Xing ist das Network für die beruflichen Interessen, Facebook das für die privaten. So weit, so falsch. Denn dass alles, was man in Social Networks veröffentlicht, tatsächlich publik ist und damit auch gegen einen verwendet werden kann, musste U2-Sänger gerade am eigenen Leib erfahren.
Wie die Daily Mail berichtet, war Bono im Urlaub mit Freund Simon Carmody, ebenfalls Musiker und ehemaliges Mitglied der irischen Band Golden Horde. Dort traf er zwei 19-Jährige Mädchen und ließ sich mit ihnen in zweideutigen Rockstar-typischen Posen fotografieren.
Eine der jungen Damen postete diese Bilder bei Facebook, und so gelangten sie in Umlauf und natürlich am Ende auch in die Presse. Obwohl sie den Medien berichtete, dass sie Bono seit vielen Jahren kenne und zwischen ihnen nichts vorgefallen wäre, fällt so etwas negativ auf das sonst so strahlend weiße Image des engagierten Weltverbesserers zurück. Auch den beteiligten Frauen wird zukünftig ein Hauch von Sittenlosigkeit nachwehen, wie auch immer sie diesen nutzen werden. Manchen scheint eine Karriere als Gast in billigen Talkshows bekanntermaßen mehr zu bedeuten als das eigene Ansehen.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie überlegt jeder Einzelne mit den Informationen umgehen sollte, die er im Netz von sich preisgibt, und wie das reale und das virtuelle Leben ineinander übergehen.
via Brain Solis
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