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	<title>Public Correlations &#187; Events</title>
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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>Männer-Domäne Internet? – DMWHH-Gründerin Carolin Neumann im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Neumann_Carolin_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3561 alignright" title="Neumann_Carolin_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Neumann_Carolin_klein.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>&#8220;Bekennende Netz- und Serienabhängige.&#8221; So bezeichnet sich <a href="http://carolin-neumann.de/vita/" target="_blank">Carolin Neumann</a>, freie Journalistin und Gründerin der &#8220;<a href="http://www.digitalmediawomen.de/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a>&#8220;, einem lokalen Netzwerk für Frauen in der Medien- und Internetbranche. Warum es ein Netzwerk speziell für und von Frauen geben soll und welche Ziele sie damit verfolgt, erzählt sie im Interview.</p>
<p><strong>Du hast die &#8220;Digital Media Women HH&#8221; ins Leben gerufen? Was genau verbirgt sich dahinter?</strong><br />
Die Digital Media Women sind ein &#8211; momentan noch lokales &#8211; Netzwerk von Frauen in Hamburg. Wir alle arbeiten im und mit dem Netz: als Social Media Managerinnen, Web- und Grafikdesignerinnen, Online-Journalistinnen, Bloggerinnen, Programmiererinnen und so weiter. Viele Felder, die Männerdomänen sind oder als solche wahrgenommen werden. Und daran wollen wir etwas ändern.</p>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt ihr?</strong><br />
Uns geht es erst einmal darum, für mehr Transparenz zu sorgen: zu zeigen, wo es welche tollen Frauen in Web-Berufen gibt. Dabei geht es uns nicht nur ums reine Netzwerken, sondern wir stellen spannende Veranstaltungen auf die Beine und wollen auf Events generell präsent sein. Die Podien der Konferenzwelt von Barcamps bis zur re:publica sind immer noch männerdominiert, das wollen wir ändern.</p>
<p><strong>Warum ein Frauen-Netzwerk? Sind Frauen unterrepräsentiert in digitalen Medien?</strong><br />
Ob Frauen wirklich in der Unterzahl sind, kann und will ich so noch nicht mal sagen. Aber in der Wahrnehmung sind sie es auf jeden Fall. Schau dich nur mal in den Medien um, in denen Start-ups oder die Technologie-Branche im Allgemeinen vorkommen &#8211; dort siehst du, dass die Akteure immer noch meistens Männer sind. Und wenn es darum geht, Jobs zu besetzen, gibt es zu viele Agenturchefs oder Entscheider, die sich Sätze sagen wie &#8220;Ja, ich hätte ja eine Frau eingestellt, wenn ich denn eine kennen würde.&#8221; Auch hier setzen wir an, zum Beispiel mit unserer Blogreihe &#8220;<a href="http://www.digitalmediawomen.de/tag/dmwhh-community-kompetenz/" target="_blank">Community-Kompetenz</a>&#8220;, in der wir die Mitglieder unseres Netzwerks vorstellen, oder unseren Meet-ups, bei denen auch vermehrt Männer dabei sind.</p>
<p><strong>Männer in einem Frauen-Netzwerk?</strong><br />
Klar, wenn sie unsere Anliegen unterstützen! Nur unter Frauen zu sein, kann gelegentlich Vorteile haben. Aber da wir uns ja auch für mehr Gleichberechtigung einsetzen, wäre es unsinnig, sich männlichen Mitgliedern zu verschließen.</p>
<p><strong>Wie versucht ihr etwas zu ändern am ungleichen Männer-Frauen-Verhältnis?</strong><br />
Networking ist ein ganz wichtiger Teil, wenn es darum geht, etwas für uns als Frauen zu ändern. Wir von den Digital Media Women wissen aus zum Teil jahrelanger Erfahrung, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist &#8211; und wollen das auch denen vermitteln, die sich bis dato noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht haben. Ohne hierfür belastbare Zahlen zu haben: Der Eindruck ist, dass viele Frauen zu zurückhaltend sind und sich nicht trauen, genauso forsch zu sein in der Berufswelt wie die meisten Männer in bestimmten Positionen es sind.</p>
<p><strong>Warum das heutige Thema &#8220;Technology where you don’t expect it&#8221;?</strong><br />
Die Idee zum #dmwHH-Event &#8220;Technology where you don&#8217;t expect it&#8221; entstand eher durch Zufall. Lyss (Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html#/en" target="_blank">Blyss</a>) und ich wollten gerne was zusammen auf die Beine stellen, um einander zu unterstützen &#8211; und als dann noch <a title="“Social Brands müssen zu Consumer Brands werden” – Andrea Kolb von ABURY im Interview" href="http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/" target="_blank">Andrea Kolb</a> an Bord kam, bot sich das Konzept des Abends geradezu an: Fokus auf zwei großartige Frauen und bewundernswerte Unternehmerinnen mit einem Bogen zur Technologie, die ja immer im Zentrum bei den Digital Media Women steht. Wir sind zum Teil so vernebelt vom Netz und seinen Möglichkeiten, dass uns ein bisschen <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Slow Media</a> ganz gut tut.</p>
<p><strong>Was sind deine nächsten Ziele?</strong><br />
Für die Digital Media Women? Wir würden gerne auch in Berlin eine Ortsgruppe aufbauen, da dort viele tolle Web-Frauen und -Männer leben, die unser Konzept bereits kennen und unterstützen. Mein persönliches Ziel? Neuseeland in wenigen Monaten <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Liebe Carolin, vielen Dank für das Interview und dir und den Digital Media Women Hamburg alles Gute!</strong></p>
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		<title>Duften, riechen, werben – Das Gewürzmuseum in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Königreich der Düfte liegt in der Hamburger Speicherstadt. Das &#8220;<a title="Gewürzmuseum Hamburg" href="http://www.spicys.de/" target="_blank">Spicy’s Gewürzmuseum</a>&#8221; bietet neben Gerüchen und Informationen vor allem eins: Werbung, Werbung, Werbung.</p>
<p>Ein unscheinbarer Eingang führt in die zweite Etage einer der unzähligen Klinkerbauten. Dort verbirgt sich das Gewürzmuseum Hamburg. 3,50 Euro kostet der Eintritt in die Welt der Gewürze, Kinder bekommen ein kleines Päckchen Gummibärchen, Erwachsene eine Probe Pfeffer mit auf den Besuch gegeben. Und schon geht es los: Zahllose Säckchen voller Gewürze stehen bereit, angefasst, berochen, zerrieben und anderen unter die Nase gehalten zu werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3525 alignnone" title="Gewuerzmuseum1" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pfeffer, Salz, Zimt, Thymian, Koriander: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Für Hobby-Köche eine wahre Wonne. Selten hat man die Möglichkeit, seltene Gewürze anzufassen und sich intensiv damit zu beschäftigen. Etliche Schilder geben Hinweise darauf, wie diese Gewürze geerntet, verarbeitet und verwendet werden.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3532" title="Gewuerzmuseum8" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum8-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, die ich in vielen Museen bereits gesehen habe, ist das Sponsorship. Im Gewürzmuseum ist es sehr deutlich zu erkennen. Schaufensterkästen präsentieren in großen Auslagen historische Produkte von Unternehmen wie Maggi, Knorr, Fuchs und Hela.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3528 alignnone" title="Gewuerzmuseum4" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3529" title="Gewuerzmuseum5" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum5-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" title="Gewuerzmuseum6" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum61-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Zur Abwechslung – und weiteren Information – gibt es Schaubilder und Kästen voller Produkte.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3533" title="Gewuerzmuseum9" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum9-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3527" title="Gewuerzmuseum3" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine clevere – und bei diesem Thema einfach passende – Kombination aus Historie, Information und Product Placement. Clever insofern, als dass sich das Museum schon beinahe vor der Öffnung monetär amortisiert haben könnte (reine Spekulation!). Und doppelt clever, da es als Werbung gar nicht wahrgenommen wird. Meinen Bekannten ist nämlich das Sponsoring gar nicht unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Der Maggi-Kasten z.B. sorgte für große Begeisterung.</p>
<p>Ich finde, der Besuch lohnt sich, gerade für Kinder, die alles anfassen können, aber auch für große Kinder, die Gewürze auch mal außerhalb einer Plastik-Verpackung kennenlernen wollen. Und den einen oder anderen könnte sich dieses besondere Gewürz am Ausgang ja doch &#8220;reizen&#8221;.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3526" title="Gewuerzmuseum2" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewuerzmuseum2.jpg" alt="" width="478" height="640" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F08%2F05%2Fduften-riechen-werben-%25e2%2580%2593-das-gewurzmuseum-in-hamburg%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Frauenfußball hat endgültig seine Unschuld verloren</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren.</p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und Startschuss für die Professionalisierung des Frauen-Fußballs sein. Und alles war professionell vorbereitet worden. Mit Steffi Jones hatten wir den weiblichen Franz Beckenbauer geholt, die Marketing-Maschine lief heiß und die Vorbereitung unserer Spieler dauert knapp zwei Monate.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren war eine Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (was für ein Wort) in den meisten Teilen der Welt undenkbar. Wie wurden die Spielerinnen damals noch belacht, eine Frau könne den &#8220;Männer-Sport&#8221; Fußball nicht betreiben, sie wäre zu weich dafür. Jetzt zeigt sich, dass sie den Männern nur noch wenig nachstehen. Und genau das ist ihr Problem. Denn statt den Fußball zu &#8220;ihrer&#8221; Sportart zu machen, haben sie den Männern nachgeeifert. Dazu aber später. Hier ein kleines persönliches Fazit:</p>
<p><strong>Spielorte</strong></p>
<p>Spielorte wie Augsburg, Sinsheim oder Bochum sind für ein internationales Groß-Event nur bedingt tauglich. Im Ausland dürften diese Namen den Besuchern eher wenig sagen, Shopping-Touren und Ausflüge neben den Spielen werden dadurch erfolgreich verhindert. Von der Größe her dagegen sind die meisten ideal. Schließlich erwartet ja scheinbar niemand, dass mehr als 25.000 Zuschauer zu einem Spiel kommen. Oder?</p>
<p><strong>PR/Merchandising/Ansprüche</strong></p>
<p>Rummel um die Frauen gab es im Vorfeld der WM wahrlich genug. Eigentlich waren wir schon Weltmeister, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte. Steffi Jones sagte noch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article7179093/Spielerinnen-duerfen-sich-im-Playboy-ausziehen.html" target="_blank">letztes Jahr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>WELT ONLINE: </strong>Im ersten Vorrundenspiel der WM 2007 bezwang Deutschland Argentinien 11:0. Ist so etwas nicht kontraproduktiv?</p>
<p><strong>Jones:</strong> Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Einige Nationen sind halt deutlich schwächer als wir. Wir haben eine so starke Mannschaft, dass wir auch Spiele, in denen wir vielleicht nicht so dominant sind, schnell mal 4:0 gewinnen. Aber wir werden keiner Spielerin sagen, dass sie mit Absicht vorbeischießen soll, damit die Ergebnisse knapper aussehen.</p></blockquote>
<p>Naja, so knapp waren die Spiele dann wohl doch nicht. Diese Einstellung zog sich durch alle Level. Auch im Marketing war als Parole ausgegeben: &#8220;<a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/frauen-plaetze-21674918_mbqf-18495592/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">3. Plätze sind was für Männer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://data6.blog.de/media/026/5661026_7b23f37d2b_s.jpeg" target="_blank">Jungs, wir rächen euch!</a>&#8221; So <del>mutig</del> überheblich gaben sich ja nicht mal die Männer.</p>
<p>Wenigstens blieben wir von nackten Tatsachen dieses Mal eher verschont. Vielleicht, weil die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/frauen-wm-2011/article13460325/Frankreichs-Frauen-nicht-nur-nackt-ein-Spektakel.html">Erfahrung</a> zeigte, dass es nicht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beachvolleyball#Kontroverse">jeder Sportart</a> ausschließlich um den schönen Anblick geht.</p>
<p>Und auch die Werbung hat &#8220;unsere&#8221; Mädchen für sich entdeckt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KD2m2vJL5Z8" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xuf5AqpnK4I" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><strong>Spiel-Qualität</strong></p>
<p>Auch wenn viele anderes behaupten: Ich finde, dass die Frauen faszinierenden Fußball spielen. Das taktische Verständnis ist extrem hoch, körperlich sind sie schon ziemlich robust, die Geschwindigkeit liegt nur wenig unter dem der Männer, und bei der Technik stellen sie so manchen Mann in den Schatten. Und wer bei einem versprungenen Ball meckert, sollte sich mal einen Auftritt unserer National-Männer aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2000" target="_blank">Jahr 2000</a> anschauen. (Ich war live im Stadion und weine heute noch über diese Leistung)</p>
<p><strong>Schiedsrichter</strong></p>
<p>J, ich weiß. Über die Schiedsrichter wird immer gemeckert. Bei dieser WM gibt es jedoch guten Grund dafür. Und die Entscheidung der Fifa, ausschließlich Frauen pfeifen zu lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollen Amateure bei einem Profi-Turnier das Spiel leiten? Beim Tennis z.B. sitzen auch Männer bei Frauen-Turnieren (und umgekehrt), in der Fußball-Bundesliga pfeift eine Schiedsrichterin. In den meisten Teilen der Welt gibt es gar keine professionelle Ausbildung für den &#8220;schwarzen Mann&#8221;. Darf bei einer Weltmeisterschaft das wichtigste und entscheidende Glied das schwächste sein? Oder wie soll man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m7OnbKeIHKQ" target="_blank">solche</a> Szenen erklären? (Leider kein Embedden möglich)</p>
<p>Bei der Suche nach Spielszenen ist übrigens aufgefallen, dass die Fifa zahlreiche Videos hat löschen lassen. So kann man natürlich auch die Verbreitung von Content stoppen. Oder geht es hier darum, das Image zu schützen?</p>
<p><strong>Stimmung</strong></p>
<p>Wo waren sie, die Auto-Fähnchen, die riesigen Public-Viewings, die Trikot-Träger? Auf den Straßen (zumindest Hamburgs) wollte das Sommermärchen nicht so richtig stattfinden. In den Stadien dagegen war High-Life. Aus verschiedenen Ecken hörte ich große Begeisterung, und wer sich mal ein Spiel im Fernsehen angesehen hat, erblickte nicht nur einmal die &#8220;La Ola&#8221;. Außen pfui, innen hui. Oder- um es anders auszudrücken: Die Zielgruppe wurde erreicht. Wer sich schon vorher für Frauen-Fußball interessiert hatte, wurde voll und ganz beglückt.</p>
<p><strong>Fair-Play</strong></p>
<p>Wir haben gesehen wie die Frauen auf dem Platz miteinander umgehen: Sie haben getreten wie die Kesselflicker (und ich habe 25 Jahre Fußball gespielt, ich kann das beurteilen), haben sich fallengelassen, hatten Wunderheilungen, haben gemeckert und gezetert, den Ball weggeschossen und Gegnerinnen und Schiedsrichter beschimpft. Was haben wir uns auf sportlich faire Spiele gefreut. Doch leider nähert sich der Frauen-Fußball dem der Männer schneller an, als es uns lieb sein sollte. Um es kurz zu machen: Schade, dass die Frauen-Fußballerinnen vor allem eines von ihren männlichen Kollegen gelernt haben: Unsportlichkeit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/_SdfD8NgGI0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Haben Frauen das wirklich nötig? Müssen sie gerade das von den Männern übernehmen, worüber sich die halbe Fußball-Welt aufregt? (England mehr als Italien) Damit schaden sie ihrem Sport leider mehr als ihnen lieb ist. Aber vielleicht ist der Frauenfußball ja tatsächlich schon jetzt so, wie er es immer sein wollte: professionell.</p>
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		<title>Was Paintball und Social Media gemein haben</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 14:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen war ich mit einigen Bekannten<a href="http://www.world-of-paintball.de/" target="_blank"> in der Nähe von Bremen</a> &#8220;Paintball&#8221; spielen. Und Paintball hat ein Problem, ähnlich wie Social Media.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paintball">Paintball</a> bezeichnet einen Sport, bei dem mehrere Spieler mit einem so genannten &#8220;<a href="http://s294862899.online.de/wp-content/uploads/2009/07/Paintball_Markierer.jpg">Markierer</a>&#8221; versuchen, andere Spieler aus dem Feld zu werfen, indem man sie mit Farbpatronen markiert. Wer das liest, denkt sicher zuerst an &#8220;Kriegsverherrlichung&#8221;, &#8220;Aggressionen&#8221; und &#8220;Menschenverachtend&#8221;. Schließlich sehen die Markierer so aus wie Gewehre (ich habe selber noch nie ein echtes Gewehr in der Hand gehabt, sie sollen aber laut Aussage zahlreicher &#8220;Experten&#8221; so aussehen), die Spieler tragen Masken, mit denen sie den Darstellern aus einem <a href="http://www.google.de/search?q=counter-strike&amp;hl=de&amp;biw=1407&amp;bih=671&amp;prmd=ivns&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;ei=MmUYTpzlOY_Rsgb_hey2Dw&amp;sa=X&amp;oi=mode_link&amp;ct=mode&amp;cd=2&amp;ved=0CBgQ_AUoAQ">Computer-Spiel</a> ähneln (und die sind grundsätzlich immer gewalttätig) und das Spielfeld ähnelt einem <del>Endzeit-Szenario</del> Bauernhof.</p>
<p><a title="IMG_0374 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751177797/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2166/5751177797_f434406ac2.jpg" alt="IMG_0374" width="374" height="500" /></a></p>
<p>Die Leute, die das denken, sind aber wahrscheinlich auch diejenigen, die beim Begriff &#8220;Social Media&#8221; an &#8220;Shitstorm&#8221;, <a title="Klowände im Internet" href="http://public-correlations.de/2009/06/19/klowande-im-internet/">Klowände des Internets</a> und hirnlose Ins-Internet-Schreiber denken. Das Problem ist bei beiden dasselbe: ungeprüfte Vorurteile.</p>
<p>Wie wäre es damit: Erst selber ausprobieren, dann darüber urteilen. Deshalb hier ein paar Ideen und Vorschläge.</p>
<p><strong>Losstürmen ohne Plan</strong></p>
<p>Strategie ist alles. Und bevor man sich ins Getümmel schmeißt, sollte man zumindest einmal vorher reingeschaut haben, was denn so die anderen machen. Schnell entdeckt man nämlich dann die üblichen Fehler: Wer groß ist und zu eifrig aus der Deckung geht, wird schneller getroffen. Viele Mitspieler/Kontakte können Feuerschutz geben. Und manchmal ist ein geordneter Rückzug das richtige Mittel. Besser man spricht sich vorher mit seinem Team ab, wer welche Rolle übernimmt, wer wo steht und auf welche Kommandos man hören sollte.</p>
<p>Wer dagegen einfach ohne Plan losstürmt, sieht schnell so aus:</p>
<p><a title="IMG_0382 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751179663/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5103/5751179663_bf59acfb91.jpg" alt="IMG_0382" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Vorbereitung ist alles</strong></p>
<p>Das schlimmste, was einem beim Paintball passieren kann, ist ein leeres Magazin. Wehrlos geduckt hockt man dann hinter seiner Deckung und wartet darauf, markiert zu werden. Keine Munition, keine Chance. Auch die Schutzkleidung sollte überlegt sein. Ein dünnes Hemd bietet keinen Schutz, blaue Flecken sind vorbereitet. Eine Motorradjacke oder ähnliches schützt die Haut ziemlich gut. Viel schlimmer verhält es sich mit den Augen: Wer keinen Helm trägt, kann übel getroffen werden und sogar blind werden. Ähnliches gilt bei Social Media: Wer sich auf Krisen-Situationen vorbereitet, ein Team zusammengestellt hat und intern gut präpariert ist, wird auch schwierige Phasen unbeschadet überstehen.</p>
<p><a title="IMG_0375 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751178285/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3533/5751178285_7a3113c67e.jpg" alt="IMG_0375" width="500" height="374" /></a></p>
<p><strong>Der Spaß kommt beim Mitmachen</strong></p>
<p>&#8220;Und das soll Spaß machen?&#8221; fragen immer wieder solche, die Paintball nur aus dem Fernsehen (RTL Krawall-Geschichte) kennen. Genauso fragen mich ständig Leute, wie es Spaß machen kann, &#8220;in dieses Internet zu schreiben&#8221;. Mir hat es viel Spaß gemacht und den Sportlern, die ich dort gesehen habe, sogar noch mehr. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Paintball-Vereine in Deutschland. Doch wer nur am Rande steht, kann die Faszination dieser Sportart nicht verstehen, kann das Lampenfieber nicht spüren, den Herzschlag nicht pumpen hören, wenn die rote Lampe angeht und es heißt: &#8220;Los!&#8221;</p>
<p><a title="IMG_0373 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751177281/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3066/5751177281_1554ffc139.jpg" alt="IMG_0373" width="500" height="374" /></a></p>
<p><strong>Vorher das Feld checken</strong></p>
<p>Bevor man sich aufs Spielfeld begibt, sollte man es kennen. Denn jedes Feld hat seine Tücken und Hindernisse. Wer sich vorab informiert und einen Plan zurechtlegt, kann sich den einen oder anderen Vorteil erarbeiten. Sonst steht plötzlich und ganz überraschend jemand hinter dir, den du gar nicht erwartet hättest.</p>
<p><a title="IMG_0380 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751722722/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2689/5751722722_51d5959db0.jpg" alt="IMG_0380" width="500" height="374" /></a></p>
<p><strong>Aus seinen Fehlern lernen</strong></p>
<p>Markiert worden? Nicht schlimm. Aus Erfahrung dauern die Spiele beim Paintball maximal 3-5 Minuten. Wer jedoch aus seinen Fehlern nichts lernt, wird beim nächsten Mal genauso schnell aus dem Feld genommen werden. Optimierungen sollten also auch hier ständig vorgenommen werden. Und, wie sagt man so schön: Man lernt nie aus.</p>
<p><strong>Mehr als blaue Flecken bleiben nicht</strong></p>
<p>Oft wird darüber gesprochen, dass es ein &#8220;brutales&#8221; Spiel ist. Zumindest das kann ich verneinen. Brutal nicht, aber schmerzhaft. Auch drei Tage später zieren zahlreiche blaue Flecke meinen Rücken. Beispielhaft hier zu sehen. Das kommt daher, weil eine Patrone aus einem so genannten &#8220;Markierer&#8221; eine Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h erreicht. Platzt eine Farbpatrone auf der Kleidung, hinterlässt sie nicht nur gelbe Farbe (rot ist übrigens verpönt, wenn nicht gar verboten), sondern auch knallige blaue bis tiefrote Male auf der Haut. Doch wie beim Shitstorm – und da gebe ich <a href="http://off-the-record.de/2011/03/18/shitstorms/" target="_blank">Olaf Kolbrück</a> vollständig Recht – sind diese nicht langwierig, sondern eher Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen.</p>
<p><a title="IMG_0389 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751724366/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2694/5751724366_a48eec4bec_m.jpg" alt="IMG_0389" width="180" height="240" /></a><a title="IMG_0390 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5751724790/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2655/5751724790_d02371d007_m.jpg" alt="IMG_0390" width="179" height="240" /></a></p>
<p>Wie sehen eure Erfahrungen aus? Sowohl beim Paintball als auch bei Social Media? Auch schon blaue Flecken abgeholt?</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F07%2F09%2Fwas-paintball-und-social-media-gemein-haben%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Warum man besser mit einem Vogel als mit einem Affen wirbt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 17:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Vogel stiebitzt eine Kamera, fliegt mit ihr einige Meter, und alles wird gefilmt. Ein Affe entwendet einem Fotografen eine Kamera und macht ein Selbstporträt. Echt oder Fake? In letzter [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vogel stiebitzt eine Kamera, fliegt mit ihr einige Meter, und alles wird gefilmt. Ein Affe entwendet einem Fotografen eine Kamera und macht ein Selbstporträt. Echt oder Fake?</p>
<p>In letzter Zeit machen mal wieder einige Tier-Storys die Runde. Beide mit unglaublichem Presse-Echo. Doch während die eine auf eine Marke einzahlt, verschwendet leider die andere ihr Potenzial.</p>
<p><strong>Fall 1: Der Vogel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/rIu5B3Fsstg" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Eine Möwe stiehlt einem vermeintlichen Hobby-Filmer die Kamera, fliegt damit ein paar Meter, filmt sich selbst und lässt sie nach einigen Sekunden wieder fallen. Im Internet wird heftig darüber gestritten, ob es wirklich passiert ist oder doch nur ein Fake ist.</p>
<p>Für alle die, die mit Marken noch nicht viel am Hut hatten, ein kleiner Hinweis:</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/Seagull-GoPro.jpeg"><img class="size-full wp-image-3425 alignnone" title="Seagull GoPro" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/Seagull-GoPro-e1310059124771.jpeg" alt="" width="558" height="345" /></a></p>
<p>Einfacher Hinweis: Wenn die Marke &#8220;richtig&#8221; geschrieben ist, kommt es von einer PR- oder Werbeagentur. Wie viele schreiben z.B. den Kleinwagen von Mercedes wirklich &#8220;smart&#8221;? Oder &#8220;IPhone&#8221; wirklich &#8220;iPhone&#8221; (na gut, blödes Beispiel)?</p>
<p>Ein dezenter, aber hilfreicher Hinweis für alle die, die das Video gesehen haben. Was macht jeder <del>zweite</del> <del>vierte</del> zehnte? Er <del>googlet</del> googelt den Namen und erhält…<a title="GoPro" href="http://gopro.com/" target="_blank">dies</a>. Und dort kann man sich in aller Ruhe über die verschiedenen Produkte informieren. Selbst wenn nur jeder xte am Ende was kauft, hat sich die virale Aktion gelohnt.</p>
<p>So weit so gut.</p>
<p><strong>Fall 2: Der Affe</strong></p>
<p>Die Marketingentscheider von Canon haben leider auf das falsche Tier gesetzt. Denn der Affe sieht zwar knuffig aus, schafft es aber nicht, den Markennamen zu transportieren.</p>
<p>Was soll passiert sein? Dem Fotografen David Slater soll auf einer Foto-Safari ein Affe – ein Schopfmakak – die Kamera geklaut und ein Selbstporträt gemacht haben (siehe oben). Und <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/schopfmakak-fotografiert-sich-selbst-maulaffengeil-1.1116898" target="_blank">die</a> <a href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1949156/Primatologin-entsetzt-ueber-Foto-von-Schopfmakaken.html" target="_blank">Presse</a> nimmt es mit <a href="http://www.ftd.de/lifestyle/entertainment/:tierischer-fotograf-makake-schiesst-affengeile-bilder/60075078.html" target="_blank">Freuden</a> auf. Ich kann die Canon-Mitarbeiter förmlich jubeln hören, wie sie sich freuen über diesen PR-Wahnsinnserfolg.</p>
<div id="attachment_3427" class="wp-caption alignnone" style="width: 546px"><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/Affe.jpg"><img class="size-full wp-image-3427 " title="Affe" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/Affe.jpg" alt="Macht sich als Testimonial leider nicht gut: Der Schopfmakak. © dapd" width="536" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Macht sich als Testimonial leider nicht gut: Der Schopfmakak. © dapd</p></div>
<p>Warum ich auf Canon komme? Auf David Slaters <a href="http://www.djsphotography.co.uk/" target="_blank">Website</a> findet man den wichtigen Hinweis:</p>
<blockquote><p>The current camera bodies I use are Canon 5D mk2, and a Canon 40D, giving large file sizes and fantastic resolution in excess of the needs of most editors and picture agencies.</p></blockquote>
<p>Leider ist er so gut versteckt, dass man ihn nur über Umwege findet. Entweder hat da das Online-Team gepfuscht oder der SEO-Guy die Brille nicht aufgehabt. Wenn man eine Kampagne derart gut inszeniert, sollte sie wenigstens orchestriert und über alle Kanäle durchdacht sein. Und so geschieht leider das, was oft geschieht: Riesen Aufwand, aber niemand bekommt die Message mit.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Vogel gut, Affe tot. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall sollte man Canon raten, beim nächsten Mal nachzubessern. Dann klappts vielleicht auch mit dem Affen…</p>
<p>Hinweis: Natürlich können beide auch keine Werbekampagnen sein. Aber wer glaubt das schon? <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F07%2F07%2Fwarum-man-besser-mit-einem-vogel-als-mit-einem-affen-wirbt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Hamburg legt beim Grillen ein paar Kohlen drauf</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 12:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, steigen in Hamburg auch die Rauchwolken in die Höhe. Es ist Grillzeit. Kaum eine Wiese an Alster und Elbe, die nicht von [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, steigen in Hamburg auch die Rauchwolken in die Höhe. Es ist Grillzeit. Kaum eine Wiese an Alster und Elbe, die nicht von Steak- und Würstchen-Fans erobert wird. </p>
<p>Hamburg ist ein wahres Grillparadies. <a href="http://www.hamburg.de/sommer-hamburg/293468/grillplaetze-hamburg.html">Zahlreiche offizielle</a> &#8211; und inoffizielle &#8211; Stellen laden zum gemütlichen Beisammensein ein. Ob und wo das Grillen erlaubt ist, darüber scheuden sich die Geister (und die Gerichte). In Hamburg geht man das Thema deshalb gerne liberal an, nach dem Motto: wo kein Kläger, da kein Richter. Solange man also niemanden stört, sich die Rauchentwicklung in Grenzen hält und man den Rasen nicht verbrennt (Einweggrills sind in diesem Fall ein besonderes Ärgernis), steht dem Verbrennen von Kohle und Fleisch wenig im Weg. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836623690/" title="IMG_0453 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5151/5836623690_b6ae2ba682.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0453"></a></p>
<p>Beliebter Grillplatz in meiner Nähe ist die Michelwiese. Jedes Wochenende finden sich zahlreiche Sonnenhungrige dort ein, bewaffnet mit mehr oder minder professionellem Gerät. Seit kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer des &#8220;<a href="http://www.grilliput.com/">Grilliput</a>&#8220;, eines Grills, den man auf Staffelstab-Größe zusammenstecken kann. Praktisch, wenn man mit Fahrrad oder Roller unterwegs ist und keinen Platz für große, unhandliche Gestelle hat. Innerhalb weniger Minuten ist der Grilliput auf- und wieder abgebaut, hat Platz für etwa 5-6 Würstchen oder 2-3 mittelgroße Stücke Fleisch und &#8211; unschlagbarer Vorteil &#8211; kann komplett in der Spülmaschine gereinigt werden. Ein tolles Geschenk für den Mann, der gerne grillt, es praktisch mag, Design liebt, aber nicht unbedingt <a href="http://de.weber.com/Default.aspx?AreaID=1">auf dicke Hose</a> machen muss.</p>
<p>Vor kurzem habe ich auf der Michelwiese drei große schwarze Mülltonnen entdeckt. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Mülltonnen jedoch als Grillstationen. &#8220;<a href="http://www.grill-drauf-los.de/ ">Grill drauflos</a>&#8221; heißt die &#8220;erste Grillstation Deutschlands&#8221;. Und so funktionierts: einfach einen Euro einwerfern, und innerhalb von zwei Minuten wird die Grillfläche erhitzt. Insgesamt 15 Minuten (auf der Website steht 15 Minuten, da ist man sich wohl nicht ganz einig) kann man dann sein Essen grillen. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836625072/" title="IMG_0456 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3329/5836625072_aba52bf041.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0456"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836624642/" title="IMG_0455 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5108/5836624642_dc8a953f7e.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0455"></a></p>
<p>Etwas Öl sollte man selber mitbringen, ansonsten steht alles parat. Grill, Kohle, Grillanzünder, kann man alles daheim lassen. Um die Sauberkeit muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Zum Einen wird bei 250 Grad jede Bakterie abgetötet, zum Anderen wird die Grillstelle mindestens einmal am Tag professionell gereinigt. Dass es mit Ökostrom läuft, setzt dem Ganzen die Krone auf. Weniger Müll, weniger Schleppen und kostengünstig. Denn viel länger als eine Stunde (=4 Euro) grilt man normalerweise eh nicht. Klasse Idee, wie ich finde. Und es zeigt, dass Hamburg auch hier wieder ganz weit vorne ist. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836076277/" title="IMG_0454 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3286/5836076277_9be7b73c94.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0454"></a></p>
<p>Auf <a href="http://www.facebook.com/grilldrauflos">Facebook</a> ist die Grillstation natürlich auch. Bietet sich perfekt an, wer möchte nicht sein Foto vom idealen Grill-Würstchen stolz der Öffentlichkeit präsentieren?</p>
<p>Disclosure: Meine Agentur Scholz &#038; Friends arbeitet u.a. für Hamburg Wasser, deren Tochterfirma Hamburg Energie ist. Für Hamburg Energie wiederum arbeiten wir nicht. Ich finde die Idee jedoch toll, weil ich gerne grille und in der Nähe wohne.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F06%2F19%2Fhamburg-legt-beim-grillen-ein-paar-kohlen-drauf%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Blutspende, wie sie nicht im Buche steht</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/06/14/blutspende-wie-sie-nicht-im-buche-steht/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 22:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Iphone-Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Blutspende]]></category>
		<category><![CDATA[Transfusion]]></category>
		<category><![CDATA[UKE]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn drei Männer zum Blutspenden gehen, kann einiges passieren. Davon, und wie man es richtig macht, möchte ich euch hier erzählen. Schon oft habe ich mir vorgenommen, endlich einmal Blut [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn drei Männer zum Blutspenden gehen, kann einiges passieren. Davon, und wie man es richtig macht, möchte ich euch hier erzählen.</p>
<p>Schon oft habe ich mir vorgenommen, endlich einmal Blut zu spenden. Schließlich tut man damit doch etwas Gutes. Meint man zumindest, denn Blutspenden scheint immer noch etwas Anrüchiges anzuhaften. Wie sonst sollte man es sich erklären, dass so gut wie niemand offen darüber spricht? Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass einige meiner Arbeitskollegen und Freunde sogar regelmäßig spenden gehen. </p>
<p>Überzeugt, es selber zu tun, hat mich jedoch erst ein Artikel in der <a href="http://www.mopo.de/hamburg/panorama/ehec--weniger-neuerkrankungen-in-hamburg/-/5067140/8536214/-/index.html">Hamburger Morgenpost</a>, dass aufgrund des EHEC-Virus dringend Spender gesucht werden. Dabei wurde auf den Weltblutspendetag am 14. Juni hingewiesen. Wenn nicht dann, wann sonst? Dachte ich mir und hakte es im Kalender dick rot an. Pünktlich Feierabend gemacht und ab zum <a href="http://www.uke.de/">UKE</a>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836078083/" title="IMG_0459 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5240/5836078083_d6973b6dfa.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0459"></a></p>
<p>Am UKE angekommen, treffe ich zwei Arbeitskollegen. Nennen wir sie E. und J. (warum, das erfahrt ihr später). Sie erzählten, dass sie aufgrund einer <a href="http://twitter.com/#!/markusmayr/status/78405330928807937">Mitteilung von mir auf Twitter</a> hier seien (Übrigens auch zum ersten Mal). Social Media wirkt also doch… Also nichts wie auf ins Gefecht. Zuerst heißt es, den mehreren Seiten umfassenden Fragebogen auszufüllen. Jeder, der schon einmal operiert wurde, kennt die Fragen nach Vorerkrankungen, gesundheitlichem Familienhintergrund sowie Zigaretten- und Alkoholkonsum. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836626348/" title="IMG_0460 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2572/5836626348_4dbe97e65f.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0460"></a></p>
<p>Mit den ausgefüllten Zetteln geht es dann in Raum 1, in dem persönliche Daten wie Größe und Gewicht erfasst werden. Witze kommen hier besonders gut an: &#8220;Vorne am Empfang sagte man mir, ich solle zu der netten Kollegin gehen. Wer von Ihnen ist denn hier die nette?&#8221; Fiel kaum auf, dass ich meine Nervosität überspielen wollte… In Raum 2 wird dann die Temperatur (im Ohr) und der HB-, der so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4moglobin">Hämoglobin</a>-Wert im Blut gemessen. Dies geschieht durch einen winzigen Piekser in die Fingerkuppe. Tut so gut wie gar nicht weh. Und war dann auch bereits der schlimmste Schmerz der gesamten Prozedur. Viel mehr passiert da nämlich nicht. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836078867/" title="IMG_0461 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5120/5836078867_6bd6992fe7.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0461"></a></p>
<p>Zurück geht es in den Warteraum. Sobald man hereingerufen wird, heißt es &#8220;Tief durchatmen&#8221;. Denn bevor es richtig losgeht, wird man erneut gecheckt. Menschen mit körperlichen Beschwerden werden spätestens hier aussortiert. So auch mein Kollege J., der außer einem kleinen Mittagsbrötchen an dem Tag nichts gegessen hatte. &#8220;Besser, Sie kommen das nächste mal wieder&#8221;, meinte die Ärztin. &#8220;Sie kippen uns sonst noch um.&#8221; Fürsorge hoch drei, hier wird nicht um jeden Tropfen Blut gekämpft. J. durfte also schon mal raus, 3 Euro Unkostenerstattung (ab dem zweiten Mal 23 Euro) und ein Würstchen gabs trotzdem.</p>
<p>Ich hatte ganz ordentlich zu Mittag gegessen, viel getrunken und noch einen Keks gehabt. &#8220;Fühlen Sie sich wirklich bereit?&#8221; Ich so &#8220;Ja&#8221; und ab zur letzten Station. Wer es bis hierhin geschafft hat, ist auch wirklich spende-tauglich. Und so sieht es dann im Raum aus:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836629634/" title="IMG_0469 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2461/5836629634_2c6ce0080c.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0469"></a></p>
<p>Als nächstes passiert folgendes: Arm wird desinfiziert, Vene gesucht, Kanüle rein (blöd, gar nicht gemerkt, dass sie schon drin ist). Und…es läuft. Insgesamt gehen 500 ml meines Blutes dahin, davon etwa 60-70 ml zur Erstuntersuchung. Die ganze Prozedur dauert etwa zehn Minuten. Zwischendrin muss ich einen roten Knautschball drücken, wenn das Blut zu langsam meinen Arm verlässt. Dann piept es rot am Gerät und ich weiß: drücken ist angesagt. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836079623/" title="IMG_0464 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3473/5836079623_db32cd08db.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0464"></a></p>
<p>Während der Prozedur hatte ich etwas Zeit, mich mit den Arzthelferinnen zu unterhalten. Sie waren sehr freundlich und gaben jederzeit Auskunft. Darüber, dass es immer noch viel zu wenige Blutspender in Deutschland gibt. Dass heute etwa 340 Leute da waren, an einem &#8220;normalen&#8221; Tag jedoch nur etwa 100-120 Menschen zur Blutspende ins UKE kommen. Klingt nach viel, relativiert sich jedoch, wenn man erfährt, dass bei einer Lebertransplantation <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Blut/Blutspenden-Bedarf-steigt-durch-EHEC-Epidemie-113509.html">bis zu 80 Konserven</a> verbraucht werden. (Ob die Umrechnung Konserve=Blutspender aber stimmt, kann ich hier nicht genau sagen) Typische Vorurteile konnten sie ebenfalls entkräften: </p>
<p>- Dass man nüchtern kommen sollte (großer Fehler, lieber eine Stunde vorher gut essen)<br />
- Dass man danach mehrere Tage keinen Sport machen dürfe (auch Quatsch, schon am nächsten Tag kann man wieder joggen gehen)<br />
- Das es gefährlich sei (im UKE hätte es noch bei keinem Spender langfristige Schäden gegeben, höchstens blaue Flecke oder kurze taube Gefühle im Arm)</p>
<p>Am Ende der Blutspende sollte ich noch etwas liegen bleiben, da ich mich etwas schummrig fühlte. Ich bekam etwas zu trinken und durfte nach ein paar Minuten zum Snack in den Imbiss gehen. Bereits nach kurzer Zeit ging es mir wieder fantastisch. Doch wo war eigentlich der Kollege E. abgeblieben…?</p>
<p>Jetzt kommt der Teil, den man eigentlich nicht erwähnen sollte. Ich halte ihn jedoch für wichtig, da er vielen von euch für die Zukunft helfen kann. Mein anderer Kollege, E., war nämlich vor mir im Spenderraum gewesen, kehrte jedoch erst nach über 45 Minuten zurück, kreidebleich. Schon nach 140 ml wäre er ohnmächtig geworden. Kurz weggetreten sei er während der Spende, sagte er. Die Arzthelferinnen hätten daraufhin sofort abgebrochen, sich intensiv um ihn gekümmert und dafür gesorgt, dass er schnell wieder aufrecht stand. Was war passiert? Auch er hatte nur ein Brötchen zum Mittag gegessen, was viel zu wenig war. Doch statt es zuzugeben, war er lieber typisch Mann: &#8220;Klar kann ich Blut spenden! Nehmen Sie ruhig nen ganzen Liter!&#8221; Kein Wunder, dass er im Anschluss mit Heißhunger eine Riesenportion Kartoffelsalat und zwei Bockwürstchen verdrücken konnte.</p>
<p>Deshalb hier meine Tipps zum Blutspenden:<br />
- Informiert euch vorher genau, wie das Blutspenden abläuft<br />
- Nehmt euch viel Zeit, damit es am Ende nicht hektisch wird<br />
- Es tut wirklich nicht weh!<br />
- Esst ausreichend, eine Stunde vorher mindestens ein Brötchen</p>
<p>Das sollte euch etwas helfen. Dass Blutspenden nämlich gar nicht so schlimm ist, sieht man hoffentlich an meinem entspannten Gesichtsausdruck:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5836081017/" title="IMG_0467 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3055/5836081017_244d7f76cc.jpg" width="374" height="500" alt="IMG_0467"></a></p>
<p>Was wäre ein Beitrag auf diesem Blog ohne Korrelation zur digitalen Welt? Natürlich gibt es auch eine <a href="http://itunes.apple.com/de/app/blutspende/id391098483?mt=8">Blutspende-App</a>. Mit praktischer Terminsuche, Log-in zur Plattform <a href="http://www.blutspender.net/">blutspender.net</a>, zahlreichen Infos zum Blutspenden sowie einigen schicken Videos, darunter &#8220;<a href="http://www.drk-blutspende.de/videolounge/helden_wie_du_und_ich.php">Helden wie du und ich</a>&#8220;.</p>
<p>Am Ende mein Aufruf: Geht Blut spenden! Ich selber zumindest werde wieder hingehen. Denn es hat gar nicht…kaum gepiekst.</p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F06%2F14%2Fblutspende-wie-sie-nicht-im-buche-steht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Next oder doch nur &#8220;now&#8221;?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Conference]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
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		<description><![CDATA[Die next11 in Berlin hatte hohe Ansprüche. &#8220;Data Love&#8221; war das Thema, doch leider war mehr &#8220;Data&#8221; als &#8220;Love&#8221; vorhanden. Die next conference bezeichnet sich selber als eine der wichtigsten [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die next11 in Berlin hatte hohe Ansprüche. &#8220;Data Love&#8221; war das Thema, doch leider war mehr &#8220;Data&#8221; als &#8220;Love&#8221; vorhanden.</p>
<p>Die next conference bezeichnet sich selber als eine der wichtigsten Konferenzen für digitales Marketing in Deutschland. Nicht nur deswegen war mein Arbeitgeber Scholz &#038; Friends zum dritten Mal in Folge Sponsor der Veranstaltung. Der &#8220;Branding&#8221;-Track am zweiten Tag wurde komplett organisatorisch von uns übernommen. Darunter unter anderem die Jungs von <a href="http://improveverywhere.com/">Improv Everywhere</a>. Wer die noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5747259933/" title="IMG_0357 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2668/5747259933_b17d070276.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0357"></a></p>
<p>Mein Fazit der next11 fällt sehr zwiegespalten aus. Dies liegt vor allem daran, dass sich die next eigentlich an Unternehmen richten möchte. Leider waren davon jedoch nur wenige vor Ort. Stattdessen waren wieder einmal zahlreiche Startups zugegen, die sich vorgestellt haben, mehrere Agenturen, die die digitale Kommunikation weiter vorantrieben treiben wollen, Presse sowie Blogger und Social Media Berater. Dieser Mix führt jedoch dazu, dass die next, die eigentlich die Trends der Zukunft zeigen möchte, eher das abbildet, was aktuell Trend ist. Diejenigen, die regelmäßig <a href="http://mashable.com/">Mashable</a> lesen, finden dort nichts, was sie nicht schon kennen. Diejenigen aber, die meist noch nicht so weit sind, sind nicht auf dem Kongress. Dazu würde ich unter anderem zahlreiche Unternehmen zählen, die in Sachen digitaler Kommunikation Nachholbedarf haben. Erst letzte Woche hatten wir bei Scholz &#038; Friends Kommunikationsdesign-Studenten zu Gast. Von etwa 30 kannten lediglich 3 den Begriff &#8220;Augmented Reality&#8221;. Unwahrscheinlich, dass der Großteil der Marketing-Verantwortlichen von Unternehmen dort wesentlich weiter ist.</p>
<p>Wozu führt das aber? Dazu, dass sich diejenigen, die schon viel wissen, mit anderen unterhalten, die ebenfalls viel wissen. Gespräche auf Augenhöhe eben. Dass es dort nur zu geringem Wissensaustausch in Form von ganz Neuem kommt, liegt auf der Hand. Der überdurchschnittlich Online-Affine lernt auf der &#8220;next&#8221; eben doch nur das &#8220;now&#8221;. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/5747258949/" title="IMG_0354 von markusmayr bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5107/5747258949_29cd4c0e36.jpg" width="500" height="374" alt="IMG_0354"></a></p>
<p>Und doch gibt es – auch oder gerade – auf der next zahlreiche spannende Momente. Zu diesen gehörte leider dieses Jahr nicht <a href="http://andrewkeen.typepad.com/">And</a>rew Keen, dessen Vortrag ich letztes Jahr noch spannend, dieses Jahr jedoch nur noch austauschbar fand. Mit zu den spannendsten Momenten der drei Tage gehörte für mich das Speakers Dinner am Montag. Dort lernte ich verschiedene Menschen kennen, die sich Zeit nahmen, über ihre Projekte zu sprechen und – vor allem – darüber hinaus. </p>
<p>Für mich bleiben immerhin ein paar Sätze und Ideen der next übrig:<br />
Sehr spannend fand ich die Ideen der Agentur <a href="http://www.breakfastny.com/">Breakfast NY</a>, die ein paar ihrer Kampagnen vorstellten.  Darunter war ein interaktives Fahrrad, das quer durch die Vereinigten Staaten fuhr, in Echtzeit Daten an eine <a href="http://www.yesiamprecious.com/">Website</a> übertrug und dazu noch twitterte. Das Ziel, Spenden für die Lance Armstrong Stiftung zu gewinnen, wurde nach Aussagen der Verantwortlichen schon nach wenigen Tagen erreicht.</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="https://www.youtube.com/embed/Bb1UwQfeZIk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Idee, Kreation und Technik miteinander zu verbinden, gehört sicherlich zu den spannendsten Aufgaben der Zukunft. Dazu gehört nicht nur Software, wie es im Falle des ADC-Siegers, des wwf-Formats, der Fall war. Sondern technisch anspruchsvolle Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme und Herausforderungen der Gesellschaft.</p>
<p>Ein anderer, bereits länger anhaltender Trend, ist der, Menschen zu unterhalten, zu involvieren und Unternehmen als Sponsoren zu gewinnen. Improv Everywhere, oben bereits genannt, ist eines dieser Beispiele. Die <a href="http://urdb.org/">World Record Data Base</a> gehört ebenfalls dazu. Geboren aus einer kleinen Idee, kann sich dort jeder zum Weltrekordler ernennen lassen. Den Kniff, Unternehmen an unterhaltsamen Wettkämpfen zu beteiligen, finde ich richtig klasse. Dan Rollmann, einer der Gründer der Plattform, ist außerdem ein sehr interessanter Gesprächspartner.</p>
<p>Passend zum Thema der next11, Data Love, gab es zahlreiche faszinierende Wege der Visualisierung von Daten. Eines davon ist <a href="http://www.gapminder.org/">Gapminder</a>, eine Plattform, die weltweite Statistiken bildlich darstellt. Ansonsten gab es auf der next fast schon etwas wie &#8220;Data Porn&#8221; – wie ein User bei Twitter es nannte. Daten, Daten, Daten, wohin das Auge blicken konnte. Verblüffend, wie viele Daten man heutzutage gewinnen kann. Und beruhigend, wie wenig Unternehmen teilweise dennoch über ihre User wissen. (zu sehen an zahlreichen Beispielen bei Amazon &#8220;Was sie noch so kaufen sollten&#8221;)</p>
<p>Erfrischend und ermunternd auch die Aussage von Alyssa Jade Mac Donald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html">Blyss Chocolate</a> (zu sehen in unserem Branding Track), die zeigte, wie Unternehmen auch entgegen aller Aussagen von Daten Erfolg haben können. </p>
<p>Es kommt halt nicht immer nur auf den Kopf, sondern manchmal auch auf den Bauch an. Guten Appetit.</p>
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		<title>Wie ein Vollidiot einen ganzen Verein schädigt</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 14:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern ist es wieder passiert. Im Spiel FC St. Pauli gegen Schalke 04 hat ein einzelner &#8220;Fan&#8221; einen ganzen Verein in Verruf gebracht. Kein Einzelfall, ein Imageschaden ist schwer zu [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ist es wieder passiert. Im Spiel FC St. Pauli gegen Schalke 04 hat ein einzelner &#8220;Fan&#8221; einen ganzen Verein in Verruf gebracht. Kein Einzelfall, ein Imageschaden ist schwer zu verhindern, und trotzdem kann man etwas gegen ihn tun.</p>
<p>In der 88. Minute der Bundesliga-Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und Schalke 04 passierte es. Ein Zuschauer auf der Haupttribühne warf dem Linienrichter Thorsten Schiffner einen gefüllten Bierbecher an den Kopf. Was ein Geschoss von ca. 500 Gramm bei einer Geschwindigkeit von 40-50 km/h (meine <a href="http://www.handballhaus.de/handball/leistungstest/schnellkraft/wurfkraft.html">Schätzung</a>) an einem schutzlosen Hinterkopf anrichtet, kann sich jeder selbst ausmalen. Das Spiel wurde daraufhin vom Schiedsrichter abgebrochen, dem FC St. Pauli droht ein <a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_373806.html">Spiel ohne Zuschauer oder eine Gedstrafe.</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/E2eKo-HchPk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Leider sind solche Aktionen kein Einzelfall in der Bundesliga. Vor kurzem kam es im Spiel VfL Osnabrück gegen Fortuna Düsseldorf (mein Heimatverein) zu einer ähnlich hässlichen Szene: Ein Böller aus dem &#8220;Fan&#8221;-Block explodierte neben einem Kamera-Team, zwei Menschen wurden verletzt. Für einen Verein sind diese &#8220;Einzeltäter&#8221; (so es denn welche sind) in jeder Hinsicht schlimm. Neben empfindlichen Strafen schädigen solche Aktionen dem Ruf eines Klubs enorm. Schnell wird dann pauschalisierend vom &#8220;Krawall-Club&#8221;, &#8220;gewalttätigen Ultras&#8221; oder &#8220;hilfloser Vereinsführung&#8221; gesprochen. </p>
<p>Die Auswirkungen sind vielfach: Strafen werden ausgesprochen, daraufhin die <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/sport/fortuna/aktuell/Paul-Jaeger-Diskussion-scheinheilig_aid_972286.html">Sicherheitsvorschriften</a> verstärkt. Doch wie viele wissen: Mehr Polizei heißt nicht immer mehr Sicherheit. Durchsuchungen am Eingang nerven die Fans und verzögern den Eintritt. Im schlimmsten Fall muss ein Funktionär zurücktreten, Sponsoren ziehen ihr Engagement zurück.</p>
<p>Wie kann ein Verein auf so etwas reagieren? Klar muss jedem sein: Ausschließen kann man solche Vorfälle nie. Meist ist ein einzelner Vollidiot (entschuldigt das, aber mehr fällt mir dazu nicht ein), dessen Verhalten auf alle anderen zurückfällt. Umso mehr muss sich der Verein darum bemühen, diese Aktion aufzuklären und sich nach außen klar von solchen &#8220;Fans&#8221; zu distanzieren. Im Falle von Fortuna hat der Verein einen sehr offensiven Schritt getan: Finanzchef Paul Jäger sprach zu den Fans, bat sie um ihre Mithilfe bei der Suche nach dem Täter und drohte damit, dass sie zukünftig von ihm nichts mehr erwarten können, sollte dieser nicht gefunden werden.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/mcoWaQUaLRc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auf sozialen Plattformen jedoch sucht man einen derartigen Aufruf vergebens. Auf <a href="http://www.facebook.com/fortunaduesseldorf">Facebook</a> wird der Böller scheinbar totgeschwiegen, und auch auf dem (offiziellen?) <a href="http://twitter.com/f95duesseldorf">Twitter-Account</a> ist nichts davon zu lesen. Immerhin auf der <a href="http://www2.fortuna-duesseldorf.de/nc/pages/news/uebersicht-news/artikel/article/keine-toleranz-fuer-chaoten/index.htm">Webseite des Vereins</a> wurde um Mithilfe gebeten. Dagegen wird in zahlreichen <a href="http://www.rainersche-post.de/sport/f95-vs-0sna-21.php">Blogs</a> und <a href="http://www.95er-forum.de/wbb/index.php?page=Thread&#038;threadID=9209&#038;s=ec8fca41d74b8d3b0289c482953d45c77c1fa51e">Foren</a> intensiv diskutiert. Hier sollte sich der Verein an die Spitze der Diskussion stellen und die wahren Anhänger mit ins Boot holen.</p>
<p>Beim FC Sankt Pauli sieht es leider nicht viel besser aus. Auf <a href="http://twitter.com/fcstpauli">Twitter</a> berichtet man gar nicht über das abgebrochene Spiel, und auch auf <a href="http://www.facebook.com/pages/fcstpaulitv/184324518136">Facebook</a> ruht still der See. Gerade hier könnte der Verein mit der Flagge selbige zeigen, sich klar gegen derartige Krawallschläger aussprechen und sich von ihnen distanzieren. Statt das Thema denjenigen zu überlassen, die evtl. den Bierwerfer sogar verteidigen, muss offensiv dagegen kommuniziert werden.</p>
<p>Denn solche &#8220;Fans&#8221; haben in einem Fußball-Stadion nichts zu tun. Stattdessen: Feiert, jubelt, zündet von mir aus bengalische Feuer an – solange niemand verletzt wird. Aber schadet nicht eurem Verein, eurer Mannschaft, an der euer Herz hängt. Und lasst es nicht zu, dass ein einzelner euren Ruf kaputt macht.</p>
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		<title>Apple und die Gefahr der künstlichen Verknappung</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 08:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ipad2 ist erschienen und wieder einmal zeigt Apple, wie sehr sie das Instrument der &#8220;künstlichen Verknappung&#8221; am Markt beherrschen. Doch warum und wie lange machen die Kunden das mit? [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ipad2 ist erschienen und wieder einmal zeigt Apple, wie sehr sie das Instrument der &#8220;künstlichen Verknappung&#8221; am Markt beherrschen. Doch warum und wie lange machen die Kunden das mit?</p>
<p>Die Szenen ähneln sich: Zum Verkaufsstart der zweiten Version des erfolgreichen ipad bildeten sich erneut <a href="http://www.tabletblog.de/2011/03/erstes-ipad-2-wird-in-deutschland-verkauft-nach-19-stunden-warten-video/">Menschenschlangen vor den Apple Stores</a>. Und wieder einmal musste der Großteil der Wartenden nach zahlreichen Stunden erfolglos, enttäuscht und ohne Produkt den Laden verlassen. Denn statt für genügend Geräte zu sorgen, liefert der amerikanische Konzern stets nur eine sehr reduzierte Menge in die einzelnen Länder. Genau durch diese Taktik erzeugt er beim Kunden Begehrlichkeiten. Statt wochenlang warten zu müssen (zurzeit sind es etwa 2-3 Wochen Lieferzeit), möchte jeder Konsument das direkte Gefühl der Belohnung/des Kaufes bekommen und darüber hinaus anderen etwas (nämlich das Gerät, den Style, die Technik, den Ruf des Early Adopter) vorauszuhaben.</p>
<p>Aus PR-Sicht gesehen ist dies natürlich eine intelligente Taktik: Die Medien bekommen Bilder von zahllosen Menschen geliefert, die nächtelang vor Geschäften auf ein Gerät warten und es mit strahlenden Augen wieder verlassen. Headlines wie &#8220;<a href="http://www.bild.de/digital/startseite/digital/telegramm-15479394,textId=17101770.bild.html">ipad vielerorts ausverkauft</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=95834">Riesiger Ansturm bei Verkaufsstart</a>&#8221; befeuern den Mythos des heißbegehrten Lifestyle-Produktes. Ähnliche Headlines kennt man von Online-Shops, bei denen minimale Rechnerkapazitäten eingekauft werden, um nach kurzer Zeit in einer – vorab formulierten – Pressemeldung zu verkünden: &#8220;Server brechen unter gewaltigem Ansturm zusammen&#8221;. (Hier aus gutem Grund kein Link)</p>
<p>Apple selbst <a href="http://www.maclife.de/panorama/leute/apple-dementiert-kein-hype-durch-kuenstliche-verknappung">bestreitet</a> eine künstliche Verknappung. Allerdings ist es angesichts des Trubels und Hypes im Vorfeld nur schwer verständlich, dass sich ein Unternehmen wie Apple derart verschätzen kann. Wenn bereits in der ersten Nacht des Bestellzyklus – ab 2 Uhr morgens konnte online ein ipad geordert werden – als Lieferzeit 2-3 Wochen angegeben werden, mutet das entweder als brutale Fehlkalkulation an (und dann als Kündigungsgrund für jeden Logistiker), oder es ist eine fest eingeplante Marketingstrategie. </p>
<p>Wie lang kann Apple dieses Marketinginstrument einsetzen? Solange wie die positive Berichterstattung gegenüber der negativen überwiegt. Solange wie die Presse schreibt: &#8220;ipad bereits nach 2 Stunden ausverkauft&#8221; und nicht &#8220;Apple verärgert Kunden&#8221;. Solange wie die Begeisterungsstürme der glücklichen Käufer lauter hallen als die Unmutsäußerungen der verprellten Kundschaft. Denn mit jedem neuen Produkt steigt aktuell die Zahl der potenziellen Käufer und damit auch die Menge derjenigen, die sich öffentlich beschweren (könnten). Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl und die Qualität der Konkurrenten. Die Einschläge kommen näher, mit dem <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gUt7m9kEC3mWFZofZMquL9ZfaySw?docId=CNG.7004857ddb810293b2ccee51604c7df8.171">Blackberry Playbook</a>, dem <a href="http://galaxytab.samsungmobile.de/">Samsung Galaxy Tab</a> und dem <a href="http://www.motorola.com/Consumers/DE-DE/Consumer-Products-and-Services/Tablets/MOTOROLA-XOOM-DE-DE?localeId=22">Motorola Xoom</a> stehen bereits Alternativen an, um Apple die wartende Kundschaft abzujagen. Und auch ich werde tatsächlich überlegen, ob ich nicht lieber bei der Konkurrenz morgen zugreife statt wochen – wenn nicht monatelang – auf das ipad 2 zu warten.</p>
<p>Die Konkurrenz bei Motorola kann sich zumindest Spitzen auf das Geschäftsgebaren von Apple nicht verkneifen. So textet man dort in einer <a href="http://www.onlinewelten.com/link.php?url=http%3A%2F%2Fwww.metro.co.uk%2Ftech%2F859061-motorola-urges-ipad-2-queuers-to-get-a-pint-and-a-xoom-instead">Pressemitteilung</a>:</p>
<blockquote><p>Not keen to waste the finest weather we&#8217;ve had in ages waiting in queue? Idea of surviving overnight on mundane take-away with some frankly questionable queue buddies leave you cold? Fear not friends, ditch the winter coat, head out for a pint and pre-order your Motorola Xoom online instead!</p></blockquote>
<p>Übersetzt ungefähr:</p>
<blockquote><p>Keine Lust das schöne Wetter damit zu verschwenden, ewig lange in irgendwelchen Warteschlangen zu stehen? Die Vorstellung die Nacht zusammen mit fragwürdigen Warteschlangen-Kumpels zu verbringen, lässt Dich kalt? Fürchtet euch nicht, Freunde, entledigt euch der Wintermäntel, genehmigt euch ein Bierchen und bestellt euer Motorola Xoom stattdessen einfach online vor.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.onlinewelten.com/games/apple-ipad/news/motorola-lieber-bier-motorola-xoom-statt-ipad-2-kaufen-100102/#comment237622">via</a></p>
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