Jeder von uns verliert etwas, jeden Tag. Ständig gehen Dinge verloren, die man vermisst, die einem wertvoll sind, an die man sich noch viele Jahre später erinnert. Manchmal – wenn das Schicksal (oder sehr nette Menschen) mitspielen – tauchen sie wieder auf, und dieses Glück des Wiedersehens überstrahlt die Zeit des Vermissens. Doch oftmals finden Menschen das, was ihnen einmal etwas bedeutete, nicht mehr wieder. Über verlorene Sachen habe ich bereits geschrieben. Doch da mir dieses Phänomen in letzter Zeit häufiger begegnet, werde ich eine Serie daraus machen.
Dieses Mal zwei traurige Geschichten über Kleidung. So läuft irgendwo in Hamburg ein junger Mann herum und sucht verzweifelt nach seinem Pullover:
Und ein kleines Kind friert, da seine Mütze – vielleicht vom Wind getragen – nicht mehr sein winziges Köpfchen bedeckt:
Jetzt die Idee: Sollte man nicht bei Twitter ein “Lost & Found”-Büro eröffnen? Einfach den Hashtag #Lostandfound oder #lof oder ähnliches nutzen (der Phantasie ist wie immer keine Grenzen gesetzt) und schon kann man seinen Verlust anderen mitteilen. Es hat schon funktioniert. Hier kann sich wieder einmal zeigen, wie nützlich das Social Web wirklich ist. Denn wie kann man einem Menschen eine größere Freude machen, als ihm etwas zurückgeben, dass er bereits verloren geglaubt hat?
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Wär doch wirklich ne super Sache, es gibt – eigentlich unglaublich – noch keine aktuelle WEbsite mit einem derartigen INhalt. Die städtischen Fundbüros sind weder online noch vernetzt mit anderen Büros, man muss zu unglaublich schlechten Öffnungszeiten persönlich da vorbei und sich die Sachen selbst angucken. Die Bahn oder öffentlich funktioniert eh nie. Mit einem Foto wär das schön ins Netz gestellt und schwupps, hat mans, wenns einem wichtig ist u der andere fordert Finderlohn, auch o.K.