Hart, laut und umsonst: Das ist das Glockenschlag-Festival in Hamburg. An Christi Himmelfahrt spielten sechs Bands vor dem Schröderstift neben der “Schanze” ein ganztägiges Konzert. Leider habe ich erst abends von dem Konzert erfahren und nur noch die letzte Band mitbekommen: die holländische Band Jaya the cat. Die hat sich allerdings wirklich gelohnt, eine Mischung aus Reggae und Ska mit rhytmischen Songs und einem unverwechselbaren Sänger, der am Abend seine Stimme aufs Letzte strapazierte. Hier ein Video der Band:

Die Stimmung im Publikum war angenehm ruhig und sympathisch, trotz der doch eher härteren Töne, die von der Bühne erklangen. Einen guten Eindruck davon bekommt man von den “offiziellen” Videos des Glockenschlag-Festivals. Rock-typisch ging es auch eher leger in der Kleiderordnung zu. Dennoch muss sich meiner Meinung nach nicht jede Dame dazu sich dazu aufgefordert fühlen, sich öffentlich umzuziehen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ständig ein sanfter Rauch von Zigaretten und Gras in der Luft hing. Bier gab es natürlich ebenfalls und wurde langsam aber stetig in passenden Plastikbechern in magenfreundlicher – sprich warmer – Temperatur ausgeschänkt, die sich zum späten Abend hin aber wieder Richtung kalt verbesserte. Insgesamt ein toller Abend mit toller Musik, der zeigt, dass es (vor allem) abseits der großen Hallen eine Live-Szene gibt.

Diese Bands waren ebenfalls dabei:
Dying

Bangkok Cash

The Svines

Urban Majik Johnson

Sixxxteen

Kotzreiz

The Carburetors

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