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Der Marlboro-Mann stirbt an seiner Zigarette, der Segway-Chef fährt mit seinem eigenen Produkt in den Tod: Immer wieder kommt es zu unglaublichen Todesfällen, die für jedes Produkt eigentlich das Ende bedeuten sollten.
Viele haben sie in Hamburg, in anderen Städten Deutschlands oder dem (amerikanischen) Ausland bereits auf der Straße gesehen: Segways, diese zwei-rädrigen Gefährte, in denen man sich stehend durch die City-Zentren der Metropolen bewegt. Und jeder von uns wird sich dabei gedacht haben: Damit möchte ich auch mal fahren! Was viele nicht wissen werden: Der Segway-Chef wurde ein Opfer seines eigenen Produkts. Jimi Heselden, Multi-Millionär und noch nicht lange Besitzer der Firma, stürzte mit einem Segway eine Klippe hinab und starb. Dem Erfolg der Produkte hat es jedoch keinen Abbruch getan, mittlerweile gibt es ganz Hollywood-Filme, die fast ausschließlich über dieses Gefährt berichten wie den “Kaufhaus Cop“.
Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Dr. Robert Atkins. Der Erfinder der Atkins-Diät soll bei seinem Tod zwei Zentner gewogen haben. Nicht das beste Bild für jemanden, der versprach, mit der Einnahme von Fett und Protein sowie dem Verzicht auf Kohlehydraten abzunehmen.
Ähnlich tragisch war der Tod des berühmten Marlboro-Mannes Wayne McLaren, der an Krebs starb (Ob es an den Zigaretten lag, ist nie bewiesen worden). Für die Zigarettenmarke entstand der GAU jedoch schon viel früher, da McLaren nach seiner Karriere als Testimonial einen Feldzug gegen das Rauchen startete und seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf kritisierte. Vergessen wurde sein Tod nicht. So tauchte er in einer kleinen Twitter-Umfrage von mir als die meist genannte Person im Fall von Testimonialsterben auf. Vielleicht lag das auch daran, dass ihm Hollywood nach seinem Tod eine Gastrolle verschaffte. Als eine Nebenfigur taucht er in dem Film “Thank you for smoking” auf, einem der besten schwarz-humorigen Filme, die ich je gesehen habe.
Kennt ihr weitere solcher Fälle, in denen Personen an ihren Produkten gestorben sind, bzw. ihr Tod in direktem Zusammenhang mit ihren Produkten stand?
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Wobei der Segway-Unfall weniger was mit dem Segway zu tun hatte, sondern eher mit rückwärts gehen ohne nach hinten zu sehen: http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-14167868
Thomas Midgley ist da ganz weit vorne. Erfunden hat er sowohl das FCKW als auch das verbleite Benzin. Das Ozonloch hat er zwar nicht mehr erlebt, aber immerhin hatte er eine Bleivergiftung. Die hat er zunächst überlebt,ist dann aber an einer Kinderlähmung erkrankt. Daraufhin hat er ein Kabelsystem für sein Bett entwicklet, das ihm beim Aufstehen helfen sollte – das hat ihn dann erwürgt.