Only in Malta

Welche Fragen kommen einem in den Sinn, wenn man an “Malta” denkt?
Heißt das jetzt “auf” oder “in” Malta?
Wo liegt das eigentlich genau?
Welche Sprache spricht man dort?
Warum haben die uns damals 12 Punkte beim GrandPrix gegeben?


Die meisten dieser Fragen möchte ich gleich beantworten. Warum? Naja, ich habe mal wieder Urlaub gemacht, und diesmal ging es eben ins zentrale Mittelmeer. Womit eine Frage auch schon beantwortet wär. Malta liegt mitten im Mittelmeer, etwa 100km südwestlich von Sizilien. Eine Insel, die gleichzeitig ein Land und nur 300 Quadratkilometer groß ist (und damit etwas kleiner als Bremen), aber dennoch einiges zu bieten hat.

So gibt es im Norden die Hauptstadt Valletta, die wahrscheinlich modernste Stadt auf Malta, mit einer traumhaft schönen Fußgängerzone. Vor allem bei der “Notte Bianca“, der weißen Nacht, drängeln sich Zehntausende Menschen durch die schmalen Gassen. Überall im Zentrum sind Bühnen aufgebaut, auf denen Künstler performen und Bands spielen.

Als kompletter Kontrast dagegen die Mdina, die heimliche Hauptstadt der Insel. Umzäunt von hohen Mauern ist die Festung auf einem Berg ein winziger Ort der Ruhe und Besinnung. Gebaut scheinbar aus Sand, bieten sich dem Besucher zahllose kleine Gässchen, in denen sich dank der hoch gewachsenen Gebäude nur wenig Licht, dafür aber eine angenehme Kühle befindet.

Wiederum völlig anders zeigt sich San Julians im Nordosten der Insel mit der Feierzone Paceville (von mir liebevoll Partyville getauft). Diskotheken, Clubs und Bars erinnern an Klein-Arenal, ohne jedoch den Charme der Insel vollständig zu verlieren.

Gesprochen wird auf Malta übrigens vor allem Englisch, was ein Grund dafür ist, dass sich unzählige Sprachklassen auf dem Weg auf die kleine Insel machen. In Sommerzeiten scheinen sich deshalb so viele Deutsche dort zu befinden, dass es reicht, um durch Anrufe dem heimatlichen Künstler beim Grand Prix Eurovision de la Chanson 12 Punkte zu ermöglichen. Amtssprache ist jedoch Maltesisch, das allerdings nicht mehr von allen Bewohnern der Insel gesprochen wird und ein wenig an das Arabische erinnert.

Im Nachhinein ärgere ich mich schon ein wenig, dass ich nicht vorher die Malta-Applikationen entdeckt habe. Ein paar Programme, die einem auf der Insel sicherlich gute Dienste leisten, da sie auch im Offline-Modus funktionieren. Gefunden habe ich sie auf dem Malta-Blog, der zahlreiche Infos über Insel und Events bietet.

Wer immer noch nicht weiß, wie die Malteser ticken, sollte sich diese Seite anschauen: www.onlyinmalta.com Auch wenn man es vielleicht nicht glaubt, getürkt ist da nichts, diese Bilder gibt es wirklich.

Zum Schluss ein kleines Video, das ganz gut zeigt, wie vielfältig Malta ist…und wie schön.

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