Bildern und Beschreibungen aus den Katalogen leicht versenden – und der Reisesuchende kann sie lesen, wann es bei ihm passt. Der Teil „Netz“ im Namen steht für unsere vernetzte Arbeit – zum Teil intern mit freien Mitarbeitern, zum Teil extern über unser Expertennetzwerk, mit dem wir viele Reisewünsche erfüllen können, die nicht in den Standardkatalogen stehen. Über die Netzwerke kommen per Empfehlung auch die meisten Kunden zu uns.</p>
<div><strong>Klingt jetzt alles ganz vernünftig. Wie aber kommt man auf die Idee, ein Reisenetzwerk mit einem Schaf zu promoten?</strong></div>
<p>Die Idee hatte ich erst einmal nicht. Es war eine zufällige Begegnung – und ein „Du bist es!“ nach dem ersten Blick. Das Outfit mit Rasta-Locken und Reggae-Mütze, dazu der entspannte Gesichtsausdruck. Vorher hatte ich etliche Wochen gegrübelt, wie ich gerade auf Facebook und Twitter interessante Inhalte schaffe, die zum Schmunzeln verleiten. Und mir wurde bei der Recherche schnell deutlich, dass dies insbesondere in diesem Umfeld nicht mit Dauerpostings von Angeboten und einem „Wir sind die Besten“ zu erreichen ist. Nach einigen Wochen „charakterbildender Maßnahmen“ gab es für Schaf Paul eine Idee, wie er auftreten kann. Und dann: Ausprobieren, Dranbleiben.</p>
<p><a title="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347277/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7021/6505347277_9125ae7893_m.jpg" alt="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Wie kommt Paul bei den Usern an? Wie ich gesehen habe, hat er sogar eine eigene <a href="https://www.facebook.com/SchafPaulTravel" target="_blank">Facebook-Seite</a>. </strong></div>
<p>Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie sehr Schaf Paul gemocht wird. Die Netzwerk-Freunde unterhalten sich direkt mit ihm. Er hat sogar schon Reiseberatungen auf Facebook durchgeführt – die Buchung hat er mir überlassen. Und wie viele kleine Frechheiten man ihm nachsieht. Er hat inzwischen in allen Netzwerken (außer XING) eine eigene Seite.</p>
<div><strong>Ist das nicht eigentlich nur ein Witz, oder bringt das deinem Business wirklich was?</strong></div>
<p>Als Reisebüro ohne Ladengeschäft finden uns keine Kunden beim Vorbeilaufen. Im Internet im Bereich Touristik einen Fuß auf den Boden zu bekommen, sprich ein gutes Ranking zu erreichen, ist entweder nur mit Millionenbeträgen zu schaffen (dazu fehlt bisher ein Sponsor) oder mit Ideen abseits der Trampelpfade. Ein Ziel der Arbeit in den Social Media war und ist, darüber mehr Bekanntheit zu erlangen. Wie gut und schnell sich das entwickelt, zumal Google noch mit dem aktuellen Update ihrer Suchmaschine genau diese Aktivitäten belohnt, habe ich nicht erwartet. Dennoch muss man sich deutlich machen, dass wir zunächst für den Endkunden austauschbar sind. Reisen gibt es heute – etwas übertrieben – in jedem Geschäft. Dem Reisesuchenden wird zudem suggeriert, dass es total einfach ist, das Passende zu finden. Hier bemerken wir seit etwa zwei Jahren den Trend, dass so mancher Reisesuchende ob des unübersichtlichen Angebots lieber Unterstützung haben möchte. Und, wenn er gesehen hat, dass er nur selten über eine Servicegebühr die Dienstleistung des Reisebüros zusätzlich bezahlt, Preisgleichheit vorfindet und den Service einfach so dazu bekommt. Schaf Paul schafft es, mit seinen Aktivitäten eine Aufmerksamkeit sowohl in den Suchmaschinen wie in den Netzwerken auf sich zu ziehen, die positiv aufgenommen wird und eine starke Bindung bewirkt. Innerhalb weniger Wochen wurde er zum Markenbotschafter für REISEBOERSENETZ, ohne jemals seine Eigenständigkeit als Figur zu verlieren.</p>
<div><strong>Hast du keine Angst, dass Schaf Paul dir den Rang abläuft? <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></div>
<p>Nun – anfangs war er Social Media-Beauftragter. Im Oktober 2011 gewann er einen Award für seine Aktivitäten und wurde bei der Preisverleihung als „Social Media-Chef von REISEBOERSENETZ“ angekündigt. Auf diese Position besteht er seitdem… Nach gut einem Jahr mit ihm im Team kann ich sagen, dass jeder seinen Bereich hat, sich dort wohlfühlt und keiner von uns fehlen dürfte.</p>
<p><a title="SchafPaul02 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347585/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7164/6505347585_a725a5bc90_m.jpg" alt="SchafPaul02" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Zum Abschluss des Interviews: Was hast du künftig noch vor mit Schaf Paul?</strong></div>
<p>Schaf Paul wurde immer wieder gefragt, wie er  zu uns gekommen sei, wie sein Alltag aussieht – und natürlich nach mehr Berichten zu seinen Touren. Und so entstand die Idee eines Adventskalenders – gefüllt mit 24 Episoden aus seinem Leben. Jeden Tag veröffentlicht er in seinem Blog unter <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> die aktuelle Tagesfrage – der Artikel mit der Lösung ist direkt verlinkt. Ebenso natürlich die Liste der Gewinne und die Erläuterungen. Um alles entspannt angehen zu können, sind die Beantwortung der Fragen der Vorwoche immer bis zum darauffolgenden Mittwoch möglich. Im nächsten Jahr wird es nicht täglich Neues geben – die Tastatur soll ein bisschen abkühlen. Es folgen weitere Berichte – im Rahmen von Themenschwerpunkten zu Reisezielen oder besonderen Reiseerlebnissen. Die Vorgespräche mit den Partnern sind bereits angelaufen. Und natürlich wird er seine Zweibeiner weiterhin begleiten – auf Veranstaltungen wie auf Reisen. Mehr verraten wir hier und jetzt noch nicht. Um dabei zu sein, einfach den RSS-Feed auf seinen Blog einrichten oder ihn auf seinen Seiten besuchen.</p>
<p><strong>Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!</strong></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F12%2F13%2Fschafes-marketing%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Die digitale &#8220;Bucket List&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 18:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
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		<description><![CDATA[Bungee Jumping, Ferrari fahren, Venedig sehen: Viele Dinge möchte man gemacht und erlebt haben, bevor man stirbt. All das schreibt man auf seine ganz persönliche &#8220;Bucket List&#8221;. Berühmt gemacht hat [...]
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<p>Berühmt gemacht hat sie Hollywood: Jack Nicholson und Morgan Freeman erfüllen sich in &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Beste_kommt_zum_Schluss" target="_blank">The Bucket List</a>&#8221; (abgeleitet von &#8220;to kick the bucket&#8221;/abtreten, zu deutsch &#8220;Das Beste kommt zum Schluss&#8221;) als Todkranke ihre letzten Wünsche. Sie gehen gemeinsam auf Reisen und haken alles ab, was sie schon immer einmal machen wollten. In Deutschland scheint die &#8220;Löffelliste&#8221; (abgeleitet von &#8220;den Löffel abgeben&#8221;) dagegen nicht sehr bekannt zu sein. Lediglich knapp 10.000 Ergebnisse findet <a title="Löffelliste" href="http://www.google.de/search?aq=f&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=l%C3%B6ffelliste" target="_blank">Google</a> dazu.</p>
<p>Am häufigsten werden folgende Dinge genannt:</p>
<ul>
<li>Fallschirm/Bungee springen</li>
<li>Sex mit mehreren Frauen/Männern</li>
<li>Reise in ein bisher unbekanntes Land/Stadt (China/USA/Venedig)</li>
<li>Die größte Party des Lebens steigen lassen</li>
<li>Alle möglichen Drogen nehmen</li>
<li>Eine (weitere) fremde Sprache lernen</li>
</ul>
<p>Entweder wir Deutschen haben unfassbar wenig Kreativität, oder unser Leben ist spannender, als wir es zugeben würden. Gehen wir mal nach Amerika, dann sehen wir einiges mehr an Träumen:</p>
<ul>
<li>Eine Anime-Figur synchronisieren</li>
<li>Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ON8U7UcWkEM&amp;feature=related" target="_blank">Moko Jumbie Tänzer </a>werden</li>
<li>Grashüpfer in Thailand essen</li>
<li>Ein kostenloses Upgrade beim Fliegen bekommen (Manche Menschen sind scheinbar einfach gestrickt)</li>
<li>Und…als alter Trekki, mein Favorit: &#8220;Die Existenz von Tachionen beweisen&#8221;</li>
</ul>
<p>In einem weiteren Hollywood-Blockbuster wird diese Idee weitergesponnen: In &#8220;<a title="Knowing" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/98886-Knowing.html" target="_blank">Knowing</a>&#8221; geht es um eine Zeitkapsel, die vor 50 Jahren vergraben wurde. Darin haben Schüler ihre Wünsche, Visionen und Ideen für die Zukunft aufgeschrieben. Also eine Art &#8220;Bucket List&#8221;, mit Dingen, die sie gern gemacht hätten und wie sie sich im Alter sehen. Groß ist dann die Überraschung, wenn man als Teenager sagte: &#8220;Ich will nie Spießer werden&#8221; und 50 Jahre später Eigenheim, einen gepflegten Vorgarten, Hund, Altersvorsorge und Rollkragenpuli sein eigen nennt. (Nichts gegen Eigenheim, einen gepflegten Vorgarten, Hund, Altersvorsorge und Rollkragenpuli!)</p>
<p>Wenn wir jetzt beides verbinden, stellen wir heute eine Löffelliste auf und schauen in 50 Jahren nach, was wir mit unserem Leben erreicht haben. Selbstverständlich gibt es auch dieses Angebot bereits im Netz: <a title="http://bucketlist.org/" href="http://bucketlist.org/" target="_blank">http://bucketlist.org/ </a>Ich habe mir aus Spaß ebenfalls eine <a title="http://bucketlist.org/list/markusmayr/" href="http://bucketlist.org/list/markusmayr/" target="_blank">Liste</a> angelegt. Doch was passiert, wenn es den Dienst eines Tages nicht mehr geben sollte? Ist meine Löffelliste dann weg? Meine Träume, meine Wünsche? Und wenn ich eine Zeitkapsel vergrabe, was wenn dort plötzlich ein Haus gebaut wird? Vielleicht sind das Gründe, warum sich die &#8220;Bucket List&#8221; in Deutschland nicht durchgesetzt hat. Und warum Papier doch so seine Vorteile hat. (Ein Gruß an die Papierindustrie) Eines steht jedoch fest: Jeder sollte Wünsche, Träume haben, die er sich noch erfüllen kann. Und schließlich kann eine Bucket List ja auch ein variables Format haben. Wovon ich heute träume, muss ich in 50 Jahren ja nicht mehr wollen. Aber es erzählt mir eine Menge darüber, wie ich vor 50 Jahren einmal gewesen bin.</p>
<p>Was meint ihr, was würde auf eurer &#8220;Bucket List&#8221; stehen?</p>
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		<title>Männer-Domäne Internet? – DMWHH-Gründerin Carolin Neumann im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Carolin Neumann]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Media Women Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bekennende Netz- und Serienabhängige.&#8221; So bezeichnet sich Carolin Neumann, freie Journalistin und Gründerin der &#8220;Digital Media Women Hamburg&#8220;, einem lokalen Netzwerk für Frauen in der Medien- und Internetbranche. Warum es [...]
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<p><strong>Du hast die &#8220;Digital Media Women HH&#8221; ins Leben gerufen? Was genau verbirgt sich dahinter?</strong><br />
Die Digital Media Women sind ein &#8211; momentan noch lokales &#8211; Netzwerk von Frauen in Hamburg. Wir alle arbeiten im und mit dem Netz: als Social Media Managerinnen, Web- und Grafikdesignerinnen, Online-Journalistinnen, Bloggerinnen, Programmiererinnen und so weiter. Viele Felder, die Männerdomänen sind oder als solche wahrgenommen werden. Und daran wollen wir etwas ändern.</p>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt ihr?</strong><br />
Uns geht es erst einmal darum, für mehr Transparenz zu sorgen: zu zeigen, wo es welche tollen Frauen in Web-Berufen gibt. Dabei geht es uns nicht nur ums reine Netzwerken, sondern wir stellen spannende Veranstaltungen auf die Beine und wollen auf Events generell präsent sein. Die Podien der Konferenzwelt von Barcamps bis zur re:publica sind immer noch männerdominiert, das wollen wir ändern.</p>
<p><strong>Warum ein Frauen-Netzwerk? Sind Frauen unterrepräsentiert in digitalen Medien?</strong><br />
Ob Frauen wirklich in der Unterzahl sind, kann und will ich so noch nicht mal sagen. Aber in der Wahrnehmung sind sie es auf jeden Fall. Schau dich nur mal in den Medien um, in denen Start-ups oder die Technologie-Branche im Allgemeinen vorkommen &#8211; dort siehst du, dass die Akteure immer noch meistens Männer sind. Und wenn es darum geht, Jobs zu besetzen, gibt es zu viele Agenturchefs oder Entscheider, die sich Sätze sagen wie &#8220;Ja, ich hätte ja eine Frau eingestellt, wenn ich denn eine kennen würde.&#8221; Auch hier setzen wir an, zum Beispiel mit unserer Blogreihe &#8220;<a href="http://www.digitalmediawomen.de/tag/dmwhh-community-kompetenz/" target="_blank">Community-Kompetenz</a>&#8220;, in der wir die Mitglieder unseres Netzwerks vorstellen, oder unseren Meet-ups, bei denen auch vermehrt Männer dabei sind.</p>
<p><strong>Männer in einem Frauen-Netzwerk?</strong><br />
Klar, wenn sie unsere Anliegen unterstützen! Nur unter Frauen zu sein, kann gelegentlich Vorteile haben. Aber da wir uns ja auch für mehr Gleichberechtigung einsetzen, wäre es unsinnig, sich männlichen Mitgliedern zu verschließen.</p>
<p><strong>Wie versucht ihr etwas zu ändern am ungleichen Männer-Frauen-Verhältnis?</strong><br />
Networking ist ein ganz wichtiger Teil, wenn es darum geht, etwas für uns als Frauen zu ändern. Wir von den Digital Media Women wissen aus zum Teil jahrelanger Erfahrung, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist &#8211; und wollen das auch denen vermitteln, die sich bis dato noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht haben. Ohne hierfür belastbare Zahlen zu haben: Der Eindruck ist, dass viele Frauen zu zurückhaltend sind und sich nicht trauen, genauso forsch zu sein in der Berufswelt wie die meisten Männer in bestimmten Positionen es sind.</p>
<p><strong>Warum das heutige Thema &#8220;Technology where you don’t expect it&#8221;?</strong><br />
Die Idee zum #dmwHH-Event &#8220;Technology where you don&#8217;t expect it&#8221; entstand eher durch Zufall. Lyss (Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html#/en" target="_blank">Blyss</a>) und ich wollten gerne was zusammen auf die Beine stellen, um einander zu unterstützen &#8211; und als dann noch <a title="“Social Brands müssen zu Consumer Brands werden” – Andrea Kolb von ABURY im Interview" href="http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/" target="_blank">Andrea Kolb</a> an Bord kam, bot sich das Konzept des Abends geradezu an: Fokus auf zwei großartige Frauen und bewundernswerte Unternehmerinnen mit einem Bogen zur Technologie, die ja immer im Zentrum bei den Digital Media Women steht. Wir sind zum Teil so vernebelt vom Netz und seinen Möglichkeiten, dass uns ein bisschen <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Slow Media</a> ganz gut tut.</p>
<p><strong>Was sind deine nächsten Ziele?</strong><br />
Für die Digital Media Women? Wir würden gerne auch in Berlin eine Ortsgruppe aufbauen, da dort viele tolle Web-Frauen und -Männer leben, die unser Konzept bereits kennen und unterstützen. Mein persönliches Ziel? Neuseeland in wenigen Monaten <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Liebe Carolin, vielen Dank für das Interview und dir und den Digital Media Women Hamburg alles Gute!</strong></p>
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		<title>&#8220;Social Brands müssen zu Consumer Brands werden&#8221; – Andrea Kolb von ABURY im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Abury]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Taschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim letzten Treffen der Digital Media Women Hamburg bei Scholz &#38; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;ABURY&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim letzten Treffen der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> bei Scholz &amp; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;<a href="http://aburycollection.com/de/" target="_blank">ABURY</a>&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit und Fairness miteinander zu tun haben, erzählte sie mir im Interview.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3550 alignnone" title="Abury-Marrakech_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg" alt="" width="295" height="294" /></a></p>
<p><strong>Andrea, du hast lange Jahre in Agenturen gearbeitet, warum hast du aufgehört?</strong></p>
<p>Ich habe von 1996 bis 2001 in Agenturen gearbeitet und 2001 Calliope &#8211; Inspiring Brand Communication gegründet. Calliope ist eine Agentur für Markeninszenierung &#8211; in Medien und auf Events. Wir haben u.a. o2 Germany, Deutsche Bank AG, Deka Immobilien betreut und für viele Agenturen Spezialkonzepte entwickelt und umgesetzt &#8211; seit 2008 mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. 2007 bin ich mit meinem Mann nach Marrakesch, um dort das <a href="http://www.anayela.com/" target="_blank">AnaYela</a> zu entwickeln und daraus haben sich viele weitere Projekte, wie der &#8220;Club of Marrakesh&#8221; und ABURY entwickelt - deswegen habe ich die Agenturtätigkeit wesentlich reduziert, aber nicht komplett aufgegeben.</p>
<p><strong>Wie bist du dann darauf gekommen, Handtaschen zu verkaufen?</strong></p>
<p>Die Grundidee von ABURY ist nicht Handtaschen verkaufen &#8211; sondern die Erhaltung von kulturellen Schätzen und von Kunsthandwerk, das verloren geht, um damit den Menschen in den jeweiligen Ländern die Möglichkeit zu geben, wieder mit ihrem Kunsthandwerk und traditionellen Wissen, Geld zu verdienen. Und eines dieser Kunsthandwerke in Marokko ist die Tradition des Taschenbestickens. Da wir seit 2007 uns sehr intensiv mit dem Kunsthandwerk in Marrakesch beschäftigt haben, bin ich dort auf die Taschen gestossen - ich habe vor 3 Jahren einen geschenkt bekommen und diese mit nach Deutschland genommen. Viele meiner Freundinnen, aber auch fremde Frauen auf der Strasse, haben mich auf die Tasche angesprochen. So habe ich mich intensiver mit dem Kunsthandwerk beschäftigt, nur noch eine Handvoll Frauen gefunden, die das Kunsthandwerk beherrschen, aber eine ganze Menge junger Menschen, die keine Arbeit haben. Mit den Experten des &#8220;Club of Marrakesh&#8221; haben wir dann ein Social Business Modell entwickelt,<br />
welches auf dem Prinzip der Co-Laboration basiert. So sind in der Zwischenzeit schon 2 Nähschulen entstanden und es wurden bereits 40 Frauen und Mädchen ausgebildet, die jetzt für uns arbeiten &#8211; Einkommen verdienen und zusätzlich 50% des Profits für Community Projekte zurückbekommen.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3549" title="Abury_naehschule_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Was ist das Besondere an Abury, was sie von anderen Handtaschen abhebt?</strong></p>
<p>Es gibt zwei Kollektionen:<br />
Die erste Kollektion sind alte Vintage Taschen, 20 &#8211; 50 Jahre alt. Es gibt davon nur noch ganz wenige. Jede Tasche ist ein Unikat, erzählt eine Geschichte, ist Botschafterin ihrer Kultur. Damit hat man ein ganz besonderes, individuelles Stück, eine Botschafterin der Kultur, die auch ihre Trägerin zu einer Botschafterin macht.<br />
Die zweite Kollektion sind die neuen Taschen, die jetzt von den Näherinnen produziert werden. Alle 100% handgefertigt, damit auch jede individuell, etwas besonderes. In diesen Modellen vereinen wir Tradition und Moderne: Wir designen moderne Formen, ipadbags, clutches etc. und fertigen sie auf traditionelle Weise und besticken sie mit den alten, traditionellen Mustern. Damit erhält die Kultur einen Fortbestand in die Moderne.</p>
<p><strong>Ist Deutschland dein erster Zielmarkt? Hast du vor, weiter zu expandieren? Und warum glaubst du, dass die Taschen gerade hier gut ankommen?</strong></p>
<p>Deutschland ist unser erster Zielmarkt, da Deutschland unser Heimatmarkt ist &#8211; wir haben aber auch schon Boutiquen in Italien und der Schweiz, die ABURY-Taschen verkaufen. Der nächste Schritt ist eine Expansion nach England und Frankreich, sowie die USA &#8211; Donna Karan hat 2 Taschen gekauft und wir haben auch schon eine Boutique in LA. die USA ist ein sehr spannender Markt für ABURY.</p>
<p><strong>Hilft dir dabei dein Wissen aus deinem &#8220;früheren Leben&#8221;?</strong></p>
<p>Ja, sehr sogar. Das ist ja das Schöne daran &#8211; man kann beides wunderbar miteinander verbinden. Der Aufbau einer Marke und deren Kommunikation und Marketing ist bei einer social brand nicht viel anders als bei einer consumer brand - der professionelle Aufbau der Marke, Markenkern, Vision, Mission, Strategie etc. sind hier genau so wichtig. Das Gleiche gilt für Marketing und Kommunikation - vielleicht muss man hier sogar noch ein bisschen kreativer sein <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , da die Budgets nicht so groß sind. Und der Umgang mit Menschen ist in allen Kulturen ähnlich &#8211; Respekt ist ein wichtiger Bestandteil &#8211; egal ob gegenüber einem Vorstand hier oder gegenüber einer Näherin und ihrer Kultur in Marokko.</p>
<p><strong>Auf dem Event der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> hast du neue Farben und sogar ipad-Hüllen gezeigt. Bringt ihr also neue Ideen zu den Menschen, und wie reagieren diese darauf?</strong></p>
<p>Ja &#8211; wie oben beschrieben, versuchen wir neue, moderne Formen zu entwerfen, die überraschen. Das Material, also das Leder, die Fäden, die Farben sind alle aus Marokko und traditionell vor Ort so vorzufinden. Allerdings versuchen wir auch hier, nur natürlich behandeltes Leder und natürliche Farben zu verwenden und den Menschen vor Ort zu erklären, warum es besser ist, nicht mit harten Chemikalien zu arbeiten. Die Formen sind teilweise tatsächlich etwas Neues, und wir haben ihnen ipads gezeigt und erklärt, was man damit machen kann und warum Menschen bei uns sie benutzen. Die Menschen vor Ort sind sehr neugierig, wissbegierig und offen für Neues.</p>
<p><strong>Sind die Menschen anderswo weniger wissbegierig, oder woran, glaubst du, hapert es, dass nachhaltiger Konsum in vielen Ländern – darunter auch Deutschland – immer noch eine Randerscheinung ist? Und was müsste sich ändern, damit sich das ändert?</strong></p>
<p>Es gibt sicher einige Gründe, warum nachhaltiger Konsum noch eine Randerscheinung ist &#8211; ich möchte mal zwei Gründe aus meiner Sicht darstellen:<br />
1. Nachhaltige Produkte müssen auch als Brands aufgebaut werden &#8211; man muss die Marken für die Menschen begehrlich machen, sie mit Geschichten aufladen, etc.. Häufig wird als Argument das mangelnde Marketingbudget genannt &#8211; gerade heutzutage kann man aber mit Kreativität, über Social Media, etc. auch mit kleinem Budget große Aufmerksamkeit schaffen. Die &#8220;social brands&#8221; müssen genauso begehrlich werden, wie die consumer brands, die reine Argumentation &#8221;wir sind doch gut&#8221; reicht nicht aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html" target="_blank">Blyss</a> sagt immer &#8220;Ethics is not a USP&#8221;.</p>
<p>2. Der Preis &#8211; viele Produkte, die nachhaltig sind, sind gefühlt teurer &#8211; aber meist halten sie auch länger bzw. haben einen Mehrwert für Gesundheit, soziale Anerkennung, etc. Wir müssen hier zu einem neuen Verständnis von Qualität kommen &#8211; ich kaufe eben nicht mehr 10 T-Shirts oder Taschen für 10 Euro, sondern eine besondere für etwas mehr. Diese hat dann aber auch eine andere Bedeutung für mich.</p>
<p><strong>Preis ist ein gutes Thema: Knapp 400 Euro für eine Handtasche ist eine Menge Geld. Wie viel davon geht wirklich an die Menschen in Nordafrika? </strong></p>
<p>Ja, das Argument höre ich öfter und beantworte die Frage sehr gerne. Es gibt viele Taschenmarken, die in Asien produziert werden, die noch viel mehr kosten und deren Business nicht auf einem sozialen Modell beruht, denen die Frage nie gestellt wird. Erst, wenn man sagt, es ist ein Social Business, wird die Frage relevant &#8211; das finde ich ein spannendes, aber natürlich auch verständliches Phänomen, weil man natürlich wissen möchte, was zurückfließt.<br />
Transparenz ist deswegen für die Glaubwürdigkeit sehr wichtig bei Social Business. Bei uns sieht das wie folgt aus:</p>
<p>Die Näherinnen bekommen zuerst einmal die Ausbildung finanziert &#8211; dies sind ca. 200,00 Euro pro Näherin für die rund 3-monatige Ausbildung. Dies wird über die ABURY Foundation organisiert, die sich aus 50% Profits aus dem Verkauf und über Spenden finanziert. Hier haben wir bereits die ersten 40 Näherinnen ausgebildet und haben über 100 bereits auf der Warteliste, die jetzt nach und nach ausgebildet werden. Ausserdem möchten wir weitere Nähschulen in anderen Communities aufbauen. Jede Näherin bekommt dann, wenn sie die Ausbildung abgeschlossen hat, ein faires Gehalt, mit dem sie ihr Leben bestreiten kann. Bei ca. 1 Woche Produktionszeit pro Tasche, sind allein die Lohnkosten schon weit über dem, was eine maschinell gefertigte Tasche am Ende kostet. Zusätzlich gehen – wie gesagt – 50% aller Profits wieder direkt zurück in die Community, damit dort Projekte, wie z.B. ein Brunnenbau, die Einrichtung einer Bibliothek, etc. selbst finanziert werden können. Dies fördert vor allem die kulturelle Identität der Menschen und den Stolz auf ihre Kultur!</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-3548 alignnone" title="Abury_Naeherinnen_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Stolz möchtest du auch andere machen. Du schreibst, dass die Abury Foundation weiteren Menschen helfen möchte, &#8220;mit ihrem traditionellen Können und Wissen wieder ihren Lebensunterhalt zu verdienen&#8221;. Was sind deine nächsten Ziele?</strong></p>
<p>Das Modell, das wir jetzt beispielhaft in Marokko aufgebaut haben, lässt sich auf Communities in aller Welt übertragen. Unser nächstes Ziel heißt Bangladesh &#8211; hier möchten wir in einer Kooperation mit Bibi Russell vor Ort die Webkunst in den Dörfern weiter fördern. Zusätzlich screenen wir gerade, wo es noch weitere Möglichkeiten gibt für Kooperationen, wie z.B. auch in Südamerika - das Ziel ist, jedes Jahr ein weiteres Land in die ABURY Collection aufzunehmen, um eines Tages den Menschen hier eine Kollektion an außergewöhnlichem, sinnlichem, einzigartigem Kunsthandwerk anbieten zu können, welches den Menschen vor Ort die Möglichkeit bietet, sich selbst zu ernähren.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für dich und Abury!</strong></p>
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		<title>Duften, riechen, werben – Das Gewürzmuseum in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;Spicy’s Gewürzmuseum&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung. Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;<a title="Gewürzmuseum Hamburg" href="http://www.spicys.de/" target="_blank">Spicy’s Gewürzmuseum</a>&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung.</p>
<p>Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite Etage einer der unzähligen Klinkerbauten. Dort verbirgt sich das Gewürzmuseum Hamburg. 3,50 Euro kostet der Eintritt in die Welt der Gewürze, Kinder bekommen ein kleines Päckchen Gummibärchen, Erwachsene eine Probe Pfeffer mit auf den Besuch gegeben. Und schon geht es los: Zahllose Säckchen voller Gewürze stehen bereit, angefasst, berochen, zerrieben und anderen unter die Nase gehalten zu werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3525 alignnone" title="Gewuerzmuseum1" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pfeffer, Salz, Zimt, Thymian, Koriander: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Für Hobby-Köche eine wahre Wonne. Selten hat man die Möglichkeit, seltene Gewürze anzufassen und sich intensiv damit zu beschäftigen. Etliche Schilder geben Hinweise darauf, wie diese Gewürze geerntet, verarbeitet und verwendet werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3532" title="Gewuerzmuseum8" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, die ich in vielen Museen bereits gesehen habe, ist das Sponsorship. Im Gewürzmuseum ist es sehr deutlich zu erkennen. Schaufensterkästen präsentieren in großen Auslagen historische Produkte von Unternehmen wie Maggi, Knorr, Fuchs und Hela.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3528 alignnone" title="Gewuerzmuseum4" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3529" title="Gewuerzmuseum5" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" title="Gewuerzmuseum6" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Zur Abwechslung – und weiteren Information – gibt es Schaubilder und Kästen voller Produkte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3533" title="Gewuerzmuseum9" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="Gewuerzmuseum3" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine clevere – und bei diesem Thema einfach passende – Kombination aus Historie, Information und Product Placement. Clever insofern, als dass sich das Museum schon beinahe vor der Öffnung monetär amortisiert haben könnte (reine Spekulation!). Und doppelt clever, da es als Werbung gar nicht wahrgenommen wird. Meinen Bekannten ist nämlich das Sponsoring gar nicht unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Der Maggi-Kasten z.B. sorgte für große Begeisterung.</p>
<p>Ich finde, der Besuch lohnt sich, gerade für Kinder, die alles anfassen können, aber auch für große Kinder, die Gewürze auch mal außerhalb einer Plastik-Verpackung kennenlernen wollen. Und den einen oder anderen könnte sich dieses besondere Gewürz am Ausgang ja doch &#8220;reizen&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3526" title="Gewuerzmuseum2" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg" alt="" width="478" height="640" /></a></p>
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