Ganz ehrlich, ich habe wirklich dreimal überlegt, ob ich diesen Zuckerstreuer benutzen soll (Gesehen im Café Paris am Hamburger Rathaus):


Nicht, dass ich Angst hätte, dass da jemand reingeascht hätte. Aber allein der Gedanke….

Zum Café Paris noch ein paar Anmerkungen: Die Brasserie am Hamburger Rathausplatz ist eine ehemalige Metzgerei, mit vielen Kacheln an der Wand und einer ganz speziellen Atmosphäre. Gerne gehe ich dort hin, weil es genau den Mittelweg zwischen Punk und Prunk bildet. Was mich allerdings schon mächtig stört, ist der Service, der scheinbar das französischste am ganzen Laden ist. Fünf Kellner plus (mindestens) ein Koch bieten die Mannschaft, doch auch bei geringem Andrang (weniger Gäste als Mitarbeiter) scheinen sie total überfordert zu sein. Es dauert manchmal schon etwas länger, bis man sein Getränk oder sein Essen hat, genauso verhält es sich mit der Rechnung, die man frühzeitig bestellen sollte.

Entschädigt wird man allerdings von wunderbarem Kaffee, frischem Orangensaft, leckeren Croques am Morgen und gut gebratenem Tartare am Abend. Die Spezialität des Hauses sollen übrigens die Muscheln sein. Was die Preise betrifft: Sie bewegen sich im moderaten Bereich, so dass ich jedem nur mal empfehlen kann, sich dort einzufinden. Vorher sollte man allerdings reservieren, denn obwohl der Laden teilweise leer erscheint, sind 90 Prozent der Tische reserviert.

Hier eine zweite verwunderliche Begegnung, die ich diese Woche machte. Ich kam von der falschen (rechten) Seite ans Geschäft ran. Bis hierhin sah noch alles normal aus:

Dann wurde ich doch überrascht, was es dort zu kaufen gab:

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