In der aktuellen Situation sieht man auf der Straße nur noch selten fröhliche Gesicher. Das “K”-Wort hat nämlich Einzug gehalten. Und dementsprechend gehen die Leute auch ihres Weges: Verkniffen, schlecht gelaunt und den Kopf vor lauter Scham gesenkt, Mitglied dieser ach so gebeutelten Gesellschaft zu sein. Dabei heißt es gerade in dieser Zeit: Kopf hoch!
Jahrelang habe ich in der gleichen Wohnung gewohnt, bin die gleiche Straße entlang gelaufen und in die gleiche Bahn eingestiegen. In so einem kleinen Vorort wie meinem verändert sich im Laufe der Zeit nur wenig: Häuser werden alle 25 Jahre neu gestrichen, Geschäfte wechseln alle 4-5 Jahre den Besitzer und Werbeschilder werden alle 2-3 Monate mal ausgetauscht. Bis ich letztens den Tipp bekam, einfach mal eine neue Perspektive einzunehmen. Den Kopf leicht in den Nacken gesenkt (Vorsicht, nicht dabei laufen!), erspähte ich eine völlig andere Welt.
Gerade am oberen Rand bietet die Stadt unheimlich viel. Hier einige Beispiele:
Auch im Arbeitsleben sollte man lieber nach vorne (oben), statt nach hinten (unten) schauen. Das Handelsblatt hat zehn gute Nachrichten zur Krise veröffentlicht, Lars findet ebenfalls good news und – für manche wenig überraschend – es wird zum Glück noch Wein getrunken. Es gibt sie, die good news, man muss nur die Augen für sie öffnen.
Mein Tipp also für heut: “Kopf hoch!”
Related posts:
- Elbe mal andersherum: Barkassen-Disco Hamburg, die Stadt am Wasser. Wer einmal an den Landungsbrücken...
- Hamburger Mützenschaft Wer sich das Stadtbild Hamburgs einmal genauer ansieht, stellt fest:...
- Selig sind die… …nein, nicht die geistig Armen, obwohl wir uns gerade in...
Ähnliche Artikel bereitgestellt von Yet Another Related Posts Plugin.







There are no responses yet