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	<title>Public Correlations &#187; Allgemein</title>
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	<description>Digitales und die Korrelation mit der wahren Welt</description>
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		<title>Mobiles Musik-Marketing – Dollywood im Taxi</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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<p>&#8220;Monty Bhangu&#8221;. Dass der Name des Taxi-Fahrers, der uns in ein paar Minuten von einem Geburtstag abholen sollte, für derartige Begeisterung sorgen würde, hätte ich nicht gedacht. &#8220;Das ist der mit der indischen Musik!&#8221; &#8220;Den hab ich im Fernsehen gesehen&#8221;, &#8220;Der ist eine Hamburger Berühmtheit&#8221;. Und so war ich natürlich gespannt auf das, was mich erwarten würde.</p>
<p>Kaum mit der <a title="1TouchTaxi: Die Zukunft des Taxi-Fahrens?" href="http://public-correlations.de/2010/03/31/1touchtaxi-die-zukunft-des-taxi-fahrens/">MyTaxi-App</a> bestellt, meldet sich Monthy auch direkt: &#8220;Ein Klick, ein Ton, da bin ich schon.&#8221; Und  lässt auch nicht lange auf sich warten. Kaum eingestiegen und losgefahren, geht es bereits ab. Seine erste Frage  &#8221;Wohin geht’s?&#8221; Die zweite &#8220;Wollt ihr meine CD hören?&#8221; Keine Frage, selbstverständlich! Als erstes gibt es &#8220;Wenn du jemand von Herzen liebst&#8221; auf die Ohren. Und zwar in eben-diese-betäubender Lautstärke. Wenigstens weiß ich jetzt, warum Inder einen Turban tragen: Mit Kälte oder gar Glauben hat das nichts zu tun. Ohne diese würden sie lediglich taub werden.</p>
<p><a title="IMG_1370 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801165791/"><img class="alignright" src="http://farm8.staticflickr.com/7161/6801165791_d44c03df72.jpg" alt="IMG_1370" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Taxi fährt Monty als Beruf, Singen ist seine Berufung. Gemeinsam mit seinem Bruder Lovely macht Monty &#8220;Dollywood-Musik&#8221;, indischer Panjabi-Sound mit deutschen Texten. Hört sich komisch an? Jawohl, ist sie auch. Aber umso begehrter sind die beiden in den Medien. Zuletzt als <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/bilder/lovely-und-monty-unsere-promipraktikanten-im-januar-2012" target="_blank">Aushilfspraktikanten</a> beim <a href="http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/auftritt-lovely-und-monty-clip" target="_blank">Sat.1-Frühstücksfernsehen</a>. Und auch im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_dEET0thAE" target="_blank">ARD Nachtmagazin</a>, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_hirschhausen/tietjenundhirschhausen393.html" target="_blank">beim NDR</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xN2rvkv97do" target="_blank">Radio Hamburg</a>. Natürlich gibt es die beiden auch bei <a href="https://www.facebook.com/lmbhangu" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Das Marketing, das die beiden betreiben, ist natürlich super. Denn sie sind hautnah an ihren Kunden dran, können ihr Produkt persönlich bewerben und das Feedback direkt aufnehmen.Grundsätzlich eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt: Musik in Taxen zu promoten. Ein QR-Code/URL in der Kopfstütze könnte den Link plus Taxi-Fahrer-Code direkt an den Fahrgast bringen, der noch im Auto bestellen kann. Und der Fahrer würde davon direkt profitieren.</p>
<p><strong>Zu gewinnen!</strong></p>
<p>Ihr habt hier und jetzt die Möglichkeit,  etwas zu gewinnen. Unter allen Facebook-Likes, Kommentaren und Google Plus 1 verlose ich eine handsignierte Single von Lovely und Monty. Einsendeschluss: Montag, 6. Februar, 23:59 Uhr.</p>
<p>Also nichts wie ran und viel Erfolg!<br />
<a title="IMG_1381 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6801227019/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6801227019_3a135fa239.jpg" alt="IMG_1381" width="500" height="374" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F02%2F01%2Fmobiles-musik-marketing-dollywood-im-taxi%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>Related posts:<ol>
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		<title>Achtung! dpa liest mit.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung… &#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img title="Kürschnergate" src="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1267435.1327513020!/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg" alt="" width="283" height="377" /><p class="wp-caption-text">(http://blog.hildwin.de) (© Screenshot @Hildwin, CC)</p></div>
<p>Wer sich in sozialen Medien aufhält, sollte sich klar machen, dass seine Statements öffentlich sein können. Denn ehe man sich versieht, landet man in einer dpa-Meldung…</p>
<p>&#8220;Kürschnergate&#8221;. Dieses Wort hallte gestern durchs Web. Was war passiert? Eine Mitarbeiterin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl bat eine Kollegin, ihr das neue Exemplar des so genannten &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrschners_Volkshandbuch" target="_blank">Kürschner</a>&#8221; mitzubringen, ein Verzeichnis der &#8221;Kurzbiografien aller gewählten Bundestagsabgeordneten, Grafiken zur Veranschaulichung der Gesetzesinitiative sowie ausführliche Listen über die zur Wahl angetretenen Parteien.&#8221; (Quelle: Wikipedia) Leider schrieb sie ihr Anliegen nicht nur an eine Person, sondern versehentlich durch Wahl des falschen Verteilers an alle Mitarbeiter des Bundestags und damit an mehrere tausend Menschen.</p>
<p>Kurz danach entwickelte sich das – aus Unternehmenskreisen bekannte – übliche Spiel. Der erste antwortet mit einem (mehr oder minder) lustigen Spruch an alle zurück, der nächste kommentiert diesen (an alle), der dritte schreibt allen, dass sie nicht an alle schreiben sollen usw. Eine E-Mail-Lawine rollte an, die den halben Bundestag für Stunden unterhielt. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/" target="_blank">Thomas Knüwer</a> hat es sehr charmant zusammengefasst und die Faszination der Kommunikation im Netz herausgestellt.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Nachrichten-Portalen, die darüber berichteten, fand ich das ganze eher sympathisch. Selten kamen Politiker so menschlich rüber wie in diesem Moment. Und so kommentierte ich auf Twitter:</p>
<!-- tweet id : 162192607164891138 --><style type='text/css'>#bbpBox_162192607164891138 a { text-decoration:none; color:#0000ff; }#bbpBox_162192607164891138 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_162192607164891138' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#9ae4e8; background-image:url(http://a1.twimg.com/profile_background_images/87780827/twilk_background_4bb31c3fb2333.jpg);'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#000000; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Wer nie eine E-Mail an alle geschickt hat, werfe den ersten Stein. RT @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=SPIEGEL_Top" class="twitter-action">SPIEGEL_Top</a> Wie Babette den Bundestag lahmlegte <a href="http://t.co/VgGxOhT0" rel="nofollow">http://t.co/VgGxOhT0</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 25. January 2012 16:18' href='http://twitter.com/#!/markusmayr/status/162192607164891138' target='_blank'>25. January 2012 16:18</a> via <a href="http://www.tweetdeck.com" rel="nofollow" target="blank">TweetDeck</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=162192607164891138' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=162192607164891138' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a1.twimg.com/profile_images/209815346/Markus_Twitter01_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr'>@markusmayr</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Markus Mayr</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Für mich war damit die Sache auch schon durch. Nicht jedoch für die dpa, bzw. deren Dienstleister-Tochter newsaktuell. Sie sahen in dem Tweet mehr und packten ihn auf ihre täglich aktualisierte, persönliche Social-Media-/Nachrichten-Übersicht von <a href="https://twitter.com/#!/newsaktuell/statuses/161485527030312960" target="_blank">paper.li</a>, worüber ich mich natürlich sehr freute.</p>
<!-- tweet id : 161485527030312960 --><style type='text/css'>#bbpBox_161485527030312960 a { text-decoration:none; color:#919191; }#bbpBox_161485527030312960 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_161485527030312960' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#ffffff; background-image:url(http://a2.twimg.com/profile_background_images/397588549/backgroundtwitterna090112.jpg); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#2b2929; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>The newsaktuell Daily is out! <a href="http://t.co/mZsceKVK" rel="nofollow">http://t.co/mZsceKVK</a> &#9656; Top stories today via @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=frischkopp" class="twitter-action">frischkopp</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=markusmayr" class="twitter-action">markusmayr</a> @<a href="http://twitter.com/intent/user?screen_name=volker_herres" class="twitter-action">volker_herres</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://public-correlations.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 23. January 2012 17:28' href='http://twitter.com/#!/newsaktuell/status/161485527030312960' target='_blank'>23. January 2012 17:28</a> via <a href="http://paper.li" rel="nofollow" target="blank">Paper.li</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=161485527030312960' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=161485527030312960' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a2.twimg.com/profile_images/770063599/na-socmed-eck_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=newsaktuell'>@newsaktuell</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>newsaktuell</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Um dem Ganzen (im positiven Sinne) die Krone aufzusetzen, verschickte die dpa eine Meldung zu dieser Geschichte, die zahlreich aufgegriffen wurde. Und zwar ziemlich häufig mit meinem Zitat: <a href="http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/panne-im-bundestag-mitarbeiterin-tritt-mit-e-mail-an-alle-lawine-los/6112786.html" target="_blank">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.stern.de/digital/computer/babette-tritt-e-mail-lawine-im-bundestag-los-1778214.html" target="_blank">Stern.de</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article2169696/Email-Chaos-im-Bundestag-Babette-war-Schuld.html" target="_blank">Abendblatt.de</a>, <a href="http://www.rp-online.de/digitales/internet/bundestag-durch-e-mail-lahmgelegt-1.2685729" target="_blank">Rheinische Post</a>, <a href="http://www.n-tv.de/panorama/E-Mail-Overkill-im-Bundestag-article5322836.html" target="_blank">n-tv</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgenreiche-e-mail-panne-wie-das-kuerschnergate-den-bundestag-lahmlegte-1.1267421" target="_blank">sueddeutsche.de</a> und vielen mehr. Auch in Printausgaben findet sich der Artikel wieder, z.B. bei &#8220;Der neue Tag&#8221;.</p>
<p>Erkenntnis: Achtet darauf, was ihr schreibt, es könnte sich ganz schnell in den Massenmedien wiederfinden. Im Umkehrschluss zeigt dieses Beispiel, wie Geschichten im Netz entstehen, sich verbreiten und wie PR-Mitarbeiter Social Media für sich und ihre Kunden nutzen können. Die Welt Kompakt nutzt das Netz schon seit langem und präsentiert jeden Tag im Heft die &#8220;Tweets des Tages&#8221;. Und viele weitere Medien &#8220;bedienen&#8221; sich bei sozialen Medien, um ihre Artikel mit Statements zu bestücken. Ein großer Vorteil dabei liegt daran, dass man diese Zitate nicht mehr abstimmen muss, da sie sozusagen öffentlich freigegeben wurden. Bei meinem Beispiel zeigt sich, dass auch die dpa das Netz intensiv beobachtet und beizeiten auf Statements aus Twitter zurückgreift. In diesem Fall sehr zu meinem Vorteil.</p>
<p><em>(Disclosure: Die Agentur Scholz &amp; Friends, für die ich arbeite, kooperiert geschäftlich mit der dpa. Hierbei handelte es sich jedoch um eine private Äußerung von mir. Der Name &#8220;Scholz &amp; Friends&#8221; wurde darüber hinaus in keiner Nachricht erwähnt.)</em></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2012%2F01%2F26%2Fachtung-dpa-liest-mit%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Tödliche PR-Gaus</title>
		<link>http://public-correlations.de/2012/01/06/todliche-pr-gaus/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Segway]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende [...]
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<p>Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende bedeuten sollten.</p>
<p><span id="more-3037"></span></p>
<p>Viele haben sie in Hamburg, in anderen Städten Deutschlands oder dem (amerikanischen) Ausland bereits auf der Straße gesehen: <a title="http://www.segway.de/" href="http://www.segway.de/">Segways</a>, diese zwei-rädrigen Gefährte, in denen man sich stehend durch die City-Zentren der Metropolen bewegt. Und jeder von uns wird sich dabei gedacht haben: Damit möchte ich auch mal fahren! Was viele nicht wissen werden: Der Segway-Chef wurde ein Opfer seines eigenen Produkts. Jimi Heselden, Multi-Millionär und noch nicht lange Besitzer der Firma, <a title="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stehroller-jimi-heselden-segway-besitzer-rast-mit-segway-in-den-tod-1.1005166">stürzte mit einem Segway eine Klippe hinab</a> und starb. Dem Erfolg der Produkte hat es jedoch keinen Abbruch getan, mittlerweile gibt es ganz Hollywood-Filme, die fast ausschließlich über dieses Gefährt berichten wie den &#8220;<a title="Trailer Kaufhaus Cop" href="http://www.youtube.com/watch?v=j9qG9UMc09w" target="_blank">Kaufhaus Cop</a>&#8220;.</p>
<p>Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Dr. Robert Atkins. Der Erfinder der Atkins-Diät soll <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t">bei seinem Tod</a> zwei Zentner gewogen haben. Nicht das beste Bild für jemanden, der versprach, mit der Einnahme von Fett und Protein sowie dem Verzicht auf Kohlehydraten abzunehmen.</p>
<p>Ähnlich tragisch war der Tod des berühmten Marlboro-Mannes <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wayne_McLaren">Wayne McLaren</a>, der an Krebs starb (Ob es an den Zigaretten lag, ist nie bewiesen worden). Für die Zigarettenmarke entstand der GAU jedoch schon viel früher, da McLaren nach seiner Karriere als Testimonial einen Feldzug gegen das Rauchen startete und seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf kritisierte. Vergessen wurde sein Tod  nicht. So tauchte er in einer kleinen Twitter-Umfrage von mir als die meist genannte Person im Fall von Testimonialsterben auf. Vielleicht lag das auch daran, dass ihm Hollywood nach seinem Tod eine Gastrolle verschaffte. Als eine Nebenfigur taucht er in dem Film &#8220;<a title="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html" href="http://www.moviemaze.de/filme/1470/thank-you-for-smoking.html">Thank you for smoking</a>&#8221; auf, einem der besten schwarz-humorigen Filme, die ich je gesehen habe.</p>
<p>Kennt ihr weitere solcher Fälle, in denen Personen an ihren Produkten gestorben sind, bzw. ihr Tod in direktem Zusammenhang mit ihren Produkten stand?</p>
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		<title>Schafes Marketing</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisebüro]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf Paul]]></category>

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<div>Ein Schaf als Maskottchen für ein Onlinereisebüro? Klingt verrückt, aber die &#8220;Zweibeinerin&#8221; Susanne Kröger hat es gewagt. Welche Erfolge sie damit erzielt, berichtet sie im Interview.</div>
<div></div>
<div><strong>Bei dem letzten Abend der Digital Media Women Hamburg gab es einen besonderen Gast: Schaf Paul. Was hat es damit auf sich?</strong></div>
<p>Schaf Paul ist ein reisendes Schaf vom Typ „entspannter Globetrotter“. Es gibt auf seiner Webseite <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> im Menü den Bereich „Meine Erlebnisse von A – Z“. Dort berichtet er persönlich von der ersten Begegnung, den Aufgaben, die er als Mitarbeiter in einem Reisebüro hat und seinen Touren. Hauptsächlich ist er für den Bereich Social Media zuständig.</p>
<p><strong>Ein Schaf als Social-Media-Verantwortlicher. Klingt zu echt, als dass es wahr wär. Bevor wir dazu kommen, erzähl doch zuerst ein wenig mehr über REISEBOERSENETZ.</strong></p>
<p><a href="http://reiseboersenetz.de/" target="_blank">REISEBOERSENETZ</a> ist ein Onlinereisebüro. Einerseits betreiben wir eine Webseite, auf der jeder selbst stöbern und auch buchen kann. Andererseits bieten wir den vollen Service der Beratung mit dem Pluspunkt, dass man nicht zu uns kommen muss. Bereits seit 2003 beraten wir über telefonischen Kontakt und viel über E-Mails. In denen lassen sich Angebote samt Bildern und Beschreibungen aus den Katalogen leicht versenden – und der Reisesuchende kann sie lesen, wann es bei ihm passt. Der Teil „Netz“ im Namen steht für unsere vernetzte Arbeit – zum Teil intern mit freien Mitarbeitern, zum Teil extern über unser Expertennetzwerk, mit dem wir viele Reisewünsche erfüllen können, die nicht in den Standardkatalogen stehen. Über die Netzwerke kommen per Empfehlung auch die meisten Kunden zu uns.</p>
<div><strong>Klingt jetzt alles ganz vernünftig. Wie aber kommt man auf die Idee, ein Reisenetzwerk mit einem Schaf zu promoten?</strong></div>
<p>Die Idee hatte ich erst einmal nicht. Es war eine zufällige Begegnung – und ein „Du bist es!“ nach dem ersten Blick. Das Outfit mit Rasta-Locken und Reggae-Mütze, dazu der entspannte Gesichtsausdruck. Vorher hatte ich etliche Wochen gegrübelt, wie ich gerade auf Facebook und Twitter interessante Inhalte schaffe, die zum Schmunzeln verleiten. Und mir wurde bei der Recherche schnell deutlich, dass dies insbesondere in diesem Umfeld nicht mit Dauerpostings von Angeboten und einem „Wir sind die Besten“ zu erreichen ist. Nach einigen Wochen „charakterbildender Maßnahmen“ gab es für Schaf Paul eine Idee, wie er auftreten kann. Und dann: Ausprobieren, Dranbleiben.</p>
<p><a title="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347277/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7021/6505347277_9125ae7893_m.jpg" alt="Reiseboersenetz_RGB_auf_weiss" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Wie kommt Paul bei den Usern an? Wie ich gesehen habe, hat er sogar eine eigene <a href="https://www.facebook.com/SchafPaulTravel" target="_blank">Facebook-Seite</a>. </strong></div>
<p>Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie sehr Schaf Paul gemocht wird. Die Netzwerk-Freunde unterhalten sich direkt mit ihm. Er hat sogar schon Reiseberatungen auf Facebook durchgeführt – die Buchung hat er mir überlassen. Und wie viele kleine Frechheiten man ihm nachsieht. Er hat inzwischen in allen Netzwerken (außer XING) eine eigene Seite.</p>
<div><strong>Ist das nicht eigentlich nur ein Witz, oder bringt das deinem Business wirklich was?</strong></div>
<p>Als Reisebüro ohne Ladengeschäft finden uns keine Kunden beim Vorbeilaufen. Im Internet im Bereich Touristik einen Fuß auf den Boden zu bekommen, sprich ein gutes Ranking zu erreichen, ist entweder nur mit Millionenbeträgen zu schaffen (dazu fehlt bisher ein Sponsor) oder mit Ideen abseits der Trampelpfade. Ein Ziel der Arbeit in den Social Media war und ist, darüber mehr Bekanntheit zu erlangen. Wie gut und schnell sich das entwickelt, zumal Google noch mit dem aktuellen Update ihrer Suchmaschine genau diese Aktivitäten belohnt, habe ich nicht erwartet. Dennoch muss man sich deutlich machen, dass wir zunächst für den Endkunden austauschbar sind. Reisen gibt es heute – etwas übertrieben – in jedem Geschäft. Dem Reisesuchenden wird zudem suggeriert, dass es total einfach ist, das Passende zu finden. Hier bemerken wir seit etwa zwei Jahren den Trend, dass so mancher Reisesuchende ob des unübersichtlichen Angebots lieber Unterstützung haben möchte. Und, wenn er gesehen hat, dass er nur selten über eine Servicegebühr die Dienstleistung des Reisebüros zusätzlich bezahlt, Preisgleichheit vorfindet und den Service einfach so dazu bekommt. Schaf Paul schafft es, mit seinen Aktivitäten eine Aufmerksamkeit sowohl in den Suchmaschinen wie in den Netzwerken auf sich zu ziehen, die positiv aufgenommen wird und eine starke Bindung bewirkt. Innerhalb weniger Wochen wurde er zum Markenbotschafter für REISEBOERSENETZ, ohne jemals seine Eigenständigkeit als Figur zu verlieren.</p>
<div><strong>Hast du keine Angst, dass Schaf Paul dir den Rang abläuft? <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></div>
<p>Nun – anfangs war er Social Media-Beauftragter. Im Oktober 2011 gewann er einen Award für seine Aktivitäten und wurde bei der Preisverleihung als „Social Media-Chef von REISEBOERSENETZ“ angekündigt. Auf diese Position besteht er seitdem… Nach gut einem Jahr mit ihm im Team kann ich sagen, dass jeder seinen Bereich hat, sich dort wohlfühlt und keiner von uns fehlen dürfte.</p>
<p><a title="SchafPaul02 von markusmayr bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/markusmayr/6505347585/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7164/6505347585_a725a5bc90_m.jpg" alt="SchafPaul02" width="240" height="240" /></a></p>
<div><strong>Zum Abschluss des Interviews: Was hast du künftig noch vor mit Schaf Paul?</strong></div>
<p>Schaf Paul wurde immer wieder gefragt, wie er  zu uns gekommen sei, wie sein Alltag aussieht – und natürlich nach mehr Berichten zu seinen Touren. Und so entstand die Idee eines Adventskalenders – gefüllt mit 24 Episoden aus seinem Leben. Jeden Tag veröffentlicht er in seinem Blog unter <a href="http://schafpaul.de/" target="_blank">http://schafpaul.de</a> die aktuelle Tagesfrage – der Artikel mit der Lösung ist direkt verlinkt. Ebenso natürlich die Liste der Gewinne und die Erläuterungen. Um alles entspannt angehen zu können, sind die Beantwortung der Fragen der Vorwoche immer bis zum darauffolgenden Mittwoch möglich. Im nächsten Jahr wird es nicht täglich Neues geben – die Tastatur soll ein bisschen abkühlen. Es folgen weitere Berichte – im Rahmen von Themenschwerpunkten zu Reisezielen oder besonderen Reiseerlebnissen. Die Vorgespräche mit den Partnern sind bereits angelaufen. Und natürlich wird er seine Zweibeiner weiterhin begleiten – auf Veranstaltungen wie auf Reisen. Mehr verraten wir hier und jetzt noch nicht. Um dabei zu sein, einfach den RSS-Feed auf seinen Blog einrichten oder ihn auf seinen Seiten besuchen.</p>
<p><strong>Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!</strong></p>
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		<title>Die digitale &#8220;Bucket List&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 18:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
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		<category><![CDATA[Löffelliste]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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<p>Berühmt gemacht hat sie Hollywood: Jack Nicholson und Morgan Freeman erfüllen sich in &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Beste_kommt_zum_Schluss" target="_blank">The Bucket List</a>&#8221; (abgeleitet von &#8220;to kick the bucket&#8221;/abtreten, zu deutsch &#8220;Das Beste kommt zum Schluss&#8221;) als Todkranke ihre letzten Wünsche. Sie gehen gemeinsam auf Reisen und haken alles ab, was sie schon immer einmal machen wollten. In Deutschland scheint die &#8220;Löffelliste&#8221; (abgeleitet von &#8220;den Löffel abgeben&#8221;) dagegen nicht sehr bekannt zu sein. Lediglich knapp 10.000 Ergebnisse findet <a title="Löffelliste" href="http://www.google.de/search?aq=f&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=l%C3%B6ffelliste" target="_blank">Google</a> dazu.</p>
<p>Am häufigsten werden folgende Dinge genannt:</p>
<ul>
<li>Fallschirm/Bungee springen</li>
<li>Sex mit mehreren Frauen/Männern</li>
<li>Reise in ein bisher unbekanntes Land/Stadt (China/USA/Venedig)</li>
<li>Die größte Party des Lebens steigen lassen</li>
<li>Alle möglichen Drogen nehmen</li>
<li>Eine (weitere) fremde Sprache lernen</li>
</ul>
<p>Entweder wir Deutschen haben unfassbar wenig Kreativität, oder unser Leben ist spannender, als wir es zugeben würden. Gehen wir mal nach Amerika, dann sehen wir einiges mehr an Träumen:</p>
<ul>
<li>Eine Anime-Figur synchronisieren</li>
<li>Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ON8U7UcWkEM&amp;feature=related" target="_blank">Moko Jumbie Tänzer </a>werden</li>
<li>Grashüpfer in Thailand essen</li>
<li>Ein kostenloses Upgrade beim Fliegen bekommen (Manche Menschen sind scheinbar einfach gestrickt)</li>
<li>Und…als alter Trekki, mein Favorit: &#8220;Die Existenz von Tachionen beweisen&#8221;</li>
</ul>
<p>In einem weiteren Hollywood-Blockbuster wird diese Idee weitergesponnen: In &#8220;<a title="Knowing" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/98886-Knowing.html" target="_blank">Knowing</a>&#8221; geht es um eine Zeitkapsel, die vor 50 Jahren vergraben wurde. Darin haben Schüler ihre Wünsche, Visionen und Ideen für die Zukunft aufgeschrieben. Also eine Art &#8220;Bucket List&#8221;, mit Dingen, die sie gern gemacht hätten und wie sie sich im Alter sehen. Groß ist dann die Überraschung, wenn man als Teenager sagte: &#8220;Ich will nie Spießer werden&#8221; und 50 Jahre später Eigenheim, einen gepflegten Vorgarten, Hund, Altersvorsorge und Rollkragenpuli sein eigen nennt. (Nichts gegen Eigenheim, einen gepflegten Vorgarten, Hund, Altersvorsorge und Rollkragenpuli!)</p>
<p>Wenn wir jetzt beides verbinden, stellen wir heute eine Löffelliste auf und schauen in 50 Jahren nach, was wir mit unserem Leben erreicht haben. Selbstverständlich gibt es auch dieses Angebot bereits im Netz: <a title="http://bucketlist.org/" href="http://bucketlist.org/" target="_blank">http://bucketlist.org/ </a>Ich habe mir aus Spaß ebenfalls eine <a title="http://bucketlist.org/list/markusmayr/" href="http://bucketlist.org/list/markusmayr/" target="_blank">Liste</a> angelegt. Doch was passiert, wenn es den Dienst eines Tages nicht mehr geben sollte? Ist meine Löffelliste dann weg? Meine Träume, meine Wünsche? Und wenn ich eine Zeitkapsel vergrabe, was wenn dort plötzlich ein Haus gebaut wird? Vielleicht sind das Gründe, warum sich die &#8220;Bucket List&#8221; in Deutschland nicht durchgesetzt hat. Und warum Papier doch so seine Vorteile hat. (Ein Gruß an die Papierindustrie) Eines steht jedoch fest: Jeder sollte Wünsche, Träume haben, die er sich noch erfüllen kann. Und schließlich kann eine Bucket List ja auch ein variables Format haben. Wovon ich heute träume, muss ich in 50 Jahren ja nicht mehr wollen. Aber es erzählt mir eine Menge darüber, wie ich vor 50 Jahren einmal gewesen bin.</p>
<p>Was meint ihr, was würde auf eurer &#8220;Bucket List&#8221; stehen?</p>
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		<title>Männer-Domäne Internet? – DMWHH-Gründerin Carolin Neumann im Interview</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/09/12/manner-domane-internet-%e2%80%93-dmwhh-grunderin-carolin-neumann-im-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Neumann]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Media Women Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bekennende Netz- und Serienabhängige.&#8221; So bezeichnet sich Carolin Neumann, freie Journalistin und Gründerin der &#8220;Digital Media Women Hamburg&#8220;, einem lokalen Netzwerk für Frauen in der Medien- und Internetbranche. Warum es [...]
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<p><strong>Du hast die &#8220;Digital Media Women HH&#8221; ins Leben gerufen? Was genau verbirgt sich dahinter?</strong><br />
Die Digital Media Women sind ein &#8211; momentan noch lokales &#8211; Netzwerk von Frauen in Hamburg. Wir alle arbeiten im und mit dem Netz: als Social Media Managerinnen, Web- und Grafikdesignerinnen, Online-Journalistinnen, Bloggerinnen, Programmiererinnen und so weiter. Viele Felder, die Männerdomänen sind oder als solche wahrgenommen werden. Und daran wollen wir etwas ändern.</p>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt ihr?</strong><br />
Uns geht es erst einmal darum, für mehr Transparenz zu sorgen: zu zeigen, wo es welche tollen Frauen in Web-Berufen gibt. Dabei geht es uns nicht nur ums reine Netzwerken, sondern wir stellen spannende Veranstaltungen auf die Beine und wollen auf Events generell präsent sein. Die Podien der Konferenzwelt von Barcamps bis zur re:publica sind immer noch männerdominiert, das wollen wir ändern.</p>
<p><strong>Warum ein Frauen-Netzwerk? Sind Frauen unterrepräsentiert in digitalen Medien?</strong><br />
Ob Frauen wirklich in der Unterzahl sind, kann und will ich so noch nicht mal sagen. Aber in der Wahrnehmung sind sie es auf jeden Fall. Schau dich nur mal in den Medien um, in denen Start-ups oder die Technologie-Branche im Allgemeinen vorkommen &#8211; dort siehst du, dass die Akteure immer noch meistens Männer sind. Und wenn es darum geht, Jobs zu besetzen, gibt es zu viele Agenturchefs oder Entscheider, die sich Sätze sagen wie &#8220;Ja, ich hätte ja eine Frau eingestellt, wenn ich denn eine kennen würde.&#8221; Auch hier setzen wir an, zum Beispiel mit unserer Blogreihe &#8220;<a href="http://www.digitalmediawomen.de/tag/dmwhh-community-kompetenz/" target="_blank">Community-Kompetenz</a>&#8220;, in der wir die Mitglieder unseres Netzwerks vorstellen, oder unseren Meet-ups, bei denen auch vermehrt Männer dabei sind.</p>
<p><strong>Männer in einem Frauen-Netzwerk?</strong><br />
Klar, wenn sie unsere Anliegen unterstützen! Nur unter Frauen zu sein, kann gelegentlich Vorteile haben. Aber da wir uns ja auch für mehr Gleichberechtigung einsetzen, wäre es unsinnig, sich männlichen Mitgliedern zu verschließen.</p>
<p><strong>Wie versucht ihr etwas zu ändern am ungleichen Männer-Frauen-Verhältnis?</strong><br />
Networking ist ein ganz wichtiger Teil, wenn es darum geht, etwas für uns als Frauen zu ändern. Wir von den Digital Media Women wissen aus zum Teil jahrelanger Erfahrung, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist &#8211; und wollen das auch denen vermitteln, die sich bis dato noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht haben. Ohne hierfür belastbare Zahlen zu haben: Der Eindruck ist, dass viele Frauen zu zurückhaltend sind und sich nicht trauen, genauso forsch zu sein in der Berufswelt wie die meisten Männer in bestimmten Positionen es sind.</p>
<p><strong>Warum das heutige Thema &#8220;Technology where you don’t expect it&#8221;?</strong><br />
Die Idee zum #dmwHH-Event &#8220;Technology where you don&#8217;t expect it&#8221; entstand eher durch Zufall. Lyss (Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html#/en" target="_blank">Blyss</a>) und ich wollten gerne was zusammen auf die Beine stellen, um einander zu unterstützen &#8211; und als dann noch <a title="“Social Brands müssen zu Consumer Brands werden” – Andrea Kolb von ABURY im Interview" href="http://public-correlations.de/2011/09/09/social-brands-mussen-zu-consumer-brands-werden-%e2%80%93-andrea-kolb-von-abury-im-interview/" target="_blank">Andrea Kolb</a> an Bord kam, bot sich das Konzept des Abends geradezu an: Fokus auf zwei großartige Frauen und bewundernswerte Unternehmerinnen mit einem Bogen zur Technologie, die ja immer im Zentrum bei den Digital Media Women steht. Wir sind zum Teil so vernebelt vom Netz und seinen Möglichkeiten, dass uns ein bisschen <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Slow Media</a> ganz gut tut.</p>
<p><strong>Was sind deine nächsten Ziele?</strong><br />
Für die Digital Media Women? Wir würden gerne auch in Berlin eine Ortsgruppe aufbauen, da dort viele tolle Web-Frauen und -Männer leben, die unser Konzept bereits kennen und unterstützen. Mein persönliches Ziel? Neuseeland in wenigen Monaten <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Liebe Carolin, vielen Dank für das Interview und dir und den Digital Media Women Hamburg alles Gute!</strong></p>
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		<title>&#8220;Social Brands müssen zu Consumer Brands werden&#8221; – Andrea Kolb von ABURY im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim letzten Treffen der Digital Media Women Hamburg bei Scholz &#38; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;ABURY&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim letzten Treffen der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> bei Scholz &amp; Friends hatte ich das Glück, Andrea Kolb kennenzulernen. Andrea ist Gründerin des etwas anderen Mode-Labels &#8220;<a href="http://aburycollection.com/de/" target="_blank">ABURY</a>&#8220;. Was Handtaschen, Nachhaltigkeit und Fairness miteinander zu tun haben, erzählte sie mir im Interview.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3550 alignnone" title="Abury-Marrakech_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury-Marrakech_klein.jpg" alt="" width="295" height="294" /></a></p>
<p><strong>Andrea, du hast lange Jahre in Agenturen gearbeitet, warum hast du aufgehört?</strong></p>
<p>Ich habe von 1996 bis 2001 in Agenturen gearbeitet und 2001 Calliope &#8211; Inspiring Brand Communication gegründet. Calliope ist eine Agentur für Markeninszenierung &#8211; in Medien und auf Events. Wir haben u.a. o2 Germany, Deutsche Bank AG, Deka Immobilien betreut und für viele Agenturen Spezialkonzepte entwickelt und umgesetzt &#8211; seit 2008 mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. 2007 bin ich mit meinem Mann nach Marrakesch, um dort das <a href="http://www.anayela.com/" target="_blank">AnaYela</a> zu entwickeln und daraus haben sich viele weitere Projekte, wie der &#8220;Club of Marrakesh&#8221; und ABURY entwickelt - deswegen habe ich die Agenturtätigkeit wesentlich reduziert, aber nicht komplett aufgegeben.</p>
<p><strong>Wie bist du dann darauf gekommen, Handtaschen zu verkaufen?</strong></p>
<p>Die Grundidee von ABURY ist nicht Handtaschen verkaufen &#8211; sondern die Erhaltung von kulturellen Schätzen und von Kunsthandwerk, das verloren geht, um damit den Menschen in den jeweiligen Ländern die Möglichkeit zu geben, wieder mit ihrem Kunsthandwerk und traditionellen Wissen, Geld zu verdienen. Und eines dieser Kunsthandwerke in Marokko ist die Tradition des Taschenbestickens. Da wir seit 2007 uns sehr intensiv mit dem Kunsthandwerk in Marrakesch beschäftigt haben, bin ich dort auf die Taschen gestossen - ich habe vor 3 Jahren einen geschenkt bekommen und diese mit nach Deutschland genommen. Viele meiner Freundinnen, aber auch fremde Frauen auf der Strasse, haben mich auf die Tasche angesprochen. So habe ich mich intensiver mit dem Kunsthandwerk beschäftigt, nur noch eine Handvoll Frauen gefunden, die das Kunsthandwerk beherrschen, aber eine ganze Menge junger Menschen, die keine Arbeit haben. Mit den Experten des &#8220;Club of Marrakesh&#8221; haben wir dann ein Social Business Modell entwickelt,<br />
welches auf dem Prinzip der Co-Laboration basiert. So sind in der Zwischenzeit schon 2 Nähschulen entstanden und es wurden bereits 40 Frauen und Mädchen ausgebildet, die jetzt für uns arbeiten &#8211; Einkommen verdienen und zusätzlich 50% des Profits für Community Projekte zurückbekommen.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3549" title="Abury_naehschule_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_naehschule_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Was ist das Besondere an Abury, was sie von anderen Handtaschen abhebt?</strong></p>
<p>Es gibt zwei Kollektionen:<br />
Die erste Kollektion sind alte Vintage Taschen, 20 &#8211; 50 Jahre alt. Es gibt davon nur noch ganz wenige. Jede Tasche ist ein Unikat, erzählt eine Geschichte, ist Botschafterin ihrer Kultur. Damit hat man ein ganz besonderes, individuelles Stück, eine Botschafterin der Kultur, die auch ihre Trägerin zu einer Botschafterin macht.<br />
Die zweite Kollektion sind die neuen Taschen, die jetzt von den Näherinnen produziert werden. Alle 100% handgefertigt, damit auch jede individuell, etwas besonderes. In diesen Modellen vereinen wir Tradition und Moderne: Wir designen moderne Formen, ipadbags, clutches etc. und fertigen sie auf traditionelle Weise und besticken sie mit den alten, traditionellen Mustern. Damit erhält die Kultur einen Fortbestand in die Moderne.</p>
<p><strong>Ist Deutschland dein erster Zielmarkt? Hast du vor, weiter zu expandieren? Und warum glaubst du, dass die Taschen gerade hier gut ankommen?</strong></p>
<p>Deutschland ist unser erster Zielmarkt, da Deutschland unser Heimatmarkt ist &#8211; wir haben aber auch schon Boutiquen in Italien und der Schweiz, die ABURY-Taschen verkaufen. Der nächste Schritt ist eine Expansion nach England und Frankreich, sowie die USA &#8211; Donna Karan hat 2 Taschen gekauft und wir haben auch schon eine Boutique in LA. die USA ist ein sehr spannender Markt für ABURY.</p>
<p><strong>Hilft dir dabei dein Wissen aus deinem &#8220;früheren Leben&#8221;?</strong></p>
<p>Ja, sehr sogar. Das ist ja das Schöne daran &#8211; man kann beides wunderbar miteinander verbinden. Der Aufbau einer Marke und deren Kommunikation und Marketing ist bei einer social brand nicht viel anders als bei einer consumer brand - der professionelle Aufbau der Marke, Markenkern, Vision, Mission, Strategie etc. sind hier genau so wichtig. Das Gleiche gilt für Marketing und Kommunikation - vielleicht muss man hier sogar noch ein bisschen kreativer sein <img src='http://public-correlations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , da die Budgets nicht so groß sind. Und der Umgang mit Menschen ist in allen Kulturen ähnlich &#8211; Respekt ist ein wichtiger Bestandteil &#8211; egal ob gegenüber einem Vorstand hier oder gegenüber einer Näherin und ihrer Kultur in Marokko.</p>
<p><strong>Auf dem Event der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/09/01/blyss-und-abury-bei-den-dmwhh/" target="_blank">Digital Media Women Hamburg</a> hast du neue Farben und sogar ipad-Hüllen gezeigt. Bringt ihr also neue Ideen zu den Menschen, und wie reagieren diese darauf?</strong></p>
<p>Ja &#8211; wie oben beschrieben, versuchen wir neue, moderne Formen zu entwerfen, die überraschen. Das Material, also das Leder, die Fäden, die Farben sind alle aus Marokko und traditionell vor Ort so vorzufinden. Allerdings versuchen wir auch hier, nur natürlich behandeltes Leder und natürliche Farben zu verwenden und den Menschen vor Ort zu erklären, warum es besser ist, nicht mit harten Chemikalien zu arbeiten. Die Formen sind teilweise tatsächlich etwas Neues, und wir haben ihnen ipads gezeigt und erklärt, was man damit machen kann und warum Menschen bei uns sie benutzen. Die Menschen vor Ort sind sehr neugierig, wissbegierig und offen für Neues.</p>
<p><strong>Sind die Menschen anderswo weniger wissbegierig, oder woran, glaubst du, hapert es, dass nachhaltiger Konsum in vielen Ländern – darunter auch Deutschland – immer noch eine Randerscheinung ist? Und was müsste sich ändern, damit sich das ändert?</strong></p>
<p>Es gibt sicher einige Gründe, warum nachhaltiger Konsum noch eine Randerscheinung ist &#8211; ich möchte mal zwei Gründe aus meiner Sicht darstellen:<br />
1. Nachhaltige Produkte müssen auch als Brands aufgebaut werden &#8211; man muss die Marken für die Menschen begehrlich machen, sie mit Geschichten aufladen, etc.. Häufig wird als Argument das mangelnde Marketingbudget genannt &#8211; gerade heutzutage kann man aber mit Kreativität, über Social Media, etc. auch mit kleinem Budget große Aufmerksamkeit schaffen. Die &#8220;social brands&#8221; müssen genauso begehrlich werden, wie die consumer brands, die reine Argumentation &#8221;wir sind doch gut&#8221; reicht nicht aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Alyssa Jade McDonald von <a href="http://www.blysschocolate.com/2010/index.html" target="_blank">Blyss</a> sagt immer &#8220;Ethics is not a USP&#8221;.</p>
<p>2. Der Preis &#8211; viele Produkte, die nachhaltig sind, sind gefühlt teurer &#8211; aber meist halten sie auch länger bzw. haben einen Mehrwert für Gesundheit, soziale Anerkennung, etc. Wir müssen hier zu einem neuen Verständnis von Qualität kommen &#8211; ich kaufe eben nicht mehr 10 T-Shirts oder Taschen für 10 Euro, sondern eine besondere für etwas mehr. Diese hat dann aber auch eine andere Bedeutung für mich.</p>
<p><strong>Preis ist ein gutes Thema: Knapp 400 Euro für eine Handtasche ist eine Menge Geld. Wie viel davon geht wirklich an die Menschen in Nordafrika? </strong></p>
<p>Ja, das Argument höre ich öfter und beantworte die Frage sehr gerne. Es gibt viele Taschenmarken, die in Asien produziert werden, die noch viel mehr kosten und deren Business nicht auf einem sozialen Modell beruht, denen die Frage nie gestellt wird. Erst, wenn man sagt, es ist ein Social Business, wird die Frage relevant &#8211; das finde ich ein spannendes, aber natürlich auch verständliches Phänomen, weil man natürlich wissen möchte, was zurückfließt.<br />
Transparenz ist deswegen für die Glaubwürdigkeit sehr wichtig bei Social Business. Bei uns sieht das wie folgt aus:</p>
<p>Die Näherinnen bekommen zuerst einmal die Ausbildung finanziert &#8211; dies sind ca. 200,00 Euro pro Näherin für die rund 3-monatige Ausbildung. Dies wird über die ABURY Foundation organisiert, die sich aus 50% Profits aus dem Verkauf und über Spenden finanziert. Hier haben wir bereits die ersten 40 Näherinnen ausgebildet und haben über 100 bereits auf der Warteliste, die jetzt nach und nach ausgebildet werden. Ausserdem möchten wir weitere Nähschulen in anderen Communities aufbauen. Jede Näherin bekommt dann, wenn sie die Ausbildung abgeschlossen hat, ein faires Gehalt, mit dem sie ihr Leben bestreiten kann. Bei ca. 1 Woche Produktionszeit pro Tasche, sind allein die Lohnkosten schon weit über dem, was eine maschinell gefertigte Tasche am Ende kostet. Zusätzlich gehen – wie gesagt – 50% aller Profits wieder direkt zurück in die Community, damit dort Projekte, wie z.B. ein Brunnenbau, die Einrichtung einer Bibliothek, etc. selbst finanziert werden können. Dies fördert vor allem die kulturelle Identität der Menschen und den Stolz auf ihre Kultur!</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-3548 alignnone" title="Abury_Naeherinnen_klein" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/09/Abury_Naeherinnen_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Stolz möchtest du auch andere machen. Du schreibst, dass die Abury Foundation weiteren Menschen helfen möchte, &#8220;mit ihrem traditionellen Können und Wissen wieder ihren Lebensunterhalt zu verdienen&#8221;. Was sind deine nächsten Ziele?</strong></p>
<p>Das Modell, das wir jetzt beispielhaft in Marokko aufgebaut haben, lässt sich auf Communities in aller Welt übertragen. Unser nächstes Ziel heißt Bangladesh &#8211; hier möchten wir in einer Kooperation mit Bibi Russell vor Ort die Webkunst in den Dörfern weiter fördern. Zusätzlich screenen wir gerade, wo es noch weitere Möglichkeiten gibt für Kooperationen, wie z.B. auch in Südamerika - das Ziel ist, jedes Jahr ein weiteres Land in die ABURY Collection aufzunehmen, um eines Tages den Menschen hier eine Kollektion an außergewöhnlichem, sinnlichem, einzigartigem Kunsthandwerk anbieten zu können, welches den Menschen vor Ort die Möglichkeit bietet, sich selbst zu ernähren.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für dich und Abury!</strong></p>
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		<title>Social Media und das Problem der &#8220;Mittäterschaft&#8221;</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/08/04/social-media-und-das-problem-der-mittaterschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 09:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Urheberschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell ist ein Beitrag geliked, ein Foto ge-plust, ein Link retweeted. Doch wer sich dahinter verbirgt, kann schnell in Vergessenheit geraten. &#8220;Früher&#8221; war alles besser: Da konnte man auf [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell ist ein Beitrag geliked, ein Foto ge-plust, ein Link retweeted. Doch wer sich dahinter verbirgt, kann schnell in Vergessenheit geraten.</p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Social-Media.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3518" title="Social-Media" src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/08/Social-Media-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Früher&#8221; war alles besser: Da konnte man auf seinem Blog einfach über ein neues Produkt schreiben und einen Disclosure hinzufügen: &#8220;Das Produkt, über das ich hier schreibe, hat meine Firma entwickelt&#8221; oder &#8220;Die Kampagne, über die ich hier schreibe, ist in unserer Agentur entstanden.&#8221; Doch seit der Einführung der Twitter-Retweets, der Facebook-Likes und der Google +1s stellen sich PRler sowie Mitarbeiter von Agenturen und Unternehmen neuen Herausforderungen entgegen.</p>
<p>Wie häufig schon gab es erzürnte Konsumenten, die &#8220;Schleichwerbung&#8221; unterstellten, weil in Beiträgen nicht oder nicht vollständig darauf hingewiesen haben, dass das Urteil des Urhebers positiv beeinflusst war. Doch wenn man heute einen Beitrag, der ein eigenes Werk beschreibt, einfach &#8220;liked&#8221;, hat man keine Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass man selber dort involviert ist.</p>
<p>Was also soll man tun? Das Weiterleiten von Artikeln, Links oder Fotos vollständig unterlassen? Nur noch kommentieren mit klarem Absender und Hinweis auf die &#8220;Mittäterschaft? Oder es besser ganz lassen? Aber wozu wären dann die zahlreichen Präsenzen im Social Media noch gut? Und sollen Mitarbeiter nicht Multiplikatoren des eigenen Unternehmens und der eigenen Produkte sein?</p>
<p>Für Mitarbeiter kann es in diesem Fall hilfreich sein, in seinem Profil deutlich anzugeben, in welcher Firma man arbeitet. Jedoch gibt es zahlreiche User, die eben keinen Verweis auf ihren Arbeitgeber wünschen oder komplett anonym im Netz unterwegs sind. Für PRler und Pressesprecher stellt sich die Frage eigentlich nicht, sie sollten klar auf ihre Position im jeweiligen Unternehmen verweisen. Doch auch bei Agenturen ist nicht immer klar, ob die Kampagne nun von ihnen ist oder sie lediglich die kreative Leistung belohnen wollen. Und wie schnell hat ein Freelancer auf sein eigenes Werk geklickt und es damit seinen Freunden und Bekannten empfohlen, sich aber keine Gedanken darüber gemacht, dass diese im Unklaren über die Urheberschaft gelassen werden.</p>
<p>Was meint ihr, wie sollte man zukünftig mit diesem Thema umgehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Simfy geht 2.0</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/07/17/simfy-geht-2-0/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 12:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Samstag ist die iphone-App des Cloud-Musikdienstes Simfy in der Version 2.0 erhältlich. Ich habe sie mir einmal genau angesehen und kann sagen: Es hat sich einiges getan. Seit über [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Samstag ist die iphone-App des Cloud-Musikdienstes Simfy in der Version 2.0 erhältlich. Ich habe sie mir einmal genau angesehen und kann sagen: Es hat sich einiges getan. </p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/20110718-003447.jpg"><img src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/20110718-003447.jpg" alt="20110718-003447.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Seit über einem Jahr nutze ich <a href="http://www.simfy.de/start" target="_blank">Simfy</a>, um Musik aus der Wolke zu streamen. Für knapp zehn Euro im Monat kann ich aus einer riesigen Auswahl meine Lieblingssongs zusammenstellen. <a href="http://public-correlations.de/2010/06/12/musik-horen-der-zukunft-simfy-im-test/" title="Musik hören der Zukunft? simfy im Test">Bisher war ich sehr begeistert von dem Dienst</a>, allerdings haben mir gerade bei der iphone-App einige Sachen gefehlt. Und diese scheint die Version 2.0 jetzt verbessert zu haben. Lange mussten Simfy-Nutzer auf die Version 2.0 warten, da Apple diese scheinbar einer <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,766951,00.html" target="_blank">ziemlich gründlichen Prüfung</a> unterzog. Doch jetzt ist sie da, und ich habe sie mir für euch angesehen. </p>
<p>Entdecken<br />
Die Version 1.0 bot leider lediglich eine Suche unter Titeln, Alben und Künstlern an. Für mich hieß das, ständig auf anderen Seiten nach den aktuellen Charts zu schauen und nach diesen in der App suchen zu müssen. Gerade auf dem iphone ein lästiges Unterfangen. Doch endlich gibt es die Charts &#8211; sortiert nach &#8220;Deutschland&#8221; &#8220;Schweiz&#8221; und &#8220;Simfy&#8221; &#8211; direkt in der App. Zusätzlich gibt es &#8220;Neuerscheinungen&#8221; und besondere &#8220;Künstler&#8221;. Insgesamt ein Feature, auf das ich lange gewartet habe, um neue Musik im wahrsten Sinne zu &#8220;entdecken&#8221;.<br />
<br /><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/20110718-003455.jpg"><img src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/20110718-003455.jpg" alt="20110718-003455.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Download<br />
Im Gegensatz zur ersten Version kann man in der 2.0er Songs auch über 3G für den Offline-Modus herunterladen und nicht nur über WLan. Eine sinnvolle Ergänzung, auch wenn ich aufgrund der Geschwindigkeit (und der Bandbreiten-Reduzierung nach xyMB Download im Monat bei vielen Telekommunikationsanbietern) immer das WLan bevorzugen würde. Ärgerlich allerdings, dass alle Alben, die ich vorher bereits heruntergeladen habe, nun nicht mehr verfügbar sind. Die Playlisten bleiben jedoch &#8211; selbstverständlich &#8211; erhalten. </p>
<p>Suche<br />
Endlich gibt es eine Suche über alle Rubriken und nicht nur &#8211; wie vorher &#8211; über &#8220;Künstler&#8221;, &#8220;Alben&#8221; und &#8220;Titel&#8221;. Ich finde das sehr praktisch, da man vorher immer die Rubrik wechseln musste und die Suchergebnisse damit verloren waren. Allerdings ist die Suchfunktion &#8220;Alle&#8221; insofern nutzlos, da sie maximal zehn Ergebnisse ausspuckt. Alle anderen Ergebnisse werden nicht angezeigt, und so muss man dann doch wieder über die Einzelsuche gehen. </p>
<p>Gesamt-Handling<br />
Insgesamt ist die App sehr gelungen. Sie sieht moderner aus, hat größere Buttons, die Usability ist besser geworden, und vor allem den Punkt &#8220;Entdecken&#8221; finde ich herausragend. Sehr gut auch, dass man nun im Lied vor und zurückspringen kann, was vorher ebenfalls nicht möglich war. Auch das für mich größte Problem scheint nun endlich gelöst zu sein: das Streaming. Die alte Version verlor ständig den Empfang, was auf Dauer etwas nervig war, gerade beim Joggen, wenn man nicht immer zum iphone greifen möchte. Die ersten Tests verliefen jedoch ohne Probleme. </p>
<p>Das Problem der Web-App auf dem ipad (läuft nicht) ist dagegen nicht behoben: Eine ipad-App gibt es leider immer noch nicht. Die iphone-App läuft zwar auch auf dem ipad, eine Lösung ist das jedoch nicht. Die Gründe habe ich oben ja bereits angegeben, mal sehen, wann Apple auch die Version fürs ipad freigibt.</p>
<p>Einen weiteren, sehr informativen Test findet ihr <a href="http://www.pocketpc-blog.de/iOS-Apps/iOS-Apps/simfy-update-neues-streaming-konzept-und-zahlreiche-features.html" target="_blank">hier</a>. </p>
<p><a href="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/20110718-003501.jpg"><img src="http://public-correlations.de/wp-content/uploads/2011/07/20110718-003501.jpg" alt="20110718-003501.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<div class="fblike" style="height:25px; height:25px; overflow:hidden;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fpublic-correlations.de%2F2011%2F07%2F17%2Fsimfy-geht-2-0%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allow Transparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;"></iframe></div><p>No related posts.</p>
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		<title>Frauenfußball hat endgültig seine Unschuld verloren</title>
		<link>http://public-correlations.de/2011/07/11/frauenfusball-hat-endgultig-seine-unschuld-verloren/</link>
		<comments>http://public-correlations.de/2011/07/11/frauenfusball-hat-endgultig-seine-unschuld-verloren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauen-WM ist noch nicht zu Ende, doch eines steht jetzt schon fest: Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren.</p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland sollte gleichzeitig Höhepunkt und Startschuss für die Professionalisierung des Frauen-Fußballs sein. Und alles war professionell vorbereitet worden. Mit Steffi Jones hatten wir den weiblichen Franz Beckenbauer geholt, die Marketing-Maschine lief heiß und die Vorbereitung unserer Spieler dauert knapp zwei Monate.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren war eine Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (was für ein Wort) in den meisten Teilen der Welt undenkbar. Wie wurden die Spielerinnen damals noch belacht, eine Frau könne den &#8220;Männer-Sport&#8221; Fußball nicht betreiben, sie wäre zu weich dafür. Jetzt zeigt sich, dass sie den Männern nur noch wenig nachstehen. Und genau das ist ihr Problem. Denn statt den Fußball zu &#8220;ihrer&#8221; Sportart zu machen, haben sie den Männern nachgeeifert. Dazu aber später. Hier ein kleines persönliches Fazit:</p>
<p><strong>Spielorte</strong></p>
<p>Spielorte wie Augsburg, Sinsheim oder Bochum sind für ein internationales Groß-Event nur bedingt tauglich. Im Ausland dürften diese Namen den Besuchern eher wenig sagen, Shopping-Touren und Ausflüge neben den Spielen werden dadurch erfolgreich verhindert. Von der Größe her dagegen sind die meisten ideal. Schließlich erwartet ja scheinbar niemand, dass mehr als 25.000 Zuschauer zu einem Spiel kommen. Oder?</p>
<p><strong>PR/Merchandising/Ansprüche</strong></p>
<p>Rummel um die Frauen gab es im Vorfeld der WM wahrlich genug. Eigentlich waren wir schon Weltmeister, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte. Steffi Jones sagte noch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article7179093/Spielerinnen-duerfen-sich-im-Playboy-ausziehen.html" target="_blank">letztes Jahr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>WELT ONLINE: </strong>Im ersten Vorrundenspiel der WM 2007 bezwang Deutschland Argentinien 11:0. Ist so etwas nicht kontraproduktiv?</p>
<p><strong>Jones:</strong> Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Einige Nationen sind halt deutlich schwächer als wir. Wir haben eine so starke Mannschaft, dass wir auch Spiele, in denen wir vielleicht nicht so dominant sind, schnell mal 4:0 gewinnen. Aber wir werden keiner Spielerin sagen, dass sie mit Absicht vorbeischießen soll, damit die Ergebnisse knapper aussehen.</p></blockquote>
<p>Naja, so knapp waren die Spiele dann wohl doch nicht. Diese Einstellung zog sich durch alle Level. Auch im Marketing war als Parole ausgegeben: &#8220;<a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/frauen-plaetze-21674918_mbqf-18495592/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">3. Plätze sind was für Männer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://data6.blog.de/media/026/5661026_7b23f37d2b_s.jpeg" target="_blank">Jungs, wir rächen euch!</a>&#8221; So <del>mutig</del> überheblich gaben sich ja nicht mal die Männer.</p>
<p>Wenigstens blieben wir von nackten Tatsachen dieses Mal eher verschont. Vielleicht, weil die <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/frauen-wm-2011/article13460325/Frankreichs-Frauen-nicht-nur-nackt-ein-Spektakel.html">Erfahrung</a> zeigte, dass es nicht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beachvolleyball#Kontroverse">jeder Sportart</a> ausschließlich um den schönen Anblick geht.</p>
<p>Und auch die Werbung hat &#8220;unsere&#8221; Mädchen für sich entdeckt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KD2m2vJL5Z8" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xuf5AqpnK4I" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><strong>Spiel-Qualität</strong></p>
<p>Auch wenn viele anderes behaupten: Ich finde, dass die Frauen faszinierenden Fußball spielen. Das taktische Verständnis ist extrem hoch, körperlich sind sie schon ziemlich robust, die Geschwindigkeit liegt nur wenig unter dem der Männer, und bei der Technik stellen sie so manchen Mann in den Schatten. Und wer bei einem versprungenen Ball meckert, sollte sich mal einen Auftritt unserer National-Männer aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2000" target="_blank">Jahr 2000</a> anschauen. (Ich war live im Stadion und weine heute noch über diese Leistung)</p>
<p><strong>Schiedsrichter</strong></p>
<p>J, ich weiß. Über die Schiedsrichter wird immer gemeckert. Bei dieser WM gibt es jedoch guten Grund dafür. Und die Entscheidung der Fifa, ausschließlich Frauen pfeifen zu lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollen Amateure bei einem Profi-Turnier das Spiel leiten? Beim Tennis z.B. sitzen auch Männer bei Frauen-Turnieren (und umgekehrt), in der Fußball-Bundesliga pfeift eine Schiedsrichterin. In den meisten Teilen der Welt gibt es gar keine professionelle Ausbildung für den &#8220;schwarzen Mann&#8221;. Darf bei einer Weltmeisterschaft das wichtigste und entscheidende Glied das schwächste sein? Oder wie soll man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m7OnbKeIHKQ" target="_blank">solche</a> Szenen erklären? (Leider kein Embedden möglich)</p>
<p>Bei der Suche nach Spielszenen ist übrigens aufgefallen, dass die Fifa zahlreiche Videos hat löschen lassen. So kann man natürlich auch die Verbreitung von Content stoppen. Oder geht es hier darum, das Image zu schützen?</p>
<p><strong>Stimmung</strong></p>
<p>Wo waren sie, die Auto-Fähnchen, die riesigen Public-Viewings, die Trikot-Träger? Auf den Straßen (zumindest Hamburgs) wollte das Sommermärchen nicht so richtig stattfinden. In den Stadien dagegen war High-Life. Aus verschiedenen Ecken hörte ich große Begeisterung, und wer sich mal ein Spiel im Fernsehen angesehen hat, erblickte nicht nur einmal die &#8220;La Ola&#8221;. Außen pfui, innen hui. Oder- um es anders auszudrücken: Die Zielgruppe wurde erreicht. Wer sich schon vorher für Frauen-Fußball interessiert hatte, wurde voll und ganz beglückt.</p>
<p><strong>Fair-Play</strong></p>
<p>Wir haben gesehen wie die Frauen auf dem Platz miteinander umgehen: Sie haben getreten wie die Kesselflicker (und ich habe 25 Jahre Fußball gespielt, ich kann das beurteilen), haben sich fallengelassen, hatten Wunderheilungen, haben gemeckert und gezetert, den Ball weggeschossen und Gegnerinnen und Schiedsrichter beschimpft. Was haben wir uns auf sportlich faire Spiele gefreut. Doch leider nähert sich der Frauen-Fußball dem der Männer schneller an, als es uns lieb sein sollte. Um es kurz zu machen: Schade, dass die Frauen-Fußballerinnen vor allem eines von ihren männlichen Kollegen gelernt haben: Unsportlichkeit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/_SdfD8NgGI0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Haben Frauen das wirklich nötig? Müssen sie gerade das von den Männern übernehmen, worüber sich die halbe Fußball-Welt aufregt? (England mehr als Italien) Damit schaden sie ihrem Sport leider mehr als ihnen lieb ist. Aber vielleicht ist der Frauenfußball ja tatsächlich schon jetzt so, wie er es immer sein wollte: professionell.</p>
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