Hamburger und ihre Altlasten

Sperrmüll ist laut DefinitionAbfall aus privaten Haushalten, der sich ohne technischen Aufwand durch Zerlegen, Zerreißen oder Zerbrechen nicht so zerkleinern lässt, dass er in die graue Hausmülltonne passt.“ Scheinbar bedeutet das aber nicht in jeder Stadt das gleiche. So wird in Düsseldorf z.B. der Sperrmüll kostenlos von der Awista, der Gesellschaft für Abfallwirtschaft…. der Müllabfuhr, abgeholt. Dazu ruft man an, schickt ein Fax, macht es online, egal, ein paar Tage Wochen später ist der Müll weg. In Hamburg dagegen sieht es etwas anders aus.

Das liegt vor allem daran, dass es Geld kostet. Der Hamburger an sich ist aber nicht dafür bekannt, der öffentlichen Hand sein hart Erspartes in den Rachen zu werfen. Was also tun? Verbrennen? Auch ne Möglichkeit. In Schanzennähe sieht das dann in etwa so aus.


Aber nicht jeder greift zu derart drastischen Mitteln. Warum auch, wenn es doch anders geht? Irgendjemand wird doch wohl Interesse an etwas haben, was man selber nicht mehr braucht. Eine Gefahr besteht aber weiterhin: Vielleicht erkennen die zukünftigen Besitzer nicht, dass sie kostenlosen Zugang zu neuem “Reichtum” haben. Kein Problem, sagt der Hamburger, wozu hat man uns die Schrift gegeben?

Bei manchen Dingen allerdings kann man sich nicht so sicher sein, ob der alte Besitzer sich wirklich von seiner Ware trennen wollte. Ob kleine Kinder sich erneut in derart verlassene Sitze begeben möchten?

No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von Yet Another Related Posts Plugin.

There are no responses yet

Leave a Reply

RSS for Posts RSS for Comments