Es gibt so Tage in Hamburg, da bleibt man besser Zuhause. Der Himmel ist eine einzige graue Wand, es regnet von der Seite (oder auch gerne mal von unten) und der Wind bläst dermaßen heftig, dass man sich auf einer Brücke gut überlegen sollte, ob man sein Handy zückt. Es könnte das letzte Mal gewesen sein. Doch manchmal haben sogar solche Tage etwas Besonderes.
Wenn der Himmel zu brennen scheint, wenn die Luft nicht nach Abgasen riecht, wenn das Licht der Lampen sich im Nieselregen spiegelt. Dann zeigt sich Hamburg von einer wunderschönen Seite. Weil die Menschen hier auch dann spazieren gehen, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht unter 5% fällt. Weil sich plötzlich wildfremde Menschen anlächeln, weil sie den gleichen Blick auf den Michel werfen. Ein Turm, der bei Tag schon etwas außergewöhnliches ausstrahlt, mutiert bei Nacht zu einer Kulisse aus einem Film.
Und auch der Verlag von Gruner & Jahr steht still und ruhig da und lässt sich bestaunen.
No related posts.
Ähnliche Artikel bereitgestellt von Yet Another Related Posts Plugin.





