Am gestrigen Abend trat in der Hamburger Fabrik – laut Eigenaussage “das erste und wohl bekannteste Kultur- und Kommunikationszentrum in Deutschland” – der spanische Musiker Carlos Nunez auf. Er vermischt nordspanische und keltische Musik zu einer außergewöhnlichen Mixtur. Hier finden vor allem viele Flöten, Dudelsack, Violine, Gitarre und Percussion zusammen. Das Publikum des Abends war bunt gemischt, wenn auch im Durchschnitt eher älteres Semester. Doch auch junge Zuschauer haben ihren Spaß an der Performance gehabt.

Nunez und seine drei-köpfige Band, darunter die irische Ausnahmekünstlerin Niamh Ni Charra, vermochten es schnell, dem Publikum ihre Freude am Spiel aufzudrücken. Besonders stach dabei Nunez selber heraus, der durch seine sprachlichen Wechsel vom Deutschen ins Spanische und Englische und viel Humor die Zuschauer für sich gewinnen konnte. Aber auch Niamh Ni Charra konnte die Sympathien der Gäste für sich gewinnen. Sie zeigte an Geige und Concertina gleichermaßen ihr Talent, und auch beim Tanz mit dem Publikum überzeugte sie durch Ausstrahlung und Nähe.

Zwei Sets lang – jeweils etwa 45 Minuten – gab es somit Weltmusik, mit Anleihen aus dem Japanischen, dem Portugiesischem, dem Kubanischen und vielen Ländern mehr. Wer neugierig geworden ist, findet u.a. bei Youtube einige Konzertausschnitte wie diesen hier:

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